Judith Lennox An einem Tag im Winter

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Inhaltsangabe zu „An einem Tag im Winter“ von Judith Lennox

Die junge Naturwissenschaftlerin Ellen stößt in ihrer ersten Stelle im Cambridgeshire der 1950er-Jahre auf die unterschiedlichsten Kollegen, auf geheime Liebesbeziehungen – und auf einen Chef, der durch seine fachliche Brillanz besticht und den zugleich ein dunkles Rätsel umgibt. Als Ellen gerade anfängt, am Institut Fuß zu fassen, kommt es zu einem mysteriösen Todesfall, der die Weichen nicht nur für ihre berufliche Zukunft völlig neu stellen wird …

Fantastisch!

— anna1212
anna1212

schön zu lesen, konnte mich jedoch nicht 100 %ig packen, recht vorhersehbar=> 3,5 Sterne

— Amy_de_la_Soleil
Amy_de_la_Soleil

Ein wunderbares Buch, anrührend, fesselnd und unterhaltsam.

— Elfenblume
Elfenblume

Ein wundervolles Buch - Judith Lennox macht wirklich süchtig - konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

— Perle
Perle

Das Buch war nicht so mein Ding! Irgendwie langdweilig...

— Elifant
Elifant

Einfühlsam und wunderbar geschrieben.

— tragalibros
tragalibros

Spannend, romantisch, abwechslungsreich, authentisch - das sind Lennox Romane immer! Dieser hier ist moderner, frischer, einfach herrlich...

— wunderbar79
wunderbar79

Eine unterkühlte, zerfaserte Geschichte. Für mich als Judith Lennox-Fan eine große Enttäuschung.

— Katharina_B
Katharina_B

Ganz nette Geschichte, aber irgendwie bleibt eine Distanz zwischen Leser und Protagonisten...

— November
November

Einfach nur nett

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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    Die Bücherflüsterin
    leucoryx

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 13.09.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  11                          22                      72,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                       62                         100                   223,00€Nelebooks                            769                        703                   79,80€ulrikeu                                      81                          50                    19,00€Oanniki                                    27                          38                      23,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     88,00€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

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  • Eine starke Frau

    An einem Tag im Winter
    Isaopera

    Isaopera

    23. January 2016 um 11:54

    Dies war mein erster Roman von Judith Lennox und ich muss sagen, dass er mir schon gut gefallen hat, aber irgendwie bleibe ich ein kleines bisschen unbefriedigt zurück. Die Figren sind zwar gut beschrieben, allerdings sind manche Taten für mich trotzdem nicht so ganz nachvollziehbar. Recht oft gibt es Sprünge in der Handlung, die sehr schnell einsetzen.  Die Geschichte, wie sie auf dem Buchrücken beschrieben ist, umfasst ca. die ersten 100 Seiten. Die restlichen knapp 500 Seiten haben jedoch eine davon stark abweichende Handlung, daher finde ich, dass das Buch etwas irrtümlich verkauft wird. Den Lebensweg eigentlich zwei junger Frauen, nämlich der Wissenschaftlerin Ellen und auch ihrer früheren Mitschülerin India zu verfolgen, fand ich aber sehr interessant und eigentlich vereint die Autorin viele auch heute noch aktuelle Themen, auch wenn die Geschichte in den 1950er Jahren spielt. Die Vereinbarkeit von Karriere und Familie, die Liebe natürlich und der Wunsch nach Sicherheit.  Dieses Buch bekommt von mir schon eine Leseempfehlung, allerdings mit kleinen Vorbehalten.

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  • Judith Lennox - An einem Tag im Winter

