Judith Nicolai Schneetänzerin

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Inhaltsangabe zu „Schneetänzerin“ von Judith Nicolai

Wenn du alles zu verlieren drohst, entdeckst du ungeahnte Kräfte in dir … „Schneetänzerin“ von Judith Nicolai jetzt als eBook bei dotbooks. Es hätte die schönste Zeit ihres Lebens sein können: Friedlich wachsen die junge Anna und ihre Freundin Helene auf dem abgeschiedenen ostpreußischen Gut Mechnitz auf. Doch dann wird ihr kleines Paradies bedroht: Adam, Annas große Liebe, meldet sich freiwillig für die Front und Helene stürzt sich in eine gefährliche Liebe zu dem Kriegsgefangenen Robert – obwohl ein machthungriger SS-Offizier Ansprüche auf sie erhebt. Und während die Ostfront mitsamt Hunger und Tod immer näher rückt, müssen Anna und Helene um ihr Glück und ihre Zukunft kämpfen. Die Saga beginnt: Ein bewegender Roman über die Kraft von Freundschaft und Liebe in Zeiten voller Schrecken und Dunkelheit. Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Schneetänzerin“ von Judith Nicolai. Dramatisches und berührendes Lesefutter für alle Fans des Bestseller-Erfolgs „Sternentochter“ von Anna Valenti. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Band 1 - welches eine wundervolle Triologie verspricht.

— Nimithil
Nimithil

Mir hat das Buch rundum Thema Ostpreußen und Krieg sehr gut gefallen.

— testandtry
testandtry

Ein bewegendes Buch, welches Lust auf die Nachfolger macht.

— Stelze74
Stelze74

Gelungener Auftakt einer Trilogie, die die Kriegswirren erlebbar machen

— katikatharinenhof
katikatharinenhof

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  • Band 1 - welches eine wundervolle Triologie verspricht!

    Schneetänzerin
    Nimithil

    Nimithil

    25. October 2016 um 14:14

    Wir haben das Jahr 1944, Anna, Tochter eines Gutsverwalters in Ostpreußen, erlebt das Ende des 2. Weltkrieges und die Herausforderungen, welches diese Zeit mit sich bringt. Das Buch liest sich sehr flüßig und die Autorin hat die Fähigkeit den Leser richtig in ihren Bann zu ziehen. Eine sehr detailreiche und ruhige Sprache wird in an den Tag gelegt - ich habe mich mit der Hauptprotagonistin gefreut, aber auch mitgefühlt bei traurigen Erlebnissen oder gefroren, denn ca. die Hälfte des Buches spielt im Winter. Was ich besonders gut finde, ist dass sich die Erzählungen sehr realitätsnah bewegen. Meine Oma hat mir selber viel über die Zeit erzählt und ich finde es sehr glaubwürdig was vom Kriegsgeschehen mit in diesem Buch eingeflossen ist. Durch die Gefühle von Anna und die Detailreiche bekommt man nicht nur einen sehr guten Einblick bei der Hauptprotagonistin, sondern auch von der schönen Landschaft Ostpreußens, leider aber auch bei den zerbombten Städten. Ein Buch, welches einen tollen Schreibstil hat, Interesse beim Leser weckt und unterhaltsam ist!

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  • 1. Teil einer wundervollen Trilogie

    Schneetänzerin
    Siko71

    Siko71

    21. October 2016 um 12:16

    1944 Krieg in Deutschland. Anna geht mit ihren Eltern nach Gut Mechnitz in Ostpreußen. Dort verlebt sie mit ihrer Freundin Helene und ihrem Freund Adam eine wundervolle Kindheit bis der Krieg auch sie erreicht. Adam wird eingezogen, zwischen den beiden ist aus Freundschaft Liebe geworden, Anna soll mit ihrer Mutter nach Bremen zurückkehren, aber sie weigert sich und beleibt bei ihrem Vater in Mechnitz. Als der Krieg im vollen Gange ist ereilt ein Schickalsschlag nach dem Anderen das Gut. Anna und ihre Freundin Helene wollen nach Bremen fliehen und verlieren sich aus den Augen. Werden sie sich wiederfinden? Was ist mit Adam? Und wie spielt das Schicksal den beiden noch mit?Ein sehr schöner, mitreisender Kriegsroman. Mir hat es sehr gut gefallen, wie die schwere Zeit beschrieben wird und die Leichtigkeit der Menschen rüber kommt. Man kann annehmen, das alles in Ordnung ist. Jeder meistert sein Schicksal und ist aber bereit andere noch zu unterstützen.Ich gebe 5 Sterne und freue mich auf Teil 2 und 3.

