Judith Schossböck Letzte Menschen

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Inhaltsangabe zu „Letzte Menschen“ von Judith Schossböck

(Post)apokalyptische Welten stehen nicht erst seit den 1980er Jahren hoch im Kurs. Mediale Darstellungen der Katastrophe stehen mit realen Ereignissen in Beziehung, blicken aber auch auf eine lange Tradition der Diskurse. Diese Analyse greift ein bestimmtes Motiv des postapokalyptischen Genres auf: Das der letzten Überlebenden nach einer globalen Katastrophe. In einem ersten Teil werden mediale Inszenierungen der Postapokalypse betrachtet und in einen geschichtlichen Zusammenhang gestellt. Ein weiterer theoretischer Rahmen stellt die wichtigsten kulturwissenschaftlichen und philosophischen Theorien vor. In einem literatursoziologischen Teil wird der Frage nach der Faszination postapokalyptischer Darstellungen nachgegangen. Was ist es, das uns an der Rezeption derartiger Szenarien so fasziniert und warum scheinen sich manche Strukturen zu wiederholen? Der zweite Teil untersucht Romane der Neueren Literatur nach 1945. Hier finden sich insbesondere unbestimmte und vage Katastrophen: Denn warum und wie der letzte Mensch zum solchen geworden ist, bleibt häufig unbeantwortet. Und ist dieser letzte Mensch tatsächlich alleine? Die Textanalyse bezieht sich auf Romane, die sich mit dieser Thematik befassen, wie beispielsweise Arno Schmidts „Schwarze Spiegel“ (1951), Marlen Haushofers „Die Wand“ (1963) oder „Der Tag, an dem die Sonne verschwand“ von Jürgen Domian (2008). Diese letzten Menschen wollen überleben, wobei die Grenze zwischen Realität und Illusion oder Natur und Menschlichkeit manchmal verschwimmt.

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