Judith Merchant Rapunzelgrab

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Inhaltsangabe zu „Rapunzelgrab“ von Judith Merchant

Ein Märchenmord! Das ist Kriminalhauptkommissar Jan Seidels erster Gedanke, als er zum Tatort nach Rheinbach gerufen wird. Am Fuße des verwunschenen Hexenturms liegt eine Frauenleiche mit langen blonden Zöpfen. Bald stellt sich heraus, dass das Opfer an einer rätselhaften Krankheit litt: dem Rapunzelsyndrom. Die Ermittlungen führen zu einem Zirkel von Schriftstellern, die einiges zu verbergen haben. Und zu einem Roman, der besser nie geschrieben worden wäre. Der dritte Fall in Judith Merchants Rheinkrimi-Serie.

Besser als die Vorgängerbände, definitiv Ausbaufähig

— Russkaja
Russkaja

Eine positive Krimiüberraschung ohne Blut und Gemetzel, aber dennoch äußerst spannend.

— pattyliest
pattyliest

Diese Buch hat mir persönlich total gut gefallen. Leicht zu lesen, spannend, informativ und einfach nur wahnsinnig interessant.

— rosaazuckerwatte
rosaazuckerwatte

Judith Merchant portraitiert die Branche der Buchmacher und Buchleser mit liebevollem Sarkasmus und zeichnet ihre Protagonisten als schräge,

— Karr
Karr

Spannend und unterhaltsam mit vielen kleinen Handlungssträngen. Ein guter Regionalkrimi - besonders für Kenner der Gegend!

— Brombeere
Brombeere

Nette Grundidee, schwache und vor allem spannungsarme Umsetzung: Hat mir nicht gefallen!

— MSteinhausen
MSteinhausen

Jeder aus dem Literatur-Zirkel könnte der Mörder gewesen sein .... spannend bis zum Schluss!

— JanaBabsi
JanaBabsi

Vielschichtige Figuren und ein außergewöhnliches Thema. Mir hat's großen Spaß gemacht!

— Susanne_Kliem
Susanne_Kliem

Kein Blutvergießen, kein Gemetzel, trotzdem ordentlich spannend!!

— Die-Rezensentin
Die-Rezensentin

Fehlkauf: Viel zu wenig Spannung, blasse Figuren!

— SaskiaFFM
SaskiaFFM

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  • Krimi oder doch eher kritischer Blick auf die Buchbranche?

    Rapunzelgrab
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    04. July 2016 um 10:14

    Am Fuß des Hexenturms in Rheinbach bei Bonn wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ihre blonden Haare sind zu langen Zöpfen gebunden und im Turm fand kurz zuvor die Lesung des Bestsellerautors Niklas Schreck aus seinem Buch "Rapunzelmord" statt. Gastgeber dieser Lesung war ein Literaturkreis und Kommissar Jan Seidel aus Königswinter hat bei seinen Ermittlungen den Eindruck, dass jedes Mitglied dieses Zirkels etwas zu verbergen hat. Eine junge Frau, die Krimis schreibt und sehr von sich überzeugt ist. Ein Lehrer, der "nebenbei" den großen historischen Roman über das Siebengebirge schreiben will. Ein Autor von SciFi-Groschenromanen, der seine Heftchen wie am Fließband veröffentlicht. Und Liane Riefers, die Tote, die anscheinend noch nie eine komplette Geschichte zustande gebracht hat, anscheinend aber unter psychischen Problemen, dem sogenannten "Rapunzelsyndrom" litt. Jan Seidel, der selbst in seinem Leben vielleicht zwei oder drei Bücher gelesen hat, fällt es ausgesprochen schwer, sich in die Gedankenwelt dieser Leute hinein zu versetzen. Aber es scheint klar, dass es jemand aus diesem Umfeld gewesen sein muss. Aber was war das Motiv? Und wie passt der bekannte Autor Schreck da ins Bild?Im Nachhinein frage ich mich, ob das nun wirklich ein Krimi ist oder doch eher eine Art Abrechnung der Autorin mit der Welt der arroganten Bestsellerautoren, Möchtegern-Autoren, Agenten und dem Buchgeschäft allgemein.  Auf jeden Fall ist das Ganze oft ironisch geschrieben und man erhält einen interessanten Einblick in die Buchindustrie und das Schriftstellerleben. "Rapunzelgrab" ist mittlerweile der dritte aus der Reihe der Regionalkrimis, die in und um Königswinter spielen. Kommissar Jan Seidel ist wieder die Hauptperson und er ermittelt zusammen mit seiner Kollegin Elena in dem Mordfall an Liane Riefers. Schade fand ich, dass seine Großmutter Edith, ein absoluter Krimifan, dieses Mal etwas zu kurz kam. In den vorherigen Bänden hat sie ihrem Enkel wertvolle Tipps gegeben. Dafür war mir der Teil mit dem dichtenden Rechtsmediziner doch zu viel des Guten, zumindest für einen Regionalkrimi. Überhaupt fand ich diesen Teil insgesamt in Bezug auf den Krimianteil schwächer als die beiden Vorgänger und mir fehlte zeitweise die richtige Spannung. Und das Ende lässt meiner Meinung nach einige Fragen offen und kommt dann recht plötzlich. Andererseits habe ich mich zwischendurch auch immer wieder gut unterhalten, denn für mich als Bücherwurm ist so ein Einblick in diese Branche und den Kampf auf dem Büchermarkt natürlich interessant. Und auch in Bezug auf das Rapunzelsyndrom habe ich etwas gelernt, denn dieser Krankheit kannte ich bisher noch gar nicht. Fazit: Wer sich darauf einlässt, dass in diesem Regionalkrimi der Schwerpunkt nicht wie eigentlich erwartet auf Thrill & Crime liegt, der findet sicher auch Gefallen an dieser Geschichte. Ich hatte allerdings nach "Nibelungenmord" und "Loreley singt nicht mehr" etwas anderes erwartet. 

