Judith Lennox Der einzige Brief

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Inhaltsangabe zu „Der einzige Brief“ von Judith Lennox

Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Bess Indien, um sich in ihrer Heimat Schottland ein neues Leben aufzubauen. Ihren kleinen Sohn Frazer lässt sie schweren Herzens bei ihrer Schwiegermutter zurück – mit dem Plan, ihn bald nachzuholen. In den Wirren des Ersten Weltkriegs entschließt Bess sich zu einer zweiten Ehe und lernt noch einmal zu lieben. Unermüdlich schreibt sie Briefe nach Indien, die alle unbeantwortet bleiben. Bis es Jahre später an ihrer Tür klopft. Unvermittelt steht Bess dem inzwischen erwachsenen Frazer gegenüber. Doch das langersehnte Wiedersehen mit ihrem Sohn verläuft anders als erwartet …

Ein rundum gelungener Roman, ein spannender Plot mit einem etwas unsanften Ende.

— anna1212
anna1212

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  • Der einzige Brief

    Der einzige Brief
    Kleine8310

    Kleine8310

    27. February 2017 um 23:23

    "Der einzige Brief" ist ein Roman der Autorin Judith Lennox. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Bess. Bess hat bis zum Tod ihres Mannes in Indien gelebt, aber nun beschließt sie sich in ihrer Heimat Schottland niederzulassen und nocheinmal ganz neu anzufangen. Ihren kleinen Sohn Frazer lässt Bess schweren Herzens bei ihrer Schwiegermutter zurück, mit dem Plan ihn bald nachholen zu können.  In den unsteten Zeiten des ersten Weltkriegs entscheidet sich Bess nocheinmal zu heiraten, aber ihren Sohn vergisst sie trotzdem niemals. In unzähligen Briefen berichtet sie über ihr und fragt ihn über sein Leben, doch alle Briefe an ihn bleiben unbeantwortet. Jahre später steht Bess einem inzwischen erwachsenen Frazer gegenüber, doch das Wiedersehen mit ihm läuft ganz anders, als Bess es sich gewünscht hätte ... Der Einstieg in diese Geschichte ist mir dank des detaillierten, bildhaften und dennoch flüssigen Schreibstils von Judith Lennox wirklich gut gelungen. Ich mag ihre Art zu erzählen, und wie die Autorin es schafft Bilder vor den Augen entstehen zu lassen - einfach toll!   Was mir sehr gut gefallen hat ist die Atmosphäre, die sich durch die Tatsache einstellt, in welchen Jahren die Geschichte spielt. Das Leben von Bess wird über den ersten und auch den zweiten Weltkrieg geschildert und hier hat es mir gut gefallen, wie Frau Lennox die historischen Fakten und Gegebenheiten in ihre Geschichte einwebt.    Die Charaktere wurden recht gut ausgearbeitet, aber bei den Nebencharakteren hat mir etwas gefehlt, was sie in Erinnerung bleiben lässt. Die Protagonistin Bess wurde toll dargestellt und ihr Leben ist durchaus emotional und bewegend.    Was ich ein bisschen schade fand ist, dass nach ca der Hälfte des Buches die Handlung an Tempo verliert und auch weniger interessant ist. Rund um das Wiedersehen von Bess und Frazer hat mir leider die detailverliebtheit gefehlt, die die Autorin sonst einbringt. Auch das Emotionale und der Tiefgang waren mir, dafür dass die Thematik der Kern des Buches bzw der rote Faden sein sollte, zu oberflächlich und zu schnell abgehandelt.  Positiv:  * schöner bildhafter Schreibstil * interessante Handlung und Entwicklung der Protagonistin * schöne Darstellung emotionaler Momente   Negativ:  * ab der Hälfte verliert die Geschichte, meiner Meinung nach, leider an Spannung   "Der einzige Brief" ist ein schöner Roman, der mich mit den Jahren in denen er spielt und der emotionalen Handlung gut unterhalten hat!