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  • Regt zum Nachdenken an..

    Schneetänzerin
    testandtry

    testandtry

    14. October 2016 um 18:53

    Das Buch spielt in Ostpreußen und beginnt mit dem Sommer 1944 bei schwülen Temperaturen. Die 17 jährige Anna lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater auf einen Gutshof in Ostpreußen. Ihr Vater ist Gutsverwalter und die Familie kann im Verwalterhäuschen leben. Anna hilft bei den Tätigkeiten auf dem Land kräftig mit. Denn Männer sind rar. Neben Zwangsarbeitern gibt es nur Adam, der auf dem Hof arbeitet. Und in ihn verliebt sich Anna. Ihre beste Freundin Helene wohnt nicht weit entfernt. Darum treffen sich Anna und Helene öfters. Helene arbeitet als Hilfslehrerin in der Dorfschule. Bei Helene kann Anna ihr Herz ausschütten. Sie ist sehr in Adam verliebt. Langsam kommen sich Anna und Adam näher. Doch dann meldet sich Adam freiwillig an der Front. Ein Schock für Anna. Sie weiß sie wird ihn nicht bald wiedersehen. Auch Helene hat es schwer. Ein SS-Offizier ist in sie verliebt, macht ihr Avancen und ihre Familie möchte das Helene ihn heiratet. Doch Helene ist in einem französischen Zwangsarbeiter verliebt. Heimlich treffen sie sich und Anna deckt Helene's Geheimnis. Doch dann rächt sich der SS-Offizier und Anna sowie Helene müssen plötzlich fliehen. Eine abenteuerliche Reise beginnt und Anna verliert dabei Helene aus den Augen....Erzählt wird immer aus der Sicht von Anna. Die Kapitel sind spannend aufgebaut. Ich habe das Buch in wenigen Tagen ausgelesen, weil ich nicht abwarten konnte wie es weitergeht. Anna ist ein sehr nettes Mädchen und sympathisch. Sie passt gut zu Adam. Ich fand es schön das beide zusammenkamen. Doch leider musste Adam bald zur Front und die beiden waren nicht lange zusammen. Aber sie denkt immer an Adam und ihr Herz ist bei ihm. Egal wie weit entfernt er ist. Helene ist sehr attraktiv und sie hat viele Verehrer. Ihr Herz schlägt aber für einen, den sie eigentlich nicht lieben darf. Einen französischen Zwangsarbeiter. Ich habe mir schon am Anfang gedacht, wenn das rauskommt, dann gibt es ein Unglück. So ist es dann auch. Werner, der SS-Offizier ist sehr von sich eingenommen und arrogant. Er schmachtet Helene an, aber sie will nichts von ihm wissen. Seine Eifersucht führt dann zu einer Katastrophe, die ich aber noch nicht verraten möchte um das Buch spannend zu lassen.