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    • 6
  • Es fehlt an Spannung

    Rapunzelgrab
    Archer

    Archer

    13. April 2016 um 23:46

    Ausgerechnet nach der Lesung des berühmten Schriftstellers Niklas Schreck wird am Fuße des Hexenturms eine Frauenleiche gefunden. Nicht nur der Kriminalist Jan Seidel zieht sofort die Verbindung zu Rapunzel. Seine Ermittlungen führen ihn nicht nur zu dem berühmten Autoren, der einiges zu verbergen hat, sondern auch zu einem Schriftstellerkreis, zu denen das Opfer gehört hatte. Diese Möchtegern-Schriftsteller sind ein eigenes Völkchen, und nicht nur der Lehrer Johannes macht sich verdächtig, an anderem interessiert zu sein, als nur daran, ein Buch zu schreiben. Zu allem Überfluss stellt sich heraus, dass das Opfer an einer seltenen Krankheit litt, dem Rapunzelsyndrom. (Bitte googeln, ich finde es ziemlich eklig, aber was will man bei psychischen Krankheiten machen?) Es hat etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun, doch alle, die befragt werden, geben sich zugeknöpft. Ich gebe zu, ich habe schnell angefangen, mich zu langweilen. Bestimmt gibt es überall in Deutschland solche Autorengruppen, doch auf Dauer hat es mich nur noch genervt, darüber zu lesen, wer gerade an welchem Roman aus welchen Gründen schreibt und warum es nicht klappt oder warum jemand frustriert ist, der Erfolg hat, aber eigentlich den großen, deutschen Literaturpreisroman schreiben will. Der Fall drehte sich dadurch eigentlich immer nur im Kreis, was auch nicht schlimm gewesen wäre, wenn wenigstens irgendwer in diesem Buch sympathisch wäre. Doch ich bekam überhaupt keinen Zugang zu irgendwem, den Ermittlern nicht, den abgedrehten Autoren erst recht nicht. Auch das Ende samt Motiv und Mörder hat mich nicht aus den Socken gehauen; richtig überzeugen konnte es nicht. Ich war im Endeffekt von dem Buch enttäuscht, denn ich hatte einfach mehr erwartet.

