Judith Merkle Riley Die Hexe von Paris

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Inhaltsangabe zu „Die Hexe von Paris“ von Judith Merkle Riley

Pompöse Pracht am Hofe Ludwigs XIV., Raub und Betrug in den schmutzigen Straßen der Stadt: Paris im 17. Jahrhundert ist ein Ort der krassen Gegensätze. Um die Gunst der Einflussreichen zu erlangen, ist jedes Mittel recht und so blüht das Geschäft für Hexen und Magier, Wahrsagerinnen und Giftmischer. In diese illustre Gesellschaft gerät die 15-jährige Geneviève, die von der Schattenkönigin Cathérine Montvoisin persönlich zur Hexe ausgebildet wird und es bis an den Hof des Königs schafft.

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  • Rezension zu "Die Hexe von Paris" von Judith Merkle Riley

    Die Hexe von Paris
    mandarinpeach

    mandarinpeach

    28. June 2011 um 23:44

    Geneviève Pasquier kommt als drittes Kind ihrer Eltern zur Welt und wird von ihrer Mutter heimlich in Pflege gegeben, da sie die Hässlichkeit ihres eigenen Kindes nicht ertragen kann. Ihr Vater holt sie jedoch zurück in das Pariser Haus, als er erfährt, dass sie noch am Leben ist und unterrichtet sie unter anderem in Philosophie und Latein. So wächst Geneviève nicht als typisches Mädchen auf, kann schönen Kleidern und Liebesromanen nichts abgewinnen und versteht nicht viel von dem, was sich schickt. Kurz nach dem Tod ihres Vaters und ihrer Großmutter wird sie aus dem Haus verstoßen und will sich schon in die Seine stürzen, als die stadtbekannte Wahrsagerin La Voisin sie zu sich holt und darin unterrichtet, aus dem Wasserglas zu lesen. Fünf Jahre soll sie für La Voisin arbeiten und ihr viel Geld einbringen. Als 150 Jahre alte Madame de Morville liest Geneviève fortan für alle, die es sich leisten können und gelangt schnell zu Geld und einem bedeutenden Ruf. Doch ihre Bekanntheit sorgt auch dafür, dass sie in Intrigen und Machtspiele verwickelt wird, die häufig tödlich enden. Anfangs musste ich mich erstmal mit dem Buch warm werden. Die vielen Namen (die für mich alle sehr, sehr ähnlich waren) und der doch eher gehobene Schreibstil waren auf Anhieb keine leichte Kost. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir die Geschichte aber sehr gut, vor allem, weil die Figur der La Voisin tatsächlich existiert hat. Auf solche historischen Wahrheiten bin ich ja immer ganz scharf! Der Leser bekommt einen sehr guten Eindruck vom Paris des 17. Jahrhunderts, in dem es vor Intrigen und Machtkämpfen nur so wimmelte. Es gibt allerdings keine wirklichen Höhepunkte oder Spannungsmomente im Buch, wodurch die Geschichte vor sich hinplätscherte. Selbst einschneidende Situationen kamen eher angeschlichen als angerast und wurden ganz sachlich von Geneviève aufgenommen. So war dann auch das offene Ende meiner Meinung nach ziemlich abrupt, da die Handlungen eigentlich noch endlos hätte fortgeführt werden können, beinahe wie in einem Geschichtsbuch. Die Hexe von Paris ist ein schönes, jedoch nicht herausragendes Buch für all diejenigen, die in das intrigante Paris zur Zeit des Sonnenkönigs und der Hexen reisen möchten.

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  • Rezension zu "Die Hexe von Paris" von Judith Merkle Riley

