Judith Merchant Nibelungenmord

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Inhaltsangabe zu „Nibelungenmord“ von Judith Merchant

In einer der sagenumwobenen Höhlen des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete, wird eine Frauenleiche gefunden. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig aus dem Weg geräumt? Als sich Kriminalhauptkommissar Jan Seidel die Bilder der Künst-lerin anschaut, sieht er das Mordmotiv förmlich vor sich: Verzerrte Frauenfratzen kämpfen um einen strahlenden Helden. Aber nicht nur Jan Seidel, sondern auch seine eigenwillige Großmutter Edith erkennt, dass die Lösung des Falles weitaus komplizierter ist ...

kein herausragender, aber ein guter Kriminalroman mit tollen Kulissen

— thiefladyXmysteriousKatha
thiefladyXmysteriousKatha

Ein guter deutscher Kriminalroman !!!

— Mordsbuecher
Mordsbuecher

leider nicht so spannend wie ich erhofft habe

— Russkaja
Russkaja

Fazit: Ein mit sehr viel Lokalkolorit versehener und komplex angelegter Krimi, der mit ausgereiften Charakteren überzeugt, allerdings streckenweise etwas die Spannung vermissen lässt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Ein Mord durch den Nibelungendrachen?

    Nibelungenmord
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    05. March 2017 um 14:11

    NibelungenmordDa mediävistik im Studium mein Lieblingsfach ist und sich auch meine bachelorarbeit um das Nibelungenlied dreht, war ich sehr gespannt auf diesen Kriminalroman. Außerdem habe ich Verwandte im wunderschönen Königswinter und Judith Merchant unterrichtet im Praxismodul an der Bonner Universität. Ich habe noch nie einen Kurs von ihr besucht, aber schon viel Gutes über sie und ihre Bücher gehört. Der erste Fall um Jan Seidel und seine lustige Großmutter Edith hat mit wirklich gut gefallen, wenn es auch hier und da ein paar Schwächen gab.InhaltIn einer der sagenumwobenen Höhlen des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete, wird eine Frauenleiche gefunden. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig aus dem Weg geräumt? Als sich Kriminalhauptkommissar Jan Seidel die Bilder der Künst-lerin anschaut, sieht er das Mordmotiv förmlich vor sich: Verzerrte Frauenfratzen kämpfen um einen strahlenden Helden. Aber nicht nur Jan Seidel, sondern auch seine eigenwillige Großmutter Edith erkennt, dass die Lösung des Falles weitaus komplizierter ist ...MeinungJan Seidels erster Fall hat mich, trotz vieler schlechter Kritiken auf diversen Buchplatformen, wirklich nicht enttäuscht, sondern gut unterhalten. Die Geschichte rund um den Mord in der Nibelungenhöhle im Nachtigallental war wirklich spannend und ich wusste auch erst circa 60 Seiten vor Schluss auf welchen Mördr es hinauslaufen wird. (Oft passiert es mir leider, dass ich von Anfang an weiß wer der Täter ist). Judith Merchant hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Außerdem fand ich es super, dass pro Tag verschiedene Strophen aus dem Nibelungenlied als eine Art "Kapiteleinleitung" zitiert wurden. Durch die Geschichte wird Kömnigswinter auch sehr gut dargestellt und ich finde es toll mal einen Fall zu lesen, der nicht in Berlin, Köln, Hamburg oder München spielt. Als Bonnerin gefiel es mir auch sehr verschiedene regionale Elemente, wie das Lesen des Generalanziegers oder die Bundeskunstalle der Adenauerallee im Buch wiederzufinden. Was ich nicht mochte war, dass die Figur der Edith wirklich zu deutlich an Miss Marple angelehnt war, denn es kann einfach nur einen Miss Marple geben. Außerdem hätten Jans psychische Probleme noch etwas azsführlicher erklärt werden können. Es gab oft sehr sprunghafte Wechsel von Jans Innenleben zum Fall. Daher vergebe ich insgesamt 3,5 Sterne und werde sicherlich auch Teil 2 lesen.

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  • Endlich wieder ein deutscher Kriminalroman…..

