Die dreizehn Gezeichneten

von Judith und Christian Vogt 
4,5 Sterne bei28 Bewertungen
Die dreizehn Gezeichneten
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"Die 13 Gezeichneten" sprüht voller Ideen und Magie und hat mich nach der ersten Seite nicht mehr losgelassen.

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Ein spannender Roman, der uns Verantwortung für unsere Fähigkeiten lehrt

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Inhaltsangabe zu "Die dreizehn Gezeichneten"

Sygna, die Stadt des Handwerks. Die Stadt der magischen Zeichen. Seit die Armee von Kaiser Yulian die Stadt erobert hat, ist den Einheimischen die Ausübung ihrer jahrhundertealten Magie jedoch verboten. Eine Widerstandsgruppe will dies nicht hinnehmen.

Auch Dawyd, Mitglied der Fechtgilde, wird für die Ziele der Rebellen eingespannt. Denn die kaiserliche Geheimpolizei strebt danach, die mächtigen Wort-Zeichen unter ihre Kontrolle zu bringen. Mit ihnen wären die Besatzer in der Lage, Gefühle und Gedanken zu manipulieren, und das muss um jeden Preis verhindert werden …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404208920
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:23.02.2018

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    JennyWanderlusts avatar
    JennyWanderlustvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: "Die 13 Gezeichneten" sprüht voller Ideen und Magie und hat mich nach der ersten Seite nicht mehr losgelassen.
    Großartiger Reihenauftakt mit faszinierendem Magiesystem

    PLOT

    Einst blühte die Stadt Sygna unter der Macht des Gildenrats und deren geheimnisvolle Zeichenmagie. Doch es gab einen Verräter, der sich gegen die Regeln ein zweites Zeichen aneignete und der Armee von Kaiser Yulian dazu verhalf die Gildenmeister zu stürzen. Seitdem herrschen die Aquintaner mit eiserner Faust über das unterworfene Volk. Alle Dichter wurden in Gefangenschaft genommen und obwohl die anderen Zünfte frei sind, stehen sie unter Bewachung der Besatzer. Doch Rebellen sammeln sich im Untergrund, fest entschlossen den roten Rufin, Hauptmann der Geheimpolizei, zu stürzen und Sygna von ihren Besatzern zu befreien. Dawyd, Mitglied der Fechtgilde, wird ohne seinen Willen von den Rebellen in ihren Plan eingespannt und muss schon bald Stellung beziehen. Denn Rufin strebt danach das Wortzeichen unter seine Kontrolle zu bringen, womit er Gefühle und Gedanken aller kontrollieren könnte. Es liegt an den Rebellen dies zu verhindern.

     

    REVIEW

    "Die 13 Gezeichneten" haben es von Beginn an geschafft mich immer wieder zu überraschen. Es ist eine fantastische Geschichte, die tiefgründig ausgearbeitet wurde und mit einem großartigen Worldbuilding überzeugt. Das Buch steckt voller Magie und sprüht vor neuen Ideen, die toll umgesetzt wurden. Es ist mal wieder etwas ganz anderes und kann sich von anderen Büchern absetzen. Die vielschichtigen Charaktere konnten mich begeistern und besonders der grandiose Antagonist hat es mir angetan! Judith und Christian Vogt gelingt es mit Leichtigkeit unterschiedliche Protagonisten zum Leben zu erwecken, die einem alle irgendwie ans Herzen wachsen. Mich hat besonders der herausragende Schreibstil mitgerissen, der Sygna erst lebendig werden lässt und einem das Gefühl gibt selbst ein Teil der Geschichte zu sein. Ich kann die Fortsetzung kaum abwarten und freu mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit den Rebellen.

     

    CHARAKTERE

    Manchmal steckt eine Geschichte voller großartiger Charaktere und doch verfällt man dem einen Charakter bei dem man eigentlich nicht schwach werden 'darf'. Wer eine Schwäche für Antagonisten hat, der kommt bei diesem Buch voll auf seine Kosten. Die Rede ist vom roten Rufin! Er ist einer der tollsten Schurken, der mir seit langem untergekommen ist und unglaublich vielversprechend und vielschichtig gestaltet. Dadurch wurde er für mich zum faszinierendsten Charakter der Geschichte und obwohl Rufin keiner der Guten ist, fiel es mir schwer ihn nicht zu mögen. Er ist unglaublich clever und ehrgeizig und es steht außer Frage, dass er die Handlung erst so interessant macht. Ich liebe es wenn Autoren mal nicht dem üblichen Schema folgen und ihre Bösewichte stattdessen mit mehr Tiefe gestalten.

     

    Allgemein bietet "Die 13 Gezeichneten" unterschiedliche Charaktere, die für Abwechslung sorgen. Obwohl man Dawyd zunächst als Held der Geschichte vermutet, wird schnell deutlich, dass nicht ein einziger Protagonist im Vordergrund steht, sondern allen gleichermaßen Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das fand ich sehr schön, weil so jeder Leser einen Charakter finden kann, mit dem er mitfiebert. Da es so viele interessante Personen gibt, ist mir Dawyd auch tatsächlich gar nicht vordergründig in Erinnerung geblieben. Stattdessen sind es Charaktere wie der Dichter Ismayl, der eine unglaubliche Entwicklung durch macht oder Ignaz, der geheimnisvolle Rebellenanführer, die mich begeistern konnten.