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  • Rapunzelgrab

    Rapunzelgrab
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    02. April 2016 um 13:59

    Kriminalhauptkommissar Jan Seidel hat das Gefühl, als befinde er sich in einem Märchen - wäre da nicht die Leiche einer jungen Frau. Aber alles scheint sich auf eine Geschichte der Brüder Grimm zu beziehen, genauer gesagt auf Rapunzel. Nach einer Lesung des Autors Niklas Schreck aus seinem Werk "Rapunzelmord" wird nahe des Hexenturms eine Leiche gefunden, die mit langen blonden Zöpfen an Rapunzel erinnert. Erste Ermittlungen ergeben, dass die Tote am Rapunzelsyndrom litt. Rapunzel hier, Rapunzel dort, Rapunzel überall! Jan und seine Kollegen müssen nun die Verknüpfungen entschlüsseln."Rapunzelgrab" hat mich wegen seiner Inhaltsbeschreibung und der Zusammenführung der zahlreichen Rapunzelanlehnungen neugierig gemacht, so dass ich zu dem Buch gegriffen habe, ohne die beiden Vorgänger dieser Reihe zu lesen. Manchmal habe ich mir ein paar mehr Informationen über die wiederkehrenden Figuren und ihre Hintergründe gewünscht, aber im Großen und Ganzen bin ich ohne Vorkenntnisse gut zurechtgekommen.Die ganzen Rapunzel-Anspielungen haben mich tatsächlich begeistert. Eine tolle Idee möglichst viele verschiedene Ansätze zu diesem Märchen zu einem Kriminalfall zu kombinieren. Das zweite Standbein des Romans ist die Buchwelt. Es geht viel ums Schreiben, (Möchtegern-) Schriftsteller, Verleger und Agenten. So etwas gefällt mir, zumal Merchant einiges überspitzt darstellt oder durch Sarkasmus unterhalten hat. Ein bisschen leidet dadurch jedoch der Kriminalfall an sich. Ich war zwar sehr daran interessiert, wie die Zusammenhänge zu deuten sind, wer der Mörder dieser jungen Frau ist und was das alles mit Rapunzel zu tun hat, aber mir hat es doch an Spannung gefehlt. Der dritte Fall der Rheinkrimi-Serie endet recht plötzlich und dieses Ende hat mich nicht wirklich zufrieden gestellt. 400 Seite hat man daraufhin "gearbeitet" und dann kam ... eben nur das, was kam. Da hätte ich mir doch etwas anderes gewünscht. Trotz allem hat mich Judith Merchant mit ihrem flüssigen Schreibstil und der tollen Idee um Rapunzel gut unterhalten.Fazit: Wer Lust auf einen Krimi hat, der sich auf vielerlei Arten mit Rapunzel und der Buchszene beschäftigt und dabei keine übermäßige Spannung erwartet, sondern eher Wert auf einen flüssigen Schreibstil legt, sollte bei diesem Buch zuschlagen. Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: Knaur TB (1. September 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 342651463X ISBN-13: 978-3426514634

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  • Hätte mehr Potenzial gehabt

    Rapunzelgrab
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    12. January 2016 um 16:21

    Ich muss erhrlich sagen ich habe ein bisschen mehr erwartet. Schreck hat bei seiner Lesung ein mulmiges Gefühl und gleich darauf gibt es eine Leiche und der liebe Jan ermittelt wieder :). Erstmal hab ich mich gefreut wieder von und über Jan zu lesen, den mag ich nämlich echt gerne. Die Schriftstellerszene wird in diesem Buch etwas auf die Schippe genommen, was mitunter ganz wichtig, allerdings nicht immer so passend war. Alle Protagonisten die die ermordete kannten, sind irgendwie miteinander verstrickt, von daher war das Täterraten ziemlich spannend, was aber mit der Auflösung am Ende zunichte gemacht wurde. Ich fand das Ende leider ziemich plump und unspektakulär, da hab ich mit viel mehr Spannung und vielleicht auch einen anderen Täter erhofft.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Ein Mord fast wie im Märchen

