Judith W. Taschler

 4,2 Sterne bei 493 Bewertungen
Autorin von Die Deutschlehrerin, Über Carl reden wir morgen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Judith W. Taschler (©Maria Noi)

Lebenslauf

Judith W. Taschler, geboren 1970 in Linz, wuchs mit sechs Geschwistern, vielen Tieren und Büchern in einem großen, gelben Haus im Mühlviertel auf. Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte unterrichtete sie einige Jahre lang. Sie lebt in Innsbruck. Für ihren Bestseller-Roman Die Deutschlehrerin erhielt sie 2014 den Friedrich-Glauser-Preis. Weitere Bücher u.a.: Sommer wie Winter (Roman, 2011), Apanies Perlen (Erzählband, 2014), Roman ohne U (2014), bleiben (Roman, 2016), David (Roman, 2017), Das Geburtstagsfest (Roman, 2019).

Quelle: Hanser Literaturverlage

Ihr Buch "Über Carl reden wir morgen" erscheint im April 2022 bei Zsolnay, Paul.

Alle Bücher von Judith W. Taschler

Cover des Buches Die Deutschlehrerin (ISBN: 9783426304099)

Die Deutschlehrerin

 (123)
Erschienen am 01.12.2014
Cover des Buches Über Carl reden wir morgen (ISBN: 9783442494507)

Über Carl reden wir morgen

 (68)
Erschienen am 17.10.2023
Cover des Buches bleiben (ISBN: 9783426304792)

bleiben

 (68)
Erschienen am 02.11.2017
Cover des Buches Das Geburtstagsfest (ISBN: 9783426306468)

Das Geburtstagsfest

 (54)
Erschienen am 01.09.2020
Cover des Buches Sommer wie Winter (ISBN: 9783442478330)

Sommer wie Winter

 (60)
Erschienen am 21.01.2013
Cover des Buches Roman ohne U (ISBN: 9783426304778)

Roman ohne U

 (48)
Erschienen am 01.02.2016
Cover des Buches David (ISBN: 9783426304808)

David

 (40)
Erschienen am 03.12.2018
Cover des Buches Apanies Perlen (ISBN: 9783426304402)

Apanies Perlen

 (15)
Erschienen am 04.05.2015

Videos

Neue Rezensionen zu Judith W. Taschler

Cover des Buches Sommer wie Winter (ISBN: 9783426308240)
Speckelfes avatar

Rezension zu "Sommer wie Winter" von Judith W. Taschler

Empfehlung
Speckelfevor 4 Monaten

In diesem eher dünnen Buch geht es um eine Familie, die in einem Bergdorf einen Hof und eine Pension für Touristen führt. Gleich zu Beginn wird klar, dass es einen Unfall gab, durch den 2 Familienmitglieder schwer verletzt im Krankenhaus liegen.In Gesprächen der Familienmitglieder mit Ärzten, die aber wie Monologe notiert sind, erfährt man nach und nach was unter der scheinbaren Idylle brodelt.


Eine besondere Form der Erzählung, aber sehr spannend und fesselnd und leicht/angenehm zu lesen. Empfehlung!

Cover des Buches Über Carl reden wir morgen (ISBN: 9783442494507)
buchjunkies avatar

Rezension zu "Über Carl reden wir morgen" von Judith W. Taschler

Grossartige Familiengeschichte
buchjunkievor 4 Monaten



Ein großartiger Familienroman ist das , der ungefähr hundert Jahre umfasst!

Es geht nicht nur um Carl, der im ersten Weltkrieg als Soldat an der Front eingesetzt ist , als tot erklärt wird, aber 1918 plötzlich vor der Tür der Hofmühle steht. Selbst sein Zwillingsbruder Eugen hat in fast nicht erkannt. Eugen ist nur zu Besuch, er ist vor Jahren nach Amerika ausgewandert. 

Die Geschichte beginnt 1828 mit Anton, der die Brugger-Hofmühle von seinem Vater übernimmt ,und seiner Schwester Rosa, die weg will vom Mühlviertel und nach Wien zieht, um dort zu arbeiten.


Der Roman ist sehr fesselnd und hat mir so gut gefallen, weil aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird. So lernt man die Familie Brugger ganz intensiv kennen. 

Auch der Schreibstil ist besonders, keine Längen, aber es fehlt auch nichts. Ein rundum sehr guter Roman!

