Judith Winter Siebenschön

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Inhaltsangabe zu „Siebenschön“ von Judith Winter

»›Theo hat versagt.‹ Erstaunt blickt Christina Höffgen auf. Wer um Himmels willen ist Theo? Sie liest weiter. ›Du solltest Dich lieber beeilen. Die Adresse ist: Fordstraße 237. Ach übrigens: Ihr Name ist Jennifer.‹« Der rätselhafte Brief lässt Christina nicht mehr los. Gemeinsam mit ihrem Mann fährt sie zu der angegebenen Adresse, auch wenn sie nicht daran glaubt, dort tatsächlich eine Jennifer zu finden. Ein großer Irrtum. Die Abteilung für Kapitaldelikte der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main spannt die beiden Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou zusammen, um die bizarrste Mordserie aufzuklären, die die Stadt je erlebt hat. Unterschiedlich wie Tag und Nacht, misstrauen die beiden Frauen einander auf Anhieb. Doch wohl oder übel müssen sie sich zusammenraufen, denn bald jagen sie einen gewissenlosen Serienkiller, der seine Morde als grausige Themenwelten inszeniert. Und sein »Werk« ist noch nicht vollendet …

Spannend bis zur letzten Seite.lesenswert

— Trikerin
Trikerin

Super spannender Fall

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

Wow, war der spannend. Mehr davon !

— Kelo24
Kelo24

Heftiger Thriller mit einem interessanten Ermittler-Duo. Mal schauen, wie es mit denen weitergeht.

— KassDi
KassDi

Bildliche Beschreibungen & Überraschungseffekt. Dazu jede Menge Spannung. I love it! :)

— StMoonlight
StMoonlight

Toller Einstand in eine Reihe mit interessanten Frauencharakteren – und mit atemloser Spannung noch dazu!

— elmidi
elmidi

guter Auftakt für eine neue Reihe - zwischendurch noch Ausbaupotential

— zitroenchen76
zitroenchen76

Neue Reihe super schnell durchgelesen... sehr gut

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Der erste Fall für Em und Zhou. Ein Duo mit Charme und Biss

— Sassenach123
Sassenach123

Ein sehr spannender Thriller mit tollen Charakteren und einer bestens durchdachten Story. Diese Reihe muss ich weiterlesen!

— angi_stumpf
angi_stumpf

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  • Und da waren es sieben ...

    Siebenschön
    Babyv

    Babyv

    27. December 2016 um 11:37

    Der Krimi "Siebenschön" hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und letztendlich muss ich sagen, dass er bis zum Ende spannend geblieben ist. Die Story aber vor allem auch die beiden Protagonisten Em und Mai haben es mir angetan. Anfänglich haben die Mädels so ihre Schwierigkeiten miteinander, die größtenteils von Em und deren Vorgeschichte ausgehen aber im Laufe des Buches klärt sich diese immer weiter auf und macht ganz nebenbei Em noch um einiges interessanter ....  Der Fall, der sich in mehreren teilweise sehr bizarren Todesfällen aufsplittet ist sehr interessant gestaltet. Die Autorin hat mir, dank Ihrer Wortwahl, deutliche Bilder vor Augen geführt und manches war vielleicht einen Hauch zu deutlich ;)  Ich habe mich richtig so gefühlt als wäre ich mit am Tatort. Als hätte ich mich mit auf Spurensuche begeben und gerade darauf lege ich bei Krimis viel Wert!Eine wirklich packende Story, die es mir kaum ermöglicht hat, das Buch einfach so aus der Hand zu legen!Empfehlen kann ich es durchaus jedem Thriller Liebhaber aber auch Solchen, die es werden wollen! Daher vergebe ich 5 Sterne! 

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  • Spannend bis zur letzten Seite

    Siebenschön
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    18. December 2016 um 12:41