    Rapunzelgrab
    Karr

    Karr

    30. December 2015 um 19:03

    Vor dem Hexenturm in Rheinbach wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Seltsam, dass die Tote keine eigenen Haare auf dem Kopf hat – und stattdessen eine billige Karnevalsperücke trägt. Noch seltsamer, dass man bei der Obduktion in ihrem Magen ein Bündel menschlicher Haare findet. Einfache Erklärung: Die Tote litt an dem sogenannten Rapunzelsyndrom – bei dem Menschen sich zwanghaft  eigenes Haar ausreißen und verschlucken. Die Ermittlungen der Polizei führen schnell zu einem Autorenzirkel, dem die Tote angehörte und den Besuchern einer Autorenlesung, die im Hexenturm stattgefunden hat. Kannte die Tote den Starautor der dort mit seinem Roman "Rapunzeltod" auftrat? Was haben die etwas schrägen Mitglieder des Rheinischen Autorenkreises mit dem Mord an ihrem jungen Mitglied zu tun? Judith Merchant schickt im "Rapunzelgrab" ihren rheinischen Kommissar Jan Seidel und sein Team zum dritten Mal ins Rennen. Die Ermittlungen bei den Hobby- und Möchtegernautoren, dem Science Fiction-Vielschreiber, einem smarten Literaturagenten, dem Starautor, Verlagsleuten und Journalistinnen lassen den Kommissar ganz neue Einblicke in die Literaturszene gewinnen. Judith Merchant portraitiert die Branche der Buchmacher und Buchleser mit liebevollem Sarkasmus und zeichnet ihre Protagonisten als schräge, aber liebenswerte Zeitgenossen. Wenn es da nicht einen Mörder unter ihnen gäbe.

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  • Rapunzelgrab

    Rapunzelgrab
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    21. October 2015 um 14:29

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Eigentlich lese ich eher selten Kriminalromane sondern lieber Thriller, aber bei dem Klappentext hier konnte ich dann doch irgendwie nicht wiederstehen, da es nämlich um Autoren geht ;) Das Buch beginnt mit einem Prolog in Märchenform und macht auf jeden Fall schon mal neugierig wie dies schlussendlich mit dem Fall in Zusammenhang stehen würde. Die Schreibweise ist einfach, flüssig, angenehm, ausgewogen und lässt sich sehr schnell weglesen. Die Charaktere wurden für den Verlauf der Geschichte genügend ausgearbeitet, allerdings hinterlässt Jan Seidel als Hauptermittler für meinen Geschmack einen etwas faden Eindruck. Besonders gut gefallen hat mir allerdings die Idee, es war nämlich äusserst interessant und oft auch erheiternd einen Einblick in diese ganze Literaturwelt zu erhalten. Die Geschichte war spannend aufgebaut und die Autorin führte mich immer wieder auf falsche Fährten so dass ich bis zum Schluss nicht sicher war, wer nun eigentlich der Mörder ist. Obwohl, dies übrigens der dritte Band einer Serie ist hatte ich nie den Eindruck irgend etwas bezüglich des Lebens von Jan Seidel verpasst zu haben. Ein für mich unterhaltsamer, durchaus spannender Kriminalroman, der sich bestens für kurzweilige Lesestunden eignet! Von mir gibt es vier Sterne

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  • Rapunzel, Rapunzel, lass mir Dein Haar herunter!

    Rapunzelgrab
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    16. October 2015 um 13:22

    Im Rheinbacher Hexenturm fand abends eine kleine Lesung des Schriftstellers Niklas Schreck zu seinem Buch "Rapunzelmord" statt. Am nächsten Morgen liegt am Fuße des Turmes eine Leiche: weiblich, sie trägt eine Perücke mit langen, blonden Haaren und in der geschlossenen Hand findet man einen blauen Schmetterling. Schnell offenbart sich dem Ermittler-Team Jan Seidel und Elena Vogt, dass die Tote am sogenannten Rapunzel-Syndrom gelitten hat. "Rapunzelmord", "Rapunzel-Syndrom" ... gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen dem Tod von Liane Riefers und dem Kriminalroman von Niklas Schreck? "Rapunzelgrab" ist der 3. Krimi in dem Kommissar Jan Seidel ermittelt. Das Buch ist jedoch auch sehr gut ohne Vorkenntnis der Bücher "Nibelungenmord" und "Loreley singt nicht mehr" zu lesen und zu verstehen. Liane Riefers war Mitglied eines Literatur-Zirkels, in dem sich mehrere Menschen mit dem gleichen Hobby/Berufswunsch zusammengeschlossen haben. Nach außen hin wahren sie den schönen Schein der Zusammengehörigkeit, hinter den Kulissen ist es auch hier so, dass man sich gegenseitig nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnt. Krimiautor Niklas Schreck ist ein überaus ichbezogener Mensch, dem es nur so lange gut geht, solange sein Buch auf der Bestsellerliste zu finden ist. Sein Verleger Walli ist in meinen Augen schon so etwas wie ein Mutterersatz für ihn. Ohne Walli ist Schreck nicht in der Lage zu existieren. Walli ist einer der Dreh- und Angelpunkte im Roman "Rapunzelgrab" und auf mich machte er eher einen unsympathischen Eindruck. Die Ermittler Jan Seidel und Elena Vogt sind sympathische Menschen wie Du und ich. Gute Kriminalisten, die jedoch auch unter privaten Problemen zu leiden haben und diese haben natürlich Einfluss auf die Ermittlungen. Wer kann privates und berufliches wirklich zu 100 % trennen? Für mich kamen Jan und Elena absolut authentisch rüber. Jedes einzelne Mitglied des Literatur-Zirkels könnte der Mörder von Liane sein. Wer es dann tatsächlich war, hat mich persönlich überrascht, denn genau diese Person hatte ich eher nicht in Verdacht. Mit "Rapunzelgrab" hat Judith Merchant einen spannenden Roman geschrieben, der bis zum Schluss für Überraschungen sorgt und den Leser nicht schon ab der Hälfte ahnen lässt, wer denn für den Rapunzelmord zuständig war. 

