Roma Nova

von Judith Vogt 
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Roma Nova
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Positiv (16):
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Eine fesselnde, komplexe und faszinierende Geschichte voller Spannung, Action, politischer Machtspiele, Intrigen, Gewalt, Rache, Liebe...

Kritisch (1):
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Keine Spannung

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Inhaltsangabe zu "Roma Nova"

Dämonische Kreaturen lauern am Rande des Mare Nostrums, darauf harrend, den Planeten Rom für immer von der Sternenkarte zu löschen. Sie überfallen das Raumschiff des Legaten Lucius Marinus, um die Sklavin und Seherin Morisa zu befreien und zu sich in den Hades, ein zerstörerisches Sternensystem um ein Schwarzes Loch, zu holen. Von dort aus plant Morisa ihre Rache an ihrem ehemaligen Herrn und dem gesamten Römischen Imperium.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404209149
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:27.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Nenaties avatar
    Nenatievor 22 Tagen
    Roma Nova - Römer im Weltraum

    Judith Vogt gehört in der Zwischenzeit zu den Autorinnen die ich auch blind kaufe. Aber bei Roma Nova macht auch der der Klappentext sehr neugierig, Römer im Weltall! Das klingt so spannend, da kann ich nicht vorbeigehen.

    In dieser Version von Rom ist Rom nicht nur ein Land, nein gleich ein ganzer Planet. Und sie haben das All und andere Planeten erobert und unterworfen. Am Anfang ist es gar nicht so leicht sich das Vorzustellen aber wenn man erstmal angekommen ist ist diese Welt einfach wunderbar spannend. Es gibt sehr viele schöne Details und die futuristische Technik und die römische Kultur sind spannend gemischt.
    Gleich am Anfang gibt es ein sehr hilfreiches Glossar, vor allem wenn man kein Latein kann ist es sehr schön das die unterschiedlichen Begriffe gleich erklärt werden.

    Die Geschichte startet auf einem Raumschiff und führt den Leser dann nach Rom. In die Bereiche der reichen und auch in die Tiefen der Städte und in dunkle Ecken. Es gibt blutige Gladiatorenkämpfe die durch moderne Waffen gleich noch viel abgedrehter und spannender werden. Und wie es sich für Rom gehört auch viele Intrigen und politische Machtspiele. Und nicht nur der Planet ist spannend. Die Charaktere sind es auch. Viele sind etwas undurchsichtig oder versuchen sich einfach durchzuschlagen und zu überleben.

    Als Leser begleitet man einige Charaktere durch das Buch, allen voran Constantia eine Tochter aus reichem Haus und Ianos einen Sklaven. Ich mochte vor allem welche Entwicklung Constantia im Laufe der Geschichte durchmacht. Zuviel zu den beiden kann ich allerdings auch nicht verraten, das würde zu viel Spannung nehmen. Die anderen Charaktere machen auch einiges durch und manche entwickeln sich sehr klasse. Manches Verhalten lässt sich aber auch nicht unbedingt nachvollziehen. Die Beziehungen und Verstrickungen der verschiedenen Charaktere sind nicht immer gleich durchschaubar und da viele sehr ähnliche Namen haben auch nicht leich im Kopf zu behalten. Aber auch hier gibt es eine kleine Hilfe, ein Personenverzeichnis am Ende des Buches.
    Die Empfehlung "ab 16" die vom Verlag empfohlen wird passt sehr. Es fließt sehr viel Blut und es gibt einige brutale Szenen. Auch erotische Momente gibt es einige.

    "Roma Nova" hat mir sehr gut gefallen. Die Mischung aus dem alten Rom und Science-Fiction ist klasse. Die Geschichte spannend und undurchschaubar.

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    specialangs avatar
    specialangvor 23 Tagen
    Das alte Rom ins All katapultiert

    Inhalt:

    Das Römische Imperium hat das All in Besitz genommen. Seine Legionen haben Planeten erobert, fremde Völker unterworfen und versklavt. Doch im Hades, einem Schwarzen Loch am Rande des Mare Nostrum, lauern dämonische Kreaturen, die nur darauf warten, Rom für immer von der Sternenkarte zu löschen. Und auch auf dem Planeten selbst brodelt es: Der Gladiator-Sklave Spartacus will sich nicht länger seinem Schicksal ergeben und zettelt einen Aufstand an ...