    Worum geht es in diesem Thriller bei diesem Titel? Zunächst könnte man denken, es geht um einen Mädchen-/Frauenroman, wenn man Siebenschön liest. Die Geschichte beginnt in der herbstlichen Jahreszeit. Ein Mann wird auf einen Hochsitz im Wald dirigiert, auf dem er sich hinknien soll. Dann wird ihm eine Schrotflinte an die Wange gehalten, und wenige Sekunden später ist sein Körper zerfetzt. Dieser Mordfall ist der erste Fall für das neue Frankfurter Ermittlerduo Emilia Capelli und Mai Zhou. Zwei unterschiedlich charakterliche junge Frauen, die diesen Mordfall und vier weitere inszinierte Mordfälle aufklären müssen. Emilia Capelli die forsche resolute, und Mai Zhou die nachdenkliche, aber kämpferische Ermittlerin müssen nach einem sogenannten Abzählreim den Mörder finden, der seine Taten präzise in die Szene setzt. Judith Winter schrieb einen spannenden Thriller, bei dem man sich häufiger fragt, wer nun als Mörder in Frage kommt, was mir persönlich selten bei Thrillern bisher passiert ist. Das ist ein gutes Zeichen, dass es Judith Winter bei ihrem ersten Thriller gelungen ist, mich (vielleicht auch andere LeserInnen) zu unterhalten. Besonders haben mir die beiden Charaktere der Ermittlerinnen Emilia Capelli (genannt: Em) und Mai Zhou (die neu ins Team gekommen ist) gut gefallen, weil sich Emilia Capelli anfangs schwer tut, mit Mai Zhou zusammenzuarbeiten. Aber Emilia Capelli wird im Laufe der Ermittlungen des Besseren belehrt. Die düstere Stimmung, die in diesem Thriller aufkommt, ist einerseits auf die Jahreszeit zurück zuführen (irgendwann fällt Schnee), und andererseits auf die teilweise undurchschaubaren Figuren, die böse oder naive Charkaterzüge aufweisen. Die Vorgehensweise des fast bis zum Schluss gesichtslosen Mörders findet in einer düsteren Stimmung statt, was wiederum der Leserschaft vor Rätsel stellt, wer nun der Mörder letzendlich ist. Schlussendlich hatte ich große Unterhaltung mit diesem Thriller, dass ich es nach einem langen Arbeitstag kaum abwarten konnte, im Zug nach Hause zu sitzen, um herauszufinden, wer der Mörder der Opfer ist. Judith Winter hat mich mit ihrem regionalen Thriller anhand der unterschiedlichen Charaktere der Ermittlerinnen und Opfer sowie der häppchenweisen Umschreibung des Mörders und die Vorgehensweise des Schreibplots unterhalten.

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    • 2
  • Sieben Leichen sollt ihr sein ...

    Siebenschön
    StMoonlight

    StMoonlight

    22. July 2016 um 19:19

    ~°~ Cover ~°~Das Cover ist auf den ersten Blick nicht wirklich eines Thrillers würdig. Zwar zeigt es, neben einem Schmetterling, einige Blutstropfen, dennoch wirkt es nicht unheimlich oder Angst einflößend. Auch der Titel "Siebenschön" klingt nicht nach einem fetzigen Titel für Spannung. Durch die Farbliche Gestaltung ist es, für mich, jedoch optisch ansprechend. Und, hat man den Roman erst einmal gelesen, macht auch der Titel durchaus Sinn. Bekanntlich kommt es ja, grade bei Büchern, auf den Inhalt an. >>> ACHTUNG! SPOILER!!! <<<~°~ Handlung ~°~ Von einem anonymen Briefeschreiber in eine verlassene Lagerhalle in Frankfurt Fechenheim gelockt, entdeckt ein Ehepaar eine Frauenleiche. Die Unbekannte wurde bei lebendigem Leib zersägt, bei der Leiche finden sich gemahlene Farnsamen und ein halb verwester Katzenkadaver. Was das neu formierte Team um die beiden Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt: Die Frau ist bereits das vierte Opfer eines Serienkillers, der seine Morde als bizarre Themenwelten inszeniert und dabei eine Detailbessenheit an den Tag legt, die selbst abgebrühte Ermittler erschaudern lässt. Und noch ist sein "Werk" nicht vollendet ...Die Abteilung für Kapitaldelikte der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main spannt die beiden ehrgeizigen Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou zusammen, um die Mordserie aufzuklären. Unterschiedlich wie Tag und Nacht, misstrauen sie einander auf Anhieb. Doch es geht um Menschenleben und, nicht minder wichtig: Es ist der größte Fall ihrer noch jungen Karriere, und keine will sich ihre Chancen von der anderen vermasseln lassen. ~°~ Geschichte/ Handlungsstränge ~°~Der Leser ist hier von Anfang an mitten im Geschehen. Schon auf den ersten Seiten begleitet man Christina, die den ominösen Brief erhält. Und ich fühlte auch direkt mit ihr. Merkte ihre Anspannung, ihre Zweifel, ... und fragte mich wie ich in so einem Fall wohl reagieren würde. Ein wenig bewunderte ich diese unbekannte Frau auch, dass sie den Mut hat ihrem Mann ins Vertrauen zu ziehen. Auch bei den Ermittlerinnen ist die Feinseeligkeit förmlich zu spüren. Beide sind Karrierefrauen und möchten Erfolge auf ihrer Seite verbuchen. Da eigentlich ein Kollege von Emilia den job an ihrer Seite bekommen sollte, ist diese nicht wirklich erbaut darüber, das plötzliche eine Asiatin auftaucht und die Stelle besetzt. Auch wenn ich die Figuren nur vorm geistigen Auge sehen konnte, so konnte ich die Blitze förmlich aus den Augen schießen sehen. Zickenterror pur. Aber neben den ganzen Spannungen bröckelt irgendwann die Ablehnung und Respekt entwickelt sich. Ich bin mir fast sicher, dass sich hieraus im Laufe der Reihe noch eine tiefe Freundschaft entspinnt. Neben den "Guten", gibt es aber natürlich immer - mindestens - einen Bösen. Auch dieser (oder diese? ;)) sind sehr gut dargestellt. Der Grund für den "Psychoterror" wird klar und dennoch bleibt eine Aura des Geheimnisvollen. Und, wie ich es bei einem guten Thriller liebe: Bis zum Schluss weiß der Leser nicht wer der Täter ist. Zwar hatte ich immer mal wieder eine Theorie, doch ich wurde überrascht.