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  • Verlorene Heimat

    Schneetänzerin
    Shanna1512

    Shanna1512

    11. October 2016 um 21:53

    Anna wächst behütet als Tochter eines Gutsverwalters in Ostpreußen auf. Ihre besten Freunde sind der Vorarbeiter Adam und die schöne Helene. Dann bricht der 2. Weltkrieg aus und nichts ist mehr wie es war. Mitten in den Wirren entdecken Adam und Anna ihre Liebe und Helene lässt sich auf ein gefährliches Spiel mit einem Fremdarbeiter ein. Doch das Glück der Paare ist nur von kurzer Dauer. Die Front rückt immer näher, Adam meldet sich freiwillig zur Front und Helene muss sich den Übergriffen des SS Manns Werner wehren. Als ob dies nicht genug ist, schlägt das Schicksal in Annas Familie grauenhaft zu und sie muss schneller erwachsen werden, als ihr lieb ist. Dies ist der erste Teil der Familiensaga um Anna, deren Heimat verloren geht und ein großes Loch im Herzen hinterlässt. Als Kind eines in Ostpreußen geborenen Vaters, konnte ich Dank der einfühlsamen Erzählung der Autorin, den Schmerz von Anna sehr gut mitempfinden. Judith Nicolai hat es ganz wunderbar verstanden, die Landschaft, das Leben und das Leiden Ostpreußens auferstehen zu lassen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl in Mitten der dunklen Wäldern, am Ufer der klaren Seen zu stehen und das Ostpreußenlied im Ohr zu haben. Auch hat sie allen Personen eine Persönlichkeit so eingehaucht, dass man das Gefühl sie wirklich zu kennen. Man hat sie ins Herz geschlossen, sie verabscheut oder auch manchmal einfach nur den Kopf geschüttelt. Dieses Buch lebt von Sehnsucht, Liebe und Verlustgefühl. Es hat in mir den Wunsch geweckt, mehr über Anna und ihr Leben zu erfahren. Ich möchte gerne weiter mit ihr reisen. Auch wenn der Schluss ein wenig abgehackt kam, kann ich es nur empfehlen. Ich vergebe 5 Sterne für dieses wundervolle Buch.

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  • Leben und Lieben in Kriegszeiten

    Schneetänzerin
    Silkchen2909

    Silkchen2909

    10. October 2016 um 16:30

    "Schneetänzerin" von Judith Nicolai ist der Auftakt einer Trilogie über das Leben der jungen Anna. Anna lebt während der anfänglichen 1940er-Jahre auf einem Gut, sie ist das einzige Kind ihrer Eltern und entsprechend behütet. Stalljunge Adam ist ihre erste große Liebe und alles könnte perfekt sein, gäbe es nicht den zweiten Weltkrieg, der Annas Leben gehörig durcheinander wirbelt. Anna begibt sich auf eine Reise - emotional und räumlich, auf den Autorin Nicolai die Leser auf entspannte und kurzweilige Art und Weise mitnimmt. Es passiert immer wieder unerwartetes. Einzig das Ende war mir zu abrupt. Alles in allem macht das Buch aber Lust auf mehr, so dass ich wohl auch das zweite Buch kaufen werde, um zu erfahren, wie es mit Anna weiter geht. Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Kindheit und Jugend in Ostpreußen

    Schneetänzerin
    Martinchen

    Martinchen

    08. October 2016 um 14:14

    "Es hätte die schönste Zeit ihres Lebens sein können: Friedlich wachsen die junge Anna und ihre Freundin Helene auf dem abgeschiedenen ostpreußischen Gut Mechnitz auf. Doch dann wird ihr kleines Paradies bedroht: Adam, Annas große Liebe, meldet sich freiwillig für die Front und Helene stürzt sich in eine gefährliche Liebe zu dem Kriegsgefangenen Robert – obwohl ein machthungriger SS-Offizier Ansprüche auf sie erhebt. Und während die Ostfront mitsamt Hunger und Tod immer näher rückt, müssen Anna und Helene um ihr Glück und ihre Zukunft kämpfen. Die Saga beginnt: Ein bewegender Roman über die Kraft von Freundschaft und Liebe in Zeiten voller Schrecken und Dunkelheit." Die "Schneetänzerin" ist der erste Band einer Trilogie und endet mit vielen offenen Fragen, die neugierig auf den zweiten Band machen. Judith Nicolai hat einen gut lesbaren Schreibstil, der sehr gut zu der Geschichte der beiden jungen Mädchen passt. Langsam entwickelt sich aus der Freundschaft zwischen Adam und Anna eine wunderbare Liebe, die sehr einfühlsam erzählt wird. Die Autorin versteht es, die Landschaft Ostpreußens vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Aber auch die zerbombten Städte Königsberg, Berlin und Bremen werden bildhaft beschrieben. Das Cover, das mir in seinen Pastellfarben mit dem Gutshaus sehr gut gefallen hat, passt meiner Meinung nach nicht so richtig zum Roman, da die Frauenfigur nicht in die 40iger Jahre des letzten Jahrhunderts gehört. Fazit: ein lebendig geschriebene Geschichte, die Lust auf den nächsten Band macht.  