    An einem Tag im Winter
    Perle

    Perle

    02. January 2016 um 18:44

    Klappentext: Die junge Naturwissenschaftlerin Ellen stößt in ihrer ersten Stelle im Cambrigheshire der 1950er- Jahre auf die unterschiedlichsten Kollegen, auf geheime Liebesbeziuehungen - und auf einen Chef, der durch seine fachliche Brillanz besticht und den zugleich ein dunkles Rätsel umgibt. Als Ellen gerade anfängt, am Institut Fuß zu fassen, kommt es zu einem mysteriösen Todesfall, der die Weichen nicht nur für ihre berufliche Zukunft vvöllig neu stellen wird ... Intrigen, Leidenschaft und ein Familiengeheimnis, das Generationen umspannt: Die englische Autorin Judith Lennox verbindet in ihrem grandiosen neuen Romanepos Hochspannung und große Gefühle zu eimnem mitreißenden Zeitporträt. Eigene Meinung: Dieses Buch entdeckte ich im Mai letzten Jahres in Belgien auf dem Flohmarkt. Es sprach mich sofort an und hatte es mir diesen Winter zurück gelegt, um es zu lesen, da es ja als Winter-Buch gelten soll. Leider haben mir die ersaten 80 Seiten gar nicht gefallen. Da ging es richtig laut und schnell und durcheinander zu. Ich blickte gar nicht richtiges durch, um was es da genau ging. Dann wurde es aber ruhiger und ich entspannte mich und siehe da, ich las viel lieber darin, als am ersten Tag. Ich begann am 25.12.2015 und endete heute am 02.01.2016. Wollte es bis Silvester zu Ende haben, doch da ich zwei Tage gar nicht zum Lesen kan, brauchte ich zwei Tage länger, sonst hätte ich es mit Sicherheit Silvester geschafft. Es war wirklich sehr ruhig geschrieben, der Schreibstil war genau mein Fall. Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Judith Lennox macht echt süchtig. "An einem Tag im Winter" ist ein wundervolles Buch, wie jedes andere Buch von ihr auch. Habe schon das ein oder andere von ihr gelesen. Zum Beispiel  "Der italienische Geliebte" und "Die Mädchen mit den dunklen Augen". Werde immer wieder Romane von ihr lesen. Sie sind sehr lang, dieses hier hatte genau 560 Seiten - man muss sich wirklich Zeit nehmen für ihre hervorragenden Büchern. Obwohl mir die ersten 80 Seiten gar nicht so gefielen - hatte ich eine gute Unterhaltung zum Jahreswechsel 2015/2016. Vergebe hierfür liebendgerne gutgemeinte 5 Sterne!

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  • Nicht so mein Fall!

    An einem Tag im Winter
    Elifant

    Elifant

    15. October 2015 um 12:59

    Zu Beginn fand ich das Buch eigentlich ganz ok. Es war gut geschrieben, die Stimmung gefiel mir und es war auch recht spannend. Aber irgendwie nahm alles eine völlig andere Wendung. Auf einmal kamen völlig neue Leute, an einem völlig neuen Ort ins Spiel, deren Story mich eigentlich nicht sehr interessierte. Auf die ursprüngliche Geschichte kam die Autorin unbefriedigenderweise überhaupt nicht mehr zurück, obwohl diesbezüglich noch einige Fragen offen waren. Alles in allem plänkelte über die Hälfte des Buches nur noch so vor sich hin. Keine Spannung, langweilige Story, komische Leute....irgendwie nicht so mein Ding! 

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  • Und so eine Liebe soll wünschenswert sein?