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  • Schicksalsschläge

    Der einzige Brief
    AngiF

    AngiF

    21. December 2016 um 17:25

    Es ist das Jahr 1915 als Elizabeth „Bess“ Ravenhart durch einen tragischen Reitunfall zur Witwe wird und ihren kleinen Sohn Frazer in Indien bei der ungeliebten Schwiegermutter Cora zurücklassen muss. Zunächst möchte sie sich in ihrer alten Heimat Schottland eine neue Existenz aufbauen und dann natürlich ihr Baby nachholen. Doch das Schicksal will es anders, Bess begibt sich auf die Suche nach einem neuen Ehemann, denn ihr ist klar, als mittellose Witwe kann sie ihren Lebensunterhalt nicht allein bestreiten und tatsächlich verliebt sie sich erneut. Unterdessen schreibt sie zwar Briefe nach Indien, aber sie bleiben unbeantwortet. Als es dann nach Jahren zu einem Wiedersehen zwischen Mutter und Sohn kommt, verläuft das nicht so wie Bess es sich in ihren Träumen vorgestellt hat. Auch in diesem Buch beweist die Autorin Judith Lennox erneut ihre unfehlbare Fähigkeit, Lebensräume und Charaktere darzustellen und sie authentisch für uns Leser herüber zu bringen. Von Beginn des Buches an war ich gefesselt und diese Spannung und Intensität konnte die Autorin bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ihre Sprache ist anspruchsvoll und erwählt, zusammen mit dem unverwechselbaren Schreibstil ergibt sich ein Roman der Klasse und Niveau in sich vereint. Das Tempo, das Judith Lennox verwendet ist annehmlich der Geschichte angepasst. Perfekt gewählt finde ich die Erzählform, die die Autorin in diesem Buch verwendet, durch verschiedene Blickwinkel auf die Charaktere erfahre ich als Leserin mehr Hintergründe. Ausgesprochen gut kann Judith Lennox die Gefühle ihrer Figuren transformieren. Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Leser anspruchsvoller historischer, großer Familien-Romane und Liebesgeschichten werden es lieben. Ich fühle mich von dem Buch wunderbar unterhalten, es ist perfekt für kuschelige Lesestunden auf dem Sofa. Ich bin schon seit langem ein Fan der Autorin, und wie von mir erwartet, wurde ich auch dieses Mal nicht von ihr enttäuscht. http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/12/der-einzige-brief-von-judith-lennox.html

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  • Der einzige Brief

    Der einzige Brief
    Pokerface

    Pokerface

    21. March 2016 um 10:34

    Zum Buch: Unzählige Briefe hat Bess an ihren Sohn geschrieben, seit sie ihn als kleinen Jungen bei ihrer Schwiegermutter in Indien lassen und allein nach Schottland zurückkehren musste. Unzählige Briefe, die alle unbeantwortet blieben. In den Wirren der Kriegszeit entschließt Bess sich zu einer zweiten Ehe und noch einmal die Liebe kennen. Bis es Jahre später, 1935, an ihrer Haustür klopft: Aus Frazer ist ein selbstbewusster junger Mann geworden, der gekommen ist, um sein Erbe anzutreten und Schloss Ravenhart für sich zu beanspruchen. Erst als Frazers attraktiver Freund Maxwell ebenso plötzlich verschwindet, wie er an seiner Seite aufgetaucht war, muss Bess sich noch einmal der Vergangenheit und den Geheimnissen ihrer Familie stellen. Meine Meinung: Diesmal hat die Geschichte drei Generationen umrissen und ist nicht ein bisschen langatmig geworden. Bereits von Beginn an, als Bess Indien verlassen muss, hat mich der Roman in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss darin festgehalten. Wir begleiten erst Bess und später ihre Tochter Kate und wachsen quasi mit der Familie mit. Auch wenn ich mich mit Frazer überhaupt nicht anfreunden konnte, hat es der Geschichte für mich persönlich keinen Abbruch getan. Man muss auch nicht unbedingt jeden Charakter mögen. Ein schönes Buch für entspannte Leseabende.