    Meinung:

    Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit den ganzen Charakteren und den Ausdrücken. Ich habe mich aber sehr schnell in die Geschichte eingefunden. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich super. Sehr hilfreich ist im Anhang das Glossar und ein Personenverzeichnis. Die Charaktere sind facettenreich und authentisch gestaltet. Ianos ein Sklave und späterer Gladiator ist mir mit seiner Art gleich ans Herz gewachsen. Bei Constantia hat es etwas gedauert, aber auch sie ist eine tolle und mutige Person. Das Rom im All wurde sehr gut beschrieben und man findet auch immer wieder Szenarien aus dem alten Rom. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und lässt auch bis zum Schluss nicht nach. Das Buch hat etwas über 600 Seiten und ich habe es regelrecht verschlungen. Es kam keine Minute Langeweile auf und die Seiten flogen nur so dahin.

    Die Umsetzung der Idee ist vollkommen gelungen und das Buch hat mir sehr gefallen. Kann ich nur empfehlen!


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    Ellysetta_Rains avatar
    Ellysetta_Rainvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine fesselnde, komplexe und faszinierende Geschichte voller Spannung, Action, politischer Machtspiele, Intrigen, Gewalt, Rache, Liebe...
    Rom in der Zukunft – Spannung, Action, Intrigen, aber auch Liebe und Humor

    Cover:
    Das Cover hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht. Es gefällt mir ausgesprochen gut und gibt einen guten Einblick in die Geschichte.

    Inhalt (dem Klappentext entnommen):
    Eine Seherin mit dem Durst nach Rache
    Ein Gladiator mit einem künstlichen Herz
    Eine Revolte unbekannten Ausmaßes

    Dämonische Kreaturen lauern am Rande des Mare Nostrums, darauf harrend, den Planeten Rom für immer von der Sternenkarte zu löschen. Sie überfallen das Raumschiff des Legaten Lucius Marinus, um die Sklavin und Seherin Morisa zu befreien und zu sich in den Hades, ein zerstörerisches Sternensystem um ein Schwarzes Loch, zu holen. Von dort aus plant Morisa ihre Rache an ihrem ehemaligen Herrn und dem gesamten Römischen Imperium.
    Auf Rom erfährt der Gladiator Spartacus von der Flucht seiner Ehefrau Morisa. Er ist ein gefeierter Arenakämpfer, doch er sehnt sich zurück nach der Freiheit. Spartacus will sich nicht länger seinem Schicksal ergeben. Schon lange plant er einen Aufstand des Ludus. Nun ist die Zeit gekommen, den Plan umzusetzen und Morisa in den Hades zu folgen! Der Sklavenaufstand beginnt!

    Meinung:
    Der fesselnde und bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von mehreren Charakteren wie Constantia, Ianos, Spartacus, etc. geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Morisa, die Seherin und Spartacus Frau, kommt in der Ich-Perspektive zu Wort.
    Anfangs war ich durch die vielen Namen und die vielen Personen verwirrt, doch dank des Personenverzeichnisses hat sich das schnell gelegt. Bereits nach wenigen Seiten war ich der Geschichte völlig verfallen.
    Die authentischen und (mehr oder weniger) sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit meinen Lieblingen Constantia und Ianos mitzufühlen und mitzufiebern. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Gaia, Constantias beste Freundin, ist eine starke junge Frau, die ihre eigenen Kopf und ein großes Herz hat.
    Die Grundidee, dass das römische Imperium, mit den damals bestehenden Strukturen aus Patriziern, Plebejern sowie Sklaven, den Weltraum erobert hat, hat mich sofort fasziniert. Es gibt die altbekannten Gladiatorenkämpfe in der Arena, auch wenn es im Rom der Zukunft so manche technische Hilfsmittel wie Energieschilder, etc. oder Tablets, hier Tabula genannt, gibt.
    Eine fesselnde, komplexe und faszinierende Geschichte voller Spannung, Action, politischer Machtspiele, Intrigen, Gewalt, Rache, Liebe, aber auch Humor.
    Ich habe die Lese-, und auch Rätselstunden wer was planen könnte, sehr genossen, auch wenn man das Buch nicht nebenei lesen kann, sondern sich darauf konzentrieren darf. Das Ende des Buches lässt noch einige Fragen offen und die faszinierende Welt und ihre Charaktere haben durchaus das Potential für weitere fesselnde Fortsetzungen.