Mich hat er auf jeden Fall sehr begeistert !

Cover des Buches Über Carl reden wir morgen (ISBN: 9783754006238)
3lesendemaedelss avatar

Rezension zu "Über Carl reden wir morgen" von Judith W. Taschler

Über Carl reden wir morgen von Judith W. Taschler
3lesendemaedelsvor 4 Monaten

Es ist ein hartes und arbeitsreiches Leben im Jahr 1828 im österreichischen Mühlviertel. Anton Brugger übernimmt die Getreidemühle der Familie, seine Schwester Rosa sucht ihr Glück lieber in der Hauptstadt Wien. Sie arbeitet als Dienstmädchen reicher Herrschaften. Deren Sohn findet Gefallen an ihr, doch als sie ein Kind von ihm erwartet, wird sie verbannt. Sie kehrt zurück auf die Hofmühle und kümmert sich fortan um ihre Nichten und Neffen. Die nächste Generation erweitert den Familienbetrieb um ein Warenhaus, das gut floriert und einigen Wohlstand beschert. Nur eine Frau findet Albert nicht im Ort, von dessen Bewohnern er skeptisch und neidisch beäugt wird. Er sucht sich einen Platz in der besseren Gesellschaft Wiens und lernt dabei Anna kennen. Er ahnt nicht, dass ihre Familie ihm die Hand ihrer Tochter aus Berechnung gewährt. So bleibt Anna nichts anderes übrig, als sich mit dem Landleben zu arrangieren und bekommt vier Kinder. Die Zwillingsbrüder Carl und Eugen entwickeln sich unterschiedlich. Eugen wandert nach Amerika aus und kommt dort zu einigem Wohlstand. Carl wird unfreiwillig als Soldat in den Ersten Weltkrieg eingezogen und muss traumatische Erfahrungen verarbeiten. Schließlich erreicht Eugen die Nachricht von Carls Tod und veranlasst ihn nach fünfzehn Jahren in die Heimat zurückzukehren, wo er überraschend seinem lebendigem Bruder gegenübersteht. Es folgt ein gewagtes Verwirrspiel, denn nur wenige Eingeweihte wissen, dass Carl desertiert ist.
Ich habe sehr gerne mehrere Generationen der Familie Brugger und einige Nebendarsteller dieses fesselnden Familienepos begleitet. Alle Schicksale sind eng verwoben. Während offiziell die Frauen in dieser Zeit wenig zu sagen haben, prägen sie unterschwellig den Alltag im Dorf und in den Familien. Ein großartiges, mitreißendes und komplexes Porträt dieser Zeit.

Gespräche aus der Community

Nach „Die Deutschlehrerin“ folgt Judith W. Taschlers neuer großer Familienroman „Über Carl reden wir morgen“. Darin erzählt sie vom Schicksal der Familie Brugger: Nachdem man sich in der Hofmühle damit abgefunden hatte, dass Carl im Ersten Weltkrieg gefallen ist, steht er seinem Zwillingsbruder Eugen plötzlich wieder gegenüber. Wie sollen die Bruggers damit umgehen, dass ein totgeglaubtes Familienmitglied doch lebt?

1.209 BeiträgeVerlosung beendet
Walli_Gabss avatar
Letzter Beitrag von  Walli_Gabsvor 2 Jahren

Je besser mir ein Roman gefällt, desto schwieriger finde ich es, ihm in einer Rezension gerecht zu werden. Vor der Besprechung von „Über Carl reden wir morgen“ habe ich mich jetzt schon einige Tage gedrückt, obwohl ich doch eh schon megaspät dran bin - aber mir hat diese kunstvoll komponierte, spannende und komplexe Geschichte einfach richtig gut gefallen😃 Definitiv ein Lesehighlight!

Hier der Link zu meiner Rezension:
https://www.lovelybooks.de/autor/Judith-W.-Taschler/%C3%9Cber-Carl-reden-wir-morgen-3406023660-w/rezension/6164313061/

Ich teile sie auch noch bei amazon, auf meinem Blog und weiteren Seiten.


Zusätzliche Informationen

Judith W. Taschler im Netz:

Community-Statistik

in 496 Bibliotheken

auf 94 Merkzettel

von 3 Leser*innen aktuell gelesen

von 16 Leser*innen gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks