Stadt, Land - Schluss

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Inhaltsangabe zu „Stadt, Land - Schluss“ von Judith O'Reilly

Judith O’Reilly liebt ihr Leben in London über alles. Nur eines liegt ihr noch mehr am Herzen: das Glück ihrer Familie. Deshalb folgt sie dem Traum ihres Mannes und zieht, hochschwanger mit dem dritten Kind, in ein Cottage in Northumberland – und lernt High Heels und Karriere durch Schafescheren und Gummistiefel zu ersetzen. »Mein Mann war derjenige, der unbedingt auf dem Land leben wollte. Als ich meinen jüngsten Sohn fragte, was er davon hält, sagte er mit großen ängstlichen Augen: ›Ein Bär könnte mich fressen! Da gibt es keine Bären‹, beruhigte ich ihn, schaute aus dem Fenster in die Dunkelheit und hörte das Brummen …«

Von der Seele geschrieben.

— GeschichtenLegendenSagen
GeschichtenLegendenSagen

Teilweise recht witzig, vor allem, wenn man die Situation kennt. ein humorvoller Abriss eines Lebens, dass mir beinahe bekannt vorkam ;-)

— J-B-Wind
J-B-Wind

Es ist ja soooo langweilig,gäähn!!!

— BOBBL
BOBBL

Hmm...befindet sich noch auf meinem SUB, habe mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut, aber bei euren eher negativen rezis wird mir doch ganz anders..

— jess020
jess020

Ich habe lange nicht mehr so eine Ewigkeit für ein Buch gebraucht. Langweilig, vorhersehbar und völlig uninteressant. Es sei denn, man interessiert sich für kotzende Kinder und entzündete Brustwarzen...

— Schnupperstern
Schnupperstern

Hm... hatte das Buch eigentlich auf meinem Wunschzettel, aber Eure Rezis hören sich ja nicht so berauschend an.

— sonjastevens
sonjastevens

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— Binea_Literatwo
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    Stadt, Land - Schluss
    GeschichtenLegendenSagen

    GeschichtenLegendenSagen

    17. October 2016 um 11:02

    Dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert. Schon aus dem Klappentext könnte ich herauslesen, dass das ein Buch mit Pfiff ist. Die Protagonistin bringt ihre Gefühle und alles drum herum so witzig und gleichzeitig törggelend aufs Papier, dass man gar nicht mehr aufhören kann, die Nase in das Buch zu stecken. Nur wenige Bücher haben mich bisher vom Inhalt und dem Schreibstil so sehr überzeugt, wie "Stadt, Land - Schluss". An einigen Stellen habe ich mich sogar selbst als Hauptfigur gesehen, die all diese Dinge hautnah miterlebt. Das liegt einfach daran, dass die Tagebucheinträge so unheimlich lebhaft und fantasievoll geschrieben wurden. Auch die kleinen Zwickmühlen, in denen die Protagonistin manchmal gesteckt hat, waren heiter beschrieben, sodass man zwar mitgefiebert hat, jedoch nicht erschaudert ist. Ganz große Klasse! Dicke, fette Empfehlung!

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  • Netter Pausenfüller

    Stadt, Land - Schluss
    Sabo07

    Sabo07

    10. January 2014 um 12:03

    Nun ja...ich habe doch sehr gelacht, als ich die Leseprobe las. War ich doch sehr gespannt, wie die Stadtfrau sich auf dem Land durchbeißt. Doch wurde ich ein wenig enttäuscht.Als leichte Lektüre ist das Buch nett zu lesen. Diese witzigen Kleinigkeiten, die immer wieder passieren haben mich doch immer wieder zum schmunzeln gebracht. Allerdings hat es mich sehr gelangweilt, dass es so einige Wiederholungen gab, der Mann immer der böse war, und dass sie jammernd auf dem Land fest gesessen hat bzw. sich selbst dort fest gesetzt hat, während ihr Mann dann doch in der Stadt den Großteil seiner Zeit verbracht hat.Wie gesagt, netter Pausenfüller, aber ein zweites Mal werd ich es sicher nicht lesen.