     

    Dem Autorenduo ist es gelungen die Charaktere sehr authentisch darzustellen, was es leicht macht sich in sie hineinzuversetzen. Neigel, der Pechvogel, verdient dabei ganz besonders viel Sympathie und ich bin gespannt in welche Richtung sich sein Handlungsstrang entwickeln wird. Zudem gibt es zwei starke, weibliche Protagonistinnen, die mich gleichermaßen begeistern konnten. Kilianna, die Informantin und Jendra, die Rebellin sind großartigen beschrieben und toll ausgearbeitet. Sie sind beide ein wichtiger Bestandteil der Gruppe und mir hat es viel Spaß gemacht zu sehen wie sie sich weiterentwickeln und nicht gerettet werden müssen, sondern stattdessen selbst mehr als einmal die Rebellion retten.


    WELTENBAU

    Ein durchdachtest Magiesystem und ein komplexer Weltenbau sind für mich die zwei Grundpfeiler eines guten Fantasyroman. Besonders beim Magiesystem konnte "Die 13 Gezeichneten" bei mir punkten. Es gibt Gilden, in denen die Zeichenmagie durch Meister streng überwacht wird. Diese Idee fand ich sehr spannend und besonders das Wortzeichen hat es mir angetan. Ich finde es schön, dass hier das gesprochene Wort die größte Macht innehält und es mal nicht auf reine Muskelkraft ankommt. Doch auch die anderen Zeichen fand ich interessant und wäre es nach mir gegangen hätte ich am liebsten noch mehr darüber gelesen. Der Ursprung dieser Magie findet sich in den Urzeichen, welche sagenumwoben sind. Gemeinsam mit den Protagonisten erkundet der Leser das Geheimnis dieser Urzeichen und mich hat diese Idee total begeistert und lässt mich selbst im Nachhinein noch nicht los. Ich will unbedingt mehr darüber erfahren und hoffe noch tiefer in das Magiesystem abtauchen zu können.

     

    Der Weltenbau gefällt mir ebenfalls gut, wobei man diesen durchaus noch weiter ausarbeiten kann und es viel Luft nach oben gibt. Die Handlung spielt in Sygna und obwohl der Leser viel über die Stadt erfährt, hätte ich gern noch mehr über das Umfeld und die Welt, in der wir uns befinden, erfahren. Dies ist natürlich Geschmackssache, aber ich mag es einfach viele Informationen zum Weltenbau zu bekommen. Sygna selbst ist aber durchaus gut gelungen und ich kann durchaus verstehen, dass die Autoren auch da noch einiges für die Folgebände zurückhalten. Als Setting hat mich besonders die Verkehrte Stadt begeistert. Dieser Ort ist einfach so anschaulich beschrieben und die Idee dahinter ist einfach großartig. Dem Titel des zweiten Teils zufolge erwartet uns eine Rückkehr dahin und ich kann es jetzt schon kaum abwarten die Geheimnisse um die Verkehrte Stadt zu erfahren.

     

    SCHREIBSTIL

    Judith und Christian Vogt haben einen sehr bildgewaltigen Schreibstil, der die Geschehnisse und Orte vor den Augen des Lesers lebendig werden lässt. Gleichzeitig lässt sich die Geschichte unheimlich gut lesen und man sinkt einfach mit jeder Seite tiefer in die Handlung ein. Das Autorenduo beschreibt die Geschehnisse richtig anschaulich und besonders die Kampfszenen sind hervorragend geschrieben. Ich habe mich ein wenig in den Schreibstil der beiden verliebt und einige Szenen sind mir dadurch besonders in Erinnerung geblieben. Der Leser verfolgt die Handlung aus der Sicht verschiedener Charaktere, wobei der Erzähler innerhalb der Kapitel öfter mal flüssig zum nächsten übergeht. Besonders bei "Die 13 Gezeichneten" finde ich diese Erzählweise sehr wichtig, da einem andernfalls viel zu viel von der Geschichte entgehen würde. Besonders spannend fand ich es den Antagonisten zu verfolgen, der gerade in Fantasybüchern oftmals viel zu kurz kommt.

     

    COVER

    Als notorischer Coverkäufer wäre ich um "Die 13 Gezeichneten" im Buchladen wohl nie herumgekommen! Es ist einfach ein richtiger Eyecatcher und macht sich großartig im Bücherregal. Das Cover zeigt Dawyd im nächtlichen Sygna und ich liebe besonders die vielen kleinen Details, wie die Zeichen der einzelnen Gilden, die nicht nur - golden gehalten - mit dem Titel harmonieren, sondern auch versteckt auf den Türen zu finden sind. Doch damit hört die Liebe zum Detail noch längst nicht auf. Im inneren erwartet den Leser nämlich eine wunderschön gestaltete Karte von Sygna, gemeinsam mit einer Liste der 13 Urzeichen und der 13 Zünfte und Gilden mit Sitz im Rat. Ich bin ein riesiger Fan von solch kleinen Extras und besonders Karten gehören für mich bei einem Fantasybuch einfach dazu. Es war schön immer wieder mal nachschlagen zu können, wo sich die Helden momentan befinden und für die Fortsetzung hoffe ich persönlich auf eine Karte der Verkehrten Stadt!