    Nibelungenmord
    Mordsbuecher

    Mordsbuecher

    19. February 2017 um 21:33

    Es spielt im schönen Siebengebirge, genauer gesagt in Königswinter. Ein Ort berühmt durch den Drachenfels und der Nibelungensage. Kriminalhauptkommissar Jan Seidel zieht nach der Trennung kurz vor seiner Ehe zur Großmutter Edith nach Königswinter. Doch schon bald muss er in einem Mordfall an einer Frau ermitteln, die erschlagen im Drachenfelsen gefunden wurde. Plötzlich verschwindet die Frau eines erfolgreichen Notar spurlos. Die Ermittlungsarbeiten der beiden Fälle sind sehr mühsam, da es keinerlei Anhaltspunkte gibt. Doch bald stellt sich raus, das der Notar Michael Sippmeyer eine Geliebte hat. Möchte diese Ihre Konkurrentin, die Ehefrau ausschalten? Oder gibt es noch eine Person, die etwas mit dem Verschwinden zutun hat…. Die Ermittlungen werden immer schwieriger und wenn man glaubt, man wüsste wer der Mörder ist, kommt ein neues Detail dazu und schon beginnt die Rätseljagt von vorne Schaffen es Jan und seine Kollegen die Frau rechtzeitig finden, bevor der nächste Mord passiert? Das Ende war überraschend und durchaus gelungen, dank auch seiner Großmutter, die Ihrer Finger mit im Spiel der Ermittlungen hat.Ich finde die Handlung sehr gut, aber leider zwischendurch etwas langatmig, aber durch gelungene und spannende Passagen ist das Buch zu empfehlen. Als kleinen Bonus, findet man am Ende des Buches ein Interview mit der Autorin Judith Merchant und eine kleine Kurzgeschichte Monopoly. Eins steht fest, Jan und seine Großmutter Edith werden noch so manchen Fall zusammen lösen. Bewertung: Ein guter deutscher Kriminalroman !!!

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  • Echt gut!

    Nibelungenmord
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    17. November 2015 um 09:32

    Eigentlich gar nicht schlecht wobei es glaube ich sogar das erste Buch der Autorin ist. Symphatische und authentische Protagonisten und auch die Spannung kam nicht zu kurz. Jan und seine Oma haben es mir echt angetan, beide ermitteln in einem Mord und einem Vermisstenfall und kommen immer dubioseren Dingen auf die Spur. Aber wie hängt alles zusammen und wer alles gerät noch in den Kreis der Verdächtigen? Ich habe hier teilweise wirklich mitgefiebert und es war wirklich spannend, nur dann zum Ende hin fand ich es etwas vorhersehbar und ich hätte mir irgendwie was anderes gewüscht (dafür kann die Autorin allerdings nix) aber nichts desto Trotz ein tolles, spannendes Buch und ich werde die Reihe auf jeden Fall gleich weiterlesen.

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    dyke

    dyke

    Das Buch habe ich recht schnell gelesen: 1 Mittagspause 1 Abend 1 Mittagspause und es hat mir klar gemacht, was eine gewisser Thomas Wörtche, der sogenannt Krimipabst, mit „Grimmi“ meint – einen Kriminalroman, der den erfahrene Leser ziemlich grimmig zurücklässt, ob der Fehlinvestition seiner schwer verdienten Euronen und der Unverfrorenheit der Verlage solche Romane auch noch zu versuchen zu hypen. Ein Roman, der alle die negativen Vorurteile für die sogenannten Regionalgrimmis in sich vereint. Ein bisschen Lokalkolorit, ein bisschen Mystisches (Drachengrollen) und bisschen Sagenwelt (Nibelungen) und alles mögliche an skurrilem und klischeehaften Personen macht halt noch keine Plot aus. Allein Jan Seidel ist schon ein wahres NoGo. Er sollte den Polizeidienst quittieren, denn er ist nur unfähig, und vielleicht Umschulen auf Altenpfleger. Vielleicht wären die Großmutter Edith und Jan als ihr Pfleger ein interessantes Paar als ein „Nero Wolfe und Archie Goodwin“-Verschnitt für die Leser der "Wolken auf blauen Cover"-Romane: Edith denkt und Jan rennt. Schade um die Autorin, deren Kurzgeschichte, die in dem Roman mit abgedruckt ist, eigentlich Lust auf mehr macht. Ein kräftiger Werberummel macht halt noch keine neue Nele Neuhaus. Auf der anderen Seite hat es auch etwas Gutes- eine Autorin weniger, deren Neuerscheinungen mein Bankkonto belasten werden. PS.: noch etwas Positives zu erwähnen vergessen: Den Passus, als über Kindergeld, Elterngeld usw. im Gegensatz zu dem, was für die „Alten“ getan wird, finde ich erwähnenswert. Er zeigt deutlich die aktuelle politische und gesell-schaftliche Wirklichkeit. Dafür gibt es eine Punkt mehr.