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  • Schluss

    Stadt, Land - Schluss
    Luc

    Luc

    22. November 2013 um 23:01

    Zum Inhalt von Stadt, Land Schluss ist an dieser Stelle schon genug gesagt worden. Mich hatte das muntere Gesabbel zu Beginn durchaus begeistern können, weil ein trockener britischer Humor zum Vorschein kam. Danach geht es mit dem Roman steil bergab. Im Sturzflug sozusagen. Um es kurz zu machen: ich habe das Lesen nach 160 Seiten abgebrochen. Die Blogstruktur des Textes trägt nie und nimmer einen Roman. Es fehlt der Autorin an an erzählerischen Fähigkeiten, wohl wird ein geschultes Journalistenauge sichtbar, dass Detailgenau Lebensgewohnheiten auf dem Lande einzufangen weiss, mehr nicht. Zu Handlungsarm, zu humorlos, zu trivial, zu jammerlappig schleppt sich die Geschichte voran bis sie sich im Nichts des Buchnirwanas verliert. Furchtbar!

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    bookgirl

    bookgirl

    24. February 2012 um 11:00

    Dieses Buch ist ungefähr das langweiligste, was ich je gelesen habe. Auf den ersten Seiten hat man ja noch ein wenig Mitleid und kann sehr gut verstehen, dass O'Reilly nicht auf's Land ziehen möchte. Dieses ständige Gejammere und Selbstmitleid ist allerdings nach kurzer Zeit schon so nervig, dass ich nach der Hälfte aufgegeben und das Buch zur Seite gelegt habe, was ich sonst nie tue.

    Hatte mir mehr davon versprochen und mit einem lustigen Frauenroman gerechnet. Sehr schade!

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    Silverwing

    Silverwing

    12. October 2011 um 03:30

    Dieses Buch hat mich von Cover her sehr stark angesprochen, was ausschlaggebend dafür war, dass ich es gekauft habe. Inhaltlich muss ich sagen, hat es mich nicht überzeugt. Ich habe es sogar bei meinem Freund neben dem Bett vergessen und es erst nach zwei Wochen bemerkt, als ich ihn wieder besucht habe.
    Der Aufbau des Buches ist wie ein Tagebuch, was bei mir immer dazu führt, dass ich dann nur wenige Seiten / Abschnitte lese.
    Die Protagonistin ist der Liebe wegen mit der ganzen Familie von der Großstadt aufs Land gezogen und sieht sich nun dort mit verschiedenen Problemem konfrontiert und ich als Leserin hätte ihr am liebsten die ganze Zeit zugerufen: "Dann entscheid dich doch endlich dazu, wieder in die Stadt zu ziehen!"
    An das Ende kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, es ist allerdings auch schon etwas her, dass ich es gelesen habe.

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    Toschi3

    Toschi3

    13. September 2011 um 16:33

    Und täglich grüßt das Murmeltier
    Eine erfolgreiche Journalistin lässt sich von ihrem (in London) vielbeschäftigten Mann überreden, mir ihren 2 (fast 3) Kindern nach Nordengland zu ziehen und die Großstadt hinter sich zu lassen. Sie ist „begeistert“ von dieser Idee...
    ... und das lässt die Autorin die Leser ihres autobiografischen Romans auf 340 von 352 Seiten spüren. Nach den ersten 20 Seiten habe ich dieses Buch geliebt, auf den nächsten 320 Seiten wollte ich nur, dass es endlich vorbei ist. Zum Glück waren die letzten 12 Seiten wieder etwas versöhnlicher (darum schafft es das Buch auch auf einen 2. Stern).
    Versöhnlich ist auch der Schreibstil der Autorin. Mit flüssigen Sätzen und kurzen Kapiteln langweilt man sich angesichts des immer gleichen Gejammers über das ach so schreckliche Landleben nicht ganz so doll.
    Aber tatsächlich drängen sich viele Fragen auf: heißen Kinder wirklich „der Zweijährige“, „der Vierjährige“ und „das Baby“? Hat der Ehemann, der der Protagonistin durch ständige Abwesenheit und mehrfach leergefahrene Tanks das Leben schwer macht, wirklich keinen Namen? Wie selbständig ist frau im wahren Leben?
    Fragen über Fragen, die das Buch leider nicht beantwortet. Daher war es leider nicht mehr als eine nette (Spät)Sommerlektüre.

