Judith Rossell

 4.2 Sterne bei 32 Bewertungen

Lebenslauf von Judith Rossell

Empfehlung für alle, die gut geschriebene Kinderbücher schätzen: Die australische Autorin hat zunächst einige Jahre als Wissenschaftlerin für die australische Regierung und in einer Baumwollspinnerei gearbeitet. Im Anschluss daran machte sie sich als Autorin und Illustratorin selbstständig. Inzwischen hat sie unzählige Kinder- und Jugendbücher geschrieben und illustriert. In Deutschland ist sie vor allem für ihre Rätselbücher und die Reihe „Stella Montgomery“ bekannt. Sowohl Band 1 „Stella Montgomery und die bedauerliche Verwandlung des Mr Filbert“ als auch der zweite Band „Stella Montgomery und der schaurige See von Wormwood Mire“ erschienen im Jahr 2018 und überzeugen vor allem durch die sorgfältig ausgearbeiteten Details, die den Leser mit Leichtigkeit, Humor und der richtigen Prise Grusel in das Viktorianische Zeitalter Englands zurückversetzen. Mit einer Walross-großen Katze lebt Judith Rossell in Melbourne und ist kreativ noch lange nicht erschöpft, ihre Fans mit wunderschönen Illustrationen und spannenden Geschichten zu beschenken.

Alle Bücher von Judith Rossell

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Piratenfluch

Piratenfluch

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Erschienen am 03.02.2010
Das Rätsel des goldenen Krokodils

Das Rätsel des goldenen Krokodils

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Erschienen am 23.01.2009
Piratenfluch

Piratenfluch

 (1)
Erschienen am 15.01.2008
Hector & The Mythical Creatures

Hector & The Mythical Creatures

 (0)
Erschienen am 01.07.2008
Inspector Rockfort & the Missing Jewels

Inspector Rockfort & the Missing Jewels

 (0)
Erschienen am 28.03.2007
Sam and the Killer Robot

Sam and the Killer Robot

 (0)
Erschienen am 03.12.2008

Neue Rezensionen zu Judith Rossell

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Rezension zu "Stella Montgomery und der schaurige See von Wormwood Mire" von Judith Rossell

Düster-mystische Fortsetzung, die mich leider nicht überzeugte
ConnyKathsBooksvor einem Monat

"Ein lautes Brüllen hallte durch die Höhle. Es war das Brüllen eines Ungeheuers." (S. 255)

Stella Montgomery wird von ihren Tanten zur Ausbildung nach Wormwood Mire geschickt. Dort hofft sie mehr über ihre Mutter und Schwester zu erfahren. Doch in dem düsteren Landhaus scheint es zu spuken. Hat das Ganze vielleicht etwas mit ihrem Vorfahren Wilberforce zu tun, einem kühnen Forschungsreisenden und Sammler von seltenen Pflanzen und Tieren? Am unheimlichsten ist aber der nahegelegene See, in dem angeblich eine schreckliche Kreatur haust. Für Stella, ihren Cousin Theodor und Cousine Hortense beginnt ein schauriges Abenteuer.

"Stella Montgomery und der schaurige See von Wormwood Mire" stammt aus der Feder von Judith Rossell und ist der zweite Band ihrer Stella-Montgomery-Reihe. Vom Auftakt war ich zwar nicht sonderlich begeistert, wollte aber noch einen zweiten Versuch wagen. Doch auch die Fortsetzung konnte mich nicht so recht überzeugen und fesseln.

Positiv zu nennen sind auf alle Fälle die schönen Zeichnungen und die fantasievoll gestalteten Schauplätze. Die mystisch-düstere Atmosphäre in Wormwood Mire und Umgebung wird von der Autorin wunderbar eingefangen. Seltsame und unerklärliche Dinge gehen hier vor sich. Wer oder was steckt dahinter? Schon bald kommt Stella einem Geheimnis auf die Spur und erfährt dabei mehr über das Schicksal ihrer Mutter Clara sowie ihrer Schwester, von deren Namen sie bislang nur den Anfangsbuchstaben "L" kennt. Einige Fragen werden somit beantwortet, andere bleiben noch offen. Zum Beispiel die über Stellas Vater. Oder über das Feenvolk.

