Judith Spörl

 5 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Jonas hebt ab, Lena startet durch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Judith Spörl

Judith Spörl, geb. Binder, wurde 1974 geboren und hatte ihren Segelflugschein schon vor dem Autoführerschein. Nach Streckenflugerfahrungen in Australien und einem Kunstfluglehrgang besuchte sie die Flugsicherungsakademie der DFS GmbH in Langen und wurde Fluglotsin. Sie arbeitete in Düsseldorf auf dem Tower und danach lange Zeit in der Hamburger Anflugkontrolle. Heute wohnt Judith Spörl mit ihrer Familie im Berchtesgadener Land und arbeitet auf dem Salzburger Tower bei der Austrocontrol. Hier lotst sie Flugzeuge in der Umgebung von Salzburg und genießt die sagenhafte Aussicht!

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Judith Spörl

Cover des Buches Lena startet durch (ISBN:9783743967052)

Lena startet durch

 (1)
Erschienen am 08.12.2017
Cover des Buches Lena fliegt sich frei (ISBN:9783734560606)

Lena fliegt sich frei

 (1)
Erschienen am 02.12.2016
Cover des Buches Jonas hebt ab (ISBN:B07YC9QWS7)

Jonas hebt ab

 (1)
Erschienen am 23.09.2019

Neue Rezensionen zu Judith Spörl

Neu

Rezension zu "Jonas hebt ab" von Judith Spörl

Witzig-freche Geschichte übers Segelfliegen
majaloewenzahnvor einem Monat

Was tun, wenn die Familie hohe Erwartungen an einen stellt und davon ausgeht, dass man selbstverständlich das Familienhobby mit der gleichen Hingabe betreiben wird wie alle anderen? Was tun, wenn man das gar nicht will, weil einem dabei immer schlecht wird? Das fragt sich Jonas jedes Mal, wenn er mit seiner Familie wieder auf den Flugplatz gehen muss. Das Familienhobby ist nämlich Segelfliegen und die Kurverei unter den Wolken verträgt er einfach nicht.

In ihrem neuen Jugendbuch über das Segelfliegen erzählt Judith Spörl, wie Jonas es abseits des Erwartungsdrucks schafft, über seinen Schatten zu springen und feststellt, dass Fliegen eigentlich doch ziemlich cool ist.

Jonas Immelmann hat es nicht leicht. In seiner Familie fliegen alle – seine Schwester, seine Eltern und sogar die Oma. Zu allem Überfluss teilt er sich seinen Nachnamen auch mit einem berühmten Piloten. Natürlich erwarten all seine Verwandten von ihm, dass er die Leidenschaft der Familie teilt. Und so schleppen sie ihn immer wieder mit auf den Flugplatz.

Aber Jonas will das gar nicht. Er ist glücklich, wenn er sich auf dem Flugplatz in eine Ecke verkrümeln und in Ruhe zeichnen darf. Das kann er nämlich ziemlich gut. Seine Mutter bittet ihn, es ein letztes Mal zu versuchen – im Segelfliegerlager eines benachbarten Flugplatzes. Jonas stimmt zu. Denn danach, so die Abmachung, wird man ihn in Ruhe lassen und er wird nie wieder fliegen müssen.

Doch manchmal hilft es, fernab des familiären Erwartungsdruck zu sein. Mit neuen Freunden. Und einem coolen Fluglehrer, der sich Zeit nimmt. Denn dann wird einem vielleicht gar nicht schlecht und man kann sogar Kunstflug machen – inklusive „Immelmann“.

Judith Spörl erzählt die Geschichte witzig-frech aus Jonas‘ Sicht. Nebenher erfährt der junge Leser kindgerecht, was es mit dem Segelfliegen auf sich hat. Abgerundet wird die Geschichte mit liebevollen Zeichnungen rund um die Segelfliegerei. Und diejenigen, die es ganz genau wissen wollen, finden am Ende des Buches alle wichtigen Begriffe noch einmal in einem Glossar erläutert.

Das Buch soll mit der Hauptfigur diesmal (auch) Jungen ansprechen, es ist ab etwa 8 Jahren geeignet. Lena-Fans werden auf viele bekannte Figuren treffen. Ich würde jedoch sagen, dass die Geschichte sich vor allem an junge Leser richtet, die die Lena-Reihe (noch) nicht gelesen haben.

Ich habe mich weggeschmissen und bei den Streichen, die die Kids ausgeheckt haben, ab und an auch meine Jugendzeit auf dem Segelflugplatz wiederentdecken können.

Alles in allem ist der Autorin wieder ein liebevolles Kinderbuch zum Thema Segelfliegen gelungen. Die Geschichte hätte aber gerne noch ein bisschen länger sein dürfen.

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Rezension zu "Lena startet durch" von Judith Spörl

Gelungene Fortsetzung von „Lena fliegt sich frei“, die Lust aufs Fliegen macht
majaloewenzahnvor 4 Monaten

Es ist nicht immer leicht, ein Teenager zu sein. Da ist es toll, wenn man ein besonderes Hobby hat, das man mit seinen Freunden teilen und bei dem man sich unendlich frei fühlen kann – mit einem Segelflugzeug ganz ohne Motor wie ein Vogel durch die Lüfte fliegend. Doch nicht alle Sorgen lassen sich beim Fliegen abschütteln – vor allem, wenn der geliebte Partner das Hobby und die Begeisterung dafür nicht teilt.


