Judith Park Dystopia - Love at Last Sight

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Inhaltsangabe zu „Dystopia - Love at Last Sight“ von Judith Park

Liebe, Freundschaft, Trauer und Einsamkeit...

Lyon und Dionne sind Bruder und Schwester. Nichts auf der Welt kann die beiden erschüttern - solange sie nur zusammen sein können! Auch wenn nicht alles in ihrer Familie optimal läuft, sind Dionne und Lyon glücklich. Bis eines Tages ein unerwarteter Schicksalsschlag die angeblich so heile Welt in Unordnung bringt...

2002 wurde Judith Park bei einem Kölner Zeichenwettbewerb entdeckt und von Carlsen Comics für DAISUKI engagiert. Mit sechs Kapiteln »Dystopia - Love At Last Sight« begeisterte die deutsche Zeichnerin wenig später die Leserschaft. Mit ihrem Debüt in DAISUKI schaffte sie den Sprung in die professionelle Mangaka-Riege - und eroberte mit ihrem ganz eigenen, prägnanten und schönen Strich sowie einer melancholischen Story die Herzen der Mädchen.

Grenzwertig schlecht ...

— Yoyomaus

ich möchte wissen wie es weitergeht!

— Sardinschen

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    Dystopia - Love at Last Sight

    Yoyomaus

    01. July 2016 um 08:28

    Dionne und Lyon sind Bruder und Schwester. Während Lyon das Herzstück der Familie zu sein scheint, ist Dionne immer nur der Prellbock. Scheinbar können sie und ihre Eltern keinen Draht zueinander finden. Um Dionne Halt zu geben ist Lyon immer für seine kleine Schwester da und somit ihre engste Bezugsperson. Oft wird Dionne von Albträumen gequält, in denen Lyon aus ihrem Leben verschwindet. Als sich ihre Freundin Shikku für Lyon interessiert ist Dionne Feuer und Flamme. Doch was so schön beginnt, endet für die beiden Mädchen in einem Albtraum, als Lyon bei einem Verkehrsunfall verunglückt. Und plötzlich ist da jemand in Dionnes Familie, der Lyon zum verwechseln ähnlich sieht... Dionne kann es einfach nicht glauben. -Achtung Spoiler -Ihr kennt das sicher. Ihr kauft ein Buch oder ein Manga, weil euch das Cover gefällt und dann die pure Ernüchterung.  Die Zeichnungen in dem Manga sind nicht unbedingt schlecht, sind mir aber zu simpel und zu überkitscht - schon mal nen Familienvater gesehen, der aussieht wie 16, sein Hemd oben offen trägt und ne Krawatte drüber? Nee? Aber sowas zeichnen... Auch die Geschichte finde ich weniger ansprechend. Die Liebe zwischen Shikku und Lyon hätte viel besser ausgebaut werden können und auch die Bruder-Schwester-Verbindung mehr beleuchtet. Und dann kam irgendwann der absolute Oberknaller, bei dem ich dachte, dass ich vom Glauben abfalle. Ein Klon? Von Lyon? Weil dieser einen Herzfehler hatte und sie einen Organspender brauchten? Wie krank ist das denn bitteschön? Erst einmal die Eltern, die bereit sind ein Leben für ein anderes auszulöschen und dann, weil der Goldjunge tot ist, den Klon als Ersatz nehmen? Der ist dann auch plötzlich da, keiner weiß wo er war, was er so lange gemacht hat etc. - hat der in einem Gefrierschrank gelagert oder was? Das ist so an den Haaren herbei gezogen... und dann noch die Freundin von Dionne - Shikku. Verliebt sich in Lyon, dann bricht ihre Welt zusammen und dann kommt der Klon daher und sie ist wieder Feuer und Flamme? Ganz glatt ist die aber auch nicht nein? Und je verzwickter die Situation wird, desto unerträglicher wird der Charakter der Dionne. Sie zickt, sie übertreibt und innerhalb von Sekunden ist alles wieder tuttifrutt. Das ist nicht dein Ernst liebe Autorin? Wenn man schon die Thematik Klone als Ersatzteillager einführt, sollte man das auch sensibler behandeln, und weiter ausbauen - besonders wenn der Bengel dann auch noch in die Familie soll, die ihn ja eigentlich geopfert hätte. Für mich geht dieser Manga ganz und gar nicht. Empfehlen kann ich dieses Werk keinesfalls und ich kann auch nicht verstehen, wie so ein gequirlter Quark in die Daisuki kommen konnte. Ich habe die Daisuki als Jugendliche immer gern gelesen, weil man dort Klassiker gefunden hat wie z.B. God Child, Fruits Basket etc. Das hatte ja noch Sinn und Verstand, aber Dystopia? Absolutes no go. Da kann man noch so gut zeichnen wie man will, wenn die Story nicht stimmt, ist es einfach vertane Liebesmühe. Schade eigentlich. 