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    tanjalu

    tanjalu

    05. March 2014 um 18:32

    Judith Merchant hat mit „Nibelungenmord“ erfolgreich ihr Krimi-Debüt geschafft. Vor dem mystischen Hintergrund des Siebengebirges hat sie einen spannenden und lesenswerten Kriminalroman erschaffen. In einer sagenumwobenen Höhle des Siebengebirges wird eine Frauenleiche gefunden. Kurz darauf wird die Ehefrau des smarten Notars Michael Sippmeyer als vermisst gemeldet. Ist sie die Tote aus der Drachenhöhle? In den Fokus der Ermittlungen gerät schnell die Künstlerin, und langjährige Geliebte des Ehemannes, Romina. Diese plant mit einem Zyklus der Nibelungensaga um Siegfried den Drachentöter ihr langersehntes Comeback als Künstlerin. Das Team rund um Kriminalkommissar Jan Seibel versucht Stück für Stück die Indizien und Fakten zusammen zu tragen um Licht in diesen mysteriösen Fall zu bringen. Aber auch Jans eigenwillige Großmutter, Edith Herzberger, findet Interesse an dem Fall, und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Judith Merchant, geb 1976, lebt mit ihrer Familie in Königswinter im Siebengebirge. Bei einem Spaziergang im Nachtigallental und den Anblick der dort zu findenden Höhlen, kam ihr die Idee zu diesem Roman. Weiter inspiriert wurde Sie durch das Nibelungenlied, mit Siegfried im Mittelpunkt. Nach einer Leseprobe hatte sich bei mir gerade so viel Spannung aufgebaut, dass ich das Buch auf jeden Fall lesen wollte. Auch die Protagonistin Edith Herzberger, die an eine deutsche Miss Marple erinnert, hatte mit ihrer authentischen, eigensinnigen und netten Art schon meine ganze Sympathie. Dieses Buch ist kein spannungsüberladener Krimi, den man gar nicht mehr aus den Händen legen kann. Vielmehr schafft es die Autorin, den Spannungsbogen auf einem konstanten Niveau zu halten. Noch dazu wird man bis zum Schluss im Unklaren darüber gelassen, wer nun der Täter ist. Dies animiert zum ständigen mit rätseln und weiterlesen. Die verschiedenen Charaktere der Geschichte gefallen mir recht gut. Ich finde sie lebensnah und authentisch beschrieben, so dass ich mir jeden einzelnen gut vorstellen konnte. So würde ich gerne noch mehr von Kommissar Jan Seibel und seiner eigensinnigen Oma Edith Herzberger lesen. Gut gefallen hat mir auch der Bezug zum Nibelungenlied. Zu Beginn eines jeden Kapitels findet man einen Auszug davon in mittelhochdeutschen Original und der hochdeutschen Übersetzung. Fazit: ein durchaus empfehlenswerter und leicht zu lesender Kriminalroman. Er ist kurzweilig und spannend geschrieben, dabei aber niemals brutal. Ich werde den zweiten Roman mit Jan Seibel und Edith Herzberger "Loreley singt nicht mehr" auf jeden Fall lesen!

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  • Kein Reißer - aber nett zu lesen