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  • Toller Einstand in eine spannende Thriller-Reihe

    Siebenschön
    elmidi

    elmidi

    06. February 2016 um 16:21

    „Siebenschön“ ist der 2014 erschienene Anfangsband der Krimiserie mit den Frankfurter Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou. Emilia, genannt Em, ist Mitarbeiterin der Abteilung für Kapitaldelikte der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt a.M. und eigentlich sicher, dass anstelle ihres in die Elternzeit entlassenen Partners ihr guter Freund und Kollege Tom an seine Stelle tritt. Doch falsch, statt seiner trifft sie auf Mai Zhou, eine ehrgeizige Polizistin mit asiatischem Hintergrund, und gezwungenermaßen muss sie gleich mit dieser Person eine mehr als bedrückend-gruselige und geheimnisvolle Mordserie aufklären. Der Mörder verschickt Briefe an Menschen und lockt sie so an den Ort seiner Tat. Es müssen erst einige Leichen gefunden werden, um das Muster des Tötens zu erkennen, aber die Lösung des Falles ist damit noch lange nicht gelungen. Ein Thriller der Extraklasse, den ich an einem Tag durch hatte. Im Vordergrund steht der Fall, das Privatleben der Polizistinnen ist ein Hintergrundthema, wichtiger ist da schon das unvermutete und ungewollte Zusammentreffen und das erzwungene Zusammenarbeiten der beiden eigenwilligen emanzipierten Ermittlerinnen. Manchmal gereizt und manchmal auch ungewollt komisch geht dies vonstatten. Für alle, die es nicht mögen, mit dem Privatleben der Ermittler konfrontiert zu werden, ist hier die richtige Dosis gefunden, denke ich. Das Buch hat mich gefangen genommen. Vor dem Briefeschreiber mit seinen perfiden Nachrichten hat mich richtig gegruselt und auf die Auslösung des Falles bin ich so nicht gekommen. Dabei ist das Ganze zwar brutal, aber nicht unbedingt detailliert blutig – und auch hier war für mich die richtige Dosis gefunden. Fazit: Toller Einstand in eine Thrillerreihe mit interessanten Frauencharakteren – und mit atemloser Spannung noch dazu!

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  • Etwas besser als guter Durchschnitt

    Siebenschön
    Trucks

    Trucks

    10. January 2016 um 14:05

    Ein vermeintlich männermordender Vamp, der vom Verdacht freigesprochen wird. Eine junge Hauptkommissarin, die damit gar nicht gut klarkommt. Und dann wird ihr auch noch eine neue Partnerin zugeteilt, mit der sie ebenfalls droht nicht klarzukommen, weil sie mit Männern einfach besser zusammenarbeiten kann. Sagt sie. Nur bleibt ihr jetzt nichts Anderes übrig, als „in den sauren Apfel zu beißen“ und zwar kräftig, denn ein schier wahnsinniger Killer beansprucht nicht nur ihre volle Aufmerksamkeit , sondern auch ihre geballte Arbeitskraft. Nichts wirklich Neues, aber das ist bei einem Thriller auch schwierig, weil einfach auch alles schon mal da gewesen ist und wiederholen mag man sich als Autor natürlich auch nicht... Aber die Ermittlerinnen sind so erfrischend neu und innovativ, dass man über leichte Schwächen der Geschichte als Leser gern hinwegsieht. Die Handlung schien mir nicht immer logisch, aber wie gesagt, die beiden jungen Frauen machen das wieder wett und spannend unterhalten wird man allemal von "Siebenschön", denn Judith Arendt verpackt ihre Geschichte wirklich eloquent und durchaus spannend. Das Buch wäre mir vom Cover her sicherlich nicht großartig aufgefallen und auch den Titel finde ich recht nichtssagend, so dass ich froh bin, dass ich das Buch doch noch gelesen habe, denn die hat mich fast vollends überzeugt, daher: 4 Sterne.