Stella ist ein nettes Mädchen, doch so richtig warm wurde ich mit ihr nicht, auch nicht mit den weiteren Figuren Die Tanten spielen nur noch eine Nebenrolle und auch Ben taucht leider nicht mehr auf. Dafür lernen wir Technikfan Theodor und Tierfreundin Hortense kennen nebst ihren tierischen Begleitern: Hermelin Anya sowie Henry, einen frechen Albatros. Letzterer ging mir allerdings etwas auf die Nerven, ebenso wie Jem, der redefreudige Sohn des Hausmeisterehepaars.

Dass die Kinder hier mehr oder weniger sich selbst und einer Gouvernante überlassen werden und sich niemand groß um das baufällige Haus kümmert, kocht oder putzt, fand ich zudem ein wenig unglaubwürdig. Das betrifft auch die vielen waghalsigen Reiseabenteuer von Wilberforce.

Der Schreibstil ist der Zielgruppe angepasst, sehr einfach gehalten und liest sich dadurch sehr leicht. Mir als Erwachsenen fehlte es aber zeitweilig an Tiefe und auch an Tempo. Auch vom Genre kann ich das Ganze immer noch nicht richtig einordnen. Mystery, Fantasy, Historie, Krimi - im Grunde ist hier alles dabei. Der Showdown ist dann zwar recht spannend gestaltet, aber auf weitere Stella-Abenteuer werde ich wohl verzichten.

Insgesamt kann ich daher "Stella Montgomery und der schaurige See von Wormwood Mire" nur eingeschränkt und nur jüngeren Lesern empfehlen. Der Schauplatz mit seiner düster-mystischen und schaurigen Atmosphäre hat mir gut gefallen, der Rest eher nicht. 3 Sterne von mir. 

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Rezension zu "Stella Montgomery und die bedauerliche Verwandlung des Mr Filbert" von Judith Rossell

Eine Reise ins alte England
Athene100776vor 2 Monaten

Stella ist mit ihren Tanten in einem Hotel untergekommen, doch da Stella ihrem eigenen Kopf folgt, schleicht sie sich davon und findet seltsame Gestalten in der Lobby vor. Schnell ist ihr klar, dass hier etwas nicht stimmt, ihre Neugierde ist geweckt....



Gemeinsam mit meiner Tochter ( 10 Jahre ) habe ich dieses Buch gelesen und kann für uns beide sprechen , dass es uns gut gefallen hat.
Die Figuren sind bildlich und anschaulich beschrieben, so , dass sie auch von Kindern verstanden werden. Als angenehm empfand ich als Mutter, dass der Schreibstil flüssig und kindgerecht war, doch auch ich hatte meine Freude an dem Buch.
Die Handlung selber hatte ich mir vom Klappentext etwas anders vorgestellt, da ich eher eine Krimihandlung oder ähnliches erwartete, was hier nicht der Fall ist. Eher ist es eine Geschichte mit Fantasy- Elementen , die spannend und interessant beschrieben ist.
Meine Tochter fand die Zeichnungen auf der ein oder anderen Seite toll, die das Lesen etwas auflockerte. Geheimnisvolle Wandlungen hielt die Geschichte für uns beide reichlich bereit.
Wir sind uns einig, dass dieses Buch für kleine und große Leser geeignet ist, die sich einfach von dem Hier und Jetzt mal in die Vergangenheit ins viktorianische England entführen lassen möchten und eine spannende Geschichte suchen.

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Rezension zu "Stella Montgomery und die bedauerliche Verwandlung des Mr Filbert" von Judith Rossell

Stellas erstes Abenteuer
Traumfedervor 2 Monaten

Inhalt

Zusammen mit ihren Tanten residiert Stella Montgomery im Hotel Majestic in Withering by Sea. Während die Damen den strickten Tagesplan mit Bädern und Kuren verfolgen, versucht Stella ihren Träumen nachzugehen und sich Abenteuer auszudenken um dem tristen Alltag zu entkommen. Eines Tages versteckt sie sich im Wintergarten und bekommt mit, wie Mr Filbert heimlich etwas in einem Blumentopf vergräbt. Aus reiner Neugier nimmt Stella das Päckchen an sich, ohne zu ahnen, dass noch andere danach suchen. Noch am selben Abend wird sie Zeugin eines Verbrechens aber auch davon, dass es Menschen mit ganz besonderen Kräften gibt. Schon bald sind seltsame Männer hinter ihr her, doch zum Glück findet Stella auch Freunde, die ihr in dieser Zeit bestehen.

