Judith Lennox Das Herz der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Das Herz der Nacht“ von Judith Lennox

Eine neue Welt eröffnet sich der jungen Engländerin Kay Garland, als sie in den Dreißigerjahren Gesellschafterin der Millionärstochter Miranda wird. Der Luxus und das mondäne Leben faszinieren sie, doch lernt sie auch die Schattenseiten des Reichtums kennen. Als Kay von Mirandas Vater unvermittelt entlassen wird, muss sie nach England zurückkehren. Miranda hingegen erlebt als Ehefrau eines deutschen Grafen in Ostpreußen den Kriegsausbruch. Die dunklen Zeiten fordern von beiden Freundinnen mutige Entscheidungen …

Wo immer Kriege verwendet werden, um Lebenswege zu zerschneiden führt eine Mischung aus Tragik und Hoffnung auf einen Neubeginn das Drama an

— Schumi_HB

Die Thematik des Buches ist wirklich interessant & es wird zum Schluss richtig spannend!

— divergent

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    Das Herz der Nacht

    Armillee

    07. November 2017 um 05:32

    Courage, Schuld und Liebe.Ich mag fiktive Storys mit realen Daten der Geschichte. Die verschiedenen Handlungsstränge waren gut überschaubar und der schnelle Wechsel der Handlungsorte haben den Plot noch interessanter gemacht. Die "eine" große Liebe von Miranda / Olliver und Kay / Tom waren sehr gut nachvollziehbar. Über Ostpreußen habe ich viel gelesen und das wurde auch super gut dargestellt.Und was der Krieg aus den Menschen macht....Eine ergreifendes Buch mit starken Protagonisten.Anmerkung der Autorin :Ich denke oft, wie einfach mein Leben im Vergleich zu dem meiner Eltern ist .Meine Mutter war 13. als 1939 der Krieg ausbrach, und 19, als er 1945 zu Ende ging. Ihre ganze frühe Jungend erlebte sie in Kriegszeiten. Ich lebe in einer Zeit, in der Warnungen auf Pappbechern gedruckt sind, die und daran erinnern soll, dass der Kaffee heiß ist.Wie würde unsere Generation mit solchen Lebensbedingungen fertig werden. Wir jammern wegen einer schlaflosen Nacht ; die Menschen in London mussten 1940/41 fünfundsiebzig Bombennächte hintereinander ertragen, mit einer einzigen Ausnahme im November.Was wäre wenn...?Was würde ich tun, wenn eine Regierung an die Macht käme, der ich von Grund auf nicht zustimmen könnte ? Würde ich den Mut aufbringen zu protestieren  - oder zu handeln -, wenn ich wüsste, dass ich damit meiner Familie schade ? Würde ich den schweren Schritt tun und mich von allem, was ich kenne und liebe, losreißen und Zuflucht in einem anderen Staat suchen, auch wenn ich dort vielleicht nicht willkommen wäre ? Oder würde ich abwarten und in der Hoffnung aus Besserung den Kopf einziehen, vielleicht sogar die Augen verschließen ? Wie lange würde ich an meinen Prinzipien festhalten, wenn es ums Überleben ginge ?Diese Fragen beschäftigen nun auch mich.Danke für dieses tolle Buch !

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Judith Lennox

    Das Herz der Nacht

    Residenz_Buchhandlung

    25. May 2012 um 10:49

    Kay Garland und Miranda Denisov sind von jenem Tag des Jahres 1936 an Freundinnen, an dem Kay Gesellschafterin der temperamentvollen Millionärstochter wird. Für Miranda wird die kluge Kay zum Ruhepol in ihrem unsteten Vagabundenleben durch die High Society der europäischen Metropolen. Partys und Flirts bestimmen scheinbar ihr Leben, doch in Wahrheit ist Miranda einsam. Die Liebe zu dem jungen französischen Filmemacher Olivier bedeutet für sie den Ausbruch aus dem goldenen Käfig, aber als ihr Vater hinter die Beziehung kommt, ist er außer sich vor Zorn. Er entlässt Kay und verbietet ihr jeglichen Kontakt zu seiner Tochter. Jeder Brief wird abgefangen – es scheint das Aus für ihre Freundschaft zu sein. Während Kay sich in ihrer englischen Heimat ein neues Leben aufbaut, flüchtet sich Miranda in die Ehe mit einem ostpreußischen Grafen. Olivier jedoch kann sie nicht vergessen, und während ein neuer Weltkrieg Europa bedroht, begeht sie einen folgenschweren Fehler. Gebannt habe ich die Lebenswege dieser beiden außergewöhnlichen Frauen verfolgt, die allen Widerständen zum Trotz nach Erfüllung und Eigenständigkeit streben. Sie kamen mir so lebendig und gegenwärtig vor, als hätte ich sie tatsächlich durch die entscheidenden Jahre ihres Lebens begleitet. Und selbst nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, wollten sie mich nicht verlassen. Die Bestsellerautorin Judith Lennox kenne ich schon von anderen Büchern her als Garantin für spannende und bewegende Romane, die Herz und Verstand ansprechen. Hier lässt sie neben der Freundschaft zwischen den beiden Frauen und verschiedenen anderen mit ihnen verbundenen Einzelschicksalen 12 aufregende Jahre europäischer Geschichte Revue passieren. Immer wieder leuchten im Text Sätze von solcher Klarheit auf, daß ich sie mir am liebsten herausgeschrieben hätte. Fazit: Ein toller Schmöker, der mit angenehmer Sprache für anspruchsvolle Unterhaltung sorgt.