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    Themistokeles

    Themistokeles

    07. September 2011 um 21:54

    Inhalt: Die Autorin Judith O'Reilly beschreibt in diesem Buch ihr Leben nachdem sie von Lodon nach Northumberland gezogen sind. Sie selbst wollte dies jedoch eigentlich nie wirklich und macht es nur ihrem Mann zu liebe, der sich in ihren vielen Urlauben in Northumberland in diese Gegend verliebt hat. In Blogform erzählt Judith O'Reilly die ersten zwei Jahre, die sie in Northumberland verbracht haben und in denen sie entscheiden wollten, ob sie für immer bleiben oder nach London zurückkehren werden. Sie selbst jedoch stößt in Northumberland auf viele Unwegsamkeiten, denn mit dem Landleben und den Leuten vom Lande kann sie eher wenig anfange. Außerdem macht ihr Heimweh und ihre Sehnsucht nach London das Einleben in Northumberland nicht leichter und wirkt sich negativ auf ihr Verhalten aus. Zu alldem kommt noch dazu, dass ihr Mann, der unbedingt nach Northumberland wollte, die meiste Zeit zwecks seines Jobs in London ist und sie allein mit ihren drei kleinen Kinder kämpfen muss.

    Meinung: Ich gebe zu, dass ich von dem Buch nicht erwartet hatte, dass es in Blog-Eintragsform geschrieben ist. Im Allgemeinen ist das jedoch kein Grund, dass ein Buch schlechter ist als ein anderes, denn es gibt dem Buch halt einfach einen anderen Stil. Jedoch war es bei diesem Buch so, dass in vielen der Einträge eigentlich gar nicht wirklich etwas erzählt wurde, so dass ich mich erhlich ziemlich oft gefragt habe, was die Autorin einem damit wohl überhaupt sagen wollte. In den restlichen Einträgen vermittelte sie einem ansonsten entweder, dass sie strohdoof ist oder so tut, als sei sie es oder sie jammert einfach nur rum. Auf Dauer ist sowohl das Gejammer, als auch ihre vorhanden Dummheit ziemlich nervig, so dass es mir ehrlich schwer viel das Buch bis zum Ende zu lesen, denn es passiert in ihrem Leben nun auch nicht grade wirklich etwas erzählenswertes. Auch sind die meisten Dinge die sie erzählt eher langweilig und selbst Vorkommnisse, die lustig sein könnten, werden von ihr so erzählt, dass sie nicht mehr so wirken.
    Alles in allem muss ich sagen, dass ich von dem Buch ziemlich enttäuscht bin und der Verlag der Autorin lieber hätte empfehlen sollen den Blog als diesen zu belassen und lieber kein Buch draus zu machen.

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    BOBBL

    BOBBL

    01. August 2011 um 20:35

    Man braucht nicht viele Worte um dieses Buch zu beschreiben.
    Stellenweise etwas zääääh und laaaangweilig.Aber es gibt auch ein paar Stellen die ganz nett sind.
    Es ist nur schade das sie keine Namen benutzt,da heißt es nur mein Mann,mein Vierjähriger,mein Sechsjähriger,mein Baby usw.
    Da fällt es einem echt nicht leicht eine Bindung zu den Personen aufzubauen.
    Sie ist Mutter von drei Kindern,Ehefrau und Hausfrau genau wie Ich,da kann man ihr echt nachfühlen und sich in sie rein versetzten.
    Ein Stern fürs Cover-Einer dafür das das Buch aaaab und zu gar nicht soooo schlecht ist!!!!!

