„Was das Glücklichsein betrifft, besteht die Kunst darin, es zu bleiben.“ – Seite 456
Wir begleiten über mehrere Generationen hinweg die Familie Brugger, die eine Hofmühle auf dem österreichischen Land betreibt.
Das Buch "Über Carl reden wir morgen“ stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste - der Klappentext klang interessant und hat mich neugierig gemacht. Die Geschichte hatte definitiv Potenzial, allerdings hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen. Die Autorin springt immer wieder von der „Gegenwart“ in die Vergangenheit und zurück. Teilweise wusste ich gar nicht mehr in welcher Zeit ich mich momentan befinde. Außerdem kommt der Name Theodor öfters vor. Zwischendurch habe ich echt die Übersicht verloren, welcher Theodor gemeint ist. Ein Stammbaum der Familie wäre hilfreich gewesen.
Um die Zeitsprünge zu verdeutlichen, hier ein Beispiel (mit so wenig Spoiler wie möglich): Für die Überfahrt nach Amerika besteigt Emil das Schiff „Die Elbe“. Bevor sie ihr Ziel erreicht, sinkt sie. Emil versucht einen Platz im Rettungsboot zu bekommen und zu überleben. Damit endet das Kapitel. Überlebt er das Unglück? Diese Frage bekommen wir erst viele Seiten und Kapitel später beantwortet. Davor wird die Geschichte von anderen Personen erzählt und Emil gerät in Vergessenheit...
Natürlich hat mich das maßlos geärgert und dies ist keine Ausnahme sondern zieht sich durch das ganze Buch. Irgendwann habe ich aufgegeben und keine Erwartungen mehr an die Geschichte gehabt. Wahrscheinlich ist es dadurch auch gegen Ende besser geworden.
Die Fortsetzung „Nur Nachts ist es hell“ stand auch auf meiner Wunschliste, wobei ich gar nicht gewusst habe, dass es sich um den zweiten Band handelt bzw. ist es nirgendwo als solcher deklariert. Egal, ich habe das Buch von meiner Wunschliste gelöscht und auch „Über Carl reden wir morgen“ wird aussortiert. Ob ich noch etwas von der Autorin lesen werde ist mehr als fraglich…