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  • Naja...

    Der einzige Brief
    AClockworkOrange

    AClockworkOrange

    14. September 2014 um 20:33

    Die Geschichte ist langwierig und dazu noch Generationenübergreifend.
    Meiner Meinung nicht das beste Buch von Judith Lennox und doch sehr lesenswert. Doch, dass muss jeder für sich selber entscheiden ;)

  • Rezension zu "Der einzige Brief" von Judith Lennox

    Der einzige Brief
    Kleines91

    Kleines91

    Klappentext: "Würde ich ihn überhaupt wiedererkennen, nach all der Zeit?" Unzählige Briefe hat Bess an ihren Sohn geschrieben, seit sie ihn in Indien zurücklassen musste, doch sie hat nie eine Antwort bekommen. Bis es eine halbe Ewigkeit später an ihre Haustür klopft: Der selbstbewusste junge Frazer ist gekommen, um sein Erbe anzutreten. Mit Spannung und Eleganz erzählt Judith Lennox das aufregende, drei Generationen umspannende Schicksal einer Familie im 20. Jahrhundert. Meine Meinung: Zuerst war ich skeptisch, weil Autoren/Autorinnen die in so kurzen Abständen immer wieder neue Romane veröffentlichen eigentlich nicht meins sind. Und auch sonst war ich ziemlich voreingenommen. "Judith Lennox. Das is doch die, die so schmachtende, kitschige Frauenromane in Großbritannien schreibt" war meine vorherrschende Meinung. Und auch dachte ich immer, jemand der in recht kurzen Abständen immer neue Bücher raus bringt, kann sich doch unmöglich einem Werk ganz widmen und seine ganze Liebe reinstecken! Tja ... denkste! Ich bin begeistert! Ich hatte zwar leichte Schwierigkeiten reinzukommen, aufgrund meiner anfänglichen und ablehnenden Haltung, aber sobald man in der Geschichte drinne ist, kommt man da nicht mehr so einfach rein. Die Protagonisten sind so liebevoll und detailliert ausgearbeitet und konzipiert, dass sie geradezu echt wirken. Sie haben Ecken und Kanten und sind normale Menschen die nicht heroisiert werden. Auch war mir, wider erwarten, nicht zu viel Landschaftskonzentration vorhanden. Alles war im richtigen Maße da.  Die Geschichte an sich fand ich unwahrscheinlich spannend und fesselnd. Ich musste immer weiter und weiter lesen. Das Schicksal dieser Frau, Bess, und ihrer gesamten Familie hat mich in Ihren Bann gezogen. Es wirkte auf mich alles so authentisch. Ich konnte mit lachen (auch wenn es da wirklich nicht vieles gab) und auch mit weinen (wovon es deutlich mehr gab) und ich war auch verblüfft und verärgert. Judith Lennox schafft es, eine ganz bestimmte, für mich unbenennbare, Stimmung aufzubringen. Sie geht sehr bestimmt und vorsichtig mit Worten um und schafft es so, den Leser an das Buch zu fesseln. Sie zwingt Ihn quasi dazu Seite um Seite zu lesen. Ich bin wirklich froh, dass ich es gelesen habe und denke, dass ich mir weitere Bücher von Judith Lennox zu Gemüte führen werde!

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  • Bewegendes Familiendrama

    Der einzige Brief
    Felice

    Felice

    04. March 2014 um 19:46

    Wie kommt das Buch zu diesem Titel? Es gibt keinen "einzigen" Brief, der näher beschrieben wird bzw. der größere Bedeutung hätte. Im Original heißt es "A Step in the Dark", was eher zutrifft. Davon abgesehen stimmt auch der Klappentext nicht, was ich auch immer ärgerlich finde. Von all dem abgesehen ist es aber eine schöne, tragische Familiensaga mit häufig wechselnden Erzählperspektiven, die alle zusammen gehören. Einfühlsam geschrieben ohne Kitsch!