    Das italienische Mädchen
    MiraBerlin

    MiraBerlin

    Rosanna ist in den Opernstar Roberto Rossini verliebt, ohne jemals wirklich mit ihm geredet zu haben. Er weiß nichts von ihrer Existenz, bis er sie auf einer Feier singen hört und dafür sorgt, dass sie gefördert wird. Von da an übt sie hart, weshalb sie sich ein paar Jahre später an der Mailänder Scala wiedersehen und da ihren Triumph feiern, weil sie stimmlich so gut harmonieren. Aber nicht nur stimmlich scheint die Chemie zwischen ihnen zu stimmen. Doch schnell wird für das Umfeld klar: diese Liebe ist nicht gut, vor allem nicht für Rosanna. Dieses Buch war mein erstes von Lucinda Riley. Hier ist anzumerken, dass dieses Buch eines ihrer ersten ist. Ich selbst war gespannt, weil in meinem Umfeld die Autorin ziemlich hochgelobt wird. Allerdings kann ich mich dem nicht so ganz anschließen, da mich das Buch nicht überzeugen konnte. Der Schreibstil war ganz nett, aber das wars auch schon. Mein Problem war, dass mir keine Person sympathisch war. Roberto ist ein typischer italienischer Macho, der gerne auch mal fremdgeht und Rosanna ist die treu Untergebene, die hin und wieder ihr Temperament durchblitzen lässt. Für mich war diese Liebe einfach nur unauthentisch bzw. habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie man sich so etwas freiwillig antun kann. Außerdem ist da auch noch so ein enormer Altersunterschied zwischen den beiden, der irgendwie nicht passt, weil Rosanna, die Jüngere, immer viel, viel reifer dargestellt wird als Roberto. Allgemein fällt auf, dass die Autorin sich viel mehr mit ihr als mit Roberto identifziert. Es nervt, wenn es so deutlich wird, dass die Autorin einen Protagonisten nicht wirklich leiden kann. Auch die Nebenhandlungen konnten da nicht wirklich viel dran ändern, was daran liegt, dass die Autorin einfach zu viel will. Gerade ist da ein Drama passiert und schon passiert da wieder ein Drama. Man kann noch nichtmal Luft holen, weil man sonst schon wieder viel zu viel verpasst, was echt nervig ist mit der Zeit. Am Ende konnte ich es gar nicht mehr erwarten, bis das Buch dann wirklich vorbei war. Rosanna wurde reif dargestellt, wirkte auf mich aber nur infantil und nervig. Sie war so selbstgerecht und hatte für alle gute Ratschläge, obwohl sie selbst nicht besser war. Und sie konnte sich auch nie eingestehen, wenn sie selbst mal einen Fehler gemacht hat. Das Buch hat mich einfach immer wieder furchtbar wütend gemacht, weil alle Figuren nur so vor Egoismus strotzen. Dementsprechend konnte ich förmlich nur durchatmen, als das Buch endlich vorbei war!

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  • Rezension zu "An einem Tag im Winter" von Judith Lennox

    An einem Tag im Winter
    tragalibros

    tragalibros

    15. April 2015 um 19:16

    1950er Jahre in Cambridgeshire. Ellen tritt ihre erste Stelle als Wissenschaftlerin an und begegnet gleich am ersten Tag den unterschiedlichsten Kollegen. Doch gerade als sie glaubt in ihrem Job Fuß gefasst zu haben, ereignet sich ein mysteriöser Todesfall, der Ellens Leben in neue Bahnen lenkt. Judith Lennox hat auch mit "An einem Tag im Winter" einen Gesellschaftsroman geschrieben, der mit wunderschöner Wortwahl und liebevoll gezeichneten Charakteren glänzen kann. Der Leser wird in eine Welt hineinversetzt, die immer noch von den Ereignissen des zweiten Weltkriegs geprägt ist. Die Autorin beherrscht es, ihre Figuren durch Irrungen und Wirrungen des Lebens zu führen und eine einfühlsame Geschichte um sie herum entstehen zu lassen. Leider hatte dieses Buch zwischenzeitlich ein paar Längen, weswegen ich nur drei Sterne vergeben möchte. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei diesem Buch um einen tollen Roman, der durch seine Ausdrucksweise und sympathischen Protagonisten, gewürzt mit Geheimnissen und Problemen, besticht.

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  • An einem Tag im Winter

    An einem Tag im Winter
    sunflower130280

    sunflower130280

    16. March 2014 um 14:45

    Das ist das erste Buch was ich von der Autorin Judith Lennox gelesen habe.Mir ggefällt ihr Schreibstil sehr, die Geschichte ist angenehm zu lesen.Die Protagonisten sind alle sehr sympathisch dargestellt und als Leser kann amn sich einige Situationem bildlich vorstellen.Die junge Naturwissenschaftlerin Ellen beginnt in den 50er Jahren ihre ersteStelle an dem begehrten naturwissenschaftlichen Institut Gidersleve Hall.Immer wieder hört Ellen mit an wie es zum Streit zwischen ihrem Chef Dr Marcus Pharoah und Dr Redmond kommt. Als Ellen eines morgend Dr Redmond einen besuch abstatten möchte, findet sie ihn tot in seinem abgeschiedenen Cottage.Ellen teilt der Polizei den Streit zwischen den beiden mit, worauf Ellen wenig später die Kündigung erhält. Für sie bricht eine Welt zusammen, denn Ellen hat grosse Schwierigkeiten eine neue Anstellung zu finden.Schließlich findet sie doch noch eine neue Stelle in einem Krankenhaus,wo sie durch Zufall eine ehemalige Schulfreundin wieder trifft.Ellen ist auf der Suche nach Erfüllung und der wahren Liebe. Sie merkt das sie mit ihrem Leben so nicht zufrieden ist. Auch die ungereimtheiten über den Tod ihres ehemaligen Kollegen und auch Marcus Pharoah lassen sie einfach nicht los.Wie es weiter geht mit Ellen? Lest einfach selber, denn von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!