Lena Reisenberg ist inzwischen 16 Jahre alt und verbringt am liebsten immer noch jede freie Minute mit ihren Freunden auf dem Segelflugplatz. In der Luft fühlt sie sich frei. Und ihre Abschlussprüfung für den Segelflugschein steht auch schon bald bevor.


Eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch Philipp, ihr Freund, hat so gar keine Lust auf Segelflugplatz und den ganzen Kram. Er hat vor allem Fußball im Kopf – womit Lena wiederum nichts anfangen kann. Das kann ja nicht auf Dauer gut gehen. Zum Glück hat Lena ihre beste Freundin: Bella versteht sie. Meistens jedenfalls. Warum nur müssen manche Dinge so kompliziert sein?


Ich habe mich sehr gefreut, als ich gehört habe, dass es eine Fortsetzung von „Lena fliegt sich frei“ geben würde. Natürlich habe ich das Buch wieder verschlungen. Und genossen.


Alles in allem liest sich auch das zweite Buch rund um Lenas Segelfliegerei von Judith Spörl sehr gut. Es ist informativ und trotzdem kurzweilig und spannend geschrieben.


Wie bereits im ersten Teil gibt es ein ausführliches Glossar am Ende des Buches mit allen wichtigen Begriffen rund um die Fliegerei. Eine Frage, die sich mir allerdings gestellt hat, ist, ob Nicht-Flieger(innen) zumindest am Anfang der Geschichte etwas überfordert mit den ganzen Gepflogenheiten auf einem Segelflugplatz sein könnten. Das kann ich als „alte“ Fliegerin, die selbst auf einem Segelflugplatz groß geworden ist, nicht beurteilen. Aber wenn sie den ersten Band bereits gelesen haben, wissen die Leser ja sicher schon bestens Bescheid – und haben sich möglicherweise sogar längst in einem Segelflugverein angemeldet.

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Rezension zu "Lena fliegt sich frei" von Judith Spörl

Mädchen können nicht nur reiten, sondern auch fliegen lernen
majaloewenzahnvor 4 Monaten

Wovon träumen Mädchen im Teenie-Alter? Von Jungs, von Pferden, von ihren Pop-Idolen? Dass Mädchen auch vom Fliegen träumen können und dieser Traum wahr werden kann, erzählt Judith Spörl in ihrem Jugendbuch „Lena fliegt sich frei“.

Lena Reisenberg ist ein ganz normaler Teenager. Sie lebt bei ihrer Mutter, zusammen mit deren neuem Lebenspartner und Halbbruder Jakob. Mit dem Partner ihrer Mutter versteht sie sich zum Glück prima. Lenas Vater ist Pilot bei einer Privatfirma. Er wohnt nicht weit weg und die beiden unternehmen oft etwas zusammen. Blöd ist allerdings, dass Lenas beste Freundin Kim vor Kurzem nach Berlin gezogen ist. Lena vermisst sie deutlich mehr, als Kim Lena zu vermissen scheint.

Als Lena wieder einmal einen Ausflug mit ihrem Vater machen will, machen sie Halt an einem Flugplatz in der Nähe. Überraschend trifft sie einen Klassenkameraden, der dort die Segelflugausbildung macht. Er nimmt Lena mit zu den anderen Segelfliegern, sie darf einen Gastflug mitmachen und ist sofort begeistert. Von da an setzt sie alles daran, auch mit dem Fliegen anfangen zu dürfen.

Sie schafft es, ihre Familie zu überzeugen, dass sie einen Schnupperkurs mitmachen kann. Auf dem Flugplatz bei den Segelfliegern lernt sie, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen. Und sie begegnet ihrer ersten Liebe. Der erste Liebeskummer ist da natürlich vorprogrammiert. Doch irgendwann ist es gar nicht mehr so schlimm, dass Kim keine Zeit mehr für Lena hat, weit weg ist und sich so gar nicht für das neue Hobby der einst besten Freundin interessiert. Denn neue Freunde finden sich oft da, wo man es am wenigsten erwartet.

„Lena fliegt sich frei“ liest sich sehr gut, die Geschichte ist kurzweilig, spannend und informativ geschrieben. Nebenbei erfährt man eine ganze Menge über das Segelfliegen, ohne dass diese Informationen sich in den Vordergrund drängen oder überladen wirken. Wer mehr erfahren möchte, der findet im Glossar am Ende des Buches wichtige Begriffe rund um die Fliegerei erläutert.

Ich bin natürlich nicht die primäre Zielgruppe für dieses Jugendbuch. Aber ich habe es mir aus Neugier dennoch gekauft und sofort verschlungen. Die Geschichte hat mich sofort gefesselt und in meine Teenie-Zeit zurück katapultiert: die Abenteuer auf dem Segelflugplatz, das Kribbeln bei den ersten Alleinflügen, das Gefühlschaos, das wahrscheinlich jeder kennt, der einmal Teenager war. Judith Spörl beschreibt das alles prima. Und sie zeigt mit ihrem Jugendbuch, dass Mädchen nicht nur bei Pferden glücklich werden können, sondern auch beim „Reiten durch die Lüfte“.

Die wenigsten wissen, dass man bereits mit 14 Jahren mit dem Segelfliegen anfangen kann, dass es ein hervorragender Gemeinschaftssport und gerade für Schüler gar nicht so teuer ist, wie man meinen könnte. Die Autorin wollte mit ihrem Buch junge Mädchen vom Fliegen begeistern. Ich denke, dass ihr das gelungen ist.

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