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  • Siebenschön

    Siebenschön
    zitroenchen76

    zitroenchen76

    05. January 2016 um 07:42

    Dies ist der erste Band zu einer neuen Serie. Emilia Capelli arbeitet in Frankfurt bei der Polizei, Einheit Kapitaldelikte. Sie ist eine taffe, raue Frau, die lieber mit Männern arbeitet als mit Frauen. Ihr Kollege geht überraschend in Elternzeit und Emilia bekommt eine neue Partnerin: May Zhou. Beide Damen haben ihre Vor- und Nachteile - doch für den bekannten Zickenkrieg ist nicht viel Zeit. Ein Serientäter bringt der Reihe nach Leute um, er scheint ein Schauspiel zu veranstalten und ganz akribisch vorzugehen. Außerdem schickt er Unbeteiligten Briefe, damit die Toten gefunden werden. Langsam kommt ans Licht, daß alle Beteiligten mehr oder weniger Kontakt zu einem Psychologen haben... Mir gefallen die beiden Protagonisten sehr gut. In ihrer eigenen Art sind sie sympathisch, nachvollziehbar und passen sehr gut zueinander. Der Krimi ist nach einer langen Anfangsphase (für mich haben sich die Einführungen der Personen zu lang gezogen) sehr spannend geworden. Die Morde sind plastisch, aber nicht zu blutig. Relativ flüssig zu lesen. Als Emilia das Muster des Täters aufgedeckt hat, hätte ich mir gewunschen, dass sie dies jemanden erklärt - ich habe es nämlich leider nicht durchschaut. Freue mich nun auf Band zwei, ich denke ohne die Anfangsschwierigkeiten wird mich dieser noch mehr begeistern.

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  • Krimi mit Biss

    Siebenschön
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2016 um 12:11

    Die zwei Kommissarinnen müssen sich zu erst aneinander gewöhnen aber viel Zeit bleibt ihnen nicht dabei. Denn da gibt es einen Mord, dann einen weiteren und es stellt sich sehr schnell heraus es handelt sich um einen Serienkiller der in Rätsel schreibt und mordet, leider werden die Abstände zwischen denen wo man die neuen Opfer findet immer kürzer, also drängt die Zeit.... aber was will er den Frauen mit seinen Rätseln sagen, wie hänge alles zusammen???? Spannend und gut geschrieben.... wunderbar.

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  • Dritter Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou

    Sterbegeld
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    Die Frankfurter Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou müssen diesmal einer internen Ermittlung auf Wunsch ihres Chefs nachgehen. Nämlich den Mörder ihres Kollegen Thorsten Mohr zu ermitteln, der bei einem polizeilichen Einsatz ums Leben kam. Acht Monate davor wurden die vierköpfige Familie Svensson bestialisch in ihrem Haus umgebracht. Der sechsjährige Sohn Leon telefonierte noch mit der Polizei als sich der Mörder bereits im Haus befand. Der Familienvater Erik und die dreijährige Tochter Pippa waren sofort tot. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Mutter Sonja Svensson. Emilia und Mai fragen sich, warum laut Indizien die Mutter zum Schluss ermordet wurde, und ihr Gesichtsausdruck erstarrt gewesen ist. Ist der verurteilte Armin Bormann der tatsächliche Mörder der Familie Svensson? Auch der Fall Thorsten Mohr bringt den beiden Frauen Kopfzerbrechen. Warum legte ihr Kollege Mohr seine Schutzweste ab? Die beiden Ermittlerinnen müssen unbemerkt ermitteln, um eine undichte Stelle in ihrem Team offenzulegen. Für beide Frauen stellt es sich als eine psychische und physische Herausforderung dar. Mit diesem Kriminalroman veröffentlichte die deutsche Autorin Judith Winter ihren dritten Fall der beiden jungen Kriminalkommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou. Emilia und Mai sind junge motivierte Kommissarinnen, die gerne auch Grenzen und Behördengänge umgehen, aber auch ihrem Chef oder Kollegen gerne Paroli bieten. Wie beim ersten Kriminalroman „Siebenschön“ von Judith Winter erfährt man über die beiden Hauptprotagonistinnen die einen oder anderen Aspekte aus ihrem Privatleben. Erstmalig duzen sich die beiden Kolleginnen. Die Spannung in diesem Roman baute die Autorin anhand der Komplexität der Geschichte und der zum Teil undurchsichtigen Figuren auf. Ebenso besteht eine permanente Unterhaltung in der Geschichte durch die beiden Fälle, die hin und wieder mit einem trockenen Humor der Figuren Emilia und Mai beitragen. An manchen Stellen wirkt die Geschichte düster aufgrund der Atmosphäre, was aber gut zu der Gesamtgeschichte passt. Dieser Kriminalroman der Autorin Judith Winter hat mich ebenso gut unterhalten wieder der erste Roman „Siebenschön“. Die Beziehungen der Figuren und die Nebenschauplätze wurden zu einer fesselnden Geschichte konstruiert, so dass man das Buch nicht beiseitelegen möchte. Außerdem gefällt mir der Humor der beiden Ermittlerinnen Emilia und Mai, der die Geschichte nicht nur spannend und düster erscheinen lässt. Als Leserin stellt man fest, dass sich Emilia Capelli und Mai Zhou allmählich zu einem eingespielten Team entwickeln. Ich möchte somit noch mehr Fälle von den beiden dynamischen Powerfrauen lesen.

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    • 6
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    27. December 2015 um 13:20
    parden schreibt Irgendwie ist an mir vorbeigegangen, dass 'Siebenschön' Nachfolger hat. Huch. Da muss ich wohl mal nach den Folgebänden Ausschau halten!