    Nibelungenmord
    gst

    gst

    06. September 2013 um 11:03

    Es gibt Bücher, bei denen es schwer fällt, sie aus der Hand zu legen. Dieses gehört für mich nicht dazu, obwohl die Autorin dieses Regionalkrimis einen flüssigen Schreibstil hat. Dabei war der Anfang vielversprechend. Da wohnt der Leser dem Tod einer Frau in der Drachenhöhle bei Königswinter bei und erfährt, dass eine Notarsgattin, deren 40. Geburtstag gefeiert werden sollte, verschwunden ist. Nach und nach lernt man die Ermittler und ihre menschlichen Schwächen kennen, begegnet der Oma und den Problemen von Jan Seidel und ärgert sich über seine abgedrehte Kollegin Elena. Auch die Familie Sippmeyer mit all den Schwächen der Familienmitglieder kommt nicht zu kurz. Was mich im Lesefluss bremste, waren die vielen Sprünge von einem Protagonisten zum nächsten; manchmal war mir nicht mehr klar, wo ich mich gerade befand. Viele Nebenstränge (diverse Liebesgeschichten und die Überlegung, ob die Oma im Heim nicht besser aufgehoben wäre) füllen das Buch und irritierten mich als Leserin. Hier wäre weniger mehr gewesen. Nach etwa 2/3 des Buches ahnte ich, wer der Täter war - allerdings fehlte mir bis fast zum Schluss die Erklärung, warum er es getan hatte. Mit Interesse las ich den Anhang mit dem Autoren-Interview und ihrer preisgekrönten Kurzgeschichte, die sie zum weiteren Schreiben anmiert hat. Vielleicht mausert sie sich ja noch zu einer Schriftstellerin, die auch ohne große Werbetrommel gerne gelesen wird.

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    HelgaR

    HelgaR

    08. March 2013 um 14:35

    1.Fall Jan Seidel. Nachdem in Königswinter, im Siebengebirge, in einer Höhle, in der einst Siegfried den Drachen tötete, eine Frauenleiche gefunden wird, stellt sich gleichzeitig heraus, dass Margit Sippmeyer, die Frau des Notars vermisst wird. Ausgerechnet an dem Tag, wo die Party zu ihrem 40. Geburtstag stattfinden soll. Der Prolog, der vom Mord in der Höhle erzählt, ist sehr schaurig und lässt auf eine spannende Geschichte hoffen. Jan Seidel von der Mordkommission übernimmt mit seinen Kollegen den Fall. Man erfährt Details über die Familie, den Ehemann, den Notar Dr. Michael Sippmeyer, der eine Geliebte hat, die Künstlerin Romina Schleheck, die eigenartige Bilder zum Nibelungenlied malt und den Sohn Sven, der mit seinen Eltern überhaupt nicht klarkommt, kifft und in seine Schulfreundin Lara verliebt ist. Und dann verschwindet auch noch Laras Mutter, die Lehrerin Valerie Koller. Es ist eine Mischung aus Krimi und Familiengeschichte. Die Ermittlungen gehen kaum voran, obwohl es genug Verdächtige gibt. Es wird viel zu viel über Jans Lebensgeschichte erzählt, der vorübergehend bei seiner Oma Edith wohnt, da seine Hochzeit mit Nicoletta knapp vorher abgesagt wurde. Edith soll ins Altersheim gesteckt werden, will aber davon überhaupt nichts wissen. Im Gegenteil, sie will Jan helfen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Die Personen und ihre Geschichten sind sehr detailliert dargestellt, hemmen aber dadurch etwas die Handlung und es kommt keine richtige Spannung auf. Außerdem sind die Ermittlungen etwas zu lasch. Es lässt sich aber sehr flüssig lesen und die Auflösung am Ende ist dann doch gut gelungen und sehr überraschend. Allerdings hätte ich auch noch gerne einen Abschluss der privaten Seite gehabt und hoffe daher sehr, diese im nächsten Band zu finden.