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  • Abgründiges Spiel um verwundete Seelen

    Rapunzelgrab
    Susanne_Kliem

    Susanne_Kliem

    13. October 2015 um 09:16

    Ein Märchenmord – offensichtlich bis ins kleinste Detail inszeniert. Wer macht so was? Jemand, der Geschichten liebt, vermutet Kommissar Jan Seidel. Und das trifft auf fast alle Figuren in diesem Krimi zu, denn hier tummeln sich Bestsellerautoren, Lohnschreiber und Möchtegern-Schriftsteller – und kaum eine/r ist den anderen grün. Missgunst und Existenzängste vergiften die Beziehungen, kriminelle Energie und Einfallsreichtum sind im Überfluss vorhanden.  Judith Merchant entführt uns in die – meist ziemlich skurile – Welt der Schriftstellerzunft, in der sie sich sehr gut auskennt. Sie beschreibt detailgetreu, atmosphärisch, mit abgründigem Humor und einem wundervoll ironischen Unterton. Wer Blutiges erwartet, - oder allzu realistische Polizeiermittlung - kommt hier nicht auf seine Kosten. Dafür gibt es vielschichtige Figuren und ein außergewöhnliches Thema. Bis zuletzt rätselt man mit den sympathischen Kommissaren, wer diesen Mord begangen hat – und der Schluss hält noch einmal eine Überraschung parat  Unbedingte Leseempfehlung! 

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  • Mord am Hexenturm !!

    Rapunzelgrab
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    07. October 2015 um 15:27

    Dies war mein erstes Buch aus der Reihe, weil ich die vorigen Bände nicht kannte. Ich fand es aber nicht so tragisch, kam auch so gut in die Geschichte rein. Im Hexenturm bei Rheinbach wird eine Frauenleiche gefunden, sie trägt eine blonde Perücke mit langen Zöpfen, darunter hat sie eine Glatze. Zuerst denken die Ermittler an einen Fetischmord, doch dann stellt sich heraus, das Opfer litt an der rätselhaften Krankheit `Rapunzelsyndrom`. Da am Abend im Hexenturm eine Lesung stattgefunden hat, führen die Spuren in die Literatenkreise. Einige davon machen sich verdächtig, egal ob Autoren, Agenten oder Leser, irgendwie scheinen alle etwas zu verbergen zu haben. Judith Merchant gestattet dem Leser einen Einblick hinter die Kulissen der Schreiberszene, wo es anscheinend gar nicht so idyllisch zugeht, sondern genau  wie in jedem anderen Business auch. Fressen und gefressen werden, jeder erstmal auf seinen Vorteil bedacht. Ich weiß es nicht, könnte mir aber vorstellen, dass es auch in Wirklichkeit so ähnlich aussieht. Durch ihren flüssigen Schreibstil, vielschichtige Charaktere und eine interessante Story mit vielen überraschenden Wendungen, falschen Fährten und üblen Verdächtigungen schafft die Autorin auch ohne Blutvergießen und Gemetzel eine ordentliche Portion Spannung. Wie Ihr wisst, mag ich ja diese Art von Krimi sehr gerne und deswegen hat mir `Rapunzelgrab` auch sehr gut gefallen.

