Judith Lennox Picknick im Schatten

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Inhaltsangabe zu „Picknick im Schatten“ von Judith Lennox

Sommer 1914: Als junges Mädchen verbringt Alix mit der reichen Verwandtschaft die großen Ferien in Frankreich – eine unbeschwerte Zeit, die jäh endet, als ihr kleiner Cousin Charlie spurlos verschwindet. Nur ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, der das Schicksal einer jungen Frau und die Lebenswege einer ganzen Familie für immer verändert. Alix trägt die Schuld daran, eine Schuld, die sie nie wieder loslassen wird. Eine dramatische Geschichte um Liebe, Verrat und Vergebung.

Judith Lennox schafft es, dass einem alle Charaktere auf ihre Weise ans Herz wachsen!

— anna1212

Eine runde Geschichte, die viel bietet. Leider empfand ich die Charaktere als etwas kühl.

— ErleseneBuecher

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  • Im Schatten der Schuld

    Picknick im Schatten

    Günter-ChristianMöller

    15. June 2016 um 14:56

    Im Schatten der Schuld August 1914. Die 14jährige Alix Gregory verbringt als Kindermädchen die Ferien bei ihrem Onkel und dessen Familie. Sie soll auf ihren kleinen Neffen Charlie aufpassen. Unglücklicherweise verschwindet der kleine Bursche nach einem Picknick auf dem Jahrmarkt. Die Versuche, ihn wiederzufinden, scheitern an dem Chaos, das der deutschen Invasion vorausgeht. Da Alix auf den Kleinen aufpassen sollte, fühlt sie sich schuldig an dessen Verschwinden. Sie verliert das Vertrauen in sich selbst und sucht nach leichten Lebensaufgaben. Als Krankenpflegerin lernt sie gegen Ende des Krieges den schwerverwundeten Hauptmann Edward North kennen und den gleichaltrigen Derry Fox, der vom Krieg verschont bleibt. Ein Leben in der Schuld von Dingen zu führen, die man kaum tragen kann, ist wahrlich schwer. Noch schwerer ist es, als Kind zu beurteilen, ob man überhaupt verantwortlich ist. Es war für mich erschütternd zu sehen, wie sich die junge Alix auf die Suche nach der tiefstmöglichen Einsamkeit machte, um der Schuld und der Verantwortung zu entkommen, die ihr auferlegt wurde. Und erst recht zu sehen, mit welch schrecklicher Gleichgültigkeit nicht nur die Erwachsenen dem Kind keine Möglichkeiten für einen Ausweg aufzeigten. Nur wegen der damaligen herrschenden Konventionen. Gelungen fand ich immer wieder, wie die Autorin die einzelnen Charaktere zeichnete. Lebenslustige Hallodris mit vielen Lebensphilosophien ebenso, wie die vor erstarrten Konventionen strotzenden Moralapostel, die die aristokratische Arroganz nicht nur mit Löffeln gefressen hatten und die aufgrund des Reichtums keine Lebensphilosophien brauchten. Dass ich das Buch am Anfang bei der mitunter düsteren Atmosphäre weitergelesen habe, lag auch an Edward North, der trotz seiner sterbenden Lebenskraft immer wieder versuchte, Alix Selbstbewusstsein einzuhauchen. Er zeigte auf die Möglichkeiten, die sie hatte, und gab ihr immer wieder das Gefühl gebraucht zu werden. Und das war der Beginn für Alix sich auf die Suche nach einem Ausweg aus dem Labyritnth zu finden. Doch es brauchte noch viel mehr als das, um damit Erfolg zu haben.