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    ChiefC

    ChiefC

    Unglaublich, wie viele Banalitäten zwischen zwei Buchdeckel passen. Die Story? Großstadtpflanze verlässt auf Wunsch ihres Mannes ihr geliebtes London, zieht nach Nordengland und frustet dort vor sich hin. Man liest die ersten Seiten, gähn. Man blättert weiter hinten wieder auf und Mrs. Nöl teilt uns mit, wie sie gerade im Kino Popcorn mampft, welch Highlight. Egal, wo man das Buch aufschlägt: Es wird nicht spannender. Na ja, wo doch schon das Thema so prickelnd ist. Eigentlich völlig wurscht, ob Mrs. Motz sich nun mit Britisch-Sibirien arrangiert oder doch wieder in die Metropole zurückkehrt. Wen interessiert`s? Mich jedenfalls nicht. Das Beste, was ich über dieses Buch sagen kann, ist, dass ich es nur quer gelesen und somit nicht viel Zeit damit vertrödelt habe. Warum ich's überhaupt angefasst habe? War'n Geschenk und ich wollt's nicht ganz unberührt weitergeben... Mach ich sowieso nur anonym, wäre mir sonst zu peinlich, mit so einem Schrott in Verbindung gebracht zu werden.

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    conneling

    conneling

    03. June 2011 um 09:01

    Ich habe das Buch gelesen und mich immer wieder gewundert, warum macht Judith das mit? Ihr Mann möchte auf dem Land wohnen, sie in der Stadt. Er ist immer unterwegs und sie sitzt zu Hause, neuerdings natürlich auf dem Land.

    Es war ein schönes unterhaltsames Buch, sehr leicht und flüssig zu lesen, aber es hatte jetzt nicht viel, was mich verwundert oder begeistert hätte, eine Geschichte, die man so ähnlich schon öfters gelesen hat.

    Ist aber als gute, angenehme Lektüre für zwischendurch zu empfehlen, Unterhaltung garantiert.

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    Regina-Neumann

    Regina-Neumann

    19. May 2011 um 17:45

    Das Buch ist eine ziemliche Enttäuschung, leider... Das Cover ist sehr hübsch (dafür ein Sternchen) und der Klappentext klang lustig, nach netter Unterhaltung eben. Leider ist es das aber nicht.
    Die Frau lässt sich von London in die tiefste Provinz verpflanzen, tut das ihrem Mann zuliebe, der unbedingt auf dem Land leben will. Was er faktisch aber nicht tut, er lebt schön weiter in London, er muß ja die Brötchen dafür verdienen, daß wenigstens Frau und Kinder auf dem Land leben dürfen, was die gar nicht wollen. Darum dreht sich das gesamte Buch: Über den geschlagenen Zeitraum von fast drei Jahren jammert die Autorin über die Gegend, ihren Mann, ihre Kinder und spätestens nach dem dritten Kapitel zum Thema "Ich habe kein Benzin im Tank" fragt man sich, wieso sie nicht ihre Koffer packt, die Scheidung einreicht und geht.

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    zeitreisende

    zeitreisende

    28. March 2011 um 14:30

    Ich hab´s zur Seite gelegt. Es ging nicht mehr. Der eine Punkt ist für ´s Cover. So entäuscht war ich schon lange nicht mehr. Keine Spannung, langweilige Handlung, keine Namen mit denen man Verbindung aufauen kann. Die Kinder werden Ihrem Alter entsprechend als" mein fünfjähriger" u.s.w. bezeichnet. Ab und zu eine witzige Situation aber nicht genug um bis zur letzten Seite durch zuhalten.

  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    a.schmalzbauer

    a.schmalzbauer

    16. December 2010 um 13:24

    Judith, verheiratet, Mutter von zwei Kindern und schwanger, zieht freiwillig unfreiwillig von London nach Northumberland. Und warum? Ihr Mann liebt das Landleben. Doch Judith will sich eigentlich gar nicht Einleben in Northumberland, denn sie liebt London und ihr Leben dort. Hinzu kommt, dass der Ehemann die meiste Zeit in London verbringt und Judith mit den Kindern und allen anderen Widrigkeiten auf dem Land allein lässt. Aber er muss ja arbeiten. Wie Judith es schafft sich in ihrem neuen Leben einzurichten und ob es am Ende Northumberland bleibt lässt sie ihre Umwelt wissen, indem sie sich alles in einem Blog von der Seele schreibt.