    1.) Siebenschön 2.) Lotusblut (liegt bei mir noch auf dem SuB) 3.) Sterbegeld Es sind aber abgeschlossene Fälle. Man kann die Bücher unabhängig lesen. Etwas mehr aus dem Privatleben der beiden ...

  • Toller Start

    Siebenschön
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    26. December 2015 um 21:58

    Judith Winter beginnt mit "Siebenschön" eine neue Thriller Buchreihe und der erste Teil hat mir sehr gut gefallen. Die Kommissarin Emilia Capelli arbeitet in der Abteilung Kapitaldelikte und hat es mit wirklich schlimmen Fällen zu tun. Ihr Partner begibt sich sehr überraschend in Elternzeit und zuerst glaubt Emilia das das ganze nur ein Scherz ist. Aber das ganze ist kein Scherz und irgendwie kann sie das ihren ehemaligen Partner auch nicht verzeihen und versteht das ganze nicht. Das macht sie am Anfang doch ein bisschen unsympathisch, das muss ich gestehen. Da sie mit Frauen nicht so kann, versucht sie ihren alten Partner zu bekommen und das ganze scheitert aber und die neue Kollegin Mai Zhou wird ihr zugeteilt. Da ein skrupelloser Mörder in Frankfurt sein Unwesen treibt, haben die beiden Anfangs gar nicht die Zeit sich kennen zulernen und Emilia die Em genannt wird, verhält sich nicht unbedingt nett ihrer neuen Kollegin gegenüber. Der Mörder schickt unbeteiligten Personen Briefe, in denen er Hinweise versteckt und ist der Polizei eigentlich immer einen Schritt voraus. Der Schreibstil gefällt mir hier sehr gut und es lässt sich wirklich fließend lesen, die Charakter sind toll und lebensecht beschrieben. Die Tötungs- Methoden, auch wenn sie furchbar sind, sind mir jetzt aber nicht unbedingt nahe gegangen und da hätte ich mir etwas mehr Nervenkitzel gewünscht, das war mir alles ein bisschen zu Harmlos geschildert und ließ mich in keinen Moment zittern oder erstarren.  Am Ende fügt sich alles glaubhaft zusammen und auch privat kommen wir den beiden Ermittlerinnen immer näher. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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  • Siebenschön

    Siebenschön
    HK1951

    HK1951

    19. December 2015 um 14:12

    Zwei neue Ermittlerinnen am Start – und gleich werden sie mit einem Täter konfrontiert, der grausamer kaum noch sein könnte. Ein Serientäter, der gezielt gewisse Leute tötet ? Oder sind es die Taten eines Wahnsinnigen ohne einen Plan dahinter ? Emilia Capelli braucht einen neuen Partner – und bekommt vom Chef eine Kollegin zugeteilt. Das schmeckt ihr gar nicht, denn sie ist sehr ehrgeizig sowie fleißig und meint, mit einem Mann besser zusammenarbeiten zu können. Ihr Chef hingegen wirft ihr vor, sie meine nur, einen Mann besser leiten/lenken zu können... Doch ihre neue Partnerin ist auch nicht ohne... Judith Winter startet mit der Schilderung eines brutalen Mordes. Später erfährt man noch einem zweiten Fall und beide Opfer erahnen den Täter. Hatten sie eine Verbindung ? Das Spannungslevel ist meines Erachtens nach von Anfang an hoch und flaute auch während des restlichen Buches kaum ab. Der Schlagabtausch zwischen den beiden jungen Ermittlerinnen war zugleich witzig und unterhaltsam. Ein wirklich guter Thriller mit Ermittlerinnen, von denen ich gern wieder lesen würde.

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  • Muss man lesen

    Siebenschön
    flieder

    flieder

    30. November 2015 um 21:23

    Gegen ihren Willen bekommt Emilia Capelli eine neue Kollegin vorgesetzt. Ihr schöner Plan, dass ein guter Freund den Posten bekommt muss sie somit in den Wind schlagen. Doch viel Zeit bleibt ihr nicht. Eine schreckliche Mordserie erschüttert Frankfurt. Bevor die Toten allerdings aufgefunden werden, bekommen  Unbeteiligte mysteriöse Briefe die den Fundort der Leichen beschreiben. Den Mörder zu durchschauen erweist sich als äußerst schwierig, denn sowohl Männer als auch Frauen gehören zu den Opfern und auch die Mordarten unterscheiden sich stark. Ein Mann wird auf einem Hochsitz erschossen, eine Frau liegt zersägt in einer Tiefkühltruhe und immer schneller tauchen neue grausam entstellte Opfer auf. Emilia bleibt nichts anderes übrig als sich auf ihre neue Kollegin Mai Zhou einzulassen um dem Treiben des Täters  ein Ende zu bereiten. Dieser Thriller bietet alles was das Herz begehrt. Atemlose Spannung bis zum Schluss, gut durchdachte Wendungen und ein sehr flüssiger Schreibstil machen das Buch zu einer absolut empfehlenswerten Lektüre. Der Leser darf mitfiebern mit den beiden total unterschiedlichen Protagonisten Emilia und Mai. Judith Winter ist ein toller Debütroman gelungen und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Fälle des neuen Ermittlerduos

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  • Toller Reihenauftakt!