     

    FAZIT

    "Die 13 Gezeichneten" sprüht voller Ideen und Magie und hat mich nach der ersten Seite nicht mehr losgelassen. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und besonders der Antagonist hat mich absolut begeistert. Das großartige Worldbuilding und der bildgewaltige Sprachstil macht das Buch zu einem wahren Lesegenuss und ist ein Muss für jeden Fan anspruchsvoller Fantasyliteratur! 

     

    BEWERTUNG

    5 von 5 Sternen

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    puppetgirls avatar
    puppetgirlvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Roman, der uns Verantwortung für unsere Fähigkeiten lehrt
    Ein spannender Roman, der uns Verantwortung für unsere Fähigkeiten lehrt

    Der Roman „die 13 Gezeichneten“ von Judith und Christian Vogt, entführt uns in eine Stadt Sygna, die von den Aquinzianern eingenommen wurde. Das Buch teilt sich in 13 Kapitel auf und wir lernen 13 Handwerksgilden kennen. Doch Sygna ist nicht einfach nur so eine Stadt, denn sie hat etwas Besonderes und dieses Besondere liegt in ihren Handwerksgilden. Wie auch in den uns bekannten Gilden gibt es Meister und Lehrlinge, doch dort gibt es noch etwas anderes und zwar Zeichen. Die Meister können Zeichen wirken, die einem erhöhte Fähigkeiten in dem jeweiligen Fach verleihen. Aber nur, wer sich bewiesen hat, dem ist es vermocht diese Zeichen zu wirken. Eben diese Zeichen wollen die Aquinzianer haben, denn sie bewirken besonderes, so können die Tuchzeichen, wasserabweisend machen oder wenn ein Dichter eines seiner Zeichen wirkt, denn kann er anderen damit den Geist verdrehen, sodass sie auf seine Worte hören. Man kann damit viel Unheil anrichten, aber auch viel Gutes damit wirken. Das haben die Sygnaer gelernt und haben deshalb Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Kein Zeichen sollte aus der Stadt heraus, somit auch Niemand, der die Zeichen beherrscht. Nun ist aber die Situation ganz anders. Die Gilden sind in der Hand der Besatzer und kaum einer traut sich gegen sie zu arbeiten. Außer einer doch sehr kleinen Gruppe von Leuten, die nur als die Rebellen gelten. Wir begleiten die Gruppe auf ihrem Weg, der sehr hart und teilweise auch sehr aussichtslos ist. Immer wieder hat man das Gefühl, dass die Gegner einfach besser vorbereitet, sortiert oder was auch immer sind, so dass einfach kein Schlag der Rebellen so wirklich gelingen will und wenn etwas gelingt, dann nicht so wirklich, wie es vielleicht geplant ist.

    Doch wie sich die Rebellen schlagen, dass solltet ihr selbst lesen.

    Ich habe die Charaktere liebgewonnen, also die meisten. Einen der Aquinzacken habe ich gefressen und wäre am liebsten immer wieder ins Buch gesprungen, hätte ihm eine geklebt oder eben unseren Freunden geholfen, damit sie endlich wieder in ihrer Stadt in Ruhe leben können. Wenn ihr das Buch lest, dann werdet ihr wissen, wen ich nicht wirklich leiden kann.

    Sehr lieb gewonnen habe ich fast jeden aus der Gruppe der Rebellen, Jendra ist zum Beispiel so eine Person. Sie ist jung, sie ist flink und sie ist ein Straßenmädchen. Sie ist ständig dreckig und nicht gepflegt, aber das gleicht sie mit ihrer Art aus. Ich glaube sie wünscht sich nichts mehr, als in den Rebellen eine Familie zu finden und so sympathisch, wie sie ist, kann sie das glaube ich auch schaffen. Dann haben wir im Gegensatz Killianna, sie ist viel weiter oben in der gesellschaftlichen Lage angesiedelt, doch sie findet es nicht gerecht, was in der Stadt vor sich geht, auch wenn es ihr mit ihrem Leben doch recht gut gehen könnte. Sie nimmt einiges auf sich, wirft sich in jedes Abenteuer und lässt sich von Kerlen so gar nichts sagen. Zum Beispiel nicht von Dawyd, dem Fechter. Er ist durch einen eher fiesen Plan in die Gruppe hineingeraten und findet sich dann doch recht gut ein, leistet seinen Beitrag und findet auch Gefallen daran, was er tut und leistet. Mit vielen Sachen ist er nicht einverstanden und sagt das auch. Bringt so immer wieder Schwung in die Gruppe und versucht Neues einzubringen, denn die alten Denkweisen scheinen ja nicht mehr so wirklich zu funktionieren.

