Judith Levine No Shopping!

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Inhaltsangabe zu „No Shopping!“ von Judith Levine

Judith Levine hat ein Jahr lang nichts gekauft - zumindest nichts, was über das Nötigste hinausging. Aber zählt Wein wirklich zum Nötigsten? Und was ist mit diesen limettengrünen Schuhen? Mit Intelligenz und Witz erzählt Levine von den Auswirkungen der Shoppingverweigerung auf ihren Alltag, ihre Beziehung, ihre Psyche und ihren Kleiderschrank. Schon bald gibt es Schwierigkeiten, das Experiment durchzuhalten: Sie sieht sich Sabotageversuchen ausgesetzt, und mehr als einmal steht sie am Scheideweg, bis sie sich sogar dem kommerziellen Sündenfall ergibt. Eine pointierte Darstellung des zutiefst menschlichen Hanges, sich selbst etwas vorzumachen: Voll Selbstironie und einmalig komisch, ist dies ein Buch für alle Frauen, die schon einmal Einkaufstüten in die Wohnung geschmuggelt haben. "Eine Kritik am Kaufwahn, die Sie, ja: unbedingt kaufen sollten!" Robert Misik "Ein Jahr zwischen Nirwana und (Selbst-)Erkenntnis." Tagesspiegel 365 Tage ohne Shopping Neue Schuhe helfen gegen Liebeskummer, Wellnesstrips gegen Augenringe und Lebenskrisen, und ein Friseurbesuch tröstet über den Rest hinweg. Wir shoppen unentwegt - und lieben es. Was aber, wenn wir es ließen? Das höchst amüsante Tagebuch einer Frau, die das Unglaubliche gewagt hat. "Ehrlich, mit viel Selbstironie und Witz." Martin Suter, Sonntagszeitung "Glänzende Unterhaltung." WDR

Der Schreibstil war sehr amüsant. Ich fande es interessant wie man s 1 Jahr lang versucht nichts zu kaufen.

— bookobsesssed
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    No Shopping!
    moorlicht

    moorlicht

    19. December 2013 um 14:44

    Judith Levine lebt abwechselnd in NewYork City oder weitab der Großstadt bei ihrem Partner. Für einen Amerikaner ergeben sich daraus schon einige interessante Bedürfnisse. Zwei Wagen z.B., die unterschiedlicher nicht sein könnten und einer davon geländegängig. Die Fragen um die zwei Wohnsitze werfen die Frage nach der Grenze zwischen Notwendigkeit und Luxus auf. Ist es notwendig, zum Friseur zu gehen? Ist die bestimmte Sorte Wein notwendig? Wo verläuft die schmale Grenze? Der Plan des freischaffenden Paares ein Jahr lang auf jeden unnötigen Luxus zu verzichten, ist im Grunde interessant zu lesen. Die unterschiedlichen Vorstellungen zwischen Mann und Frau und von den Amerikanern zu den Europäern sind interessant zu verfolgen. Schade dabei ist allerdings, dass Judith Levine bei ihren Überlegungen sehr auf der theoretischen Seite bleibt, des öfteren in's Philosophische abgleitet und dabei auch Autoren zitiert, die evtl. nicht jedem bekannt sein dürften. Ein ausführlicheren Bericht über ihre praktischen Erfahrungen hätte das Buch sicher näherbringen können. Zumal die erwähnten Personen gerade einmal namentlich gestreift werden, ohne daß ein wirklicher Zusammenhang erkannt werden kann.

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  • Rezension zu "No Shopping!" von Judith Levine

    No Shopping!
    scarlett59

    scarlett59

    Sowohl der Klappentext, als auch die Kurzbeschreibung haben mich sehr angesprochen. Das Cover im Form einer rosafarbenen Einkaufstüte mit spürbar strukturierten Henkeln paßt zum Thema. Es geht um ein Paar, das sich entscheidet, ein Jahr lang (volle 365 Tage) auf "unnötigen" Konsum zu verzichten; wirklich nur notwendige Dinge zu kaufen. Die Handlung beginnt im Dezember, als der Entschluß gefaßt wird, und -aus reiner Panik- in den letzten Stunden des Silvestertages schnell noch über das Internet Käufe getätigt werden. Die folgenden Kapitel werden monatsweise gegliedert, wobei jeder Monat einen Zusatztitel, wie z.B. "März : Neuer, besser, schöner", erhält. In manchen Situationsbeschreibungen konnte ich auch mich oder Personen, die ich kenne, wiedererkennen. Leider bleibt die Autorin nicht durchgängig bei den flotten, pointierten Beschreibungen. Schon bald nehmen recht trockene, gesellschaftskritische, aneinandergereihte Abhandlungen und Passagen aus anderen Veröffentlichungen den Großteil der Kapitel ein, sodaß es mir doch schwer gefallen ist "bei der Stange zu bleiben". Ganz anders, als bei "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch, wo es ja auch um einen selbstauferlegten Verzicht geht. Hier gab es auch Zitate aus anderen Veröffentlichungen und statistische Passagen, aber diese wurden für meinen Geschmack viel besser in den Kontext eingebaut. Kurzum, "NO SHOPPING!" hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