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  • Skurril und so gar kein Märchen...

    Rapunzelgrab
    Idefix040410

    Idefix040410

    05. October 2015 um 17:34

    Rapunzel, lass dein Haar herunter……..sofern es welche auf dem Kopf hat. Am Fuße des Hexenturmes in Rheinbach liegt eine junge Frauenleiche. Abends zuvor findet dort eine Lesung des Schriftstellers Niklas Schreck zu seinem Roman „ Rapunzelmord“ statt. Es stellt sich heraus, dass die tote Frau unter dem „Rapunzelsyndrom“ leidet. Alles nur Zufall? Kriminalhauptkommissar Jan Seidel beginnt mit seinen Kollegen zu ermitteln und merkt schnell, dass hier einiges im argen ist in dem Literaturkreis, zu dem die tote Liane gehörte. Alles in allem eine kuriose Vereinigung unter der ein Mörder sein Unwesen zu treiben scheint. Andererseits ist da noch Niklas Schreck, ein arroganter und egozentrischer Autor, der nur sich selbst im Kopf hat und sich immer noch auf dem Olymp der Bestsellerliste sieht, auf der er gar nicht mehr steht. Aber von nichts kommt nichts und bei ihm kommt grad gar nichts mehr….. es tröpfelt nur noch. Hat er etwas mit dem Mord zu tun? Und was hat es mit der Krankheit der toten Liane auf sich? Im Buch „ Rapunzelgrab“ von Judith Merchant bekommt der Leser, schön eingepackt in einen guten Plot, einen Einblick in das Leben der Schriftstellerei und die Verlagswelt, wenn auch (hoffentlich) etwas to much aufgetragen wurde. Die Handlung ist gut durchdacht, schlüssig und das Buch kommt mit erstaunlich wenig Opfern aus, mit nur einem Opfer, um genau zu sein. Reicht auch für einen Kriminalroman und wer hier eine Story mit viel Blut und noch mehr Leichen erwartet……wird das in diesem Buch nicht finden. Trotzdem ist die Spannung da und das liegt an den konfusen und eigensinnigen Charakteren der Protagonisten. Irgendwie haben sie alle eine ausgeprägte Unart an sich, die dadurch jeden zum Verdächtigen werden lässt. Der wahre Täter wird uns erst ganz zum Schluss in einem Showdown präsentiert, so, wie es sein sollte. Bis dahin kann man schön mit rätseln und „seine“ Verdächtigen so nach und nach von der Liste streichen. Obwohl es sich um den dritten Band einer Reihe um Kriminalhauptkommissar Jan Seidel und seine Kollegen handelt, muss man die ersten Bände nicht zwingend gelesen haben. Wer jedoch die Entwicklung der Hauptprotagonisten verfolgen möchte, dem empfehle ich die vorherigen Bände „Nibelungenmord“ und „Loreley singt nicht mehr“. Das Buch ist tageweise eingeteilt und die Autorin springt kapitelmäßig, obwohl man von Kapiteln an sich nicht sprechen kann, zwischen den verschiedenen Charakteren hin und her. Das hat manchmal zu Verwirrung meinerseits geführt und ich musste mich erst mal wieder orientieren, aus welcher Perspektive nun gerade erzählt wird. Dennoch lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen und garantiert unterhaltsame Stunden. Fast spannender als das Finden des Mörders fand ich die Handlung, die um den Mord herum gebaut wurde, die Vielschichtigkeit der Charaktere und das Privatleben dieser. Teils skurril, aber auch humorvoll lernt der Leser die verschiedenen Figuren mit all ihren Stärken und Schwächen kennen und entweder lieben oder hassen. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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  • Es tröpfelt

    Rapunzelgrab
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    04. October 2015 um 09:30