     

    Allein schon das Cover macht dieses Buch wirklich ansehnlich. Wir sehen eine dunkle Gasse, durch die eine Person mit einem Schwert in der Hand von uns Weg, in die Stadt hineingeht. Die Schrift ist hervorgehoben, wenn man drüber streicht und immer wieder findet man ein Zeichen, ob an einer Tür, in der Luft oder auch an einem Haus. Man sollte sich vielleicht auch dafür Zeit nehmen, genauso wie für die Karten, die sich vorn und hinten im Buch befinden, die uns Sygna zeigen mit ihren Gilden.

    Für mich war es eine Freude, dieses Buch zu lesen und die Idee einer solchen Stadt mit einer sehr interessanten Geschichte zu erleben, denn was es so interessant macht, sind die Geheimnisse, die unter der Stadt und in ihrer Geschichte verborgen liegen, die nun an Licht kommen und für Sprengstoff sorgen.

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    Leseratte_2310s avatar
    Leseratte_2310vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach ein tolles Buch. Die Atmosphäre ist von schön bis beängstigend und die Charaktere sind gut ausgearbeitet, es stimmt alles.
    Eine tolle Reise nach Sygna

    Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil mich das Cover angesprochen hat.  Die blauen Töne und die goldene Schrift harmonieren super mit einander. 

    Die Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet und die Charaktere sind symatisch ( jeder auf seine Art und Weise). Selbst die Gegenspieler haben ihren eigenen Charm. Am Anfang der Geschichte dachte ich bei einigen Protagonisten wie oberflächlich und flach aber nach einer Weile wurde ich eines besseren belehrt und es hat sich auch ein Liebling heraus kristaliersiert.

    Das Buch ist spannend geschrieben und ich wollte immer wissen wie es weitergeht.
    Judith und Christian Vogt schaffen hier eine schöne und realistische Fantasy Welt in der man regelrecht eintaucht und nicht mehr davon loskommt. 
    Die Welt um die 13 Urzeichen und der Stadt Sygna wurde nicht nur bildlich sondern auch lebhaft beschrieben. 
    Es macht einfach Spass in diese Welt einzutauchen und alles um sich herum zu vergessen.

    Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung.
    Denn es ist ein Muss für alle Fantasy Fans.

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    ghmanderfelds avatar
    ghmanderfeldvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Rasant, spannend und absolut lesenswert: im Kampf mit den Sygnaer Rebellen erlebt ein Leser eine faszinierende Welt mit kreativer Magie!
    Vom unfreiwilligen Rebellen bis hin zum größten Geheimnis der Stadt

    Die Stadt Sygna war vor der Eroberung durch die Truppen des aquinzischen Kaisers ein Hort der Geheimnisse: dreizehn Gilden bestimmten über eine Zunftordnung die Zukunft der Stadt, welche vom Wissen der Gilden profitierte – denn nur Gildenhandwerker können die einzigartigen, magischen »Zeichen« wirken, deren Wirkung sich in einzigartigen, wertvollen Werkstücken und Erzeugnissen manifestiert. Doch Reichtum und Wissen fordern immer die Gier anderer heraus und Sygna musste sich schließlich dem übermächtigen Feind geschlagen geben.

    In der von aquinzischen Soldaten besetzten Stadt leben die sygnaer Bürger inzwischen mehr schlecht als recht, Widerstand regt sich gegen die Fremdherrschaft und deren lebensgefährliche Auswüchse. Der junge Goldfechter Dawyd, wegen seiner großen Klappe auch ‚das Maul‘ genannt, gerät unwillentlich in die Fänge der Rebellen und sieht sich alsbald als Kämpfer wider die Besatzer von einem Abenteuer in das nächste schliddern.

    Seine neuen Gefährten im Kampf für Sygnas Freiheit sind der legendäre ehemalige Schreinermeister Ignaz »Dreifinger«, die Schmiedin Elisabeda, der Dichter Ismayl und das Straßenkind Jendra. Doch auch die Tochter des weitgehend von den Besatzern entmachteten Zunftratsvorsitzenden, die energische Killianna Erdhand, versucht, die Rebellen zu unterstützen – und stößt in Gewölben weit unter der Stadt auf ein Geheimnis, welches auch die findigen Kräfte des Feindes zu ergründen versuchen. Allen voran der Geheimpolizist Lysandre Rufin, dessen skrupellose Methoden weitaus tiefer greifen, als es sich die Rebellen vorstellen können …

    Nach ihrem Erfolg mit »Die zerbrochene Puppe« und anderen phantastischen Veröffentlichungen entführt das Autorenehepaar Judith und Christian Vogt die Leser erneut in eine Welt, die von der Kreativität und der Liebe zum Detail zeugt, welche beide bereits in früheren Werken zeigten. Die Stadt Sygna eröffnet im Fortgang der Geschichte nach und nach ihre Geheimnisse, gerade der Umgang einzelner Gildenmitglieder mit den zu ihrer jeweiligen Gilde gehörenden ‚Zeichen‘ macht immer wieder auf neue Details neugierig.
    Wer als Fantasyfan den Umgang von Helden mit Magie zu schätzen weiß, bekommt mit den magischen »Zeichen« der sygnaer Handwerker eine neue Interpretation geliefert, die in sich schlüssig und dennoch geheimnisvoll genug wirkt, dass sie bis zum Ende der Erzählung immer neue Fragen aufwirft.