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  • Picknick im Schatten

    Picknick im Schatten

    Pokerface

    25. November 2015 um 11:17

    Frankreich im Juli 1914: Die vierzehnjährige Alix darf mit der Familie ihres reichen Onkels Ferien machen und ihren zweijährigen Cousin hüten. Ausgelassen genießt sie den Sommer und die fröhliche Zeit, die sie mit dem kleinen Charlie verbringt. Doch die Idylle ist schlagartig vorbei, als das Kind bei einer Landpartie spurlos verschwindet und nie wieder gefunden wird. Über Nacht wird aus dem unbeschwerten Teenager Alix eine verschlossene junge Frau, die an ihrer Verzweiflung fast zerbricht. Nach ihrer kurzen Ehe steht sie mit Anfang Zwanzig als Witwe da. Ihr eigener Sohn, den Alix unter dem Herzen trägt, wird ihr ganzes Glück. Ihm schenkt sie all ihre Fürsorge und Liebe. Bis sie Derry begegnet, durch den sie nicht nur ins Leben zurückfindet, sondern auch das ganz Ausmaß der Katastrophe von damals erfährt. Meine Meinung: Leider konnte mich dieses Buch diesmal nicht abholen. Dabei hatte ich so große Erwartungen in das Buch gesetzt. Vielleicht war das auch mein Fehler. Ich bin überhaupt nicht mit den einzelnen Charakteren klar gekommen und die Geschichte an sich hat mich nicht überzeugen können. Derry war mir zu sehr - ich weiß auch nicht. Zu sehr auf sich fixiert und seinen Spaß und überhaupt war alles viel zu sehr in Formen gepresst. Schade. Ich werde trotzdem die anderen Bücher von Judith Lennox noch in Angriff nehmen. Schließlich bin ich ja von ihr auch schon anderes gewohnt :-)

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  • Verlust, Wolf & Owlscote

    Picknick im Schatten

    ErleseneBuecher

    05. October 2015 um 22:28

    Diese Geschichte bietet viel: Drama, Liebe, Geschichte, Familie, Kultur, Freundschaft… Etliche Aspekte werden geliefert. Aber ob man dann das alles auch zu Genüge ausfüllen kann, ist die Frage. Ich fand das Buch wirklich gut. Es hat mich unterhalten, aber wirklich angesprochen, berührt oder zum Nachdenken angeregt, hat es mich nicht. Natürlich war es tragisch mitanzusehen, wie ein einziges Ereignis das Leben bestimmen und beeinträchtigen kann. Während es für andere betroffene Personen eher eine untergeordnete Rolle spielt. Sehr nett fand ich den geschichtlichen Hintergrund des Plots. Die Story spielt zwischen den beiden Weltkriegen vor allem in England. Auch das alte Gutshaus wird faszinierend beschrieben, so dass man es am liebsten sofort besichtigen will. Leider gewinnt man die Charaktere, welche gut beschrieben werden, nicht so richtig gern, sie gehen einem nicht zu Herzen. Ich wurde nicht warm mit ihnen, obwohl man sie über eine lange Reise und fast beim Erwachsen werden begleitet. Trotzdem hat sich das Buch gelohnt, da es wirklich interessant und vor allem die Geschichte in sich rund ist. Das Ende empfand ich als sehr gelungen. Bewertung: 4 von 5 Punkten

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  • Picknick im Schatten

    Picknick im Schatten

    Engelchen07

    16. August 2015 um 14:31

    Alix darf zu ihrem Onkeln nach Frankreich fahren, dort soll sie auf die Kinder von ihm aufpassen. An einem schönen Tag fehlt plötzlich der kleine Charly und bleibt spurlos verschwunden. Alix macht sich jahrelang Vorwürfe und gibt sich die Schuld am Verschwinden von Charly. Jahre später lernt sie einen jungen Archäologen kennen und geht mit ihm ins Ausland. Dort heiratet sie ihn. Kinder will sie nie haben, der Verlust von Charly hängt ihr noch viel zu sehr nach. Plötzlich ist sie schwanger, noch vor der Geburt stirbt ihr Ehemann und sie fährt zurück nach England um dort auf dem Gut ihres Verstorbenen Mannes zu leben.