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    Bellexr

    Bellexr

    31. December 2012 um 11:48

    Siegfrieds Schuld . In der Drachenhöhle nahe Königswinter wird die Leiche einer unbekannten Frau gefunden. Zur selben Zeit meldet der Notar Michael Sippmeyer seine Frau als vermisst, und dass an ihrem 40. Geburtstag. Das Brisante daran, der Notar hat bereits seit 4 Jahren ein Verhältnis mit einer ortsansässigen Künstlerin, welches er zu verheimlichen versucht, doch halb Königswinter weiß davon. Hat seine Frau von der Beziehung erfahren oder hat gar die Künstlerin Romina etwas mit dem Verschwinden der Notarsgattin zu tun? Währenddessen vermuten Kommissar Jan Seidel und seine Kollegin Elena, dass es sich bei der unbekannten Toten um die vermisste Ehefrau handeln könnte, vieles spricht dafür. Doch so einfach soll sich der Fall nicht gestalten. . Judith Merchant gelingt es gekonnt, das Nibelungenlied und das sagenumwobene Siebengebirge wie auch Königswinter in ihren Krimi mit einfließen zu lassen. Zumal auch die Künstlerin Romina sich gerade mit der Nibelungensaga für ihre künstlerischen Arbeit beschäftigt. Die bildhaften Beschreibungen der Gegend tun ein Übriges, um eine gute Vorstellung rund um den Handlungsort zu erhalten. . Die Autorin steigt mit dem Mord an der Unbekannten in der Drachenhöhle in ihren Krimi ein, wodurch man gleich ihren Protagonisten Jan Seidel kennenlernt. Dieser hat gerade genug private Probleme, umso den Kopf komplett frei für den Mordfall zu haben. Denn seine Heirat mit Nicoletta ist kurz vor dem Hochzeitstermin geplatzt. Warum es hierzu kam, erfährt man erst im Verlauf der Story. So wohnt Jan zurzeit bei seiner Oma, eine ehemalige Buchhändlerin, bis seine neue Wohnung fertig renoviert ist. Oma Edith ist eine begeisterte Krimileserin und somit auch äußerst interessiert an dem neuen Fall ihres Enkels und so ganz kann sie sich auch nicht aus den Ermittlungen heraushalten. . Diese verlaufen anfangs schleppend, das schlechte Wetter hat jegliche Spuren zerstört und da die Tote weder Ausweispapiere noch Handy dabei hatte, wird die Öffentlichkeit eingeschaltet, wodurch die Tote schnell identifiziert werden kann. Und man stellt fest, dass beide Fälle irgendwie in Verbindung stehen müssen. Doch weder ist ein schlüssiges Motiv für das Verschwinden von Margit Sippmeyer zu finden, noch für den Mord in der Drachenhöhle. Zwar gibt es im Verlauf des Krimis einige Verdächtige, doch so richtig mag man an ihre Schuld nicht glauben. . Somit entwickelt sich die Story durchaus komplex, immer wieder gibt es neue Wendungen in beiden Fällen, Familientragödien werden aufgedeckt und hier nimmt sich Judith Merchant auch viel Zeit, die Charaktere facettenreich und durchaus auch undurchsichtig zu beschreiben wie auch auf deren Psyche einzugehen. Das ist wirklich gelungen. . Doch so eine rechte Spannung mag einfach nicht aufkommen. Judith Merchant schreibt jederzeit sehr flüssig und unterhaltsam, geht viel auf die Gefühlswelt ihre Mitwirkenden ein und man fühlt sich jederzeit bestens unterhalten, aber die reine Krimihandlung kommt nicht so recht in Schwung. Stellenweise hat man das Gefühl, die Handlung tritt auf der Stelle, dem Privatleben einzelner Personen wird zu viel Raum geboten. Erst zum Schluss hin zieht die Spannung dann merklich an und die Autorin liefert eine Auflösung, die wirklich gelungen ist und beweist, dass das Lesen von Krimis auch bei einem realen Kriminalfall durchaus hilfreich sein kann. . Fazit: Ein mit sehr viel Lokalkolorit versehener und komplex angelegter Krimi, der mit ausgereiften Charakteren überzeugt, allerdings streckenweise etwas die Spannung vermissen lässt.

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    Nina2401

    Nina2401

    25. November 2012 um 18:33

    In einer Höhle am Drachenfels wird eine Frauenleiche gefunden. Gleichzeitig verschwindet die Gattin des ortsansässigen Notars am Tag der Feier ihres 40. Geburtstages. Schnell fällt der Verdacht auf die Geliebte des Notars, einer exzentrischen Künstlerin, die sich intensiv mit der Nibelungensage beschäftigt. Nicht nur Kommissar Jan Seidel übernimmt die Ermittlungen, auch seine Großmutter Edith … Das Buch hat bei mir einen Regionalbonus! Ich kenne und mag Königswinter und genau die Atmosphäre, die dort herrscht, wird in dem Buch wieder gegeben. Sehr anschaulich wird alles von Judith Merchant beschrieben und man merkt, dass sie in diesem beschaulichen Städtchen zu Hause ist. Und genau so beschaulich kommt dieser Krimi daher. Es ist kein atemberaubender Thriller sondern ein solider Kriminalroman, den man gut bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem leckeren Stück Kuchen genießen kann. Spannung entsteht hier anders, es fließt kein Blut, es gibt keine ekligen Szenen, aber sie ist konstant da. In mehrere Erzählstränge aufgeteilt, erfahre ich als Leser nur so viel, dass ich unbedingt weiter lesen will. Auch Judith Merchant beherrscht die Kunst, die Stränge am Ende auf eine schlüssige und vor allem nicht vorhersehbare Art ineinander fließen zu lassen. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, allen voran natürlich Edith Herzberger, die mich ein wenig an Miss Marple erinnert. Ein bisschen schrullig, aber ein messerscharfer Verstand und schon hat sie mein Herz erobert. Ihr Enkel ist mehr mit seiner verflossenen Liebe beschäftigt als mit dem Fall und genau das macht ihn so menschlich. Seine Kollegin ist mir persönlich etwas zu herb, aber ein guter Gegenpol zu Jan. Sehr gut gefallen hat mir die Anlehnung an die Nibelungensage und die jedem Kapitel vorangestellten Auszüge aus dem Nibelungenlied. Das war für mich das Sahnehäubchen auf dieser sehr delikaten Krimikost! Ein großes Lob für diesen Debütroman! Und der Nachfolger liegt schon bereit …