    Schon vom ersten Kapitel an präsentiert sich dem Leser eine glaubhafte und lebendige Welt, deren Grundkonflikt durch die nicht wirklich zimperlichen Besatzer an jeder Ecke präsent ist. Gemeinsam mit Dawyd und den anderen Rebellen deckt der Leser nach und nach neue Details zu Sygnas Geschichte auf und bleibt so zwar im Erlebnishorizont des jeweils Handelnden gefangen, aber nicht dadurch beschnitten, da gerade durch Killiannas Handeln die Suche nach mehr Wissen immer weiter voran getrieben wird.

    Immer wieder wechselt die Erzählperspektive zwischen den Beteiligten, wobei Dawyd als erster Handelnder besonderes Gewicht erhält. Aber auch die anderen Rebellen kommen zu Wort und werden durch ihren jeweiligen Blickwinkel wie auch durch ihr Handeln vielschichtig und abwechslungsreich charakterisiert. Besonders gelungen ist hierbei, dass auch der Antagonist der Geschichte, Geheimpolizist Lysandre Rufin, immer wieder beleuchtet wird, ohne dass wesentliche Plottwists durch dessen Handlungsweise im voraus verraten werden.
    Selbst Rufins Motive wirken, je besser man ihn und die Hintergründe kennen lernt, nachvollziehbar und lassen den Leser verstehen, warum er so rücksichtslos zu Werke geht. Sympathischer wird er dadurch sicher nicht, aber als Gegner der Helden sehr viel glaubwürdiger.

    Die große Diversität der handelnden Charaktere ist ein weiterer positiver Aspekt des Buches: Frauen und Männer, Heranwachsende und Erwachsene, Hetero- und Homosexuelle, Personen im Vollbesitz ihrer Kräfte wie auch Personen, die aus verschiedenen Gründen in ihren Möglichkeiten beschnitten sind, lassen die Welt Sygnas und der Gilden besonders rund wirken und befeuern meine Leser-Hoffnung, dass sich andere Autoren an dieser Konstellation ein Beispiel nehmen. Denn die bunte Riege der Helden wirkt keineswegs gewollt oder erzwungen, sondern passt perfekt zum Rebellenszenario, bei dem sich unterschiedlichste Persönlichkeiten zusammen finden können.

    Es muss längst nicht mehr ein starker Mann die Welt retten, damit eine spannende Geschichte entsteht. Gerade die Tatsache, dass der vermeintlich starke Mann der Heldenriege, Dawyd das Maul, so einige harte Ecken und Kanten mit sich bringt, die ihn des öfteren in Schwierigkeiten bringen denn daraus retten, macht die Erzählung abwechslungsreich und lässt den Spannungsbogen nicht abflachen.
    Dazu tragen auch die anschaulich formulierten und choreographierten Kampfszenen bei, die das Kopfkino zwar anregen, den Leser aber nicht mit zu vielen Details überfrachten, sodass der eigenen Vorstellungskraft genug Raum bleibt. Generell schildern die beiden Autoren ihre Welt wie auch das Handwerk in mitreißender Weise, sodass Sygna und seine Bewohner schnell vor dem inneren Auge entstehen.

    Das einzige Manko, das mich beim Lesen etwas irritiert hat, war die überstarke Wirkung besonders des »Wort«-Urzeichens, welches im dritten Drittel der Erzählung eine große Rolle spielt. Durch seine vielen Möglichkeiten schien es über lange Strecken der Handlung kaum überwindbar, ein übermenschliches Hindernis für die Helden, das letztlich nur durch ein Wirken einer »deus ex machina« ähnlichen Kraft gekontert werden kann.
    Hier hätte mir eine Lösung, die mehr auf guten Ideen der Helden beruht, besser gefallen – aber da ich nicht weiß, was für kommende Bände geplant ist, lasse ich mich einfach überraschen und akzeptiere die von den Autoren gewählte Lösung ohne zu viel Murren.

    Wer eine spannende Fantasygeschichte mit nicht alltäglichen Helden wie auch ein interessantes Weltenkonzept mag, kann bei »Die 13 Gezeichneten« bedenkenlos zugreifen – als kleinen Bonus gibt es zudem an den Innenseiten der Klappbroschur bei der TB-Printausgabe noch eine stilechte Stadtkarte von Sygna sowie eine Übersicht über die dreizehn Gilden und Urzeichen. Das relativ offene Ende lässt jedenfalls die Hoffnung zurück, dass es für die Abenteuer in Sygna eine baldige Fortsetzung gibt, die ich mir sicher nicht entgehen lassen werde.

    Fazit: Temporeiches Fantasyabenteuer mit vielseitigen Helden und einem interessanten Weltenkonstrukt – ein Must-Read für Genrefans. Neun von zehn möglichen Punkten.