    Ich bin absolut begeistert und habe die Lesestunden mehr als genossen. Ja, ab und zu gab es Kleinigkeiten bzw. Schwierigkeiten, die sich teilweise zu leicht haben lösen lassen, aber im Hinblick auf die 600 Seiten ist das, für mich zumindest, zu verschmerzen. Deswegen großartige 5 von 5 Sternen und ich hoffe sehr, dass es Fortsetzungen geben wird.

    Fazit:
    Das römische Imperium in der Zukunft und im Weltall - eine fesselnde, komplexe und faszinierende Geschichte voller Spannung, Action, politischer Machtspiele, Intrigen, Gewalt, Rache, Liebe, aber auch Humor. Über Fortsetzungen würde ich mich sehr freuen, denn die faszinierende Welt und ihre Charaktere bieten dafür mehr als genug Potential.

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    Tanpopos avatar
    Tanpopovor einem Monat
    Kurzmeinung: Dem Aufruf meiner Tabula folgend nahm ich an den Spielen teil und muss als Ausrufer nunmehr verkünden – „Sieger in der Arena ist… ROMA NOVA!
    Ein hervorragender Mix aus Sci-Fantasy und Geschichte

    Handlung
    Eine fiktive Welt; Rom umfasst einen ganzen Planeten, eine ganze Zivilisation, die alles und jeden beherrscht. Es erobert Planet um Planet – Welt um Welt und drückt den eroberten Welten seinen unverwechselbaren Stempel auf. Sklaven, Brot und Spiele.
    Höhepunkt der Gladiatorenspiele sind regelmäßig die Vergabe von sechs göttlichen Herzen und die damit verbundene „Captura“ – der Kampf der sechs Träger der Herzen gegeneinander um ihre Freiheit. Und ein derartiges Ereignis bahnt sich an.
    Aber im Hintergrund lauern Politik, Intrigen und die Rache einer thrakischen Seherin, die alles tut, um ihren Mann aus der Sklaverei zu sich zurück zu holen.
    Dabei dreht sich alles um die Familie der Mariner, vor allem um das Oberhaupt Lucius und seine Tochter Constanzia, denn gerade Lucius ist es, gegen den sich die Rache der Seherin wendet. Er hat was sie will – ihren Mann. Den Mann, den das Volk Roms unter dem Namen Spartakus kennt.


    Meine Meinung zu dem Roman – eine hervorragende Mischung aus Sci-Fantasy und Sci-History (ich mag es mal so betiteln). Judith Vogt hat es meiner Meinung nach geschafft, das alte Rom in einer eigenen Welt, gemischt mit den Mythen der Antike und der Technologie einer fiktiven Cyberwelt vor den Augen des Lesers auferstehen zu lassen. Rom ist erlebbar – man kann sich die Arena vor dem inneren Auge wie das römische Kolosseum im Maßstab eines Cyberdoms vorstellen und auch all die anderen Orte, die sie anspricht und beschreibt. Sicherlich haben die wunderschönen Konzeptzeichnungen von Ulrich Zeidler der Autorin dabei sehr geholfen und ich muss sagen, dass ich es schade finde, dass die Bilder keinen Eingang in das Buch gefunden haben. Ich bin ein großer Fan von Zeichnungen in Büchern.
    Auch die Geschichte selber mag ich sehr. Man merkt deutlich, dass die Geschichte um den Spartakusaufstand als Anlehnung genutzt wurde. Für mich als historisch interessierten Menschen in wirklich guter Art und Weise.

    Zu Beginn des Buches hatte ich ein wenig Skepsis, ob ich es wirklich lesen möchte, denn es beginnt in den Gedanken einer der Protagonisten. Dieser Einstieg erzeugte bei mir ein wenig die Frage ‚Ahm, wo will mich das Buch hinführen? Gedankenspiele, das könnte langweilig werden.‘ Aber nachdem ich dieses Vorspiel hinter mir gelassen hatte, entwickelte sich die Handlung rasch und sehr „römisch“. Es war wirklich schön zu lesen.

    Ich denke, dass Leser von Romanwelten á la „Dune“ und Cyberspace mit diesem Roman glücklich werden könnten. Wer die klassische Antike liebt und sich durchaus einmal an Sci-Fantasy wagen möchte, auch da ist das Buch absolut empfehlenswert. Und last but not least – auch Lovestoryliebhaber kommen hier durchaus nicht zu kurz. Die eingebettete Liebesgeschichte hat alles – Herzschmerz, Leidenschaft, Hoffnung und Verzweiflung – von allem ein wenig und gut gemischt.