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  • Rezension zu "No Shopping!" von Judith Levine

    No Shopping!
    Buecherwurm2punkt0

    Buecherwurm2punkt0

    16. September 2011 um 13:46

    Inhalt: In diesem Buch erzählt Judith Levine von ihrem Experiment ein Jahr lang nicht shoppen zu gehen. Dabei stößt sie auf tiefliegende Probleme, wie z.B. Was gehört zum Shoppen? Außerdem hat sie sich selbst auferlegt nur das notwendige zu kaufen und keinen kommerziellen Aktivitäten, wie Essen gehen und Kinobesuche, nachzugehen. Hinzukommend erzählt sie von den täglichen Versuchungen und natürlich auch Sabotageversuchen... Umschlag/Preis: Der Preis von fast 10 € ist absolut gerechtfertigt... Der Umschlag themennah gestaltet und dementsprechend passend. Meine Meinung zum Inhalt: Ich habe mir den Inhalt etwas lustiger vorgestellt und das shoppen an sich mehr im Vordergrund. Allerdings ging es inhaltlich ehr um den kopflosen Konsum an sich und die Auswirkungen daraus auf die Umwelt. So trat im letzten Drittel des Buches die Praesidentenwahl und die finanzielle Unterstuetzung der Kandidaten in den Vordergrund. Wenn man mit falschen Erwartungen an das Buch ging wurde es dann ab und zu auch etwas schwerfaellig. Fazit: Ein unheimlich interessantes Buch ueber den sinnlosen Konsum auf der Welt, dass einen manchmal echt zum Nachdenken brachte.

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  • Rezension zu "No Shopping!" von Judith Levine

    No Shopping!
    ulrike1969

    ulrike1969

    23. November 2010 um 16:42

    es ist auch ein Hauch von Woody Allens neurotischen New Yorker Geschichten zu spüren. Sehr unterhaltsamer, intelligent aufgezogener, anscheinend ehrlicher und sogar durchgehaltener Selbstversuch in Sachen Konsumverzicht.
    Fazit: Zum Glück wohnen wir nur in einem einzigen Haus.

  • Rezension zu "No Shopping!" von Judith Levine

    No Shopping!
    ananasengelchen

    ananasengelchen

    02. May 2010 um 22:04

    Die Autorin Judith Levine und ihr Lebensgefährte beschließen ein Jahr lang nichts zu kaufen, was über das „Notwendige“ hinausgeht, aber was ist wirklich notwendig? Ihr Entschluss bedeutet unter anderem ein Jahr ohne kostenpflichtige Theater-, Kino- und Museumsbesuche sowie ohne ein schönes Essen in einem Restaurant. Das Paar verbringt die Hälfte des Jahres in New York, wo die Versuchung zu kaufen natürlich entsprechend groß ist, sowie die restlichen Monate auf dem Land. In Tagebuchform erzählt die Autorin von ihrem Experiment und beleuchtet auch die tagesaktuellen politische Themen der USA. Das Buch hat mich leider enttäuscht, da es nicht wie erwartet mit viel Leichtigkeit und Humor geschrieben war sondern größtenteils an einen nüchternen, wissenschaftlichen Text erinnerte. Es besteht kein Zweifel darüber, dass Judith Levine sich nicht gründlich mit dem Thema „Konsum“ sowie mit ihrem Selbstexperiment und dessen Folgen auseinandergesetzt hat, doch meiner Meinung nach war das Buch mit zu viel Hintergrundwissen und Zitaten aus Sekundärliteratur gespickt und wirkte dadurch für mich weniger persönlich. Vielleicht bin ich auch einfach mit falschen Erwartungen an dieses Buch herangetreten.

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  • Rezension zu "No Shopping!" von Judith Levine

    No Shopping!
    Annibanny

    Annibanny

    16. February 2010 um 12:59

    Habe dieses Buch nach der hälfte wieder weg gelegt, was ich sonst nie machen würde. Es ist wirklich nicht empfehlenswert.