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  • "Dystopia" - ungünstiger Titel zu schneller Geschichte mit Vergangenheitsbezug

    Dystopia - Love at Last Sight

    sternblut

    08. June 2014 um 19:44

    Dionne und ihr älterer Bruder Lyon sind unzertrennlich. Er fühlt sich dazu verpflichtet, seiner kleinen Schwester beizustehen, da sie von den Eltern benachteiligt wird – Lyon hat immerhin seit seiner Geburt ein Herzleiden. Als Dionne erfährt, dass ihre beste Freundin Shikku sich für Lyon interessiert, ist sie Feuer und Flamme und versucht, die beiden zu verkuppeln, was ihr auch gelingt, doch dann geschieht das Unfassbare: Lyon hat einen tödlichen Unfall und lässt seine kleine Schwester allein zurück.   Wenn ich bedenke, wie lange ich den Manga schon besitze und wie oft ich ihn eigentlich schon gelesen habe, ohne mich eigentlich genauer damit zu beschäftigen, muss ich schon sagen, dass es immer wieder faszinierend ist, welche Kleinigkeiten man so übersieht und vor allem welche Kommentare im Allgemeinen so dazu kommen. Aber der Reihe nach. Das Cover ist meines Empfindens nach unglaublich hübsch gezeichnet, auch wenn es schwer ist, den Gesichtsausdruck des Mädchens zu identifizieren. Aus der Nähe kann man allerdings besser erkennen, dass sie traurig sein muss, auch wenn das nur geringfügig in den Zügen ersichtlich wird. Die Details der Zeichnung gefallen mir sehr gut – man kann einfach erkennen, dass die Zeichnerin sich Mühe gegeben hat, auch bei der Colorierung. Gut, es ist halt in Flieder und Lila gehalten und die Blümchen an der Seite sind auch sehr mädchenhaft, aber es ist ein Shoujo – da ist das genehmigt. Schön finde ich auch, dass Park die ersten einführenden Seiten und das Inhaltsverzeichnis ebenfalls coloriert und auf einem glänzenden Papier gedruckt hat. Man bekommt einen realistischeren Eindruck von den Charakteren, sieht sie mal in Farbe und kann ihren Stil und dadurch auch ein bisschen ihren Charakter besser erkennen. Außerdem hebt sich so die Vorgeschichte ein bisschen von der eigentlichen Handlung ab. Man erhält darin einen ersten kleinen Einblick in das Denken Dionnes und was den Leser erwartet. Im Großen und Ganzen sind die colorierten Bilder wirklich gut, besonders die von Dionne sind toll, wobei mir das Inhaltsverzeichnis mit Shikku fast noch besser gefallen hat – zumal Shikku so einen düsteren Touch hat. Nur das eine Bild, das das erste Kapitel einläutet hat mir jetzt nicht so sonderlich gefallen, aber das liegt vermutlich im Auge des Betrachters. Im Vergleich zu Dionne empfand ich diese irgendwie als unreif und unvollständig. Der Übergang zu den Schwarz-Weiß-Zeichnungen ist so ziemlich perfekt gewählt: Dionne wacht aus einem Traum auf, der coloriert dargestellt war. Mit dem Wechsel von Farbe auf Graustufen muss ich aber sagen, dass die Qualität der Zeichnungen etwas abnimmt. Die Details gehen teilweise verloren und manchmal scheint mir etwas zu fehlen. Trotzdem hält Park einen Standard, der ansprechend ist und sie hält sich soweit an die meisten Regeln bezüglich des Zeichnens. Süß, aber gleichzeitig auch ein bisschen irritierend finde ich teilweise ihre Kommentare mitten im Manga, in denen sie ihre Schwächen aufzeigt und entschuldigt. Die stören einfach irgendwo den Lesefluss und sind teilweise vor allem überhaupt nicht nachvollziehbar. Bei der Geschichte… Ich habe unterschiedliche Meinungen gelesen. Manche meinen, die Story ist flach und lahm – andere sind begeistert und empfinden sie als emotional. Die meisten sind sich aber in einer Sache einig: das Ende ist doof. Dystopia ist ein Oneshot, der eine Fortsetzung offen lässt. Ob je eine folgen wird wage ich zu bezweifeln, weil es jetzt doch auch schon zehn Jahre her ist, dass der Manga erschienen ist – und das ist ein bisschen schade, denn man fühl sich irgendwie ein bisschen erschlagen, wenn man das Ende so liest. Absoluter Cliffhanger, mit dem man absolut nichts anfangen kann. Aber auch vorher schon hat die Geschichte so den ein oder anderen kleinen Tiefpunkt. Alles geht mir viel zu schnell und ich hätte mir irgendwie lieber gewünscht, dass man mehrere Bände macht und dem Ganzen ein bisschen Zeit gibt. Emotional? Ja. Das schon. Ich kann Dionne gut verstehen und mich in sie hineinversetzen. Aber irgendwie bekommt man gar nicht so richtig die Zeit, sich genauer mit den Gefühlen der Charaktere zu befassen. Außerdem ist alles eben sehr einseitig erzählt und gibt einem kaum die Chance, sich mit allen wirklich zu befassen. Befasst man sich am Ende der Geschichte mit dem Titel des Mangas kommt man doch ein bisschen ins Grübeln. Laut wiki ist eine Dystopie “eine fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit oftmals negativem Ausgang” (Quelle: wiki). Fiktional – auf jeden Fall, auch wenn es in vielen Teilen real erscheint. Negativer Ausgang – weitestgehend auch, wobei das richtige Ende ja irgendwo eine Versöhnung darstellt und der Versuch, etwas aus der Situation zu machen, das eben nicht negativ ist. Aber in der Zukunft? Ich meine, man bekommt gleich am Anfang von Dionne selbst gesagt, dass sie ihre Geschichte erzählt, sie stellt also selbst einen Vergangenheitsbezug her. Das einzig Zukunftsweisende ist das (erfolgreiche) Klonen eines Menschen. Naja – wenigstens passt der Nebentitel so in etwa – immerhin verliebt sich Lyon im letzten Moment vor seinem Unfall in Shikku und Dionne kann sich am Ende auch mit Gabriel abfinden. Eine weitere sehr große Frage die ich mir stelle ist: Wer zur Hölle ist Raiden Crowfield?!?!? Also ich fand es wirklich toll, das Park vor jedem Kapitel eine Figur des Mangas vorgestellt hat mit einem Bild und einigen körperlichen Merkmalen, aber nirgendwo kommt ein Typ vor, der so heißt – im ganzen Manga nicht! Wäre natürlich auch wieder ein Hinweis auf eine mögliche Fortsetzung, die vermutlich nie existieren wird, aber sowas ist irgendwie doch sehr ungeschickt.   Ich kann mich erinnern, dass ich früher mehr in dem Manga gesehen habe. Vielleicht bin ich inzwischen zu alt dafür und die Geschichte einfach nicht für Leute in meinem Alter ausgelegt, aber er kam mir einfach nicht mehr so emotional rüber, wie ich dachte. Er ist nicht grundsätzlich schwach – die Zeichnungen sind ganz hübsch, wenn auch manchmal ein bisschen undetailiert, und auch die Grundstory hat etwas – aber alles in allem ging mir alles ein bisschen zu schnell. Für Teenager ist der Manga bestimmt eine ganz tolle Sache und für die kann ich ihn auch wirklich empfehlen; mit dem Alter ist man leider nicht mehr ganz so empfänglich dafür.