    Siebenschön
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    22. November 2015 um 15:52

    Die Geschichte: Emilia Capelli ist Kommissarin und hat es beruflich mit den schlimmsten Fällen zu tun, denn sie arbeitet in der Abteilung für Kapitaldelikte. Als ihr Partner sich recht überraschend in Elternzeit begibt, wird ihr eine neue Kollegin zugeteilt: die Asiatin Mai Zhou. Em ist nicht gerade dafür bekannt, gerne mit Frauen zusammen zu arbeiten und so verhält sie sich zunächst auch eher abweisend gegenüber Mai. Doch für möglichen Zickenkrieg haben die beiden Frauen überhaupt keine Zeit, denn ein sehr organisierter und skrupelloser Mörder treibt sein Unwesen in Frankfurt. Er ist sehr kreativ was seine Tötungsmethoden betrifft und er bezieht anscheinend völlig unbeteiligte Personen in die Taten ein, indem er ihnen Briefe mit Hinweisen zukommen lässt. Der Täter scheint den Ermittlern immer ein ganzes Stück voraus zu sein, auch als diese recht bald eine Gemeinsamkeit zwischen den Opfern entdecken: alle hatten Kontakt zum gleichen Psychologen. Steckt er hinter den ausgeklügelten Verbrechen? Meine Meinung: Und schon wieder eine Bücherreihe, die ich unbedingt weiterlesen muss. Bin absolut begeistert von diesem Thriller! Judith Winter hat einen tollen Schreibstil, der einfach zu lesen ist und niemals gekünstelt wirkt. Die Dialoge sind glaubhaft und ihre Figuren beschreibt sie mit sehr viel Liebe zum Detail. Die Hauptfiguren Em und Mai sind zwei junge Frauen, die auf den ersten Blick vielleicht sehr unterschiedlich sein mögen, doch im Grunde sind sie sich ähnlicher, als sie sich eingestehen wollen. Die anfänglichen Konflikte zwischen ihnen werden sehr lebensnah geschildert und auch die Phase der Annäherung ist bestens nachvollziehbar. Auch die anderen Beziehungen, die im Buch eine Rolle spielen, fand ich absolut authentisch dargestellt, egal ob Mutter-Tochter-, Geschwister-, Kollegen- oder Liebesbeziehungen. Die Autorin hat auch eine perfekte Balance zwischen Privatem und Ermittlungsarbeit gefunden. Man erhält immer so viel Hintergrundinformationen, dass die Figuren noch lebendiger und glaubhafter erscheinen, aber ohne dass es die Spannung beeinträchtigen würde. Alles fügt sich perfekt ineinander. Die Morde und vor allem der Täter können schon für ordentlich Gänsehaut sorgen, wenn man sich vorstellt, dass es solche Menschen ja tatsächlich gibt. Gefühllose Soziopathen, die ohne jegliche Reue die schlimmsten Verbrechen begehen. Die Autorin gewährt uns auch Einblicke in die Arbeits- und Gefühlswelt eines Psychologen, der mit solchen Patienten umgehen muss. Und sie schildert glaubhaft und eindrücklich, welche Folgen das haben kann. Glücklicherweise haben die Opfer auch oft unsympathische Charakterzüge, so dass der Verlust meistens leichter zu ertragen ist. So konnte ich mehr mit Em und Mai mitfühlen, die es nicht nur im Job nicht immer leicht haben, sondern auch aus etwas anstrengenden Familien stammen. Bis zum Schluss blieb das Buch sehr spannend und man kommt erst spät dahinter, wer der Täter ist. Wirklich toll geschrieben und trotz der oft grausigen Morde nicht übertrieben bluttriefend. Kann ich nur empfehlen! Fazit: Sehr spannend, authentische Charaktere und eine toll durchdachte Story … ich freu mich schon auf den nächsten Band der Reihe!

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  • Der 1. Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou