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    20. September 2012 um 17:35

    In einer der sagenumwobenen Höhlen des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete, wird eine Frauenleiche gefunden. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig aus dem Weg geräumt? Als sich Kriminalhauptkommissar Jan Seidel die Bilder der Künstlerin anschaut, sieht er das Mordmotiv förmlich vor sich: Verzerrte Frauenfratzen kämpfen um einen strahlenden Helden. Aber nicht nur Jan Seidel, sondern auch seine eigenwillige Großmutter Edith erkennt, dass die Lösung des Falles weitaus komplizierter ist ... Ich war schon einmal in Königswinter und ich meine, auch auf dem Drachenfels. Das ist aber schon fast 20 Jahre her, daher kann ich mich nicht mehr so richtig daran erinnern. Aber das war auch ein Grund, warum ich dieses Buch gerne lesen wollte. Und ich finde, gerade Krimis aus Deutschland sollten eine Chance bekommen, denn sie müssen sich vor der Konkurrenz aus Amerika, England oder Skandinavien nicht verstecken. Judith Merchant kennt sich aus in Königswinter, das merkt man an ihren Beschreibungen und Ortskenntnis gefällt mir immer sehr gut an Büchern. "Nibelungenmord" ist ein solider, gut konstruierter Krimi mit geschickt verzweigten Handlungssträngen, die den Leser oft in die Irre führen und wenn man denkt, man ist vielleicht auf der richtigen Spur, dann taucht wieder eine Wendung auf. Eine Story zum Miträtseln á la Agatha Christie. Es gibt zwar keine große Action mit wilden Verfolgungsjagden oder ähnlichem, aber trotzdem gelingt es der Autorin, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Edith, die Großmutter des Kommissars Jan Seidel, mochte ich gleich, denn sie erinnert natürlich an Miss Marple. Geistig noch total fit, weigert sie sich standhaft in ein Altersheim zu ziehen und nimmt ihren Enkel vorübergehend bei sich auf, der nach einer geplatzten Hochzeit auf die Renovierung seiner Wohnung wartet. Mit Jan selbst konnte ich zunächst nicht so recht warm werden und man erfährt auch erst ziemlich zum Ende des Buches den Grund für die kurzfristige Trennung von seiner Verlobten. Die mir auch nicht sehr sympathisch war, ebenso wie Jans Kollegin Elena. Was vielleicht auch mit ihrem des Öfteren erwähnten "Pferdehaar" zu tun hatte. *g* Und ihrer doch sehr zynischen Meinung über Männer. Also wer gute Krimikost aus deutschen Landen mag, dem kann ich "Nibelungenmord" empfehlen. Und das nächste Buch "Loreley singt nicht mehr" werde ich auch lesen, auf jeden Fall.

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    Misteringreen

    Misteringreen

    16. July 2012 um 06:17

    Ich bin begeistert! Der "Nibelungenmord" war zwar nicht übermäßig spannend und wer auf Action und spektakuläre Elemente steht, ist hier nicht an der richtigen Adresse. Aber das macht der gute Erzählstil von Judith Merchant allemal wett. Ihr Stil hat mich ungemein gefesselt und die humoristischen Anspielungen auf Alltägliches haben mich so manches mal schmunzeln lassen. Jan Seidel und seine Großmutter waren mir auf Anhieb total sympathisch.  Die Thematik war eine gute Wahl und sehr interessant. Der historische Sagenstoff war ebenfalls gut in die Handlung integriert. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer der Mörder ist. Lange habe ich nicht mehr ein Buch mit so viel Freude und so schnell durchgelesen und mich dabei so gut unterhalten gefühlt. Aus meiner Sicht ein sehr erfrischendes Krimi-Debüt, gut geschrieben, humorvoll und nicht ohne Anspruch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. 