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  • Lennox, Judith - Der einzige Brief

    Der einzige Brief
    Emili

    Emili

    04. October 2013 um 10:00

    Es war ein absoluter Genuss diese umfangreiche Geschichte einer Familie, die sich über drei Generationen erstreckt, zu lesen. Spannend und entspannend zu gleich. Spannend war es: über das Leben der Familienmitglieder zu erfahren, beobachten welche Entwicklungen, diese jeweils durchmachen, von all den Nachkommen lesen und was noch interessanter war: die Lebensgeschichte der Hauptprotagonistin des Romans Bess Ravenhart verfolgen. Entspannend war es: weil der Erzählstil der Autorin so fließend, poetisch und wunderschön harmonisch ist, dass es ein Vergnügen ist, in das "Innenleben" ihrer Romane einzutauchen, um da eine Zeit zu verweilen.  Von ihrer Erzählung umwoben, zieht es den Leser immer weiter in die Tiefe des Romans hinein, wo man gerne eine Zeit lang bleiben möchte, um das Leben ihrer Charaktere zu beobachten. Judith Lennox erweckt ihre Figuren zum Leben, die sind dem Leser zum Greifen nah: ausgereifte und gelungene Charaktere. Nicht nur die Protagonisten sonder auch die ganze Szenerie ist so lebhaft beschrieben, dass der Leser problemlos das Geschehen vor seinem inneren Auge hat. Leidenschaftlich, emotional und intensiv erzählt sie ihre intelligenten und gut recherchierten Geschichten. Auch mit diesem Roman von Judith Lennox habe ich wunderbare Lesestunden verbracht.

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  • Rezension zu "Der einzige Brief" von Judith Lennox

    Der einzige Brief
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    27. March 2011 um 16:15

    Habe mich oft sehr über dieses Buch ärgern müssen, weil einfach die Frauen in diesem Roman in meinen Augen unselbstständige und ohne selbstbewusstsein daher kommen!Liegt wahrscheinlich an der Zeit in der dieser Roman spielt, also für mich als modernes Mädl oft nicht nachzuvollziehen!Trotzdem musste ich fertig lesen, weil ich wissen MUSSTE wie es dann ausgeht.

  • Rezension zu "Der einzige Brief" von Judith Lennox

    Der einzige Brief
    AllesSchwarz

    AllesSchwarz

    20. June 2010 um 17:45

    Dies ist nun mein zweites Buch dieser Autorin. Und ich finde sie nach wie vor toll und werde garantiert noch mehrere Bücher von ihr lesen. Die Geschichte beginnt in Indien, wo Bess Ravenhart aufgewachsen ist und auch heiratet. Sie bekommt ihr erstes Kind, aber leider verunglückt ihr Mann tödlich. Die Schwiegermutter nimmt ihr das Kind unter fadenscheinigen Argumenten ab, da Bess sich nun ein neues Leben aufbauen muss, und zwar in England. Sie glaubt den Versprechungen, dass sie ihr Kind nachholen kann.... Sie kehrt nach England zurück, trifft auf einen verarmten Vater, den sie bis zum Tode pflegt und nun muss sich anfangen, sich neu zu orientieren. Verkauft Schmuck mietet eine Wohnung, vermisst ihr Kind, sucht sich einen neuen Mann, der ihr helfen soll...dann kommt der erste Weltkrieg und sie kann nicht nach Indien reisen... Ich mag die Schreibweise von Judith Lennox sehr gerne, sie zeichnet die Charaktere mit Stärken und Schwächen, beschreibt die Landschaften sehr schön und ich kann mich da richtig einfühlen. Es ist immer Liebe mit ihm Spiel, aber nie übertrieben Friede, Freude und auch die Geschichte spielt eine große Rolle. Ihre Frauenfiguren gehen ihren eigenen Weg, und das ist nicht immer der einfachste!!