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Judith Lennox

    Das Herz der Nacht

    robbylesegern

    26. November 2011 um 15:12

    ein Leben in einer ungewissen Zeit Frau Lennox neues Werk ist ein Buch, dass sich mit Menschen und ihren Lebenswegen befasst, die in der schrecklichsten Zeit unserer jüngsten Vergangenheit lebten. Ihr Handlungsbogen umfasst die Zeit von 1936 - 1946. Hauptprotagonisten sind die Engländerin Kay Garland und Miranda Demidov, die Tochter eines wohlhabenden russischen Emigranten. Kay wird als Gesellschafterin Mirandas eingestellt und die zwei werden schnell zu Freundinnen.Kay deckt Miranda, als sie ihre erste große Liebe kennenlernt und wird daraufhin entlassen. Die beiden Frauen verlieren sich aus den Augen und machen jeder für sich ihre Erfahrungen mit dem Krieg und seinen Auswirkungen. Judith Lennox hat ein leises, aber eindringliches Buch geschrieben, dass mir zu Anfang etwas zäh vorkam, weil eigentlich nicht viel passierte. Die Lebenswege von Miranda und Kay werden beschrieben,ihre Liebschaften und Freudschaften, die sie während dieser Zeit schließen ,ihre Erlebnisse im kriegsgebeutelten London und in Ostpreußen, wo Miranda den Kriegsausbruch erlebt.Wir erleben die Wandlung der beiden Frauen mit, die der Krieg an ihnen bewirkt und ihren weiteren persönlichen und beruflichen Werdegang. Was mich sehr berührt hat, war die Schilderung der Flucht aus Ostpreussen und die Erlebnisse der Einwohner Londons während der Luftangriffe. Frau Lennox hat einfach eine sehr bezwingende Art zu schreiben, die mich warscheinlich auch, trotz des zähen Einstiegs, bei der Stange gehalten hat. Man ist schon gespannt wie es weitergeht, weil ihre Charaktere doch sehr interessant und vielschichtig beschrieben werden. Trotz der interessanten Thematik und der Steigerung der Geschichte in der zweite Hälfte des Buches, hat mir"Das Herz der Nacht" nicht so gut gefallen wie z. B. "Alle meine Schwestern", was vielleicht an der gleichförmigen Erzählung ohne große Höhepunkte lag. Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen und empfehle es gerne weiter.

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Judith Lennox

    Das Herz der Nacht

    BookFan_3000

    27. October 2011 um 14:03

    Als die mittellose Kay Garland 1936 als Gesellschafterin für die 16-jährige Emigrantentochter Miranda eingestellt wird, nimmt eine wunderbare Freundschaft ihren Lauf. Doch als Miranda sich in den charmanten Filmemacher Olivier verliebt, hilft Kay den beiden, sich heimlich zu treffen - und wird fristlos entlassen. Während Kay ohne Geld und Arbeit nach London zurückkehrt und energisch versucht, wieder Fuß zu fassen, lernt Miranda den ostpreußischen Grafen Friedrich von Kahlberg kennen. An seiner Seite findet sie auf Gut Sommerfeld in Masuren ein echtes Zuhause - und kann doch Olivier nicht vergessen. Erst in den Wirren der Nachkriegszeit gelingt es ihr, sich auf ihre alte Liebe zu besinnen. Und auf ihre Freundschaft zu Kay, ohne die sie nicht den Mut gehabt hätte, ihr Herz zu öffnen. Schön geschriebener Roman.

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Judith Lennox

    Das Herz der Nacht

    ribanna

    03. October 2011 um 12:15

    Routiniert geschrieben, ohne Herz. Ein seltsam blutleeres Buch. Mein Eindruck: zuerst war die Idee da, über die Zeit des zweiten Weltkriegs zu schreiben und das Buch mit Protagonisten aus den Nationen Frankreich, England und Deutschland zu anzureichern. Dazu einige Liebesgeschichten, die sich mehr oder weniger tragisch und mit Verwicklungen durch das Buch ziehen. Dann die Marotte, bei den symphatischeren Charakteren genau die Augenfarbe zu beschreiben. Beispiel gefällig?: „Seine Augen waren lichtbraun mit goldenen Sprenkeln. Man konnte sich leicht in diesen Augen verlieren, dachte Miranda“ (Seite 50) oder „Seine intelligenten, tiefblauen Augen blitzten oft amüsiert“ (Seite 83) „Dunkle Haare und Augen, wie ich noch nie welche gesehen habe - blau, aber noch nicht so normal blau, sondern richtig veilchenblau.“ (S.115). Wem bei solchen Sätzen das Herz aufgeht, der möge dieses Buch genießen. Mein Fall ist es nicht.