    Siebenschön
    zusteffi

    zusteffi

    14. November 2015 um 22:03

    Der 1. Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam, da es mir hier bei lovelybooks immer wieder begegnete und das Cover mir sofort ins Auge fiel. Emilias Partner geht in Elternzeit und Emilia ist der Überzeugung, dass ein guter Freund von ihr ihr neuer Partner wird. Als ihr jedoch die 2 Jahre jüngere, unnahbar wirkende Asiatin Mai Zhou zur Seite gestellt wird geht Emilia direkt auf Konfrontation und Abwehr. Sie sieht in Mai die perfekte, zu hübsche, zu schlanke Frau und gibt ihr vorerst keine Chance ihr wahres ich zu zeigen. Ihnen bleibt jedoch auch keine Zeit zum großen Kennenlernen, da die Frauenleiche in einer Lagerhalle nur das erste gefundene Opfer eines Serienmörders ist. Die Ermittlungen fand ich sehr gut und absolut spannend, da die Informationen zu den Opfern und die Verbindungen erst nach und nach zu Tage kamen. Das Gesamtbild setzt sich langsam zusammen, wächst aber stetig. Hinweise und Infos zum Täter haben sich mir erst ab ca. Seite 300 erschlossen, was absolut gut so war. Zum Stillstand kam es bei den Ermittlungen nie, dadurch entstanden für mich auch keine langweiligen Phasen. Näher möchte ich zu den Fällen nicht eingehen, da ich hier nichts verraten möchte. Die Hauptcharaktere sind mit 26 und 28 Jahren noch sehr jung, das hat mich überrascht. Ist das für ein Ermittlerduo real? Beide wirken jedoch absolut kompetent und wissen was sie tun. Ich habe ja auch die Vermutung, dass die Beiden mehr verbindet, als sie es glauben. Aber das ist nur eine Vermutung, den allzu viel konnte man über die einzelnen Personen noch nicht erfahren. Emilia verschanzt sich hinter einer Abwehrmauer von Stutenbissigkeit und Vorurteilen, dafür könnte der Hauptgrund sein, dass ihr ehemaliger Partner überraschend in Elternzeit ging und sie sich alleine gelassen fühlt. Weiterhin hat ihr Freund sie betrogen und somit ihr Misstrauen anderen gegenüber wohl noch verstärkt. Mias Vater ist erfolgreicher Banker und sie stammt aus gehobeneren Verhältnissen. Da ihre Eltern sie aber anscheinend in ihrem Lebensweg überhaupt nicht unterstützen kommt auch sie mir sehr alleine vor. Um die beiden Ermittlerinnen besser kennenlernen zu können fehlt es mir in diesem Buch noch an Informationen, aber ich hoffe doch, dass "Lotusblut" mir da weiterhelfen kann. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen. Ich habe ca. die ersten 80 Seiten benötigt, um die teilhabenden Personen im Kopf richtig sortiert zu bekommen. Störend empfand ich das aber nicht. Mein Fazit: Jung, modern, spannend . Auf alle Fälle lesenswert und der nächste Fall "Lotusblut" steht definitiv auf mein Leseliste. Mir gab es in diesem Buch eine Spur zu viel Zickenkrieg, aber diese Differenzen sollten beim nächsten Fall (hoffentlich) aus dem Weg geräumt sein.

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  • Italien triftt China in Frankfurt - tolle Ermittlerinnen !

    Siebenschön
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    27. October 2015 um 22:11

    Mein erster Roman von dieser Autorin, entliehen in der Stadtbücherei. Der Einstieg in die Geschichte beginnt spannend mit einem Verbrechen und ziemlich schnell kristallisiert sich heraus, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Ermittlerin ist Hauptkommissarin Emilia Capelli, kurz Em genannt, mit italienischen Wurzeln. Em’s Partner im Polizeidienst hat überraschenderweise für alle im Team  Elternzeit genommen und Em, die sich einen alten Freund als neuen Kollegen erhofft hat, wird eine Asiatin als Partnerin zugeteilt. Nicht ganz verständlich war mir die dürftige Erklärung von Em, dass sie mit weiblichen Kolleginnen nicht als Partner zusammen arbeiten kann. Zitat S. 47:  „Jeder in der Abteilung weiß, dass du mit Weibern nicht kannst“.  Das ist eine ziemlich plumpe Aussage. Tiefer geht die Erklärung nicht, trotzdem überträgt sich diese Abneigung auf die gut aus- und weitergebildete neue Kollegin Mai Zhou, die keinen angenehmen ersten Arbeitstag hat. Im Laufe der Geschichte lernt der Leser die engsten Kollegen aus dem Team kennen, und auch die beiden Hauptprotagonistinnen beschnuppern sich misstrauisch. Der Leser lernt beide Hauptprotagonistinnen gut kennen, die verschiedenen kulturellen Hintergründe der italienischen und der Chinesischen Kultur, die verschiedener nicht sein könnten. Hauptstrang des Erzählens ist aber der Serienmörder, hier wurden für den Leser „thriller-artige“ Elemente eingebaut, und ich, ein eher ängstlicher Leser, tja, mir haben sich auch stellenweise die Nackenhaare gesträubt, als die potentiellen Opfer in eine Falle gelockt wurden. Die Autorin lockte mich als Leser mit ihren stilistischen Aufbau in manche Angstfallen, z:b: wenn bestimmte Personen sich verfolgt fühlten, wurde dies zum fürchten auf den Höhepunkt getrieben und dann – dann fuhr halt eben nur gerade ein Auto vorbei und nicht passierte.  Superb. Am Schluss wird dann alles gut, der Täter wird gefasst und Kollegin Zhou ist halbweg ins Team integriert. Die Autorin hat auch einige männliche Kollegen interessant genug gestaltet, so dass man sich schon jetzt vorstellten kann, dass Capelli oder Zhou nicht von einer Liebschaft verschont bleiben werden. Erste zarte, aber wirklich ganz zarte Bande (zartes Zulächeln) wurden schon geknöpft… Am Schluss gab es die ein oder andere für mich nicht ganz schlüssige Szene, aber trotz allem gelingt ein guter Abschluss.   Fazit: Das Ermittler-Team erinnerte mich ein wenig an  „Rizolli & Isles“, allerdings spielt die Geschichte ganz profan in Frankfurt, eine für mich interessante Komponente, da ich in weitläufiger Umgebung wohne und ich einige „Ecken“ vom Hörensagen kenne. Die Entwicklung der beiden Ermittlerinnen wird aufgrund des Kulturunterschiedes spannend bleiben. Mich hat besonders die Kultur von Kollegin Zhou fasziniert. Ich habe mich in der Bücherei direkt für den nächsten Band auf die Warteliste setzen lassen und kann es kaum erwarten, diesen in den Händen zu halten.. Das Ermittler-Team Capelli und Zhou hat definitiv großes Potenzial.   Reihenfolge „Capelli + Zhou“:   1.       Band: Siebenschön 2.       Band: Lotusblut 3.       Band: Sterbegeld  (erscheint im Dez. 2015)