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  • Rezension zu "Der einzige Brief" von Judith Lennox

    Der einzige Brief
    labellokiss

    labellokiss

    13. February 2010 um 20:07

    Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat mir dieses Buch dann doch wirklich sehr gut gefallen. Obwohl die Geschichte eine Zeitspanne von 1914 bis nach 1961 umfasst, bleibt sie trotzdem konstant spannend und kommt nie ins Stocken. Die Personen sind authentisch und lebensnah gezeichnet und auch die Landschaftsbeschreibungen der Berge Schottlands sind durch Lennox’ Sprache sehr beeindruckend. Die Sprache ist einfach und gut verständlich, so dass die 575 Seiten schnell gelesen sind, vor allem deswegen, weil man das Buch, wenn man einmal angefangen hat zu lesen, nicht mehr so schnell aus der Hand legen möchte. Meiner Meinung nach ein absolut lesenswertes Buch und ich kann es nur weiter empfehlen!

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  • Rezension zu "Der einzige Brief" von Judith Lennox

    Der einzige Brief
    nell

    nell

    07. December 2009 um 20:58

    Habe bis zur Hälfte gelesen, dann hatte ich keine Lust mehr. War einfach zu langweilig.

  • Rezension zu "Der einzige Brief" von Judith Lennox

    Der einzige Brief
    schaggy

    schaggy

    06. October 2009 um 22:00

    Das Buch entwickelt sich zum Pageturner - kurzweilig und interessant. Nicht sehr anspruchsvolle Geschichte, aber durchaus lesenswert.

  • Rezension zu "Der einzige Brief" von Judith Lennox

    Der einzige Brief
    Feder

    Feder

    04. October 2009 um 11:10

    Das ist mal wieder ein super gelungenes Werk von Judith Lennox. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen, so spannend war es. Die Figuren waren gut geschildert und es ging diesmal auch nicht über so eine lange Zeitspanne, wie sie es sonst beschrieben hatte. Es war richtig spannend, weil man immer überlegt hat, was nun wirklich mit Frazer und Max passiert ist. Ich freue mich, schon auf eine neues Buch von Judith Lennox.

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  • Rezension zu "Der einzige Brief" von Judith Lennox

    Der einzige Brief
    Madam

    Madam

    01. July 2009 um 16:20

    Spannendes Familiendrama in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts.Die Hauptperson ist Bess, eine junge Frau, die kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges plötzlich alleine auf sich gestellt ist und von ihrem einzigen Kind getrennt wird. Sie hat kaum Geld und kann ihrem Sohn nur Briefe nach Indien schreiben, die von dessen Großmutter unbeantwortet bleiben. Um an finanzielle Mittel für einen Indienreise zu kommen, heiratet sie, wobei der Krieg sie daran hindert, Schottland zu verlassen. Ihre Ehe erweist sich als Fehler, sie verlässt ihren Mann mit der gemeinsamen kleinen Tochter und schlägt sich wieder alleine durch. Dabei hilft ihr ein Freund, der später ihre große Liebe, ihr Ehemann und Vater dreier Töchter wird. Auch ihren verlorenen Sohn wird sie wiederfinden, aber bis dahin vergehen noch Jahre. Doch sie ist auch dann nicht lange glücklich, da der nächste große Krieg schon bevorsteht. Das Geschichte zeigt uns an Bess und ihren Töchtern, wie schnell sich das Leben einer Frau im letzten Jahrhundert änderte und welche Möglichkeiten Frauen aufeinmal geboten waren. Die Autorin bedient sich einem flüssigen Erzählstil und sie baut geschickt Spannung auf. Es wird gezeigt, in welche Abgründe ein Mensch versinken kann, aber es wird auch gezeigt, dass es immer irgendwo ein Fünkchen Hoffnung gibt und vor allem, dass es immer weiter geht.

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