Judith Merchant

 3,9 Sterne bei 850 Bewertungen
Autorin von SCHWEIG!, ATME! und weiteren Büchern.
Autorenbild von Judith Merchant (©Atelier Herff / Bonn)

Lebenslauf von Judith Merchant

Kurze Geschichten: Judith Merchant wurde im Jahr 1976 in Bonn geboren und wuchs in Sankt Augustin auf. Am dortigen Rhein-Sieg-Gymnasium absolvierte sie ihr Abitur. Danach studierte sie in Bonn und Münster Germanistik. Als sie während ihrer Doktorarbeit eine Schreibkrise bekam, begann sie erste Kurzgeschichten zu verfassen. 2008 wurde ihre Kurzgeschichte "Monopoly" für den Kärntner Krimipreis nominiert und sie gewann 2009 dafür den Friedrich-Glauser-Preis, ebenso wie im Jahr 2011 für die Kurzgeschichte "Annette schreibt eine Ballade". 2009 erhielt sie für ihren Krimi „Der Himmel über Krefeld“ den Krefelder Kurzkrimipreis. Merchant ist Mitglied des Syndikats, einer Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren. "Nibelungenmord" ist Judith Merchants erster Kriminalroman. Heute arbeitet Sie als Dozentin für Literaturwissenschaft an der Universität Bonn und lebt auch in der Stadt.

Alle Bücher von Judith Merchant

Cover des Buches SCHWEIG! (ISBN: 9783462001334)

SCHWEIG!

 (335)
Erschienen am 09.09.2021
Cover des Buches ATME! (ISBN: 9783462001822)

ATME!

 (254)
Erschienen am 09.09.2021
Cover des Buches Nibelungenmord (ISBN: 9783426527313)

Nibelungenmord

 (82)
Erschienen am 01.12.2020
Cover des Buches Loreley singt nicht mehr (ISBN: 9783426527375)

Loreley singt nicht mehr

 (37)
Erschienen am 02.08.2021
Cover des Buches Die Lügen jener Nacht (ISBN: 9783426508657)

Die Lügen jener Nacht

 (36)
Erschienen am 01.12.2020
Cover des Buches Rapunzelgrab (ISBN: 9783426527368)

Rapunzelgrab

 (36)
Erschienen am 01.09.2022
Cover des Buches Hanni hat Nikoläuse (ISBN: 9783745907155)

Hanni hat Nikoläuse

 (12)
Erschienen am 21.09.2021
Cover des Buches Hanni hat Tomaten in den Ohren (ISBN: 9783745910469)

Hanni hat Tomaten in den Ohren

 (8)
Erschienen am 10.05.2022

Interview mit Judith Merchant

Interview zwischen Judith Merchant und LovelyBooks // Mai 2011

1) Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen und wie kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich habe als Kind sehr gerne geschrieben. Je älter ich wurde, desto kritischer wurde ich als Leserin, und deswegen waren mir meine literarischen Versuche bald entsetzlich peinlich. Das führte dazu, dass ich schließlich nur noch Briefe und Hausarbeiten schrieb – also Texte mit einem klaren sachlichen Ziel. In einer Schreibkrise meiner Doktorarbeit entwickelte ich dann eine regelrechte Schreibtischflucht und wollte gar nicht mehr schreiben. Da kam ich auf die Idee mich mit etwas zu locken, was kurz ist und Spaß macht. So entstand die erste Kurzgeschichte (mit gleich zwei Leichen). Dann schrieb ich noch eine und noch eine. Und da ich gleich ziemlich gutes Feedback in Form von Preisen bekam, traute ich mich auch an einen Roman. Dessen Veröffentlichung ging dann ganz klassisch über meine Agentin, die ihn einem Dutzend Verlage anbot. Die Hälfte wollte ihn haben.

2) Wie lang hast Du an Deinem ersten Buch geschrieben – wie viel Zeit hast Du für die Recherche und wie viel für die Ausarbeitung gebraucht?