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    Diana182vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: gut durchdachte und verzweiget Geschichte mit vielen Überraschungen und unvorhersehbaren Wendungen!
    Die dreizehn Gezeichneten

    Das Cover zeigt einen Mann, der eine düstere Straße entlang schreitet. Die Umgebung deute an, dass es sich hier um eine mittelalterliche Szenerie handeln könnte. Es trägt ganz offensichtlich ein Schwert und direkt war meine Neugier geweckt. Darüber ist der Titel in goldener Schrift angebracht, was ebenfalls direkt ins Auge des interessierten Lesers sticht.


    Dieses Gesamtbild ist sehr gut gewählt und verspricht ein spannendes, fantasiegeladenes Leseereignis. Dieser erste Eindruck wird von einem anregend formulierten Klappentext untermauert und animiert den Leser zum sofortigen Lesen.


    Der Einstig in die Geschichte gelang recht schnell. Das Buch zog mich direkt in seinen Bann und ich hatte oft das Gefühl, als stiller Beobachter den einzelnen Szenen beiwohnen zu dürfen.
    Atmosphärisch dicht gleiten wir hier durch diese gut durchdachte, fantasievolle Story. Ich staunte mitunter nicht schlecht, welch tolle Ideen die beiden Autoren hier gemeinsam erdachten. So kam es zu vielen unvorhersehbaren Wendungen und Ereignissen, mit denen wohl niemand gerechnet hätte.


    Dies macht das Buch unberechenbar und man weiss eigentlich bis zur letzten Seite nicht, worin die Geschichte enden würde. Aber auch eine spannungsgeladene Story mit einzigartigen Charakteren sorgt hier für das gewisse Etwas! Die einzelnen Figuren werden tief und authentisch gezeichnet. Und auch wie im wahren Leben mag man einige Protagonisten direkt- bei anderen ist erst einmal Vorsicht angesagt. Aber auch die eigentlich bösen Mitwirkenden strahlten hier einen gewissen Reiz aus, der die Geschichte zusätzlich sehr polarisieren lies.


    Das Ende des Buches mündet in einem ordentlichen Showdown. Und gerade als der unbekümmerte Leser tief durchatmen möchte und atemlos meint, am Höhepunkt angelangt zu sein- wird deutlich, dass er auch hier wieder die Rechnungen ohne das kreative Autorenpaar gemacht hat. Denn zu Ende ist die Geschichte noch lange nicht. Und so bleiben viele Fragen offen, welche neugierig auf den zweiten Teil der Geschichte blicken lassen. Doch nun ist erst einmal Neven zerrendes warten angesagt und die Hoffnung, dass die Fortsetzung uns hier bald erlösen wird.


    Mein Fazit:
    Die Autoren beweisen hier wirklich sehr viel Kreativität und erschaffen eine ganz eigene Welt mit vielen verschiedenen Charakteren, die auch erst einmal gebändigt und unterschieden werden müssen. Dies ist den beiden jedoch sehr gut gelungen und schon bald wirken sie auch auf den Leser vertraut.


    Die Geschichte wird atmosphärisch dicht und gut durchdacht geschildert. Einmal mit dem lesen begonnen, mag man das Buch nicht mehr wirklich aus den Händen legen.


    Für Fans des Genres ein richtiges Highlight. Daher vergebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung und volle Punktzahl!

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    Nenatievor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Komplexe Geschichte, tolle Charaktere, eine düstere Stadt und ein einzigartiges Magiesystem
    Die dreizehn Gezeichneten

    Also das Autorenpaar ist bei mir eigentlich schon auf der Sofort-Kaufen Liste. Der Klappentext und das Cover von "Die dreizehn Gezeichneten" haben dann ihr übriges getan und ich musste das Buch lesen. Ich hatte auch Glück und durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen.

    Angesprochen hat mich, wie schon geschrieben, der Klappentext. Magie, Fechter, Rebellen? Bin dabei. Und ja, die Schlagworte klingen auch ein bisschen nach typischer High-Fantasy, ist es aber nicht ganz. Judith und Christian Vogt haben mit Synga, der Stadt der Zeichen und der Handwerker, ein sehr grandioses und auch düsteres Setting geschaffen, ein tolle Stadt die eine ganz verstecke Seite hat. Und das Magiesystem ist ebenfalls sehr durchdacht und interessant. Die Magie wird durch Zeichen gewirkt, die von bestimmten Handwerkern gewirkt werden können. Jedes Handwerk hat dabei seine eigenen Zeichen und Vorteile. Die Idee habe ich so noch nicht gelesen und war sehr begeistert.
    Die Geschichte ist sehr komplex und es gibt viele Charaktere. Grade beim Einstieg muss man deshalb etwas aufpassen aber es lohnt sich auf jeden Fall. Die vielen Fäden laufen zusammen und führen zu einem großen Bild. Vorhersehbar ist die Geschichte dabei nie. Es gibt einen Knaller nach dem nächsten und grade gegen Ende des Buches war es einfach zu spannend als das man aufhören konnte. Sehr grandios gemacht! Das Ende ist dabei recht offen und es gibt noch viele ungeklärte Fragen für die geplanten Fortsetzungen. Und trotz der düsteren Stimmung und der teils sehr unheimlichen Begegnungen gibt es auch immer wieder eine Prise Humor in der Geschichte.