Meine Meinung

Der im Viktorianischen England angesiedelte Kinder/Jugendkrimi, hat nicht nur ein spannendes Abenteuer zu bieten, auch ein Hauch Magie lässt sich auf den Seiten des Buches finden.

Als Waisenkind lebt Stella bei ihren Tanten, die inzwischen doch schon älter sind. Ihren strengen Regeln unterworfen, muss sie lernen sich wie eine Dame zu benehmen und auf Französisch Konversation zu betreiben, nicht gerade etwas, was ein junges Mädchen spannend findet. Viel lieber treibt sich Stella im Hotel herum oder verbringt Zeit in ihrem Versteck im Wintergarten. Dort hat sie einen Atlas, den sie als dem Müll gerettet hat und mit dem sie sich in ferne Länder träumt. Die Hinweise und Beschreibungen auf den Seiten beflügeln ihre Fantasie noch zusätzlich. Aus ihrem Versteck heraus beobachtet sie wie Mr Filbert etwas in einem Blumentopf versteckt und wird später Zeugin eines Verbrechens. Sie verspricht dem mysteriösen Mann auf sein Päckchen zu achten, auch wenn es sie selbst in Gefahr bringt.

So beginnt Stellas Abenteuer, das noch spannender und interessanter wird, als sie es sich je hätte erträumen können. Zudem muss sie erkennen, dass es in der Welt Dinge gibt, von denen nicht einmal ihre gelehrten Tanten etwas wissen. Schon bald sind die Männer, die Mr Filbert getötet haben auch hinter ihr her und ihnen zu entkommen scheint unmöglich, denn ihr Anführer ist ein kluger und gerissener Mann, der nach großer Macht strebt. Er nutzt Magie um Stella auf den Fersen zu bleiben, denn sie hat nun mal etwas, was er begehrt. Ob es immer wahre Magie oder nur Tricks sind, ist nicht immer leicht zu erkennen, gefährlich ist es trotzdem.

Obwohl Stella in die Hände der Männer gerät, gelingt es ihr doch immer wieder zu entkommen. Ihre Tanten erkennen es vielleicht nicht an, doch sie ist ein kluges und mutiges Mädchen. Durch das Blättern in ihrem Atlas hat sie vieles gelernt, was in manch brenzligen Situationen zur Rettung wurde. Doch sie ist auch nicht allein, denn auf ihren Fluchten, findet sie ungewöhnliche Freunde, die ihr zur Seite stehen.

So erweitert Judith Rossell ihre Auswahl an skurrilen Charakteren weiter. Leider blieben viele dieser Charaktere aber auch ausbaufähiger, denn ihnen wurde einfach nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt. Darunter sind auch Stellas Tanten, von denen man nicht erfährt, warum sie so hart zu ihr sind. Sie selbst ist allerdings sympathisch, neugierig und klug. Aus ihrer Sicht wird auch die Handlung wieder gegeben. Dabei lässt die Autorin aber auch noch genug Informationen einfließen um den Hintergrund zu beleuchten. Die Gefühlswelt bleibt dabei aber eher verschlossen. Sie wird zwar ab und an angesprochen, aber eher oberflächlich, denn spürbar war sie nicht. Dies könnte natürlich der Zeit zugeschrieben werden, schließlich wurden damals Emotionen eher zurückgehalten.

Traurig ist allerdings, dass am Ende Stella und ihre neuen Freunde getrennte Wege gehen. Es wird offen gelassen, ob es bei ihrem weiteren Abenteuern ein Wiedersehen geben wird, was aber wünschenswert wäre. Im Allgemeinen ist das Ende etwas zu schnell gelöst worden, wenn auch für ein Kinder/Jugendbuch doch passend. Wahrscheinlich ist der Blick eines Erwachsenen etwas zu kritisch.

Fazit

Judith Rossell bringt mit Stellas Abenteuer ihren Lesern das Leben in der Vergangenheit etwas näher. Sie zeigt auf, dass das kleine Mädchen trotz all der Regeln und Verbote nie aufhört zu träumen oder ihren Weg zu gehen, auch wenn es nicht gerade leicht ist. Zufällig gerät sie bei all dem auch noch in die Welt der Magie und des alten Glaubens, muss versuchen ein Versprechen zu halten und ihre neuen Freunde zu beschützen. Eine schöne Geschichte, die an mancher Stelle etwas zu einfach gestaltet wurde, aber doch zu unterhalten weiß.

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