Insgesamt waren es etwa 15 Monate. Ich kann Recherche und Schreiben nicht voneinander trennen, das fließt bei mir ineinander. Ein Beispiel: Als ich den Anfang des Romans schon geschrieben hatte, besuchte ich die Ausstellung „paralysed spaces“. Dort lernte ich die Künstlerin Andrea Lehmann und ihre Bilder kennen, in denen sie neben Acryl auch eigene Haare verwendet. Als Krimiautorin dachte ich sofort: „Wow! Lauter biologische Spuren!“ Diesen Gedanken habe ich dann weiterverfolgt, was damit endete, dass ich mich mich der Frage beschäftigen musste, wie unsere Bonner Museen eigentlich an ihre Künstler kommen und wie der Lebenslauf eines Künstlers auszusehen hat, damit er als erfolgreich gilt. Dieser ganze Exkurs über die Kunstszene war nicht geplant, passte aber im Nachhinein sehr gut – eben weil Museen in Bonn ein ganz wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens sind. (Und natürlich auch, weil mein Kommissar sich immer so schön über die ganzen Künstler aufregt).

3) Du hast für Deine Kurzgeschichten bereits viele Preise bekommen – wie aufgeregt bist Du jetzt bei Erscheinen Deines ersten Romans?

Das ist eine ganz andere Nummer, stelle ich fest. Vor meiner Premierenlesung traf es mich wie ein Schlag: Aus einem Roman zu lesen ist viel, viel schwieriger als eine Kurzgeschichte zu lesen! Eine Kurzgeschichte hat einen eigenen Spannungsaufbau, das Publikum darf bis zur Pointe folgen. Bei einem Roman liefert man ja nur Appetithäppchen. Das kommt mir als einer, die vorher immer Kurzgeschichten vorgelesen hat, geradezu unfair vor, so, als ob ich einem Gast einen halbvollen Teller wegnehme!

4) Welche Vorteile bietet für Dich das Internet und wie nutzt Du hier
 den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de

Ich mache das gerade zum ersten Mal und bin sehr gespannt!

5) Bei LovelyBooks tauschen sich Leser und Autoren direkt aus - hiermit ist ein weiterer Platz für Lob und Kritik 
geschaffen. Wie gehst Du damit um?

Nach inzwischen jahrzehntelanger Erfahrung als Leserin weiß ich: Es gibt für jedes Buch einen bestimmten Leserkreis. Ich selbst zum Beispiel mag keine Bücher mit Serienmördern. Das ist keine Kritik am Buch, denn ein Serienmörderbuch kann ja nichts dafür, dass ich keine Serienmörder mag. Insofern bin ich da entspannt.

6) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du
 Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich vertraue auf die Empfehlung von Freunden, die ähnliche Bücher mögen wie ich: psychologische Krimis, bei denen die Figuren im Zentrum stehen. Ich liebe Tana French, Gisa Klönne, Oliver Bottini, Sandra Lüpkes, Helen Fitzgerald, Silvia Roth, um mal einige wenige zu nennen. Natürlich lese ich auch aufmerksam Rezensionen im Internet und in Print.

7) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner 
Bücher wünschen und warum?

Oh, das ist schwer. Das käme dann sehr auf den Roman an. Für „Nibelungenmord“: Ein Nibelungenlied-Experte wäre schmeichelhaft, aber es ist unwahrscheinlich, dass so jemand sich mit meiner Version Siegfrieds abfinden kann ...

8) Man wird als Autor schnell in Schubladen gesteckt.
 Würdest Du gerne mal das Genre wechseln und Deine Leser mit einer 
völlig neuen Seite überraschen, z.B. einen historischen Roman schreiben – oder liegt Dir Mord einfach mehr?

Ich bin eindeutig der Typ für Morde! Wenn ich mal etwas ganz anders versuchen würde, dann wäre das etwas ohne Genrekorsett, also weder Liebes- noch historischer Roman, sondern ein klassischer Gegenwartsroman. Vermutlich würden mir dort dann aber die Morde fehlen!

9) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration für Deine Arbeit?

Ideen liegen auf der Straße! Und „Straße“ meine ich beinahe wörtlich, ich spaziere viel herum, durch Königswinter, Bonn, am Rhein, durch das Siebengebirge. Da sehe ich viele Details, die etwas in mir in Gang setzen, eine seltsame Wurzel, eine deprimierte Weide, eine Höhle. Eine andere Quelle sind Bücher. Viele Teile meines Romans sind entstanden durch Gedanken, die ich mir zu anderen Büchern gemacht habe.

10) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine 
Arbeit für die kommenden Jahre?