    Es gibt einige Charaktere und es dauert ein bisschen bis man mit ihnen richtig warm wird. Von jedem erfährt man genug um sich ein Bild machen zu können und man findet auch schnell Lieblinge, was nicht immer gut ist denn die Autoren lassen ihre Protagonisten auch gerne leiden. Der Antagonist Ruffin ist ebenfalls sehr gelungen und wenn er nicht so fies wäre dann könnte man ihn glatt sympathisch finden.

    Wer sich von komplexen Geschichten in der High-Fantasy nicht abschrecken lässt sollte auf jeden Fall einen Blick in das Buch werfen.

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    Hannah-Lenas avatar
    Hannah-Lenavor 6 Monaten
    Das Geheimnis der magischen Zeichen

    Das Autorenduo Judith und Christian Vogt nimmt uns mit in die Stadt Sygna.
    Die Bewohner dieser Handwerkerstadt bewahren bereits seit Jahrhunderten das Geheimnis der magischen Zeichen.
    Dies Geheimnis und mit ihm die Sicherheit und das Leben der Syganer gerät in Gefahr, als die Stadt von einer verfeindeten Armee eingenommen und von dessen Kaiser beherrscht wird.
    Eine mutige Rebellengruppe um den gesuchten ehemaligen Handwerker Ignaz Dreifinger stellt sich aus dem Untergrund heraus dem Feind entgegen.
    Doch können sie gegen so einen mächtigen Gegner bestehen?
    Was hat es mit den geheimnisvollen verborgenen Zeichen auf sich?
    Können die Freunde der Macht der Zeichen widerstehen?

    Zu Beginn des Buches habe ich einige Seiten gebraucht, um mich in der Stadt und der Gruppe um Dreifinger zurechtzufinden.
    Der flüssige und angenehme Schreibstil, sowie die Stadtkarte von Sygna im Innendeckel des Buches haben mir dies sehr erleichtert.
    Jede der detailliert ausgearbeiteten Charaktere hat im Buch ihre eigene ganz wichtige Rolle zu spielen.

    Die Autoren haben um das Geheimnis der magischen Zeichen einen raffinierten Plan entwickelt und ein vielschichtiges Netz gesponnen, welches sich nach und nach auflöst und eine hervorragend durchdachte Geschichte aufdeckt.
    Durch den Perspektivwechsel zwischen Rebellen und Feinden denkt man als Leser, man weiß mehr als die agierenden Personen und muß sich doch eines besseres belehren lassen, wenn man wieder von einer unerwarteten Wendung überrascht wird.

    Ich bin völlig fasziniert von den Zeichen und ihrer Macht. Das "Wortzeichen" hat es mir besonders angetan.
    Ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht und freue mich auf ein Wiedersehen mit den Rebellen.

    "Die 13 Gezeichneten" erhält von mir eine klare Leseempfehlung mit 5 ***** !

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    mienchen112s avatar
    mienchen112vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Stadt voller Magie, zwischen Gilden, Zeichen und einer Rebellion.
    Eine unglaubliche Geschichte über Gilden, das Handwerk und Magie

    Noch bevor ich dem Klappentext Beachtung schenken konnte hat mich das Cover samt Titel in seinen Bann gezogen. Ich liebe es. :) Denn die (Farb)gestaltung vermittelt mir ein Flair, wie es vielleicht in dieser Gasse/ Straße zu dem Zeitpunkt sein könnte. Zieht man dann den Klappentext zur Seite, kann man sich Dawyd dazu gleich noch besser vorstellen.

    Der Einstieg fiel mir anfangs etwas schwer, da man sofort im Geschehen war und die ersten Charaktere und Ereignisse Schlag auf Schlag entgegengebrettert bekommt und das mit sehr langen Kapiteln. Aber das gab mir den Anreiz immer weiter lesen zu wollen, um die Zusammenhänge besser oder überhaupt verstehen zu können. :D Jeder einzelne Charakter ist komplex und vielschichtig, sodass es richtig Spaß macht sie auf ihrer Mission zu begleiten. Dabei ist der ein oder andere undurchschaubarer und geheimnisvoller als manch anderer. Mit der Zeit bekommt man dann auch mit, warum dies so gehandhabt wird/ werden muss. Obwohl ein wenig Offenheit an mancher Stelle nicht von Nachteil gewesen wäre. Aber das große Ganze steht klar im Vordergrund.
    Die Idee mit den Zeichen und Gilden finde ich richtig toll. Diese dann mit Magie, die sich hinter jedem Zeichen verbirgt, zu verknüpfen macht das ganze nochmal spannender und zeigt, wie wichtig sie für Sygna und besonders für das jeweilige Handwerk sind.

    Ich gehe hier mit Absicht nicht auf die Handlung ein, da sie viel zu komplex ist, um in andere Worte als die des Buches formuliert zu werden. Ihr solltet es wirklich lesen, es lohnt sich! Denn ihr bekommt dadurch die Chance eine (?) interessante Stadt mit unglaublich unterschiedlichen Persönlichkeiten kennen und lieben zulernen. Ihr werdet an manchen Stellen hoffen, fluchen, den Atem anhalten und mit Charakteren mitfühlen oder sie gar verteufeln. ;) Jede Seite ist es dabei wert gelesen zu werden.