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    Marine-Katrine

    Marine-Katrine

    16. February 2012 um 17:00

    Der Nibelungenmord beginnt, wie es der Titel vermuten lässt, natürlich mit einem Mord. Eine Frau wird in einer Höhle im Siebengebirge ermordet. Gleich im nächsten Kapitel findet man sich in der Wohnung von Edith Herzberger, deren Besucherin sie von einem Altenheim überzeugen will. Anschließend taucht Sven Sippmeyer auf, ein verliebter Teenager, der Probleme mit seinen Eltern hat, sich gerne mal etwas Dope gönnt und in seiner Klasse eher den Außenseiter mimt. Im nächsten Abschnitt wird endlich die Leiche entdeckt und die Kriminalhauptkommissare Jan und Elena nehmen ihre Ermittlungen auf. Als bekannt wird, dass Margit Sippmeyer, Svens Mutter, vermisst wird und deren Ehemann Walter eine Affäre mit der Künstlerin Romina Schleheck hat, scheint der Mord für einen kurzen Augenblick bereits aufgeklärt. Der Krimi wäre aber kein Krimi, wenn die Sachlage nicht etwas komplizierter wäre. Die Geschichte beginnt trotz der vielen Personen und Ortswechsel ziemlich spannend und temporeich. Leider verliert sie mit der Zeit etwas an Fahrt. Die Ermittlungen kommen meiner Meinung nach zwischen all den Nebenhandlungen ein bisschen zu kurz. Es wird von allen Personen sehr viel aus ihrem Privatleben erzählt, was die Seiten recht gut füllt. Nicht, dass dies langweiliges Geschwafel und für die Aufklärung des Mordes völlig irrelevant wäre. Es war nur ein bisschen zu viel des Guten. Gerade die Probleme von Jan Herzberger fand ich etwas überflüssig. Der liebe Kerl war das ganze Buch über viel zu sehr mit seiner geplatzten Hochzeit und seiner Oma Edith beschäftigt, als dass er als Ermittler wirklich was zu Stande gebracht hätte. Anfangs war er zwar ganz sympathisch, aber mit der Zeit entwickelte er sich immer mehr zum Weichling. Den Grund, warum er keine Leichen mehr ansehen kann, fand ich seeeeehr an den Haaren herbeigezogen. Zum Glück ist das Fortschreiten der Handlung nicht nur von der Spürnase Jans abhängig. Mit der Zeit werden weitere Details bekannt und es wird wieder interessanter. Mit dem nahenden Ende steigert sich die Spannung noch mal, um in einem unerwarteten Showdown abzuklingen. Die Aufklärung war leider eher simpel und nicht besonders spektakulär. Angesichts der das ganze Buch über bewahrten Undurchsichtigkeit hätte ich mit etwas Ausgefallenerem gerechnet. Das macht das Buch nicht unbedingt schlechter. Es wurden nur meine Erwartungen nicht ganz getroffen. Das Ende ist absolut schlüssig und fügt sich gut in die Geschichte ein. Schön und idyllisch fand ich den Handlungsort beschrieben. Zwar passt der im Buch herannahende Winter nicht zur momentanen Jahreszeit, aber ich konnte mir alles wunderbar vorstellen und das verleiht dem Buch einen gewissen Charme. Dies ist außerdem eine tolle Grundlage für eine Krimi-Reihe. Die intensiv vorgestellten Protagonisten Jan, Edith und Elena lassen ebenfalls auf eine Fortsetzung schließen. Würde mich darüber natürlich freuen und das Buch bestimmt lesen. Alles in allem ein guter Krimi mit Stärken und ein paar Schwächen, der einem ein paar gemütliche Lesestunden beschert und Lust auf einen Besuch in Königswinter bzw. im Siebengebirge macht. 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    robbylesegern

