Judith Reinhard , Bruni Prasske Judith und das liebe Vieh

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Inhaltsangabe zu „Judith und das liebe Vieh“ von Judith Reinhard

»Mein Lebensmotto: Respekt vor der Kreatur, Demut vor dem Leben und insgesamt Bescheidenheit.«(Judith Reinhard)Die erfolgreiche Modejournalistin Judith Reinhard kehrt der Welt des Jetsets und Glamours den Rücken, um auf dem geerbten elterlichen Hof Rinder zu züchten. Ein guter und ein mutiger Plan, dachte sie - doch der Weg zu artgerechter Haltung, vom guten Tier zu gutem Fleisch ist abenteuerlich und steinig.Eine ungewöhnliche Geschichte – amüsant und nachdenklich erzählt von Judith Reinhard und Bruni Prasske.Dieses Buch fordert auf, über die eigenen Gewohnheiten nachzudenken.

Eine interessante Lebensbeichte,,,wunderbare Tiere als Auslöser,,,

— Angie*
Angie*

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    Judith und das liebe Vieh
    Angie*

    Angie*

    10. August 2017 um 10:09

    RezensionINHALT: Judith Reinhard, eine bekannte und erfolgreiche Modejournalistin, in der Kindheit auf dem Land an der Wümme aufgewachsen, besinnt sich nach einem oberflächlichem und glitzerndem Konsumleben auf ehrliche Werte wie Achtsamkeit, Bescheidenheit, Wertschätzung der Natur und dem Leben gegenüber.Sie übernimmt die Verantwortung für den geerbten zwanzig Hektar grossen Bauernhof der Eltern. Diese Wandlung in ihrem Denken und Handeln hat sie einer Mutterkuhherde von Galloway-Rindern zu verdanken ,,,,, MEINE MEINUNG: Dieses gebundene Buch (221 Seiten) mit einem Foto der Autorin Judith Reinhard auf dem Cover, welches SIE im Vordergrund abbildet und nicht die schwarzwolligen Galloways, konnte ich an einem Tag voller Lesezeit schnell durchlesen. Der Schreibstil der beiden Autorinnen Judith Reinhard und Bruni Prasske ist sehr einfach und gut verständlich gehalten. Stimmige und schöne  Beschreibungen von Landschaft  und Tieren haben mich gut unterhalten. Das Buch ähnelt  eher einem Tatsachenbericht mit einer autobiografischen Lebensbeichte und ist kein Roman im üblichen Sinn. Ich kann dieses Buch für mich in kein anderes Genre einordnen. Obwohl Frau Reinhard jahrelang während der Ausübung ihrer Arbeit entsetzliche, menschenverachtende  Produktionsstätten von Kleidung in Asien und Ausbeutung von Frauen beobachten konnte, haben es erst diese sanftmütigen Rinder und die Landschaft an der Wümme geschafft, sie in ihren Bann zu ziehen um ihren stressigen (und sogar in ihren Augen unsinnigen) Job aufzugeben, in dem man sogar hungert, um den Ansprüchen des Modebetriebs gerecht zu werden.Die Naivität und die Unwissenheit über das Leben auf dem Land, mit der sie sich dort auf dem Hof einbringt, haben mich allerdings ein wenig erstaunt. Das Buch berichtet über einen Zeitraum von ca. zwölf Jahren. Der Roman weist einige Längen und zu schnelle Zeitsprünge am Ende auf, die mir nicht gefallen haben. Seitenlange, ausführliche Beschreibungen über unterschiedliche  Schlachtmethoden  - und ihre Durchführungen wären meiner Meinung auch nicht nötig gewesen um darzustellen, dass das Tierwohl immer an erster Stelle stehen sollte bei der Fleischbeschaffung für die Bevölkerung.Meine Bewertung: Ein gutes Buch, dem ich drei *** Sterne gebe.Dankeschön an die Autorin und  das Gütersloher Verlags Haus in der Random House Group für das Rezensionsexemplar. 

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