    Ich bin so froh, dass ich bei der Leserunde auf lovelybooks dabei sein durfte. Der Austausch mit den anderen und den beiden Autoren war super spannend.
    Besonders die Hintergrundinformationen zu erfahren war interessant. Wo wir gerade beim Thema sind. Es gibt seit kurzem sogar einen Podcast zum Buch, den ihr >hier< (iTunes Download) oder >hier< findet. Hört am besten gleich rein. ;)

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    engel-07vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: die Stadt der magischen Zeichen - ein tolles, spanendes und komplexes Fantasy-Abenteuer
    die Stadt der magischen Zeichen - ein tolles, spanendes und komplexes Fantasy-Abenteuer

    Sygna - schon alleine der Name kilngt mystisch. Sygna ist die Stadt der magischen Zeichen. Auch Kaiser Yulian möchte diese Zeichen beherrschen, oder besser über sie herrschen. Seit seine Armee die Stadt erobert hat, ist es den Einheimischen verboten ihre jahrhundertealte Magie anzuwenden. Aber nicht alle wollen dies hinnehmen. Auch Dawyd, Mitglied der Fechtgilde, wird für die Ziele der Rebellen eingespannt.


    Schon das Cover ist magisch. Die dreizehn Gezeichneten ist der 1 Band der Trilogie rund um die magischen Zeichen.

    Ein fantastisches Fantasy-Abendteuer, welches durch seine Komplexizität besticht. Die Idee der magischen Zeichen und ihrer Gilden ist wirklich großartig, Die Umsetztung ist aber noch viel großartiger. Die Charaktere sind alle so unterschiedlich und doch ist jeder Einzelen so detailiert beschrieben, dass man sie förmlich aus den Seite steigen sieht. Aber nicht nur die Charaktere, sonder auch die Umgebeung, ja die ganze Geschichte selber ist unglaublich detailiert - einfach grandios! Zusätzlich haben es die Auoren auch noch geschafft die Spannung von der ersten Seite an aufzubauen und bis zum Schluß hin Aufrecht zu erhalten.

    Ein wirklich fantastisches, komplexes und spannedes Fantasy-Abenteuer. Aber Vorsicht, die Geschichte hat ein offenes Ende.
    Wer also Lust auf magische Zeichen, Gilden, Spannung und einzigartige Charaktere hat, der sollte unbedingt zugreifen.

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    Rabentochtervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ich brauchte einiges an Anlaufzeit, war dann aber doch überzeugt
    Nach der Hälfte überzeugt

    Eine kleine Gruppe von Rebellen kämpft scheinbar aussichtlos gegen die Besatzer. Währenddessen stoßen sie einem verlassenen Berg auf Zeichen, die eine ganz besondere Macht haben. In den Händen der Rebellen könnten sie zur Befreiung der Stadt verhelfen, doch wenn die Feinde Macht über sie gewinnen sieht es übel aus...

    Das Buch hat mich von der Story her sofort angesprochen und auch geschrieben ist es schön. Jedoch habe ich dennoch fast die Hälfte der Seiten gebraucht, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Woran das genau lag, kann ich leider nicht festmachen. Die letzte Hälfte hat mir dann aber sehr gut gefallen und las sich auch sehr schnell weg.

    Die Rebellion an sich wirkte mir zu Beginn zu unstrukturiert und improvisiert, was sich aber auch im Laufe des Roman legt und erklärt, ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen. Die Figuren sind detailliert ausgearbeitet und haben alle ihre eigene Geschichte. Wie so oft in Büchern sind die Sympathien klar verteilt und gerade gegen Ende fand ich Entwicklungen bestimmter Figuren mehr als spannend. Es lohnt sich also dran zu bleiben. Auch die Idee, die Handwerkszünfte mit Zeichen auszustatten, die den Werken besondere Fähigkeiten oder Schutz verleihen ist sehr fantasievoll und innovativ. Diese Idee prägt den Roman und zieht sich von Anfang bis Ende durch und gewinnt gerade gegen Ende eine noch enormere Bedeutung.

    Fazit: brauchte bei diesem Buch einiges an Anlaufzeit, wurde dann aber doch überzeugt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Atalantes avatar
    Nur in Sygna, der Stadt der Zeichen, wird seit Jahrtausenden das Geheimnis gewahrt, Handwerksware mit Sigillen, magischen Zeichen zu versehen und dadurch zu etwas Besonderem, Übernatürlichem werden zu lassen. Der ehrgeizige Kaiser der Aquinzischen Nation führt jedoch einen Feldzug quer durch den Kontinent und erobert Sygna im Handstreich. Seine Geheimpolizei strebt vor allen Dingen nach den Wort-Zeichen der Dichter, denn diese vermögen es, Gedanken und Gefühle zu manipulieren.
    Das muss um jeden Preis verhindert werden …

    Die Rebellen von Sygna erwarten euch!


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