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    puppetgirlvor einem Monat
    Kurzmeinung: Findet euch ein im alten Rom, aber vergesst nicht euren Raumanzug anzuziehen, denn sonst bleibt euch hin und wieder die Luft weg.
    Das alte Rom, einfach mal ins Weltall gesetzt und die Gladiatoren mit Technik ausgestattet.

    Das alte Rom wurde in das Weltall verlagert. Nicht etwa, was wäre gewesen, wenn die alten Römer ins All gekommen wären, sondern die römische Geschichte einfach mal ins Weltall verlagert. Auf dieser Idee basiert der Roman „Roma Nova“ von Judith Vogt, der im Juli erschienen ist. Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde auf Lovelybooks lesen und hatte somit den Austausch mit anderen Lesern und der Autorin.

    Der Roman war mein erster richtiger SciFy-Roman. So hatte ich am Anfang ein paar kleine Probleme mit dem Kopfkino, da ich mir das mit den Raumschiffen und alles nicht so gut vorstellen konnte. Aber die Autorin hat da Abhilfe geschaffen, denn wer auf ihrer Homepage mal vorbeischaut, der kann ein paar Arts sehen und das half mir sehr gut weiter um die Geschichte in Bildern in meinem Kopf abspielen zu lassen.

    Wir haben verschiedene Charaktere die wir begleiten. Zum einen eine Familie, die nicht nur Sklaven im Haus hält, sondern auch Gladiatoren erworben hat und damit ihren Stand in der Gesellschaft festigen will. Dann haben wir auch die Gladiatoren selbst und ein paar weitere wichtige Personen in Rom, die alle von einer Seherin beeinflusst werden. Am Anfang ist man sofort in der Handlung drin, denn auf den Raumschiffen ist richtig etwas los, denn es gibt den Hades, ein schwarzes Loch und dieses schwarze Loch beinhaltet Dämonen. Sonst hat man gedacht, es handle sich nur um Legenden und Märchen, die man sich erzählt, doch die Familie bekommt es sehr deutlich zu spüren. Dieser Kampf auf dem Schiff bleibt nicht ohne Folgen und dann sorgt ihr Gladiator Spartacus auch noch für einen Aufstand, der ungeahnte Folgen nach sich zieht.

    Der Sklavenaufstand im Weltall. Mit seinen 624 Seiten hat dieser Roman so einiges zu erzählen. Erst dachte ich: na was will man denn da alles erzählen? Die Gladiatoren wenden sich gegen ihre Herren und dann war es das, doch ganz anders, denn die dämonischen Elemente aus dem Hades und einfach die Menschlichkeit und ihre Verfehlungen sorgen für dauerhafte Intrigen, Machtgier und das Umdenken, ob das Leben, so wie es geführt wird, wirklich richtig ist. Mit Hilfe der oben beschriebenen Bilder habe ich recht schnell in die Handlung gefunden, konnte mir den Aufbau von Rom und auch die Raumschiffe gut vorstellen. Die Charaktere wachsen und verändern sich, manche nur innerlich, manche auch äußerlich, denn die nötige Technik macht es möglich. Oft habe ich beim Lesen den Gedanken gehabt, warum sind Menschen so? Wieso werden sie in diesem Buch so dargestellt, aber dann kam dieser kleine Stimme aus dem Hintergrund, dass ich mich doch an meinem Geschichtsunterricht erinnern soll: Die Römer waren einfach so.
    Denn dieses Buch schafft es die römische Geschichte, die Art der Menschen einzufangen und in einer spannenden Geschichte zu erzählen. Aber es geht nicht nur um Mord und Totschlag, es gibt auch einen Funken Liebe, der dort in der Luft liegt. Wobei eine Menge Sex bei den Römern auch dabei sein muss… Und dann diese Wortwahl.

    Findet euch ein im alten Rom, aber vergesst nicht euren Raumanzug anzuziehen, denn sonst bleibt euch hin und wieder die Luft weg.