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  • Wie Geheimnisse ein Leben beeinflussen können

    Picknick im Schatten

    Eternity

    05. November 2014 um 11:32

    Das Buch ist knapp 550 Seiten schwer und ich muss gestehen, während des Lesens, während der Geschichte habe ich mich immer wieder gefragt, was der Klappentext mit der Story zu tun hat. Mir kam es vor, wie zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Zwar wurde das, auf der Buchrückseite erwähnte, Verschwinden des kleinen Jungen immer wieder erwähnt, doch ich dachte, dass sich das ganze Buch um diesen Punkt drehen wurde.  Dem war nicht so. Es wurde die verzwickte, mit unterschiedlichen Menschen verbundene Lebensgeschichte von Alix aufgebaut. Mit ihr durchlebte man ihre Schicksalsschläge, ihre Gefühle, ihre Begegnungen mit Menschen, ihre Gedanken. Mit ihr litt man unter ihrer Vergangenheit und ihren Schuldgefühlen. Nach und nach entwoben sich die verworrenen Spinnenfäden einer intriganten Familie und ihrem falschen Verhalten, das ein ganzes Leben veränderte. Eine wirklich gut konstruierte Lebensgeschichte mit ihren Hochs und Tiefs. Leider kam mir das Schicksal das kleinen Jungen etwas zu kurz.

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  • Toll :)

    Picknick im Schatten

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 11:11

    Das Buch habe ich schon mehrmals gelesen und es halt mich immer wieder in seinen Bann gezogen. Wenn man es das erste mal liest ist man wirklich ständig am überlegen wie es denn ausgehen könnte, es gibt so viele Wege und doch kann man das Ende nicht vorrausahnen. Man ist ständig am nachdenken und grübeln weil das Buch einen so mitnimmt. Ich fand es auch sehr interessant zu lesen wie es nach so einem Schicksal in der Familie weitergeht, in welche Richtungen sich die Charaktere entwickeln usw. Das Buch liest sich durchweg flüssig und hält auch einige Wirrungen und Überraschungen bereit, Taschentücher bitte nicht zu weit weglegen!!!

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  • Rezension zu "Picknick im Schatten" von Judith Lennox

    Picknick im Schatten

    miramio

    22. August 2009 um 19:56

    Alix verbrigt mit 14 ihre Sommerferien mit der Familie ihres Onkels in Frankrech. Alles schein eitler Sonnenschein zu sein, bis Charlie ihr kleiner Cousin auf einmal spurlos verschwindet.Nur wenige Tage danach bricht der erse Weltkrieg aus und Charlies Vater, der in Frankreich geblieben war um seinen Sohn zu suchen, kommt ohne Ergebnis nach Englad zurück. Er gib Alix die Schuld an Charlies verschwnden, was sie lange Jahre nicht überwinden kann. Wenige Jahre später arbeitet Alix in einen Kriegslazarett und kümmert sich um Jonatan Fox. Durch den sie auch dessen Bruder Derry kennen lernt. Jahre später trift sie Derry und Jonnatan wieder, wie auch Alix Cousinen wieder auftauchen und das Verschwinden Charlie neu beleuchtet wird. DAs Ende ist durchaus spannend und es lohnt sich das Buch zu lesen, denn das Verschwinden Charlies ist kein Unfall wie man am Anfang denken mag. An einigen Stellen zieht sich das Buch etwas in die Länge und an anderen kann man es kaum fassen was für Schicksalsschläge Alix alles hinnehmen muss.

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  • Rezension zu "Picknick im Schatten" von Judith Lennox

    Picknick im Schatten

    Dany

    06. June 2009 um 17:07

    Ich fand das Buch großartig. Ich bin mit nicht sehr großen Erwartungen an das Buch herangegangen, wurde aber schnell eines besseren belehrt. Die Geschichte um Alix hat mich nicht mehr losgelassen so das ich das Buch gestern in einem Schwung durch hatte. Es ist sehr von Intrigen und persönlichen Schicksalschlägen, im Europa des 20ten Jahrhunderts geprägt, von unerfüllter Liebe und Verzweiflung. Es beschreibt den Wandel der Generationen unter den beiden Weltkriegen. An manchen Stellen hatte es so seine Längen, was dem Buch aber in keinster Weise geschadet hat. Gelegentlich sollte man sich für den Fall der Fälle mal ein Taschentuch bereitlegen. Ich gebe dem Buch 9 von 10 Punkten und wünsche Euch viel Vergnügen beim Lesen.

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  • Rezension zu "Picknick im Schatten" von Judith Lennox

    Picknick im Schatten

    Martje

    13. June 2008 um 17:13

    Ein wirklich tolles Buch! Ich habe es sehr gern gelesen und werd es sicher wieder tun. Spannend bis zur letzten Seite

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