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  • nette Charaktere, aber keine spannende Geschichte

    An einem Tag im Winter
    vb90

    vb90

    12. February 2014 um 16:03

    An einem Tag im Winter von Judith Lennox hat mich etwas enttäuscht :( Ich habe mir das Buch extra zum Geburtstag gewünscht, weil es so gut klang, aber ich hab irgendwann aufgegeben zu lesen. Die Charaktere waren mir sympathisch und deshalb wollte ich am Anfang auch noch wissen wie es weiter geht. Aber als es das erste Mal nach über 100 Seiten ein bisschen spannend wurde und gleich danach wieder aufgehört hat, konnte ich mich irgendwann nicht mehr zum Lesen überwinden :( Das was ich gelesen hab, ging leicht und fluffig zu lesen, deshalb bekommt das Buch trotzdem noch 3 Sterne von mir.

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  • Enttäuschend

    An einem Tag im Winter
    Katharina_B

    Katharina_B

    29. January 2014 um 16:07

    Ich bin ein sehr großer Fan von Judith Lennox und habe nahezu alles von ihr gelesen. Mir gefällt ihr eleganter, manchmal etwas melancholischer Stil, mit dem sie kleine Alltäglichkeiten und große Tragödien sehr unterhaltsam zu erzählen vermag. Die meisten Bücher habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Besonders gefallen hat mir immer, wie Lennox die mehr oder weniger großen Entwicklungen ihrer Frauenfiguren in den historischen Kontext eingebettet hat. Die meisten Geschichten spielen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und sind geprägt von existenziellen Nöten, Kriegen und der Frauenemanzipation. Vielleicht liegt es an der Wahl der historischen Zeit, dass sich in diesem Buch recht wenig entwickelt. Es spielt in den 50-er Jahren, in denen Frauen wieder zurück an den Herd geschickt wurden und recht wenig Entfaltungsmöglichkeiten hatten. Die junge Wissenschaftlerin Ellen ist da eine Ausnahme. Sie tritt voller Euphorie ihre erste Stelle an einem renommierten Forschungsinstitut in Cambridgeshire an. Doch schon bald stellt sie fest, dass es hinter den Fassaden brodelt. Die Atmosphäre wird beherrscht von Intrigen, Missgunst und einem Chef, der zwar fachlich brillant ist, den aber ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. Dann kommt es auch noch zu einem mysteriösen Todesfall, der Ellens zukünftiges berufliches und privates Leben komplett verändern wird. Die Geschichte entwickelt sich in einer Mischung aus Kriminal- und Liebesgeschichte, die mich leider nicht überzeugt hat. Immer wieder gibt es sehr spannende, dichte Szenen, die mich in die Handlung eintauchen ließen. Doch leider bleibt die Spannung nie aufrecht. Mir fehlte oft eine innere Verbindung zwischen den Szenen, die mir manchmal fast beliebig aneinandergereiht zu sein schienen. Das größte Problem war aber, dass ich mich mit den Figuren nicht identifizieren konnte. Ellen bleibt bis zum Schluss die kühle, intellektuelle Wissenschaftlerin, die keinerlei nennenswerte Veränderungen durchläuft. Ihre Entscheidungen für oder gegen etwas, für oder gegen jemanden sind nur schwer nachvollziehbar. Ebenso verhält es sich mit allen anderen Haupt- und Nebenfiguren. So eindrücklich Judith Lennox die froststarre Winterwelt beschreibt, so sehr hat sie auch ihre Figuren einfrieren lassen. Sehr, sehr schade. Allen, die noch nie etwas von Judith Lennox gelesen haben, rate ich dringend, mit einem ihrer anderen Bücher anzufangen, zum Beispiel mit „Alle meine Schwestern“. Fazit: Eine nette Geschichte, die durchaus lesenswert ist. Für echte Judith Lennox-Fans, die pralle, intensive Geschichten voller Spannung und Dramatik mögen, jedoch eine große Enttäuschung.