     

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    Euridikes avatar
    Euridikevor einem Monat
    Kurzmeinung: Hätten sie Charaktere mehr Tiefgang wäre das Buch perfekt.
    Schöne neue Welt im alten Rom

    Schöne neue Welt im alten Rom

    Von der Welt der Römer bin ich schon immer fasziniert. Ich mag ihre Bauwerke, ihre Badekultur und ihre Lebensart.
    Das alles findet man auch in "Roma Nova". Nur alles noch intensiver, größer und in der Zukunft.
    Nach der Autorin haben die Römer überlebt und ihre Kultur und ihre Herrschaft auch auf den Weltraum ausgedehnt.
    Das kann natürlich nicht ohne Intrigen und Machtspiele abgehen.
    Auch ihre Gladiatorenkämpfe haben diese modernen Römer nicht aufgegeben und durch allerhand technische Details
    für den Leser interessant gemacht.

    Der einzige Schwachpunkt der Geschichte sind die Protagonisten, von denen mich außer Constantia, eine moderne Frau, die versucht trotz der gesellschaftlichen Zwänge, ihren eigenen Weg zu gehen, keiner so richtig überzeugen konnte.

    Die Kombination aus Gladiatorenkämpfen,  ausgefeilter Technik, Machtspielen und Science Fiction macht das Buch besonders und ist für Scifi -Fans als auch für Leute, die historische Bücher aus dem alten Rom mögen, interessant

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    MyBookLifes avatar
    MyBookLifevor einem Monat
    Kurzmeinung: Keine Spannung
    Roma Nova

    Klappentext: Dämonische Kreaturen lauern am Rande des Mare Nostrums, darauf harrend, den Planeten Rom für immer von der Sternenkarte zu löschen. Sie überfallen das Raumschiff des Legaten Lucius Marinus, um die Sklavin und Seherin Morisa zu befreien und zu sich in den Hades, ein zerstörerisches Sternensystem um ein Schwarzes Loch, zu holen. Von dort aus plant Morisa ihre Rache an ihrem ehemaligen Herrn und dem gesamten Römischen Imperium.

    Persönliche Meinung: Das Cover sieht eigentlich ganz ok aus, es haut mich jetzt nicht vom Sessel, ist jetzt aber auch nicht schrecklich. Normalerweise lese ich eigentlich nicht so oft Bücher aus dem Genre Science Fiction, aber ich denke nicht dass es hundertprozentig daran lag, dass mich das Buch nicht so gepackt hat. Die Charaktere kamen mir meist etwas kühl vor und ich konnte mich nicht so wirklich mit ihnen anfreunden. Die Handlung an sich zieht sich über die 600 Seiten ein wenig in die Länge und manchmal musste ich mich zwingen weiter zu lesen, um voran zu kommen. Manche Szenen finde ich etwas zu unübersichtlich und zu kompliziert. Der Schreibstil packt mich ebenfalls nicht und der Lesefluss stockt oft, wenn man über irgendwelche Fremdwörter stolpert, die in diesem Buch öfters auftreten.

    Fazit: Alles in allem kann ich das Buch nicht wirklich weiterempfehlen, da ich mich durch die Seiten zwingen musste und mir die Handlung in keinem Fall spannend vorkam.

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    Kuempelds avatar
    Kuempeldvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gelungenes Science-Fiction-Spektakel
    Die Zukunft liegt in der Vergangenheit

    Judith Vogt stellt in ihrem Buch ein interessantes Konzept der Zukunft vor: In dieser hat die römische Antike ihren Untergang überlebt und das All erobert, welches als Mare Nostrum bekannt ist und den Planeten Rom beherbergt. Auch wenn es viele technische Neuerungen übernommen hat, so bleiben doch gesellschaftliche Grundwerte und Strukturen bestehen, sodass es immer noch eine Klassengesellschaft mit reichen Patriziern und Sklaven gibt, sowie die typischen gesellschaftlichen Veranstaltungen, wie Gladiatorenkämpfe und Bagnos.
    In dieser Welt tümmeln sich neben diesen geschichtlichen "Fakten" auch einige Wesen der Mythologie, etwa der Minotauraus oder auch Satyrn, aber auch menschliche Personen, wie Ikarus, Castor und Pollux, die aus diversen Legenden bekannt sind.
    Die Geschichte des Sklavenaufstands unter Spartacus ist ebenfalls in der römischen Geschichte zu finden, jedoch erhält diese hier eine völlig neue Interpretation der Geschehnisse, zudem wird die mystische Note stark verschärft.
    Die Geschichte selbst ist sehr flüssig geschrieben und wird von verschiedenen Figuren erzählt, weshalb die einzelnen Kapitel immer wieder in Sinnabschnitte unterteilt sind. Für Leser ohne lateinische Vorkenntnisse findet sich im Anhang ein Register, in welchem die wichtigsten Begriffe erklärt werden.
    Mich persönlich hat es immer wieder erfreut auf Bekannte Gesichter der römischen Geschichte und Mythologie zu stoßen. Dabei war ich immer wieder erstaunt, wie kreativ diese in eine neue Zukunft eingebettet wurden.
    Gegen Ende der Geschichte hat mich die Spannung jedoch beim Lesen etwas verlassen, dieser Teil hätte deutlich kürzer ausfallen können. Weiterhin hätte ich es sehr spannend gefunden, noch mehr über die Seherin Morisa zu erfahren. Überzeugend fand ich hingegen das humoristische Ende der Geschichte, welches nicht den vorgefertigten Erwartungen entpricht.

