Hier in diesem Buch lernen wir Deborah kennen. Eine aussergewöhnliche Frau, die in ihren jungen Jahren schon viel erleiden musste. Wir begleiten sie viele Jahre und erleben mit, wie sie durch Höhen und Tiefen gehen muss und dabei langsam ihren Glauben aus ihrer Kindheit für sich annehmen darf.
Ich mag den Schreibstil von Judith Pella sehr! Er ist etwas außergewöhnlich, aber ich kann ihm gut folgen. Der Roman ist vollgepackt mit historischen Ereignissen und zeigt die Konflikte der damaligen Zeit, zwischen Indianern und Siedlern, sehr gut. Dabei werden immer beide Seiten beleuchtet und es fällt leicht, diesen beiden Seiten zu folgen.
Die Autorin versteht es herausragend den Glauben in die Geschichte einzubringen. Er zieht sich durch das ganze Buch, anfänglich etwas zurückhaltender als am Ende.
Dies passt sehr gut zu Deborahs Geschichte, denn anfänglich ist Gott nur der Sündenbock für sie. Erst im Laufe des Buches nimmt der Glaube mehr Raum ein, so wie in ihrem Leben.
Deborah, die Protagonistin, war mir sehr sympathisch. Ich bewunderte immer wieder ihre Stärke, ihre Unvoreingenommenheit und ihren Willen. Sie musste viel ertragen, ging daraus aber gestärkt hervor.
Die Nebencharaktere waren so unterschiedlich und doch so wunderbar!
Trotz all dieser Pluspunkte zog sich der Roman für mich hin. Leider kann ich aber den Grund hierfür nicht genau benennen.
Ich empfehle diesen Roman aber trotzdem gern weiter. Er hat viel zu bieten - Spannung, Tragik, Romantik und ganz viel Glaubensweisheiten!





