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  • An einem Tag im Winter

    An einem Tag im Winter
    November

    November

    28. December 2013 um 20:23

    Das Buch "An einem Tag im Winter" von Judith Lennox war ein Weihnachtsgeschenk und kam mit einem sehr schönen Cover daher. Es erzählt von der jungen Naturwissenschaftlerin Ellen Kingsley in den 50er Jahren, die nach dem tödlichen Zwischenfall eines Kollegen fristlos entlassen wird und sich in London ein neues Leben aufbauen muss. Hier trifft sie auch eine alte Schulfreundin wieder, die in dubiose Bekanntschaften verwickelt ist und versucht, festen Halt im Leben zu finden. Lennox' Buch entsprach nicht ganz meinem Geschmack, da es viel mehr um verschiedene Liebesbesziehungen ging und ich lieber noch mehr von den damaligen gesellschaftlichen Umständen erfahren hätte. Außerdem empfand ich eine gewisse Distanz zu den Charakteren und zum Schreibstil. Trotzdem war es jedoch eine unterhaltsame Geschichte mit kleinen Wendungen und Geheimnissen, die einer Geschichte etwas Interessantes verleihen.

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  • Einfach nur nett

    An einem Tag im Winter
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    02. September 2013 um 14:51

    Zum Inhalt: Ellen fängt ihre neue Stelle an einem Institut in Cambridgeshire an. Eines Tages findet Ellen einen Mitarbeiter des Instituts tot auf. Nachdem sie der Polizei von einem Streit zwischen dem Leiter des Instituts und dem Mitarbeiter erzählt hat, wird sie gekündigt. Die Kündigung ist für Ellen nicht nachvollziehbar, und sie ist bitter enttäuscht. Sie erhält aber eine neue Chance in einem Krankenhaus. Jedoch ist sie mit ihrem Leben nicht ganz zufrieden und auch der Leiter des Instituts, Dr. Pharoah lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Was ist damals passiert? Wieso musste ihr Kollege sterben? Welches Geheimnis umgibt Pharoah bzw. das Institut? Meine Meinung: Die Autorin, Judith Lennox, hat es mit diesem Buch geschafft, mir ein paar locker-leichte Lesestunden zu bescheren. Ein Buch, dass man ohne große Anstrengung lesen kann. Die Handlungsstränge sind leicht nachvollziehbar und die Charakteren sind schlüssig beschrieben, so dass auch keine Fragen auftauchen bzw. offen bleiben. Für mich ein eher mittelmäßiges Buch, dem ich 3 Sterne vergeben kann.

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  • An einem Tag im Winter

    An einem Tag im Winter
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    04. June 2013 um 07:16