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  • Leserunde zu "Schneetänzerin" von Judith Nicolai

    Schneetänzerin
    Judith_Nicolai

    Judith_Nicolai

    Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich schon sehr auf die Leserunde zu meinem ersten Roman „Schneetänzerin“. Wie vermutlich bei allen Erstlingen stecken auch in der „Schneetänzerin“ viel Herzblut, jede Menge Kaffee und Schokolade und auch die eine oder andere Träne. Deshalb bin ich ganz besonders gespannt auf Eure Meinungen und freue mich schon sehr auf das gemeinsame Lesen und den Austausch mit euch. Es hätte die schönste Zeit ihres Lebens sein können … Ostpreußen, 1944: Die 17-jährige Anna und ihre Freundin Helene verbringen auf dem idyllischen Gut Mechnitz eine unbeschwerte Jugend. Selbst im letzten Kriegssommer kennen sie Leid und Zerstörung nur aus den grobkörnigen Bildern, die während der Wochenschau über die Leinwand flimmern - Berlin ist weit weg. Doch dann tritt der Krieg auch in das Leben der jungen Mädchen: Annas große Liebe Adam muss an die Front, und Helene stürzt sich Hals über Kopf in die Liebe zu einem französischen Kriegsgefangenen – eine Liebe, die beide in tödliche Gefahr bringen kann. Und während im Osten die Rote Armee immer näher rückt, müssen Anna und Helene um ihr Leben, ihre Heimat und ihr Glück kämpfen. Für die Leserunde stellt dotbooks 10 eBooks zur Verfügung, die unter den Bewerbern verlost werden. Wenn Du Lust hast, Anna ein Stück auf ihrem abenteuerlichen Weg zu begleiten (Schneetänzerin ist der erste Teil einer Trilogie, zu deren weiteren Bänden ebenfalls Leserunden vorgesehen sind), dann beantworte bitte folgende Frage: Welche Bilder, Gegenstände oder Gerüche sind für Dich untrennbar mit Deiner Heimat verbunden? Ich bin schon gespannt auf eure Antworten! Viele Grüße Eure Judith

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    • 132
  • Bewegend!

    Schneetänzerin
    Stelze74

    Stelze74

    03. October 2016 um 17:31

    Anna lebt wohlbehütet und glücklich auf Gut Mechnitz. Der 2. Weltkrieg ist weit weg und zusammen mit ihrer besten Freundin Helene und ihrem Kindheitsfreund Adam, meistert sie das harte Leben auf dem Land. Als nicht nur Adam sondern auch ihr Vater eingezogen werden, endet Anna's sorglose Jugend abrupt. Die Ereignisse auf dem Gut überschlagen sich, nachdem Helene's Affäre mit einem französischen Kriegsgefangen auffliegt. Den beiden Freundinnen bleibt nur noch eine überstürzte Flucht.... Judith Nicolai schafft es, mit leisen ruhigen Worten, sehr gut zu erzählen. Sie läßt den Leser anfangs oft schmunzeln, mit dem Näherkommen des Krieges und des Abschieds von der unbeschwerten Zeit, bewegt die Geschichte allerdings tief. Die "Schneetänzerin" ist in meinen Augen ein gelungener erster Band, der immer gut zu lesen war, zum Ende hin aber nochmal richtig Fahrt aufgenommen und definitiv Lust auf Band 2 gemacht hat.

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  • Jauche & Levkojen in Mechnitz...

