Judith Werner

 3,7 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf

Dr. Judith Werner ist Publizistin und Philosophin. Ihre Texte erscheinen u. a. in der Süddeutschen Zeitung, der Jüdischen Allgemeinen und dem Missy Magazine. In ihren Büchern beschäftigt sich die SPIEGEL-Bestsellerautorin damit, wie philosophische Ideen unseren Alltag konkret leichter machen und zu mehr Gelassenheit beitragen können. Judith Werner lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter sowie einem charmanten Rentier, äh, Dackel und einem lautstarken Kater in Bonn.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Lametta für die Seele (ISBN: 9783466373505)

Lametta für die Seele

Erscheint am 16.09.2026 als Gebundenes Buch bei Kösel.

Alle Bücher von Judith Werner

Cover des Buches Besser grübeln (ISBN: 9783466373437)

Besser grübeln

(2)
Erschienen am 25.06.2025
Cover des Buches Danke, nicht gut (ISBN: 9783466348008)

Danke, nicht gut

(1)
Erschienen am 27.09.2023
Cover des Buches Lametta für die Seele (ISBN: 9783466373505)

Lametta für die Seele

(0)
Erscheint am 16.09.2026

Neue Rezensionen zu Judith Werner

Cover des Buches Besser grübeln (ISBN: 9783466373437)
B

Rezension zu "Besser grübeln" von Judith Werner

biancakpl
Besser Grübeln

Fangen wir mit dem optischen an, dieses Buch sieht nicht nur hübsch aus, nein auch der Titel lädt ein, es in die Hand zu nehmen, denn wer hat keinen Kopf der ständiges Gedankenkarusell hat.
Das Buch ist wirklich super verständlich geschrieben und auch ihre Sichtweisen kann man großartig nachvollziehen.
Der Schreibstil ist angenehm, die Beispiel realistisch und alles in einem ist das Buch gut strukturiert.
Jetzt muss es einem nur noch im Alltag weiter bringen. 

Cover des Buches Besser grübeln (ISBN: 9783466373437)
Nora3112s avatar

Rezension zu "Besser grübeln" von Judith Werner

Nora3112
Besser grübeln

„Besser grübeln“ von Judith Werner

Inhaltsangabe:

AUSGEGRÜBELT: Was wirklich gegen overthinking hilft

Grübelschleifen rauben Kraft und sind ungesund. »Gedankenstopp« heißt da das Wundermittel, das uns der Self-Help-Markt verordnen will. Doch wenn wir auf Knopfdruck aufhören könnten im Kreis zu denken, würden wir das nicht ohnehin tun? Und viel mehr noch: Sollten wir das überhaupt?

Philosophin Judith Werner sagt nein. Denn alles stummzuschalten, was die Gedanken kreisen lässt, hält uns nur vom Lösen unserer Probleme ab. Und das hat nicht zuletzt auch eine gesellschaftliche Dimension. Wir sollten lieber lernen besser, statt weniger zu denken – und genau damit das Overthinking in Schach halten.

Eigene Meinung:

Besser Grübeln – oder: Warum Denken manchmal doch hilft

Judith Werner hat mit "Besser Grübeln" ein Buch geschrieben, das den Spagat schafft zwischen unterhaltsamer Selbsthilfe und geistreichem Seelenstriptease – und dabei öfter zum Schmunzeln bringt, als einem Dauergrübler lieb sein dürfte. Schon der Titel verspricht eine unkonventionelle Herangehensweise an ein Thema, das man sonst eher mit schlaflosen Nächten als mit Wortwitz verbindet.

Die Autorin zeigt: Grübeln muss kein dunkler Abgrund sein, sondern kann – richtig genutzt – ein ziemlich cleveres Werkzeug werden. Dass sie dabei keine trockene Psychovorlesung abliefert, sondern charmant, elegant und mit spitzer Feder durchs Gedankenlabyrinth führt, hat mich überzeugt. Selten fühlte sich das Ergründen der eigenen Gedankenspiralen so wenig nach Selbstoptimierungsdruck an.

Einen Stern ziehe ich nur ab, weil nicht alle Abschnitte die gleiche Tiefe erreichen – an manchen Stellen hätte ich mir ein bisschen weniger Stil und ein bisschen mehr Substanz gewünscht. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

 Fazit: "Besser Grübeln" ist ein Buch für alle, die nachts wachliegen – und es sich dabei gerne auch mal ein bisschen gemütlich machen. Empfehlenswert für Grüblerinnen mit Humor und Denkerinnen mit Stil.

 

Cover des Buches Danke, nicht gut (ISBN: 9783466348008)
B

Rezension zu "Danke, nicht gut" von Franz Himpsl

belanahermine
Authentizität statt Dauerlächeln

Inhalt

Nach einer Einleitung, in der die beiden Autor/innen ihr Anliegen für das Schreiben des Buches und auch ihre eigene Betroffenheit mit dem Thema erklären, ist das Buch in sechs Bereiche unterteilt. Zuerst wird erklärt, wann Positivismus toxisch wird und wie es diesbezüglich in unserer Gesellschaft bestellt ist. Im zweiten Bereich geht es um Hoffnung, Imperfektion und Vergänglichkeit. Der dritte Bereich setzt sich mit dem Realismus auseinander. Der vierte Bereich geht auf Ängstlichkeiten, Mittelmäßigkeit und Illusionen ein. Der fünfte Bereich stellt das Vorgehen der Pragmatiker in den Mittelpunkt. Und der sechste Bereich versucht eine Synthese aus dem vorher Besprochenen.

Am Ende des Buch finden sich 11 Seiten Quellenangaben und weiterführende Lesehinweise.

Subjektive Eindrücke

Dauerlächeln ist anstrengend, unehrlich und in keiner Weise hilfreich. Außerdem kommt man vollkommen unehrlich rüber. Sollte man also bleiben lassen. Aber was stattdessen? Insbesondere die Bereiche zwei bis fünf zeigen philosophische Richtungen auf, an denen man sich orientieren kann, um vom Dauerlächeln wegzukommen und einen für sich selbst besser geeigneten Umgang mit den Unwägbarkeiten des Lebens zu finden.

Die Texte sind leicht lesbar geschrieben. Immer wieder verbinden die Autor/innen die Aussagen mit den eigenen Lebensschicksalen. Doch mit Locker- und Leichtigkeit wird etlicher schwierigerer Stoff hinweggeschrieben.

Eine Rezension schreibt: "Doch hinter der Leichtigkeit ihrer Erzählweise verbirgt sich eine bemerkenswerte Tiefe." Das gerade habe ich eher als schwierig empfunden. Viel zu leicht lässt man sich von dieser Leichtigkeit hinwegtragen und verpasst dadurch vielleicht Wichtiges. Aber möglicherweise muss man heutzutage so schreiben, um überhaupt gelesen zu werden. Für mich war es der Leichtigkeit zu viel.

Trotzdem möchte ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen, denn das Buch bietet Alternativen zum sich-verstellen-Müssen in einer Welt, in der es nach wie vor um schneller, besser, weiter, glücklicher geht und die in gleichem Maße von Krisen und Unwägbarkeiten durchzogen ist wie die Zeiten und Epochen vor der unsrigen.

Fazit

Höchst interessant mit Anregungen, das eigene Dauerlächeln durch authentischeres Vorgehen zu ersetzen.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https:/belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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