    KLAPPENTEXT: Im Cambridgeshire der frühen 1950er-Jahre tritt die junge Chemikerin Ellen Kingsley ihre erste Stelle an. Nach dem dubiosen Tod eines Kollegen fällt ihr Verdacht auf ihren ebenso charismatischen wie undurchsichtigen Vorgesetzten Marcus Pharoah. Ellen wird prompt entlassen, der junge Detective John Riley in seinen Ermittlungen gestoppt. Ellen geht nach London und trifft ihre flatterhafte Schulkameradin India wieder. Beide Frauen suchen nach ihrem Platz im Leben – India verbringt Jahre in Neuengland, Ellen beginnt an der Uni Karriere zu machen. Doch es dauert, bis sie sich ihre Gefühle für John eingestehen kann. Und als ihre Freundin India ausgerechnet dem Werben Marcus Pharoahs nachgibt, werden endlich auch die Schatten gelüftet, die viel zu lange schon auf ihm und seiner Familie lasten.  AUTORIN: (Quelle: Piper) Judith Lennox, geboren 1953 in Salisbury, wuchs in Hampshire auf. Mit ihrem Roman »Das Winterhaus« gelang ihr ein großer Erfolg, an den sie unter anderem mit »Zeit der Freundschaft«, »Das Erbe des Vaters«, »Alle meine Schwestern«, und »Der einzige Brief« anknüpfte. Zuletzt erschienen die Bestseller »Das Haus in den Wolken« und »Das Herz der Nacht«. Judith Lennox liebt Gärtnern, ausgedehnte Wanderungen, alte Häuser und historische Stätten. Sie lebt mit ihrem Mann in Cambridge. Die beiden sind Eltern dreier erwachsener Söhne.  EIGENE MEINUNG: „An einem Tag im Winter“ ist bereits mein dritter Roman der Autorin Judith Lennox und konnte mich leider nicht so sehr begeistern wie seine Vorgänger. Dennoch hat auch diese Geschichte mal wieder gezeigt, dass die Autorin ihr Handwerk versteht, Schicksal und Leben so zu einem Gefüge zu verbinden, dass ein leichter, unterhaltsamer Roman daraus entsteht, der für jeden verständlich ist und somit eine recht breite Masse der Unterhaltungsliteratur anspricht. Ellen hat gerade ihr Studium als Chemikerin abgeschlossen, als es ihr auch schon gelingt eine Stelle zu bekommen. Zum ersten Mal begegnet sie dem Leben ganz alleine, ohne den sicheren Schoß der Eltern. Und bekommt es auch prompt mit voller Breitseite zu spüren, denn sie entdeckt die Leiche eines Kollegen, der sie zuvor in ein Geheimnis eingeweiht hat. Während sie bemüht ist den Fall gemeinsam mit dem jungen Detective Riley aufzuklären, versucht ihr Vorgesetzter ihr den Hof zu machen. Sie fällt auf seine Tändeleien nicht herein und wird kurzerhand entlassen. Auf der Suche nach sich selbst zieht es sie nach London, wo sie nicht nur ihre alte Schulkameradin India wieder trifft … Ellen ist leider eine Protagonistin, zu der ich nicht gerade schnell Zugang gefunden habe. Sie wirkt sehr jung und naiv und übersieht viele Dinge ihrer Mitmenschen bzw. deren Handeln, die man als Leser sofort erkennt. Das ist von der Autorin bestimmt beabsichtigt, ging mir aber anfangs ein bisschen auf die Nerven. Ellen findet jedoch im Verlauf der Geschichte zunehmends zu sich selbst und damit auch zu mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein, so dass sich ihre Ausstrahlung auch noch verändert. Dennoch ist es schwierig mit einer Protagonistin, zu der man nicht direkt eine Beziehung aufbauen kann. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich die Atmosphäre. Genau diese Fähigkeit eine spannende und dichte Atmosphäre aufzubauen, habe ich an der Autorin sehr geschätzt. In „An einem Tag im Winter“ gelingt ihr dies meiner Meinung nicht so sehr gut. FAZIT: „An einem Tag im Winter“ ist fü mich nicht der beste Roman der Erfolgsautorin Judith Lennox. Dennoch habe ich die Geschichte recht schnell gelesen und mich davon unterhalten lassen. Ich werde ihr auch weiterhin treu bleiben und freue mich schon jetzt auf neue Bücher der Engländerin.

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  • Rezension zu "An einem Tag im Winter" von Judith Lennox

    An einem Tag im Winter
    Eliza08

    Eliza08

    05. January 2013 um 12:23

    Rezension zum Hörbuch: Mit dieser einfühlsamen Geschichte beweist Judith Lennox mal wieder, dass sie eine der Grande-Dame der Familiensagas ist. Dazu die unverwechselbare Stimme von Eva Mattes, die diesem Hörbuch eine ganz eigene Note gibt. Für mich ein absolutes Highlight! Die junge Ellen Kingsley arbeitet am renommierten naturwissenschaftlichen Institut Gildersleve, ihrer Karriere als Biochemikerin scheint nichts im Wege zu stehen. Doch als sie eines Tages ihren Kollegen tot in seinem Cottage findet und sie der Polizei berichtet, dass der Tote mit Dr. Pharoh am Tag zuvor einen Streit gehabt hat, erhält sie die Kündigung. Für Ellen bricht eine Welt zusammen. Ihre Freundin India, die sie seit Kindertagen kennt, verliebt sich kurze Zeit später in Pharoh und heiratet ihn nur wenige Jahre später. Der leitende Beamte der Polizei steht Ellen zu Seite und hilft ihr ein neues Leben aufzubauen, doch Pharos Arm ist lang und Ellen hat das Gefühl noch einmal ganz von vorne anfangen zu müssen. Es dauert sehr lange, bis sie sich klar wird, was sie wirklich fühlt. Ellen und India haben keine Ahnung welchen Stein sie ins Rollen bringen, als sie versuchen die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ein lang gehütetes Familiengeheimnis droht ans Tageslicht zu kommen… Besonders gut an diesem Hörbuch hat mir die Verflechtung der beiden Lebensgeschichten gefallen. Ellen und India leben beide ihr eigenes Leben, aber sie können die Wahrheit nicht ohne die Andere ans Licht bringen. Eva Mattes, die als Kommissarin Klara Blum im TV ermittelt, haucht der Geschichte Leben ein. Feinfühlig und äußerst vorsichtig lässt sie den Figuren zu Beginn Raum, um sie im Verlauf der Geschichte immer mehr zu formen und ihnen Konturen zu geben, eine großartige „Lese-Leistung“. Ich kann dieses Hörbuch / diesen Roman all denen empfehlen, die gerne von der Minute / Seite abtauchen und sich ganz und gar von der Geschichte fesseln lassen. Eine Geschichte die zutiefst berührt und zeigt, dass das Leben niemals gerade verläuft und man manchmal einen Umweg gehen muss.