    Schneetänzerin
    Aspasia

    Aspasia

    30. September 2016 um 20:22

    Die Schneekönigin als erster Teil einer Trilogie über das untergegangene Ostpreußen mit seinen adeligen Gutsbesitzern und ihren riesigen Ländereien, der Kornkammer Deutschlands, aus der Perspektive einer jungen Frau erzählt, lässt mich an die deutsche Schriftstellerin Christine Brückner (1921 – 1996) und ihren sehr erfolgreichen Romanzyklus über das Schicksal der Landadeligen Maximiliane von Quindt denken. Deren Kindheit und Jugend auf dem Gut Poenichen in Hinterpommern und die persönlichen und gesellschaftlichen Veränderungen wie Krieg, Vertreibung und Wiederaufbau beschreibt Brückner in den drei später sogar verfilmten Bänden: Jauche und Levkojen, 1976, Nirgendwo ist Poenichen, 1978 und 1985 Die Quindts. Neben den auch damals schon aktuellen Themen Heimat und Flucht hat auch ihr besonderer Schreibstil zum Erfolg beigetragen.Judith Nicolais Protagonistin Anna verbringt eine unbeschwerte Kindheit und Jugend auf dem ostpreußischen Gut, dass ihr Vater verwaltet. Selbst der Krieg kann lange Zeit dieses Idyll am östlichsten Rand des Reiches nicht wirklich trüben, zu fern sind die Wochenschaubilder und telefonischen Kriegsberichte ihrer Tanten und Großmutter aus Bremen als das, dass ihren von den Jahreszeiten und Tieren bestimmten Tagesablauf berühren könnte. Anna liebt das fruchtbare Land, ihre körperlich anstrengende Arbeit auf dem Gut, die Tiere, die Menschen in ihrem kleinen Universum, ganz besonders ihre Dorfschulfreundin Helene und Adam, den ritterliche Held ihrer Kindheit. Bis 1944 der Krieg auch Ostpreußen erreicht, die Durchhalteparolen immer mehr als solche durchschaut werden und Anna erwachsen werden muss.Die Autorin überzeugt durch wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, die die viel beschworene Schönheit dieser Region einfängt, lässt die Leser an Annas Alltag als Landarbeiterin auf dem Gut erleben, sie an ihren kleinen und großen Sorgen und Nöten teilnehmen und fügt dem eine romantische Liebesgeschichte hinzu.Aber die Figuren sind leider etwas platt gezeichnet: die burschikose Frau zum Pferde stehlen, das blonde Luder, der anständige Kerl, die charmanten französischen Zwangsarbeiter, der dümmliche Gernegroß von einem Dorf-Nazi und natürlich der väterlich strenge Gutsverwalter. Mir sind das ein paar Stereotype zu viel, mir mangelt es an Figurenentwicklung, die man am veränderten Verhalten ablesen kann, die nicht von der Erzählerstimme konstantiert wird.Wer darauf aber auch mal verzichten kann, wer nur eine leichte und beschwingte Nachmittagslektüre sucht, der ist mit der Schneekönigin kurzweilig unterhalten.

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  • Gelungener Auftakt einer Trilogie, die die Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges erlebbar machen

    Schneetänzerin
    katikatharinenhof

    katikatharinenhof

    30. September 2016 um 19:37

    Das Cover hat mich magisch angezogen - der melancholische Blick der Frau macht neugierig auf die Geheimnisse, die sich in der Geschichte verbergen. Anna muss auf Gut Mechnitz erleben, wie  im Jahr 1944 ihre Kindheitstage jäh enden. Der Krieg hat auch vor Ostpreußen keinen Halt gemacht und zeigt seine bösartige Fratze. Mit Helene, ihrer besten Freundin, teilt sie sich Freud und Leid des harten Arbeitsalltages auf dem Gut. Adam, ihr Freund aus Kindertagen, wird zu ihrer großen Liebe und der Einberufungsbefehl reißt das junge Paar auseinander. Die Geschehnisse rund um die Familie wurden so bildhaft und lebendig erzählt, dass ich einen Einblick in den dunklen Teil der deutschen Geschichte bekam. Die wundervollen Beschreibungen der ostpreußischen Landschaft haben mich fasziniert. Judith Nicolai hat mit einfühlsamen Worten die Geschehnisse für mich zu einem besonderen Leseerlebnis werden lasse...ich bin gespannt, welche Ereignisse sich hinter Band 2 und 3 verbergen      

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