Judith Merkle Riley

 3.7 Sterne bei 243 Bewertungen
Autor von Die Hexe von Paris, Die Stimme und weiteren Büchern.

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Die Hexe von Paris

Die Hexe von Paris

 (70)
Erschienen am 12.09.2017
Die Stimme

Die Stimme

 (68)
Erschienen am 01.02.1999
Die Zauberquelle

Die Zauberquelle

 (23)
Erschienen am 01.06.2007
Die Suche nach dem Regenbogen

Die Suche nach dem Regenbogen

 (17)
Erschienen am 08.05.2008
Die geheime Mission des Nostradamus

Die geheime Mission des Nostradamus

 (16)
Erschienen am 01.09.2006
Die Hexe von Paris. Roman.

Die Hexe von Paris. Roman.

 (2)
Erschienen am 01.01.1992

Neue Rezensionen zu Judith Merkle Riley

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Ulenfluchts avatar

Rezension zu "Die Vision" von Judith Merkle Riley

Unvisionär
Ulenfluchtvor einem Jahr

Eine geraubte Frau, die dann doch Liebe für ihren Zwangs-Ehemann entwickelt – Keine originelle Idee aber eine, die funktioniert. Wer will schon einen Mittelalteroman lesen, in dem es kein Licht am Ende des Tunnels gibt? Die Autorin hat eine Protagonistin geschaffen, die sich durch ihre Zeit kämpft mit Intelligenz und vor allem mit einer übersinnlichen Gabe und die dabei nie den Weg aus den Augen verliert, den ihr Herz ihr weist.

Margaret hat also eine Gabe. Sie leuchtet im Dunkeln. Manchmal. Und sie kann heilen, jedoch nur, wenn gerade kein Kind unterwegs ist. Außerdem sieht sie Geister und unterhält sich mit ihnen. Die Grenzen zum Fantasy-Genre verwischen hier ein bisschen und im Grunde kann man das, was Judith Merkle Riley hier geschaffen hat, als Vorläufer der Romantasy-Welle sehen. Ein paar Makel hat das Buch jedoch und die sind nicht unerheblich.

600 Seiten stark ist das Werk. Wer einen furiosen Mittelalterroman erwartet, wird aber enttäuscht: Spannung kommt eher wenig auf. Zu lange ziehen sich manche Szenen hin und zu lang sind auch so manche Gespräche unter Figuren, die eher unbedeutend sind. So kommt es vor, dass man den Faden verliert und so manche Idee bei der Auflösung dieser verpufft, weil man den Beginn verschlafen hat. Es gibt häufige Perspektivwechsel. Manchmal ist es Margaret, die erzählt, mal ein neutraler Erzähler. Die Abgrenzung ist oft unklar und erschwert das Lesen. Auch fällt ein Hang zum Pathos negativ auf. Zu sehr wird die Gabe auf die Spitze getrieben und die Geister erscheinen wie selbstverständlich.

Hier setzt jedoch auch das Positive an: Die Autorin bemüht sich um ein authentisches Mittelalterbild. Es wird schmutzig und rüpelhaft und gefährlich. Krankheiten drohen, Kriege gefährden die Sicherheit und Ritter sind alles andere als nur holde Minnesänger. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt, auch die weniger Guten, und so mancher erfährt eine echte Persönlichkeitsentwicklung. Alchemie und eben der Glaube an Geister werden mit Authentizität eingeflochten. Dass die Frauenfigur Margaret natürlich eine starke und intelligente Frau ist, was ich als eher mittelalteruntypisch finde, sei hier mal nicht weiter beachtet.

Man muss es also mögen, ein solches Buch. In den 1990ern ein Bestseller, ist er jetzt eher nicht mehr zeitgemäß, aber auch nicht schädlich zu lesen.

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Asbeahs avatar

Rezension zu "Die Zauberquelle (Die Margaret-von-Ashbury-Trilogie 3)" von Judith Merkle Riley

Mystische Margaret
Asbeahvor einem Jahr

Auch der dritte Teil hat sich gelohnt, auch wenn ich anfangs dachte “na, das hatten wir doch alles schon”. Es war einfach schön, noch einmal wieder am Leben von Margaret teilzunehmen. Es wurde dann auch immer mystischer, mit Dämonen und Naturgeistern, und auch dramatischer. Magret muss allerlei erleiden, was ihre Kinder betrifft…

Sehr unterhaltsam - 4 Sterne



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Asbeahs avatar

Rezension zu "Die Vision (Die Margaret-von-Ashbury-Trilogie 2)" von Judith Merkle Riley

Übersinnlicher Mittelalterroman
Asbeahvor einem Jahr

Teil 2: In dieser Fortsetzung ändert sich der Stil etwas. Abenteuer gibt es Margaret noch immer viele zu bestehen, doch hier wird neben historischen Ereignissen noch viel mehr Übersinnliches eingeflochten. Geister spielen eine große Rolle, und überraschenderweise kann nicht nur Margaret diese wahrnehmen, sondern auch andere Leute, die weder überrascht noch verängstigt wirken. Das kann ich mir zu Zeiten des abergläubischen Mittelalters gar nicht so recht vorstellen. Auch der Humor war hier etwas seltsam. Beides ist wohl etwas unüblich bei historischen Romanen, es hat mich aber nicht gestört, da ich auch gern Fantasy lese.

Lesenswert und abwechslungsreich, jedoch kein wirklich Ernst zu nehmender Historischer Roman. Deshalb ein Stern Abzug.



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