Im Moment will ich nur den Abgabetermin für Jan Seidels zweiten Fall schaffen! Und dann würde ich gern mal einen Roman schreiben, in dem die Sonne scheint. Irgendwie regnet es bei mir immer und alle frieren. Aber auf Petrus hat man ja keinen Einfluss, nicht einmal als Autorin ... ;-)

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Judith Merchant

Cover des Buches ATME! (ISBN: 9783462052237)
ReadAndTravels avatar

Rezension zu "ATME!" von Judith Merchant

Das Buch konnte mich total abholen.
ReadAndTravelvor 12 Tagen

Nile hat endlich ihre große Liebe gefunden: Ben. Doch plötzlich verschwindet Ben spurlos. Und niemand will Nile bei der Suche helfen. Bis auf eine – seine Frau. Ihre ärgste Feindin. Eben noch war Ben in der Boutique, in der Nile ein Kleid anprobierte, doch als sie aus der Umkleidekabine kommt, ist er verschwunden. Nile ist sich sicher: Es muss etwas Schreckliches passiert sein. Aber niemand will ihr glauben. Noch nicht mal seine engsten Freunde, die Nile sowieso für zu anhänglich halten. Also muss sie ausgerechnet ihre größte Feindin um Hilfe bitten: Flo, die Frau, mit der Ben noch verheiratet ist.

Was für ein Buch. Ich war am Ende echt total überrascht, obwohl es irgendwie auch abzusehen war. Aber die Autorin hat es während des ganzen Buches geschafft mich hin und her zureißen. Nile war es selber, nein war sie doch. Dann wieder doch und dann wieder nicht mehr. Ich habe mit allem gerechnet. Der Schreibstil konnte mich auch total abholen, es war spannend und es gab auch Überraschungen. Mir hat es total gefallen und das Buch bekommt 5/5 Sterne von mir. 

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Cover des Buches Hanni hat Nikoläuse (ISBN: 9783745907155)
4

Rezension zu "Hanni hat Nikoläuse" von Judith Merchant

Kinderkrankheit liebevoll umgarnt
4draussenunterwegsvor 12 Tagen

🦊 Dieses Bilderbuch - ab 3 - des EMF Verlag @emf_verlag geschrieben von Judith Merchant und illustriert von Trixy Royeck @trixyroyeck, ist ein Buch über den Umgang mit Läusen.



Im Buch geht es um Hanni, die heute keine Tomaten in den Ohren hat, sondern dieses Mal Nikoläuse auf dem Kopf. Nachdem es ihr überall juckte, stellte dies ihre Mutter fest, doch da sie selbst kein Nikoläusisch spricht, hatte sie die Idee zu Doktor Mertens zu gehen, um um Hilfe zu bitten.


Wird es Doktor Mertens schaffen, die Nikoläuse zu vertreiben oder wird sie Hanni bis Weihnachten behalten müssen? 



Eigener Eindruck:


Ein sehr aufheiterndes und witziges Buch über Hanni, die wieder einmal ein sehr bekanntes Kinderproblem hat. Hannis Mutter beweist Humor und zeigt, dass es nicht schlimm ist, wenn man einmal vor solchen Problemen steht, sondern man muss einfach nur das Beste draus machen. Es ist besser den Kindern auf witzige lustige Art und Weise etwas zu erklären und nimmt ihr so von vornherein die Angst. Denn die Angst, so haben wir das auch erfahren, blockiert und sorgt auch dafür, dass die Angst größer wird und der Wille das Problem anzugehen kleiner. Die Illustrationen sind, wie auch im ersten Buch, liebevoll und auf ihre Art und Weise besonders gezeichnet, farbenfroh und witzig, so dass dieses Buch wieder einmal die Möglichkeit hat, zu einem Lieblingsbuch heran zu wachsen.



Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊



Geht mit Euren Kindern auf eine Reise und erlebt Hanni mit einem neuen lustigen Problem.



Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊

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Cover des Buches SCHWEIG! (ISBN: 9783462001334)
sleepwalker1303s avatar

Rezension zu "SCHWEIG!" von Judith Merchant

Toxische Schwester"liebe"
sleepwalker1303vor 20 Tagen

Was für eine Achterbahnfahrt mich bei Judith Merchants „Schweig!“ erwarten würde, hätte ich mir im Leben nicht träumen lassen. Und dabei dachte ich immer, ich kenne mich mit toxischen und dysfunktionalen Familien und verkorksten Weihnachtsfesten aus. Aber das, was sich zwischen Esther und ihrer Schwester Sue (genannt Schnecke) abspielt, stellt alles in den Schatten. Lügen, Abhängigkeiten und immer wieder emotionale Erpressung prägen die schwesterliche Beziehung schon seit der Kindheit und an Weihnachten kocht immer wieder nicht nur die Gans, sondern alle Emotionen hoch. Dieses Jahr gibt es am Ende eine Bescherung der besonderen Art. Nein, keine Geschenke, sondern eine Leiche. Für mich ein psychologisch hochinteressantes und überaus spannendes Buch, das sowohl sprachlich als auch konzeptionell bei mir voll punkten konnte.

Aber von vorn.

Wir schreiben den 23. Dezember. Die perfekte Hausfrau Esther ist mit den Weihnachtsvorbereitungen in den letzten Zügen, der Baum (natürlich bio!) muss noch abgeholt und eine letzte Hand an die Dekoration gelegt werde. Und dann muss sie natürlich auch noch zu ihrer Schwester Sue fahren und ihr Geschenk vorbeibringen. Schließlich will Sue nach dem misslungenen Weihnachtsfest des vergangenen Jahres auf keinen Fall bei Esther, Martin und den beiden Kindern feiern. Zwischen den beiden Schwestern stehen die Zeichen auf Sturm, schon in dem Moment als Esther bei Sue im Wald ankommt, knirscht es. Und als Esther dann auch noch wegen des Schneetreibens nicht nach Hause fahren kann, kommen zwischen den beiden Frauen Dinge zutage, die sich über Jahre hinweg aufgestaut haben. Gehässigkeiten werden ausgetauscht, unschöne Erinnerungen aufgefrischt und alles in allem ist das schwesterliche Miteinander äußerst unharmonisch.

Sprachlich fand ich das Buch sehr gut und flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen ist durch die Perspektivwechsel stetig steigend. Von einem unguten Gefühl am Anfang steigert sich die Spannung zu einem furiosen Schluss. Sehr gelungen fand ich, dass dieselben Begebenheiten aus unterschiedlichen Perspektiven und mit völlig unterschiedlichen Wahrnehmungen beschrieben werden. Beinahe könnte man der narzisstischen Esther tatsächlich ab und zu ein „sie meint es ja nur gut“ zuschreiben – aber nur beinahe. Narzissten können nicht aus ihrer Haut und tun halt Narzissten-Dinge. Wobei wir bei den Charakteren wären. Diese sind hervorragend ausgearbeitet. Vor allem Esther hat sich in ihrer vollen toxischen Perfidität als nervige, übergriffige, besserwisserische, perfektionistische und kontrollsüchtige Über-Frau meine absolute Abscheu wirklich redlich verdient, ihre Art machte mich beim Lesen irre.

Insgesamt ist das Buch, nüchtern betrachtet, sehr unaufgeregt. Esther mimt fortlaufend die deeskalierende große Schwester, die aus bloßer Harmoniesucht möchte, dass es allen gut geht. Was dahintersteckt ist perfide und dabei absolut nicht unrealistisch. Der wahre Thrill des Buchs liegt nicht in der eigentlichen Handlung (die tatsächlich durch die Wiederholungen durch die verschiedenen Perspektiven ein paar Längen hat), sondern in dem, was zwischen den Zeilen steht. Martin, Esthers Mann, wünscht seiner Frau den Tod. Sue wünscht sich, von ihrer Schwester befreit zu sein. Egal wie. In diesem Dreieckskonstrukt flippert die Handlung hin und her, giftige Pfeile werden als Nettigkeiten getarnt verschossen und die Tatsache, dass es am Schluss tatsächlich eine Leiche gibt, war für mich bei so viel psychologischer Finesse eigentlich nebensächlich.

Für mich war das Buch daher eine riesige Überraschung und eine packende Lektüre, die ich, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen konnte. Von mir daher fünf Sterne.

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Gespräche aus der Community

Mit einer Flasche Rotwein und einem Geschenk im Gepäck macht sich Esther zu ihrer geschiedenen Schwester Sue in den Wald auf. Doch statt einer willkommenen Überraschung scheint sie der ungebetene Gast zu sein, den ihre Schwester unbedingt wieder loswerden will. Als dann auch noch ein Schneesturm einsetzt, markiert das den Beginn einer Nacht, von der es kein Zurück gibt ... Wir
verlosen die spannendsten KiWi-Krimis 2021: "SCHWEIG!" von Judith
Merchant ist unser neuer Spannungsroman im Crime Club!