    Bestsellerautor Niklas Schreck liest in Rheinbach aus seinem Buch „Rapunzelmord“. Es ist ein kleiner Kreis, welcher zur Lesung in den Hexenturm gekommen ist. Am nächsten Tag wird eine Tote mit blonden Zöpfen am Turm gefunden. Kommissar Jan Seidel denkt gleich an das Märchen Rapunzel. Es gibt eine Menge Verdächtiger und einer ist seltsamer als der andere. Der Freund der toten Liane, Benedikt, ist vom Erdboden verschwunden und die Trauer der Mutter hält sich in Grenzen. Dann gibt es da noch die Leute vom Literaturkreis, welche die Lesung veranstaltet haben: Möchtegern-Autor und Deutschlehrer Johannes und seine Frau Gundel, Krimiautorin Nessi und Lianes beste Freundin Ruth, die als einzige nicht schreibt. Aber auch Schreck und sein Agent Walli könnten mit der Sache zu tun haben. Obwohl alle etwas verdreht sind, ist Scheck wohl ein ganz besonderer Fall. Sein erstes Buch landete ganz oben auf den Bestsellerlisten und mit jedem verkauften Buch steigerte sich anscheinend auch seine Egozentrik. Doch nun muss dringend ein neues Buch her, aber Niklas hat totale Schreibblockade. Dass der Verlag und sein Agent Druck machen, hilft natürlich überhaupt nicht. Kein leichter Fall für Jan Seidel und seine Kollegen Elena und Reimann, vor allem, weil das Privatleben der Ermittler auch alles andere als einfach ist. In diesem Buch dreht sich alles um Bücher, Autoren und Verlage und der ganze Zirkus wird überspitzt dargestellt. Trotzdem ist die Geschichte durchgängig spannend. Das Buch lässt sich sehr schön flüssig lesen. Bei so viel Skurrilitäten gerät der Kriminalfall schon mal ein wenig ins Hintertreffen. Doch so peu a peu können einige Verdächtige aussortiert werden, auch wenn die Ermittler sich nicht immer vorschriftsgemäß verhalten haben. Dies ist der dritte Band eine Reihe um Jan Seidel und nicht erforderlich, die vorigen Bände zu kennen. Auch so kommt man sofort in die Geschichte rein. Ein unterhaltsames und spannendes Buch.

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  • Man sollte die Vorgänger vielleicht kennen

    Rapunzelgrab
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: Am Fuße eines verwunschenen Hexenturms in Rheinbach, wird die Leiche einer Frau gefunden. Der erste Eindruck lässt den Ermittler Jan Seidel an Rapunzel denken. Was für ein Zufall das Niklas Schreck aus seinem Buch Rapunzelmord gelesen hat. Eine Lesung die am Abend zuvor statt fand. Meine Meinung: Dies ist der dritte Band der Jan Seidel Reihe von Judith Merchant und ich kenne beide vorherigen Bände nicht. Vielleicht wäre mein Urteil anders ausgefallen, wenn ich die Reihe von Beginn an verfolgen würde. So fehlte mir vieles was die Figuren Jan Seidel und seine Kollegin Elena vorher erlebt haben. Auch wenn es keine großartigen Erwähnungen zu den Vorgängern gibt. Sind einem die Personen doch meist vertrauter und brauchen in Folgebänden nicht mehr so sehr ausdrucksstark zu sein. Der Plot klingt interessant, das war auch der Grund warum ich dieses Buch gerne lesen wollte. Ich mochte schon als Kind Märchen und ein Märchenhafter Mord klingt doppelt gut. Leider konnte ich mich nicht so richtig auf die Geschichte einlassen. Es wirkte zeitweise sehr verworren, was dafür sorgte das die Spannung stellenweise auf der Strecke blieb. Außerdem gab es doch einige Verdächtige, die erst ziemlich am Ende ausgedünnt wurden, so dass man sich auch mit allen Figuren beschäftigen musste. Es half das der Schreibstil von Judith Merchant flüssig war und das Personenwechsel durch Absätze gekennzeichnet waren. Eingeteilt ist das Buch in Tagen und da in einem recht kurzem Zeitraum. Sechs Tage haben die Ermittler nur gebraucht um den Fall aufzuklären. Dies mit doch manch einer Überraschung und einigen Wendungen. leider war das Märchen Nebensache und kam nur bei der Auffindesituation wirklich zur Sprache. Es gab ganz unterschiedliche Figuren, doch alle hatten etwas mit dem Schreiben zu tun. Da war Niklas Schreck, der Bestellerautor, der sich selber so unter Druck setzt das er Probleme hat ein neues Buch anzufangen. Mal abgesehen davon das sein Erstling wohl ein wenig mit Glück und anderem zu tun hatte. Dann noch Johannes, der Deutschlehrer der nebenher schreibt. Eine schwierige Sache, wie man als Leser recht schnell merkt. Ruth Grosche, die Einzige die nicht schreibt und die beste Freundin des Opfers, eine Figur die zeitweise gar nicht vorhanden war. Bene, ein Sci-Fi Autor, der mit seinen Groschenromanen erfolgreich ist, aber von den anderen belächelt wird. Judith Merchant hat es recht gut hinbekommen viele Aspekte des Lebens eines Autors und den Druck dem er ausgesetzt ist zu vermitteln. Auch wenn ich selber keine Geschichten schreibe, kann ich mir recht gut vorstellen das alles zusammen recht nah an der Wahrheit liegt. Das Ende war für mich einerseits überraschend, weil es so plötzlich kam und ganz anders als erwartet und andererseits ist es wieder ein typischer Täter, was die Geschichte leider nicht so märchenhaft ausklingen ließ wie ich es vielleicht erhofft hätte. Abschließend bleibt für mich der Rat an jeden der das Buch lesen möchte: Lest zunächst die Vorgänger: Nibelungenmord und Loreley singt nicht mehr.