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  • Rezension zu "An einem Tag im Winter" von Judith Lennox

    An einem Tag im Winter
    robbylesegern

    robbylesegern

    24. November 2012 um 19:42

    "An einem Tag im Winter", Judith Lennox` neues Buch, hat mich wieder gut unterhalten. Ich weiß nicht was mich an den Büchern der Schriftstellerin immer wieder fasziniert, denn ihr neues Buch watet weder mit einer spannenden Geschichte, noch mit einer emotionalen Liebesgeschichte auf. Sie erzählt einfach nur eine längere Sequenz aus der Lebensgeschichte einiger Menschen, die irgendwie alle miteinander verbunden sind. Die Hauptperson dieses Buches ist Ellen, die als studierte Biochemikerin einen Arbeitsplatz an dem begehrten naturwissenschaftlichen Institut Gildersleve in Cambridgeshire erhält.Geleitet wird das Institut von dem charismatischen und geheimnisvollen Dr. Pharoah, der absolute Loyalität von seinen Mitarbeitern erwartet. Als dann ein Mitarbeiter, der in einem nahe gelegenen Cottage lebt, von Ellen tot aufgefunden wird und Ellen der Polizei von einem vorangegangenen Streit zwischen Dr. Pharoah und dem Toten erzählt, erhält sie kurz danach ihre Kündigung.Für Ellen bricht eine Welt zusammen, zumal sie auch große Schwierigkeiten hat , einen neuen Arbeitsplatz zu finden.Wie weit Dr. Pharoah aber weiterhin ihr Leben und das ihrer Freundin bestimmt, erfährt sie erst später. Wie schon eingangs erwähnt, ist das neue Buch von Judith Lennox kein Spannungs - oder Liebesroman, der den Leser mit spektakulären Handlungen fesselt, sondern eher ein Gesellschaftroman, der das Leben einiger Personen in den fünfziger Jahren in England und teilweise auch Schottland begleitet.Zu Anfang habe ich mich öfter gefragt, wann denn jetzt endlich eine Spannungskurve auszumachen ist, aber je weiter ich las,um so mehr wurde ich in das Geschehen der agierenden Personen hineingezogen. Die Autorin versteht es fantastisch ihre Figuren zu zeichnen, den Leser an ihrem Gefühlsleben teilhaben zu lassen und die Zeit der fünfziger Jahre , die noch von den Konsequenzen des Krieges gezeichnet sind, wiederaufleben zu lassen.Sie beschreibt das gesellschaftliche Leben der jungen Leute in einer Großstadt wie London genauso, wie die Einsamkeit der schottischen Insel Seil mit ihren in Traditionen verhafteten Bevölkerung und ihren Vorbehalten allen Fremden gegenüber, Im Laufe des Buches machte es mir immer mehr Spaß, den Wegen von Ellen zu folgen, ihre Freunde kennen zu lernen und auch Einblick in ihr Leben zu bekommen. Mich hat Judith Lennox mit ihrem Roman wieder überzeugt. Ihre ruhige Art zu beschreiben und die Atmosphäre einer verschneiten Landschaft in England genauso leidenschaftlich zu beschreiben, wie die intriganten Machenschaften einer ehemaligen Geliebten und Mutter.Ich freue mich schon jetzt auf ein neues Werk aus ihrer Feder und wünsche allen Lesern viel Freude mit diesem Buch.

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