    Die Leseprobe hat mich sehr neugierig gemacht und ich war auch sehr angetan, obwohl ich diese Art von Lektüre normalerweise nicht lese. Ich habe mir das Buch gekauft und war dann doch etwas enttäuscht.
    Der Roman ist autobiographisch und die Autorin hat ihre Blogeinträge zu einem Buch verarbeitet. Der Aufbau des Buches ist in Tagebuchform und so bleiben die Kapitel kurz. Was ich ganz nett finde sind die kleinen Illustrationen auf einigen Seiten. Schön ist auch das Cover gestaltet.
    Wenn man allerdings die ersten Monate gelesen hat, fängt die Autorin an sich zu wiederholen. Sie will sich einfach nicht einfinden in das Leben auf dem Land und irgendwann geht dem Leser dieses Gejammer auf die Nerven. Sie tut nichts, oder nur sehr wenig dazu, um es sich leichter zu machen. Die Witzigkeit bleibt dabei leider auf der Strecke, den sie macht aus jeder Mücke einen Elefanten. Leider schafft sie es auch nicht mit ihrem Mann ein vernünftiges Gespräch über die Situation zu führen und so verliert sie sich immer mehr im Selbtmitleid.
    Die einzige Stelle, die mich wirklich berührt hat war, als sie von ihrem totgeborenen Kind erzählt.

    Ein Buch, welches leider weder interessant noch besonders witzig ist. Wer den Anfang gelesen hat, hat das Beste schon hinter sich.

    Und den Füllstand des Benzintanks sollte man einfach beim Losfahren kontrollieren.

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    walli007

    walli007

    30. September 2010 um 20:51

    Northumberland mon amour

    Judith O´Reilly zieht wegen ihres Mannes nach Northumberland, allerdings nicht mit ihrem Mann. Das Leben auf dem Land ist der Traum ihres Mannes. Judith ist dagegen ein Stadtmensch, sie liebt swinging London. Schwanger mit dem dritten Kind und vielem Kram und auch ihrem Mann macht sie sich auf in die Fremde. Doch irgendwie muss das Geld verdient werden und obwohl ihr Mann teilweise zu hause arbeiten kann, ist er doch die meiste Zeit in London. Die beiden haben sich einen Zeitrahmen gesetzt, um zu entscheiden, ob sie tatsächlich im Norden bleiben wollen.

    Bei dem Buch handelt es sich um einen Blog, den die Autorin über ihre Situation in Nordengland schreibt. (ich habe mal geschaut, es gibt ihn noch und sie ist immer noch in Northumberland).

    Die Autorin schreibt sehr witzig und pointiert, so manches Mal lächelte oder lachte ich beim Lesen, über die aberwitzigen Situationen, in die sie kommt und wie sie sich wieder heraus windet. Die kurzen Abschnitte sind schön für zwischendurch, genauso gut kann man das Buch in einem Zug durchlesen, weil es nie langweilig wird. Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille.

    Wenn ich das Buch mehr vom Inhalt her betrachte, habe ich auch oft gedacht, warum macht sie das? Wie kann man so sein? Schön, wenn es der Traum des Mannes ist, er ist aber meist in London. Außerdem, wenn man mit den Kindern ans Meer möchte, wieso dann nicht Südengland, mit freundlicherem Klima, Nähe zu London. Wenn ich ehrlich bin, denke ich, der Traum-Mann hätte bei seiner Verwirklichung auch ein wenig an seine Frau denken können. Und obwohl mir die Autorin durchaus sympathisch war, hätte ich auf einen Teil ihres Gejammers verzichten können. Ich hätte ihr gewünscht, dass sie ihrem Mann einen Kompromiss abgefordert hätte, der beide zufrieden stellt.

    Ich böse Emanze, ich!

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  • Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

    Stadt, Land - Schluss
    Träumerin

    Träumerin

    12. August 2010 um 07:27

    Eine Frau die ihrem Mann zu liebe, samt der zwei kleinen Kinder und des Babys im Leib, in eine Provinz in England zieht. Sie, geborener Stadtmensch, versucht sich so gut es geht in ihr neues Leben einzufügen, doch kann das gut gehen?
    Mit viel Ironie und Witz, schreibt sicht Judith O'Reilly in das Herz des Lesers und lässt den dabei die Höhen und Tiefen der Protagonistin miterleben. Ich habe gelacht und ich habe geweint. Man merkt einfach, dass sie weiß wie sowas abläuft!

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