    robbylesegern

    26. November 2011 um 14:57

    Mir hat dies Debüt gefallen Dieses Debüt kann man nur als gelungen bezeichnen. Ein sprachlicher Leckerbissen und eine gut konstruierte Geschichte, bei der der Leser bis zum Schluss im Unklaren gelassen wird, wer der oder die Mörderin ist. Spielen tut dieser Krimi in Königswinter,in der Nähe der Drachenhöhle,in der der sagenumwobene Siegfried den Drachen besiegte.Wie in der Sage,kämpfen zwei Frauen um die Gunst des schönen Mannes,Michael Sippmeyer.Seine Ehefrau, die am Tag ihres vierzigsten Geburtstages spurlos verschwindet und die Geliebte Romina Schleheck, von deren Existenz die Ehefrau seit langem weiss.Der Sohn Sven hat sich schon lange zurückgezogen in seine Haschischträume, in denen er im Herrn der Ringe gegen das Böse kämpft,denn den Dauerstreit im Elternhaus kann er nicht mehr ertragen.Einzig seine Schulkameradin Lara bereichert sein Leben und hält ihn davon ab,Selbstmord zu begehen.Und dann wird eines Tages eine tote Frau in der Drachenhöhle gefunden, erschlagen und grausam anzusehen. Ist es die verschwundene Margit Sippmeyer? Das Team um Jan Seidel, dessen Hochzeit mit seiner Freundin gerade geplatzt ist und der nun bei seiner Großmutter wohnt, die seine Mutter gern ins Altenheim abschieben möchte,beginnt mit der Aufklärung dieses Falles, der sich komplizierter darstellt, als zu Anfang angenommen. Ein Krimi, wie ich ihn gerne lese,mit gut gezeichneten Protagonisten, deren Privatleben ausbaufähig ist,was bei mir den Wunsch aufkommen läßt, noch mehr von Jan Seidel und seiner Großmutter zu lesen, die Miss Marpel nicht ganz unähnlich ist,denn auch sie beteiligt sich an der Mördersuche.Die Spannung wird langsam aufgebaut, der Leser immer wieder auf falsche Fährten führt und eine Handlung, die zum Nachdenken anregt und sogar philisophische Gedankengänge beinhaltet.Frau Merchant läßt sich auf Spaziergängen und beim Betrachten von Personen und von anderen Büchern inspirieren, wie man im Anhang dieses Buches in einem Interview erfährt.Wenn dabei dermaßen gute Krimis entstehen, dann kann ich nur sagen."Lassen sie sich weiter inspirieren, damit wir den nächsten Krimi von Ihnen bald lesen können."

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    abuelita

    abuelita

    13. November 2011 um 13:25

    Also für ein Erstlingswerk finde ich diesen Krimi gar nicht schlecht. Allerdings war es nun wirklich nicht so, dass ich fingernägelkauend vor Spannung die Nacht durchlesen musste *g* . Um was geht es? In einer der sagenumwobenen Höhlen des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete, wird eine Frauenleiche gefunden. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig aus dem Weg geräumt? Kriminalhauptkommissar Jan Seidel , dessen Privatleben so in Unordnung ist wie es nur sein kann (und der Leser muss lange warten, bis er erfährt, warum!) tappt erst mal im Dunklen…..und kann auch seine eigenwilllige Großmutter Edith nicht davon abhalten, ihm zu „helfen“. Edith war für mich ohnehin die stärkste Figur in diesem Roman und sie ist sicher auch noch weiter ausbaufähig. Ihr Enkel Jan allerdings – nun ja…und auch die Polizeiarbeit wie sie hier geschildert wird…da kann man nur sagen: oh je oh weh, wenn das wirklich so wäre, sähe es aber nicht gut aus! Das trübt das Lesevergnügen leider doch etwas. Ich mag es aber nicht weiter ausführen, da ich sonst zu viel vorwegnehme – mag sich jeder selbst ein Bild davon machen, warum ich zu dieser Meinung komme. Trotzdem, wie gesagt, ich werde mir auch das nächste Buch von der Autorin kaufen – aus Fehlern lernt man und ich finde die Autorin wirklich begabt.

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  • Rezension zu "Nibelungenmord" von Judith Merchant

    Nibelungenmord
    Natasha

    Natasha

    12. October 2011 um 17:35

    Ein leicht zu lesender Erstling mit kleinen Schwächen und leider etwas belangloser Geschichte. Wer es nicht so kompliziert mag und rein auf Unterhaltung aus ist, ist hier richtig. Allen, die auf tiefergehende und komplexere Fallgestaltungen Wert legen, sei eher abgeraten.

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