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  • Durchaus überzeugend

    Siebenschön
    marcelloD

    marcelloD

    29. August 2015 um 19:58

    "Siebenschön" handelt von der sehr ehrgeizigen Emilia Capelli, die sich für ihre 28 Jahre schon einen ausgezeichneten Ruf in der Abteilung für Kapitaldelikte erarbeitet hat. Nun geht ihr Partner in Elternzeit und Capelli bekommt eine neue Partnerin zugeteilt. Em ist schon frustriert, dass es sich überhaupt um eine Frau handeln muss und sie ist sogar noch jünger als sie selbst. Mai Zhou kommt gerade von ihrer Ausbildung in den USA nach Hause und übernimmt nun die neue Stelle. Gleich der erste gemeinsame Fall hat es gewaltig in sich, denn Schlag auf Schlag mehren sich die Leichen, drapiert in schaurigen Szenarien. Capelli und Zhou müssen ihre anfängliche Skepsis einander gegenüber beiseite schieben und den Serienmörder stoppen. "Siebenschön" ist definitiv ein gelungenes Debüt. Bei deutschen Krimis/Thriller ist man ja immer etwas skeptisch, aber der erste Fall um Capelli/Zhou konnte vor allem durch Spannung und gut durchdachter Story überzeugen. Die beiden Protagonistinnen finde ich vom Ansatz gut gewählt, ich frage mich nur, warum ausgrechnet beide einen multikulturellen Hintergund haben müssen. Capelli ist anfangs sehr nervig und in ihrem Denken komplett von ihrer Eifersucht der neuen Kollegin gegenüber beeinflusst. Dieser Aspekt ist, wenn man so ehrgeizig ist wie sie, durchaus verständlich, aber so wurde man mit ihr einfach noch nicht warm. Über Mai Zhou erfährt man schon wesentlich mehr und durch ihre bodenständige und im gesunden Maße selbstbewussten Art kann sie durchaus überzeugen. Was mir eindeutig gefehlt hat, ist die sich langsam aufbauende Beziehung zwischen den beiden Frauen beobachten zu können. Gemeinsame Autofahren zu Zeugenbefragungen wurden nicht im geringsten beleuchtet. Gerade solche Momente hätten sich doch genial geeignet, sich gegenseitig auszufragen und so langsam abzutasten. Dies wurde leider vertan und so kam das Friede, Freude, Eierkuchen- Szenario am Ende viel zu abrupt. Auch weitere Kollegen und Familienmitglieder wurden eingeführt, aber immer nur so spärlich, dass man diese zu Genüge in weiteren Fällen durchleuchten könnte. Dies ist ein Aspekt, der mir gut gefällt, denn ich habe absolut nicht das Gefühl, dass schon irgendetwas auserzählt ist. Der Plot an sich war wie gesagt überzeugend. Der Anteil an personalen Kapitel der Kommissarinnen und der der Opfer war gut gewählt. So hatte man viele Perspektiven, die gut die Spannung aufbauten. Der Fall war ebenfalls spannend und auch "schön" brutal. Es war definititv nichts alltägliches und entwickelte dadurch eine eindeutig schaurige Atmosphäre. Wie der Fall gelöst wurde und auch warum der Täter wen wie getötet hat, war überraschend und gelungen. Für meinen Geschmack war nur etwas zu früh klar, wer letztlich der Täter sein wird. Das kann man sicherlich verbessern, damit die Spannung bis zum Ende hochgehalten wird. Fazit: Der Titel erklärt sich für mich zwar nicht, aber ansonsten ist "Siebenschön" ein toller Thriller, der einiges anreißt, aber noch viel Potential für weitere Fälle hat und da bin ich guter Hoffnung, dass sich Judith Winter da noch weiter steigern kann! Somit vergebe ich wegen kleinen Kritikpunkten 4 Sterne!

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