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Judith Lennox

    Das Herz der Nacht

    Mayylinn

    19. December 2010 um 17:03

    Europa in den 30er Jahren - Die junge Kay Garland tritt eine Stelle bei dem tyrannischen Konstantin Denisov an, um als Gesellschafterin für seine Tochter Miranda zu arbeiten. Schon bald werden die beiden jungen Frauen Freundinnen und Kay findet Gefallen an dem Nomandenleben der Denisovs, das ihr endlich erlaubt zu reisen und sie in Europas Metropolen führt. Als Kay ihrer Freundin Miranda hilft, deren Liebesbeziehung zu dem Franzosen Olivier zu verheimlichen, entlässt Konstantin Denisov die junge Engländerin fristlos. Allein kehrt sie nach London zurück, in ihr altes Leben. Doch der nahende Zweite Weltkrieg bricht all zu bald über Europa herein und trennt Miranda und Kay für lange Zeit... Lennox verbindet vor der Kulisse des kriegsgeschüttelten Europas mehrere Handlungsstränge miteinander. Leider bleiben dabei die Geschichten um Miranda und Kay fast vollkommen auf der Strecke. Mirandas Weg zur Gräfin von Kahlberg, die schließlich aus Ostpreußen fliehen muss, gestaltet sich als ziemlich zäh und langweilig. Die Geschichte von Kay und Tom ist da schon interessanter, auch wenn sie ausgeprägter hätte sein können. Alles in allem bin ich von "Das Herz der Nacht" ziemlich enttäuscht. Statt einer interessanten Geschichte von zwei Freundinnen, bekommt man eine mäßige Geschichte über die Wirren des Krieges mit sehr viel mehr Schlacht- und Politikinhalt als nötig gewesen wäre. Allein die gute Lennox-Atmosphäre bei den Landschafts- und Personenbeschreibungen rettet den Roman vor dem totalen Eklat.

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Judith Lennox

    Das Herz der Nacht

    Millie

    26. October 2010 um 22:21

    Vor der Kulisse der Kriegswirren im Europa der 30er Jahre schildert Judith Lennox die alles überdauernde Freundschaft zweier Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Die junge Engländerin Kay, die bis dahin nicht aus London herausgekommen ist, wird als Anstandsdame für die weltgewandte Miranda, Tochter eines reichen russischen Kaufmanns eingestellt und reist mit deren Familie und Hausstand von London nach Paris nach Berlin… Ihre Lebenswege trennen sich nach eineinhalb Jahren, aber die Freundschaft überdauert auch schwerste Zeiten. Der Leser begleitet die beiden auf ihren verschlungenen Lebenswegen und ihrer Suche nach wahrer Freundschaft und Liebe, und man schließt diese beiden einfühlsam beschriebenen Hauptcharaktere dafür ins Herz, dass sie sich selbst in finstersten Zeiten bemühen, „Herz und Anstand zu bewahren“. Dieses Buch ist ein wunderbarer Schmöker – nicht eine Familiensaga sondern eine „Freundschaftssaga“ - für lange Winterabende oder ein Lese-Wochenende auf der Couch… Mit seinen ca. 550 Seiten hat es für mich genau den richtigen Umfang: nicht zu dick und nicht zu dünn :)

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Judith Lennox

    Das Herz der Nacht

    JuliaKristina

    07. January 2010 um 12:42

    "Das Herz der Nacht" ist das erste Buch, welches ich von Judith Lennox gelesen habe, und ich war durchaus angetan von ihrem Schreibstil, der schön zu lesen ist, ihren Hauptfiguren, deren Charaktäre gut gezeichnet wurden, und vor allem von ihren Recherchearbeiten, die unglaublich zeitaufwändig gewesen sein müssen. Sonderlich spannend oder nervenaufreibend war die Geschichte an sich nicht, da man relativ früh erahnen kann, welche Figur sich jetzt zu einer Anderen hingezogen fühlt, bzw. welche Paarungen sich am Ende finden. Man bekommt einen guten Eindruck von dem Leben der Menschen während des 2. Weltkrieges und ihren Entbehrungen, Nöten und Ängsten zu dieser Zeit. Gerade während Mirandas Flucht von Ostpreußen nach Paris bzw. London habe ich selber viel nachdenken müssen, was für eine Zeit dies doch war. Aber es ist einfach ein wunderbarer Schmöker, mit dem man Stundenlang kurzweilig auf dem Sofa unterhalten werden kann.

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  • Rezension zu "Das Herz der Nacht" von Judith Lennox

    Das Herz der Nacht

    nickido

    15. June 2009 um 21:07

    Inhalt: Der Roman spielt im Berlin der 30er Jahre. Lennox erzählt die Geschichte der jungen Kay die als Gesellschafterin von die Emigrantentochter Miranda arbeitet. Sie erzählt von der tiefen Freundschaft dieser beiden Frauen, die auch miteinander verbunden bleiben als Kay nach England zurrück kehrt und der Krieg ausbricht. Berührend und nie langweilig erzählt sie von der Suche nach Liebe, und daß man auch in solch einer schweren Zeit auf sein Herz sollte.

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