    Die Hexe von Paris
    dramelia

    dramelia

    29. March 2010 um 12:37

    Judith Merkle Riley entführt mit diesem Buch den Leser in das Reich König Ludwigs XIV. (1638-1715), dem Sonnenkönig von Frankreich. Begonnen wird das Buch mit einem Kapitel, in dem Geneviève Pasquier ihre Geschichte aufschreibt. Sie steht immer noch unter dem Einfluss von Hexenmeisterin Cathérine Montvoisin, genannt La Voisin, ihrer Gönnerin. Ihre Mutter verachtet Geneviève, weil diese "missgestaltet" sei. Nur ihre Schwester Marie-Angelique und ihre Vater akzeptieren sie so, wie sie ist. Bei ihrem Vater studiert sie Latein und Griechisch, liest alte römische und griechische Texte und schärft ihren Verstand. Das kleine Mädchen macht Botengänge und kauft ihrer Großmutter Schmähblätter, die insgeheim eine Revolution hervorrufen wollen. Sie glaubt nicht an Wahrsagerei und hält dies für Aberglauben, doch bei einer Session bei La Voisin wird ihre Gabe, im Wasserglas die Zukunft zu sehen, entdeckt. Eines Tages stirbt ihre Großmutter und Geneviève wird angeklagt, ihre Großmutter umgebracht zu haben, weil diese aufstehen wollte. Das Mädchen wird rausgeschmissen und auf einer Brücke, von der sie Selbstmord begehen wollte, von La Voisin eingesammelt und in das Reich der Hexen und Wahrsager geführt. La Voisin erfindet Geneviève neu und sie wird als die 150jährige Marquise de Morville. Unter dieser Maske getarnt, schafft sie es innerhalb kürzester Zeit bis zum Hof von Versailles und wird in die Intrigen am Hofe hineingezogen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, immer aus der Sicht des Mädchens Geneviève. Eine wahre Entwicklung wird nicht beschrieben, sondern das Mädchen bleibt sich trotz aller Intrigen treu. Sie nimmt ihr Schicksal und die Gabe an, die sie besitzt, und macht dadurch ein großes Vermögen. Dank der Unterweisungen von La Voisin bekommt sie alles, was sie vorher nicht hatte: Geld, Ruhm, Liebe, Rache und Schönheit. Und eben dieses macht die Geschichte sehr spannend! Obwohl alles gut und schön scheint, brodelt es und Geneviève kommt langsam hinter La Voisins Geheimnisse. Das Buch ist dramatisch, wodurch auch Abgründe der Menschen zum Vorschein kommen: Geld, Rache, Ruhm. Dies sind die meisten Beweggründe der Figuren in diesem Roman. Selbst die Figuren am Hofe des Königs sind nicht davor gefeit. Im Laufe der Geschichte schließt man Geneviève in sein Herz und wünscht ihr wirklich das Allerbeste. Daher ist es sehr schade, dass das Ende sehr offen ist und man nicht weiter erfährt, was passiert. Erst anhand des Anhangs, indem Riley erklärt, sämtliche Figuren der Geschichte seien historischen Ursprungs und deren Schicksale, kann man sich vorstellen, was passiert ist. Doch es wurde nur die halbe Geschichte des Mädchens erzählt, doch die andere Hälfte fehlt. Daher bin ich von dem Ende sehr enttäuscht, weil ich mir gewüscht hätte, wenigstens noch eine Zusammenfassung des restlichen Lebens zu bekommen, doch dies ist leider nicht der Fall.

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  • Rezension zu "Die Hexe von Paris" von Judith Merkle Riley

    Die Hexe von Paris
    monika.

    monika.

    29. July 2009 um 21:09

    Ich habe dieses Buch mehrmals gelesen, weil ich das Eintauchen in die Zeit des 17. Jahrhunderts in Paris so genossen habe. Als Liebhaber von Geschichten über Menschen mit besonderer Gabe aus längst vergangener Zeit findet man in diesem Buch besonders viel Anspruch. Die 15-jährige missgebildete Genevieve entdeckt ihre Fähigkeiten als Wahrsagerin und wird durch ihre nicht uneigennützig arbeitende Gönnerin zur "Hexe von Paris", auf deren magische Künste bald auch der hohe Adel nicht mehr verzichten möchte. Sie gerät in ein Netz von Intrigen und schafft es schließlich, ihre eigenen Wege zu gehen. Auch die Liebe kommt in dieser Handlung nicht zu kurz und die Mischung aus Magie, Geschichte, Gesellschaft, gelungenen Beschreibungen und Liebe verschafft ein Lesevergnügen der besonderen Art.

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  • Rezension zu "Die Hexe von Paris" von Judith Merkle Riley

    Die Hexe von Paris
    annikki

    annikki

    15. January 2009 um 13:48

    ein keines Mädchen mit fehlbildungen und einer schrecklichen Kindheit, steigt zu einer schillernden Person von Paris auf, eine Hexe/Entertainerin. Sie wird zu einer schönheit und ist nun selbst nicht vor der Liebe gefeit. Doch laut ihrer Gönnerin hat sie kein eigenes Leben zu haben, wie entkommt sie nun ihrem neuen schillernden Leben?

  • Rezension zu "Die Hexe von Paris" von Judith Merkle Riley

    Die Hexe von Paris
    Fighti

    Fighti

    06. April 2007 um 22:04

    Eines meiner liebsten historischen Bücher, allerdings lese ich davon auch nicht sooo viele. Für diejenigen, die eher ewas lernen wollen als unterhalten werden, ist es nichts, es hat Fantasy-Einschläge und legt viel Wert auf die Zeichnung der damaligen Gesellschaft, der Intrigen, des Lebens des französischen Hofes. Erzählt wird die Geschichte einer ungeliebten Tochter, die zur ersten Wahrsagerin Paris aufsteigt, getrieben vor allem von dem Gedanken an Rache. Allerdings ist sie keine verbitterte Person, sondern ein junges Mädchen, das einem im Laufe des Buches sehr ans Herz wächst.

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