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    Melli_Burks avatar
    Melli_Burkvor einem Monat
    Rom trifft Sci-Fi

    Der Klappentext:

    Dämonische Kreaturen lauern am Rande des Mare Nostrums, darauf harrend, den Planeten Rom für immer von der Sternenkarte zu löschen. Sie überfallen das Raumschiff des Legaten Lucius Marinus, um die Sklavin und Seherin Morisa zu befreien und zu sich in den Hades, ein zerstörerisches Sternensystem um ein Schwarzes Loch, zu holen. Von dort aus plant Morisa ihre Rache an ihrem ehemaligen Herrn und dem gesamten Römischen Imperium.

    Auf Rom erfährt der Gladiator Spartacus von der Flucht seiner Ehefrau Morisa. Er ist ein gefeierter Arenakämpfer, doch er seht sich zurück nach seiner Freiheit. Spartacus will sich nicht länger seinem Schicksal ergeben. Schon lange Plant er einen Aufstand des Ludus. Nun ist die Zeit gekommen, den Plan umzusetzen und Morisa in den Hades zu folgen! Der Sklavenaufstand beginnt!

    Worum geht es?

    Diese Frage lässt sich bei diesem Buch alles andere als leicht beantworten und der Klappentext zeigt auch nur einen Bruchteil der komplexen, verstrickten Handlung des Buches.

    Mehrere Erzählstränge laufen zunächst nebeneinander her, bevor sich ein Netz aus ihnen spinnt, das durchzogen ist von Lug und Trug, Intrigen und Verrat, aber auch von Hoffnung und ehrlichen Gefühlen. Die Geschichte ist auf jeden Fall komplex, das lässt sich nicht anders sagen. Aber genau das macht dieses Buch aus - die Komplexität. Und dabei kam ich erstaunlich gut mit!

    Meine Meinung zum Buch:

    Roma Nova ist mein erstes Buch aus der Feder von Judith Vogt. Die Autorin hat das uns bekannte, dekadente Rom mitsamt seinen Gottheiten, Gepflogenheiten und Ritualen in die dunklen Weiten des Weltalls verfrachtet. Eine Mischung, die mich neugierig gemacht hat. Diese Fusion ist ihr auf jeden Fall gelungen!

    Klassische Elemente wie die grandios beschriebenen Arenakämpfe werden hier mit futuristischen Elementen wie Projektionen, Energieschilden und -klingen gut vermischt. Sklaven sind mit Sensoren ausgestattet, es gibt ein besonderes Volk, welches direkt in die Netzwerke Roms eingreifen und diese manipulieren kann, Schiffe, Masken, künstliche Herzen... Und trotzdem bleibt Rom erhalten in all seiner Pracht und auch Niederträchtigkeit.

    Dank eines von Anfang an einnehmenden Schreibstils gelang mir der Einstieg in die Geschichte und somit in das Schiff von Lucius Marinus ohne größere Schwierigkeiten und bereits nach dem ersten Abschnitt hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes Blut geleckt. Während des Lesens spürt man das stetige, unabwendbare Unheil, welches über der Geschichte und den Protagonisten schwebt. Für schwache Nerven ist das übrigens nichts, denn gerade die Kämpfe in- und außerhalb der Arena werden drastisch und deutlich beschrieben. Das hat für mich den skrupellosen Eindruck von Rom nochmal deutlich hervorgehoben.

    Charaktere gibt es hier in einer großen Zahl, das Glossar und die Auflistung aller "Mitwirkenden" am Ende des Buches helfen hier auf jeden Fall gut weiter, wenn man mal die Orientierung verliert. Einen klassischen Helden sucht man hier vergebens, bis auf einige wenige kämpfen alle für sich allein, mit ihren eigenen Absichten und aufs eigene Wohl bedacht. Das macht die einzelnen Figuren aber nicht weniger interessant, man findet hier etliche, außergewöhnliche Figuren die man hassen und lieben kann.

    Und, falls ich es noch nicht erwähnt habe, die Geschichte ist komplex! Wenn man sich darauf einlässt, wird man mit einem garantierten Kopfkino belohnt, das ich einfach großartig fand!

    Fazit:

    Großes Kino! Große Geschichte!

    Mir hat "Roma Nova" trotz der vielen Handlungsebenen, Charaktere und Schauplätze super gut gefallen! Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert, wie das alles wohl ausgehen wird, wurde an vielen Stellen positiv überrascht und kann von mir behaupten, dass ich mich erfolgreich aus den Machenschaften Roms befreien konnte. ^^ Das Buch bietet einen gekonnten Mix aus Sci-Fi und klassischen Elementen, der mich überzeugt hat. Davon würde ich gerne mehr lesen!

    Von mir gibt es dafür die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung!

    5 / 5 Sterne

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    Marion_Schemels avatar
    Marion_Schemelvor einem Monat
    Kurzmeinung: lesenswerte Space Opera
    Rom in den Weiten des Weltalls

    Meine erste Erfahrung mit einer Space Opera, die Vermischung der Genres ist gut gelungen, der Schreibstil läßt einen schnell durch die opulent ausgestatteten  Kapitel fliegen.
    Wer Spaß an gut aufgebauten Universen mit vielen bunt gemischten Charakteren hat ist hier gut bedient, mit 600 Seiten ist das Buch allerdings in seiner Fülle nichts zum nebenherlesen.
     Mit sehr bildhaft beschriebenen Schauplätzen und Kämpfen wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die Stränge verbinden die Hintergründe mit den fortlaufenden Entwicklungen gut.
    Die Überheblichkeit und Dekadenz mancher Charaktere läßt allerdings auch den Gegenpart dazu etwas in s HIntertreffen geraten bzw völlig untergehen, einzig und allein eine der Hauptmitspielerinnen durchläuft eine tiefergehende Entwicklung und Reife.
    Viele Szenen und Sequenzen glänzen mit sehr detaillierten Ausführungen, siehe die Gladiatorenkämpfe und das Machtgerangel hinter den Kulissen, die Spannung zieht sich latent durch s Buch und überrascht  den Leser des öfteren mit nicht absehbaren Entwicklungen.
    Für mich war es ein Lesepaß welchen ich gerne weiterempfehlen möchte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Atalantes avatar
    Volk von Lovelybooks! Willkommen in der Arena! Seid ihr auch hier, um zuzusehen, wie die Gladiatoren aus Batiatus' Schule um ein göttliches Herz streiten? Nur sechs göttliche Herzen gibt es, doch hunderte Gladiatoren - ihr habt sie sicherlich schon in den sozialen Medien auf euren Tabulae gesehen. An wen hängt ihr euer (menschliches) Herz? An Ianos, den Zweigesichtigen? An Crixus, den Mann aus Gallien? An Oenomaus, den Halbsatyr, den nichts mehr schrecken kann? An die Amazone aus der Gosse Roms? Oder an den Meister der Arena, Spartacus, ihn, der alle Herzen im Sturm erobert? Wir sind gespannt auf euer Urteil! Wer erhält ein Herz? Wer kämpft um die Gunst der Götter? Wer wird der Liebling der Massen?

    Bastei Lübbe verlost 15 Print- und 15 eBook-Exemplare meiner Space Opera "Roma Nova". Bitte gebt in eurem Kommentar an, ob ihr gerne die Papier- oder die elektronische Variante hättet - oder ob es euch egal ist. Ich freue mich auf die Leserunde, und wer ein bisschen Concept Art zu Roma Nova sehen möchte, kann sich gern hier umsehen: http://www.jcvogt.de/roma-nova/
    Viel Spaß beim Bewerben!
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