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  • Rezension zu "Dystopia - Love at Last Sight" von Judith Park

    Dystopia - Love at Last Sight

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. August 2011 um 15:01

    Inhalt: Lyon und Dionne sind Bruder und Schwester. Nichts auf der Welt kann die beiden erschüttern-solange sie nur zusammen sein können! Auch wenn nicht alles in ihrer Familie optimal läuft, sind Dionne und Lyon glücklich. Bis eines Tages ein unerwarteter Schicksalsschlag die angeblich so heile Welt in Unordnung bringt.... Fazit: Auch eines meiner Lieblinge! Die Story ist zwar sehr traurig, aber auch wunderschön gezeichnet. Wiedereinmal kommen hier die Augen sehr zum Ausdruck. Ich gebe zu, ich habe bei der Story geweint. Die Realität im Alltag ist hauptsächlich in dem Buch vertreten. Die Geschichte basiert zum größten Teil auf ein Schicksalsschlag und wie die Personen damit umgehen und versuchen ihr Leben weiter zu Leben. Das hat mich in diesem Buch wirklich sehr berührt. Ich war teils sehr geschockt, wie traurig die Story geschrieben und gezeichnet wurde. In den Zeichnungen steckte sehr viel Gefühl. Empfehlenswert für Leute die auf Dramatik stehen und hier keine Tränen unterdrücken möchten.

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  • Rezension zu "Dystopia - Love at Last Sight" von Judith Park

    Dystopia - Love at Last Sight

    Stern.chen

    05. March 2010 um 13:33

    Die zeichnungen sind so liebevoll. Und die Geschichte ist sehr traurig.

  • Rezension zu "Dystopia - Love at Last Sight" von Judith Park

    Dystopia - Love at Last Sight

    Kikyo

    03. November 2009 um 16:17

    In Dystopia-Love at last sight, geht es um zwei Geschwister namens Lyon und Dionne. Lyon verliebt sich in die beste Freundin von Dionne und ist sehr glücklich mit ihr. Jedoch hat er einen schweren Herzfehler seit seiner Geburt und deshalb kümmern sich seine Eltern hauptsächlich um ihn und Dionne kommt dabei zu kurz. Dionne und Lyon waren immer unzertrennlich, bis Lyon von einem Auto angefahren wird und dabei stirbt. Als dann plötzlich noch Gabriel, der Klon von Lyon, den seine Eltern zu seiner Geburt machen lassen haben, auftaucht, ist das Drama perfekt. Der Manga von Judith Park ist wunderschön gezeichnet, traurig und die Story ist auch gut. Diesen Kauf bereut man auf keinen Fall!

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