Judith W. Taschler

 4,2 Sterne bei 351 Bewertungen
Autorin von Die Deutschlehrerin, bleiben und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Judith W. Taschler

Judith W. Taschler, 1970 in Linz geboren, studierte Germanistik und Geschichte in Innsbruck und war mehrere Jahre als Lehrerin tätig, bis sie das Schreiben für sich entdeckte. Ihr Debüt "Sommer wie Winter" wurde 2011 veröffentlicht; weitere Romane folgten. Für "Die Deutschlehrerin" wurde Taschler mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet heute als freischaffende Autorin in Innsbruck.

Neue Bücher

Cover des Buches Sommer wie Winter (ISBN: 9783426308240)

Sommer wie Winter

 (4)
Neu erschienen am 01.07.2021 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von Judith W. Taschler

Cover des Buches Die Deutschlehrerin (ISBN: 9783426304099)

Die Deutschlehrerin

 (117)
Erschienen am 01.12.2014
Cover des Buches bleiben (ISBN: 9783426281321)

bleiben

 (58)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches Sommer wie Winter (ISBN: 9783854526711)

Sommer wie Winter

 (52)
Erschienen am 01.02.2011
Cover des Buches Roman ohne U (ISBN: 9783426304778)

Roman ohne U

 (42)
Erschienen am 01.02.2016
Cover des Buches David (ISBN: 9783426304808)

David

 (34)
Erschienen am 03.12.2018
Cover des Buches Das Geburtstagsfest (ISBN: 9783426306468)

Das Geburtstagsfest

 (29)
Erschienen am 01.09.2020
Cover des Buches Apanies Perlen (ISBN: 9783426304402)

Apanies Perlen

 (14)
Erschienen am 04.05.2015
Cover des Buches Sommer wie Winter (ISBN: 9783426308240)

Sommer wie Winter

 (4)
Erschienen am 01.07.2021

Neue Rezensionen zu Judith W. Taschler

Cover des Buches Sommer wie Winter (ISBN: 9783426308240)Ritjas avatar

Rezension zu "Sommer wie Winter" von Judith W. Taschler

Sehr gute spannende und berührende Geschichte
Ritjavor 4 Tagen

Nach dem Buch "Das Geburtstagsfest" war dies nun mein zweites Buch von Judith W. Taschler und sie hat mich wieder einfangen und mitreißen können.

Die Geschichte wird durch eine Art  Therapeutenprotokolle erzählt. Man demnach schon von Beginn an, dass etwas vorgefallen sein muss. Jeder Protagonist erzählt aus seiner Sicht die Geschichte. Damit man den Überblick behält, hat die Autorin über die Protokolle den Protagonisten und die Zeit dokumentiert. Judith W. Taschler hält sich, in dieser Geschichte, nicht mit Nebensächlichkeiten auf. 

Sie erzählt die Geschichte von Alexander Sommer, der bei der Familie Winter als Pflegekind lebt, mit klaren, schnörkellosen Sätzen. Die ganz großen Emotionen fehlen, dafür darf jeder Protagonist mit einfachen und präzisen Worten seine Beziehung zu Alexander und der Rest der Familie erzählen. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr Abgründe erscheinen. Das heile Bild der Familie bekommt seine Risse und die Fassade kann kaum noch aufrecht erhalten werden. Der Leser ahnt, was kommen wird und doch überrascht die Autorin mit ihren Einschüben und sorgt so für die Spannung bis zum Schluss. Trotz der etwas kühlen Art des Erzählens spürt man die Gefühle der einzelnen Charaktere für einander recht gut und man kann sich gut in einzelne Charaktere hineinversetzen.

Der sehr gut zu lesende Schreibstil und ihre Herangehensweise, um diese Geschichte aufzubauen und die präzise und schnörkellose Art diese zu erzählen, gefallen mir sehr gut. Es wird nicht mein letztes Buch von ihr sein.  

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Cover des Buches Sommer wie Winter (ISBN: 9783426308240)Maikkens avatar

Rezension zu "Sommer wie Winter" von Judith W. Taschler

Eine tiefgreifende familiäre Offenbarung
Maikkenvor 16 Tagen



Der Roman „Sommer wie Winter“ von Judith W. Taschler erschien am 01.07.2021 im Droemer Verlag. Das Buch ist der Umwelt zuliebe auf klimaneutralem Papier gedruckt worden. 


Zum Inhalt: 

In einem Krankenhaus in der Provinz wird eine Familie behandelt, sechs Menschen, zwei von Ihnen schwer verletzt. Sie alle erzählen einem Therapeuten ihre Geschichte. 

In einem Bergdorf führten sie einen Hof mit einer Pension für Touristen, die sie beneideten um ihr einfaches, naturverbundenes Leben. Doch unter der scheinbaren Idylle brodelte es. 

Zorn, Neid und Eifersucht herrschten, auch wenn niemand darüber sprach. Bis es zu spät war und etwas Schreckliches passierte....