Ein gut gemeinter Besuch bei ihrer Schwester Sue - einen Tag vor Heiligabend - entwickelt sich für Esther zu einem Albtraum und stellt vor die Frage: Was haben die Schwestern zu verbergen?

Der psychologische Spannungsroman von Judith Merchant lädt zu einem unheimlich intensiven Kammerspiel, um toxische Beziehungen und zu einem Kampf zwischen zwei unzuverlässigen Erzählerinnen ein.

Gemeinsam mit KiWi verlosen wir 35 Exemplare des packenden Thrillers "SCHWEIG!".

Um euch zu bewerben, beantwortet einfach bis zum 5.9.21 folgende Fragen:
Welche Geschichte mit unzuverlässigen Protagonist*innen habt ihr zuletzt gelesen? Was daran reizt euch?

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

 

723 BeiträgeVerlosung beendet
steffi_liests avatar
Letzter Beitrag von  steffi_liestvor einem Jahr

Was für ein tolles Buch und Jahreshighlight. Danke das ich mitlesen durfte.


https://www.lovelybooks.de/autor/Judith-Merchant/SCHWEIG--2941671288-w/rezension/3533001859/

Was, wenn du nicht mehr weißt, wem du vertrauen kannst? Wenn du nicht mehr weißt, was wahr ist? Auf der Suche nach der Wahrheit über ihren verschwundenen Freund Ben wird Nile in eine atemberaubende Jagd verwickelt.

Traue niemandem!


Fans der aufregenden Unterhaltung und des ganz besonderen Nervenkitzels: Herzlich willkommen im Crime Club.

Entdeckt mit uns gemeinsam atemberaubende Werke der Spannungsliteratur in den exklusiven Crime Club-Aktionen, tauscht euch mit Gleichgesinnten über eure Krimi- und Thriller-Lieblingsthemen aus und sammelt wertvolle Punkte, mit denen ihr euch vom einfachen Taschendieb bis zum mächtigen Mafiaboss hocharbeiten könnt!


Was tust du, wenn du nicht mehr weißt, wem du vertrauen kannst? Wenn dein Leben komplett auf den Kopf gestellt wurde? Nile hat mit Ben ihre große Liebe gefunden - bis Ben verschwindet, Nile sich mit seiner Ehefrau Flo zusammentun muss und Ben ein anderer ist, als alle gedacht haben. Es beginnt eine atemraubende Jagd nach der Wahrheit ... 


Wir verlosen im Crime Club zusammen mit Kiepenheuer & Witsch 50 Exemplare von "ATME!" von Judith Merchant


Das Besondere bei dieser Leserunde: Wir werden das Buch alle gemeinsam von 23. bis 25. August lesen und uns hier auf LovelyBooks und über Social Media (über den Hashtag #lbatme) darüber austauschen und einige Aufgaben erfüllen. Bitte achtet bei eurer Bewerbung darauf, dass ihr an diesem Wochenende Zeit habt!


Bewerbt euch bis zum 18.08.2019 und beantwortet uns folgende Frage:


Gibt es einen Menschen, dem du grenzenlos vertraust?


Ich freue mich auf ein spannendes Lesewochenende mit euch!


Neugierig? Hier geht es zur Leseprobe!


Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden und Buchverlosungen.

1400 BeiträgeVerlosung beendet
A
Letzter Beitrag von  AntonioDevor einem Jahr

M.E. war Flo nie wirklich involviert. Alles seit drei Stunden nach dem Laden („… und dann habe ich mich auf eine Bank gesetzt, und da sitze ich noch und versuche nachzudenken.“) bis zu dem Moment wo sie zurück in die Wohnung ging geschah m.E. in ihrem Kopf. Das war eine große Klammer, die sich erst im letzten Kapitel wieder schloß. (“ich renne fort. Fort ehe die Monster mich verfolgen. Die Monster, die kommen, sobald man für einen Augenblick die Augen schließt.“) Nur so erklärt sich m.E. auch die Sache mit dem fehlenden Wohnungsschlüssel.

Aber na gut, bei dem Grad an Niles Wahrnehmungsstörung ist auch alles davor in Frage zu stellen.

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