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    • 3
  • LL rezensiert...

    Rapunzelgrab
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    01. October 2015 um 16:59

    ls vor einem alten Hexenturm eine Leiche gefunden wird, ist Komissar Jan Seibel wieder zur Stelle. Stutzig werden lässt ihn in diesem Fall besonders die Ähnlichkeit der Frau zu Rapunzel – bis die Perücke abgenommen wird und einige Geheimnisse darunter ans Licht kommen. So erfährt Jan zum Beispiel von dem seltenen Rapunzelsyndrom und als er erfährt, dass am Tag des Todes eine Lesung in dem Hexenturm stattfand, stehen ihm die Haare zu Berge: Das neue Buch des Bestsellerautors, der zum Lesen eingeladen wurde, trägt den Namen „Rapunzelmord“! Wo liegt hier der Zusammenhang? „Rapunzelgrab“ lag vor einiger Zeit ganz überraschend in meinem Briefkasten und natürlich habe ich die Überraschungspost nicht lange in meinem Regal ungelesen herumliegen lassen, sondern ich griff bald dazu. Von der Autorin habe ich damals schon ein Buch gelesen, die Lügen jener Nacht, was ich wirklich gut fand, und ich war gespannt auf ihr neustes Werk. „Rapunzelgrab“ ist Teil 3 der Krimi Reihe von Komissar Jan Seibel, wobei ich Band 1 und 2 noch nicht kannte! „Rapunzelgrab“ klang wirklich spannend und als ich mit dem Lesen anfing, erwartete ich eine interessante und nervenaufreibende Geschichte voller Krimi und Thrill. Die Geschichte verknüpft sowohl den Märchenaspekt und den Zusammenhang zu Rapunzel, aber vorallem auch das Schreiben. Jegliche Charaktere haben etwas mit dem Schreiben zu tun. So sind einige Autoren, andere in einem Lesekreis und auch der Komissar muss sich während seinem Fall näher mit Büchern beschäftigen, denn alles hängt hier zusammen… Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und so kommt zum Beispiel der Bestsellerautor Niklas Schreck zu Wort, der mit seinem „Rapunzelmord“ ebenfalls in die Ermittlungen hineingezogen wird und sich nun großen Druck macht, ein 2. Werk anzufangen. Auch begegnen wir Johannes, der als Deutschlehrer nur Hobbyautor ist und Benedikt, der ehemalige Freund des Leiche, der ebenfalls mehr oder weniger erfolgreich schreibt.  Was mich besonders an der Geschichte fasziniert hat, war die detaillierte Beschreibung des harten Autorenlebens und es wurde deutlich, wie erschreckend die Autorenszene teilweise wird. Die Spannung stand in diesem Kriminalroman für mich eher weniger im Vordergrund und ich hätte mir deutlich öfter spannende Szenen gewünscht. Teilweise hat sich die Handlungen ziemlich gezogen und bei einem Kriminalroman hätte ich definitiv anderes erwartet… „Rapunzelgrab“ zeigt dem Leser nicht nur den harten Autorenalltag, sondern berichtet auch von einem sonderbaren Mord, der mit Rapunzel zusammenhängt.

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