Judith W. Taschler David

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Inhaltsangabe zu „David“ von Judith W. Taschler

Nach dem viel rezensierten erfolgreichen Spiegel-Bestseller "bleiben" legt die renommierte und preisgekrönte Innsbrucker Autorin Judith W. Taschler mit einem Roman nach, der literarisches Niveau mit einer klaren, unverwechselbaren Sprache verbindet, die von Literaturkritikerin Christine Westermann hochgelobt wird. 'Ich freue mich jedes Mal, wenn ein neues Buch der Autorin erscheint, weil ich ihre Art zu schreiben sehr schätze.' Christine Westermann, WDR2.
Anspruchsvoll, raffiniert und psychologisch dicht schreibt die Bestseller-Autorin in ihrem Roman "David" über Familienbeziehungen, Identität, Adoption und die großen Wendepunkte im Leben

Jan genießt sein Leben in vollen Zügen, hat aber Angst vor der Liebe. Mit achtzehn verliert er seine Mutter bei einem tragischen Auto-Unfall, ein halbes Jahr später erhält er einen verstörenden Brief, durch den sein bisheriges Leben - seine Herkunft und Identität - auf den Kopf gestellt wird. In seinem ersten Lebensjahr soll sein Name David gewesen sein.
Er wurde nach einem Mann benannt, der vor vielen Jahren aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte und seiner Frau einen Baum, einen Davidsahorn, als Geschenk mitbrachte, bevor er starb. Dieser Baum war es, gegen den das Auto seiner Mutter schlitterte. In ihm sind die Initialen "R", "E" und "V" eingeritzt.
Was Jan schlussendlich über seine Herkunft und Familiengeschichte erfährt, erzählt Judith W. Taschler gewohnt mehrstimmig, sprachlich virtuos und mit der ihr eigenen unaufgeregten Empathie.

Lesenswert, kommt aber nicht ganz an "Bleiben" heran.

— Sikal

Hab sehr lange gebraucht um reinzukommen. Schade eigentlich.

— Amada07

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    • 1878
  • Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

    David

    Sikal

    18. November 2017 um 08:31

    Mit Spannung erwartete ich den neuen Roman von Judith W. Taschler, nachdem ich von „Bleiben“ ziemlich begeistert war. Der Schreibstil der Autorin, diese bildgewaltige Sprache, subtile Verbindungen zeugen von einem hohen Niveau.   Jan verliert mit 18 seine Mutter bei einem Autounfall. Als er wieder einmal Nelken im Gedenken an seine Mutter an dem Unfallbaum ablegen will, trifft er auf Magdalena. Sie verlor bereits als Kind ihre Eltern und musste in einem Heim aufwachsen. Nach Jahren kommt sie in ihr Heimatdorf zurück, um das Haus ihrer Großmutter wieder bewohnbar zu machen. Als sie Jan an dem Davidsahorn hantieren sieht, rastet sie völlig aus. Doch dies soll nicht die einzige Begegnung der beiden bleiben und so manches Geheimnis kommt ans Tageslicht.   Der Roman Judith Taschlers erzählt über drei Generationen eine Geschichte, deren Vernetzungen erst im Laufe des Lesens Schicht für Schicht hervor kommen. Viele offene Fragen tun sich auf, nur langsam eröffnen sich Ereignisse aus der Vergangenheit und letztendlich schließt sich der Kreis.   Die Charaktere haben allesamt ihre Stärken und Schwächen vorzuweisen, sind sehr facettenreich gezeichnet und authentisch in ihren Verhaltensweisen. Trotzdem hat „David“ für mich nicht diesen starken Ausdruck wie „Bleiben“ und somit gibt es von mir vier Sterne für dieses Buch.

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  • Judith Taschler begeistert!

    David

    Petris

    19. October 2017 um 15:56

    Mit Lieblingsautorinnen ist das ja so eine Sache. Einerseits freut man sich auf jeden neuen Roman, man hat ihn schon früh vorbestellt und kann den Erstverkaufstag fast nicht erwarten und steht fünf Minuten nach Anruf der Buchhandlung schon im Geschäft, den restlichen Tag hat man frei genommen. Und manchmal ist das Buch am nächsten Tag schon ausgelesen.Doch es bleibt immer dieser kleine Funken Misstrauen und Angst. Was ist, wenn mir der „Neue“ nicht gefällt, was ist, wenn ich total enttäuscht bin? Oder auch, wenn das Buch einfach nur mittelmäßig ist? Und je mehr Romane der Autorin, die man mit Begeisterung gelesen hat, schon auf dem Markt sind, desto größer ist die Angst. Groß ist die Erleichterung, tief das Aufatmen, wenn man mal wieder nicht enttäuscht wird.David steht in nichts hinter seinen älteren Geschwistern zurück. In zwei Tagen hatte ich ihn ausgelesen, war gefesselt, berührt und gut unterhalten. Judith W. Taschler hat es mal wieder geschafft! Eine wunderbare Erzählerin, von der ich jeden einzelnen Roman verschlungen und geliebt habe.Ein kleiner Ort in Tirol, idyllisch und schön. Aber es gibt auch immer diese vergessenen und verdrängten Geschichten. Genau dort treffen zwei Menschen aufeinander, die nichts voneinander wissen. Magdalena, früh durch den Verlust ihrer Familie aus der Bahn geworfen, im Heim aufgewachsen. Nach Jahren der Suche kehrt sich zurück, um das Haus ihrer Großmutter zu renovieren. Und Jan, Anfang 20, der hier im ehemaligen Heimatdorf seiner Adoptivmutter die Wärme, Herzlichkeit und Freiheit findet, die er in Wien vermisst hat. Ihr erstes Aufeinandertreffen missglückt, doch dabei bleibt es nicht.Mehr soll hier gar nicht verraten werden, denn das Universum, das Judith Taschler erschafft, umfasst natürlich noch viel mehr Figuren und Themen. Familie, Adoption, Freundschaft, Zusammenhalt, Lüge, Geheimnisse, Trauer,… Das Warten hat sich mal wieder gelohnt und mit dem Zuschlagen des Buches nach der letzten Seite hat das neue Warten und Hoffen begonnen. Auf den neuen Roman von Judith Taschler, der hoffentlich wieder überrascht und begeistert.

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