Der Klappentext gibt meiner Meinung nach nicht annähernd den tiefergreifenden Inhalt des Romans wieder. Die Kapitel sind oft sehr kurz gehalten und am Anfang wird immer kurz dargestellt, wer wann gerade mit dem Therapeuten spricht. Dies trug dazu bei, dass ich immer wußte um wen es gerade geht und aus welcher Perspektive erzählt wird. Es ist überhaupt nicht verwirrend, dass doch recht viele Charaktere zur familären Offenbarung beitragen. Alexander ist der Protagonist dieses Dramas und nein, er dramatisiert nicht, sondern er beschreibt und teilweise so subtil, dass ich erst mit dem Roman aufhören konnte, als ich die letzte Zeile gelesen hatte. 


Die Autorin, von der ich bis dato (leider) noch nie zuvor etwas gelesen habe, hat einen besonderen Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Keine Landschaftsbeschreibungen, kein Schnörkel, sondern klare präzise aussagekräftige Sätze, in denen die jeweiligen Situationen und Gemütszustände beschrieben werden. Spannend und unterhaltsam kann sie schreiben und ja, ich werde noch mehr von ihr lesen. 


Da ich gerade aus meinem Österreich Urlaub zurückkehrte und dieser Roman von einer Österreicherin geschrieben wurde und zudem auch noch in Tirol spielt, kannte ich einige Orte (Steinbach am Brenner / Innsbruck). Das Buch empfehle ich nicht nur als Urlaubslektüre (aufgrund der Örtlichkeiten), sondern auch, weil es zum Nachdenken anregt und auch bei mir noch einige Zeit nachgewirkt hat. 


Sehr gerne bewerte ich das Buch mit 5 Sternen und spreche meine ausdrückliche Leseempfehlung aus.

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Cover des Buches Die Deutschlehrerin (ISBN: 9783426304099)Buecherkopfkinos avatar

Rezension zu "Die Deutschlehrerin" von Judith W. Taschler

Eins meiner liebsten Liebesgeschichten
Buecherkopfkinovor 2 Monaten

Ich habe das Buch vor Jahren schon mal gelesen und obwohl Romanzen nicht wirklich meins sind, war ich von diesem Buch begeistert.  

Bei dem jetzigen Reread, war mir Xaver viel unsympathischer als damals. Zum Ende hin hatte ich dann zwar doch wieder mehr Verständnis für ihn aufbringen können, aber am Anfang konnte ich ihn gar nicht leiden.

Allerdings ist und bleibt es eins meiner Lieblingsromanzen. 

Die Liebesgeschichte von Xaver und Mathilda endete vor 14 Jahren, für Mathilda mit einer überraschenden und schmerzlichen Trennung. Als sie sich dann zufällig wieder treffen, arbeiten die beiden ihre gemeinsame Vergangenheit auf und Xaver hat ein weiteres schweres Schicksal zu verkraften. 

Der Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart und dazwischen E-Mails, die sich Mathilda und Xaver vor dem ersten Treffen nach 14 Jahren schreiben, sowie Geschichten die sie sich gegenseitig erzählen, finde ich grandios. Die Autorin wechselt wie selbstverständlich zwischen allen möglichen Erzählperspektiven und es passt immer. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich gut.

Bis zum Ende wird die Spannung aufrecht erhalten und man erfährt erst am Ende die Wahrheit über die Vorkommnisse von damals. Das Ende ist kein Happy-End, aber auch nicht wirklich ein Sad-End, es ist einfach in Ordnung so wie es ist.

5/5🦉 und eine absolute Leseempfehlung.

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Gespräche aus der Community


Süßer die Bücher nie klingen!

Die Plätzchen stehen neben dem liebsten Heißgetränk, im Kerzenschein erstrahlt die Leseecke – Und während wir unsere Wohnung winterlich einrichten, sollte das Bücherregal nicht leer ausgehen. Das ruft nach neuen Büchern, oder?

Deswegen freuen wir uns, euch beim LovelyBooks Advent buchige Geschenke machen zu können!

Vom 01.12. bis zum 24.12. öffnen wir jeden Tag unser Bücherregal für euch und ihr habt die Chance euch selbst zu beschenken.

Am 22.12.2017 haben wir folgendes Buch für euch:

David von Judith W. Taschler

Mehr zum Buch:
Jan genießt sein Leben in vollen Zügen, hat aber Angst vor der Liebe. Mit achtzehn verliert er seine Mutter bei einem tragischen Auto-Unfall, ein halbes Jahr später erhält er einen verstörenden Brief, durch den sein bisheriges Leben - seine Herkunft und Identität - auf den Kopf gestellt wird. In seinem ersten Lebensjahr soll sein Name David gewesen sein.
Er wurde nach einem Mann benannt, der vor vielen Jahren aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte und seiner Frau einen Baum, einen Davidsahorn, als Geschenk mitbrachte, bevor er starb. Dieser Baum war es, gegen den das Auto seiner Mutter schlitterte. In ihm sind die Initialen "R", "E" und "V" eingeritzt.
Was Jan schlussendlich über seine Herkunft und Familiengeschichte erfährt, erzählt Judith W. Taschler gewohnt mehrstimmig, sprachlich virtuos und mit der ihr eigenen unaufgeregten Empathie.

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