Judith Rossner Auf der Suche nach Mr. Goodbar

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Inhaltsangabe zu „Auf der Suche nach Mr. Goodbar“ von Judith Rossner

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  • Rezension zu "Auf der Suche nach Mr. Goodbar" von Judith Rossner

    Auf der Suche nach Mr. Goodbar
    Wortklauber

    Wortklauber

    14. February 2010 um 10:03

    Der 1975 erschienene Roman beginnt mit einem Mordgeständnis: Gary Cooper White gesteht den Mord an einer Frau namens Theresa Dunn. Diese hatte bis dahin das unauffällige Dasein einer Lehrerin in New York geführt. Rossner rollt das Leben der Theresa Dunn von ihrer Kindheit bis zu ihrem Tod auf. Durch erlittene Wunden körperlicher und seelischer Art geprägt, wird sie im College die Geliebte eines umschwärmten, zynischen, verheirateten Professors. Nach vier Jahren beendet er das Verhältnis von einem Tag auf den anderen. Theresa bleibt geschockt und wie betäubt zurück. Nach etwas, das man heute One-Night-Stand nennen würde und einer unerwiderten Liebe für den von ihrer Schwester sitzengelassenen Ehemann, beginnt sie, Männer in Bars aufzureißen - daher auch der Titel: "Mr. Goodbar" ist der Name einer solchen Bar. Für eine Nacht, für eine Woche; jedenfalls nicht für mehr. Und in einer Bar lernt sie schließlich auch den Mann kennen, der ihr Mörder werden soll … "Auf der Suche nach Mr. Goodbar" wird im Klappentext als "einer der großen amerikanischen Romanerfolge, der von der Kritik auch als eine bedeutende literarische Leistung gerühmt wurde" bezeichnet. Selten habe ein Roman "die Stimmung einer Zeit und das Lebensgefühl jener in der Masse vereinsamten Frauen so überzeugend und mit einem so unbestechlichen Blick erfaßt." … Judith Rossners Buch sei "realistisch und poetisch zugleich, voller Intelligenz und Humor, voller Wärme und Trauer." Ein sattes Vierteljahrhundert später gelesen (der Roman wurde mit Diane Keaton und Richard Gere verfilmt), hat er mir immer noch Spaß gemacht. Er ist spannend, man "leidet mit", will wissen, wie es weiter geht, er ist gut geschrieben, ohne Betroffenheitskitsch. Natürlich: Mehr als 30 Jahre später schüttelt man auch immer mal wieder den Kopf über "damalige" Ansichten und Einstellungen zur Sexualität, wundert sich, daß eigentlich so wenige Jahre doch so viel ändern können. Oder hat sich gar nicht sooo viel geändert? Schon gar nicht im eher prüden Amerika? Ein Frauenbuch? Mag sein … Aber durchaus auch von Männern zu lesen ;-)!

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