Judy Blume Sommerschwestern

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Inhaltsangabe zu „Sommerschwestern“ von Judy Blume

Seit ihrem zwölften Lebensjahr sind Victoria und Caitlin Freundinnen und Verbündete im Kampf gegen den langweiligen Alltag. Zwar sehen sie sich seit ihrem Schulabschluss nur noch selten, aber an ihren Gefühlen hat sich nichts geändert. Bis Victoria eines Tages einen Anruf erhält. Caitlins Neuigkeiten treffen sie wie ein Schlag und versetzen sie zurück in einen Sommer voller Geheimnisse.

leicht und launig

— CorneliaP

Keine heitere Sommerlektüre, sondern ein Roman mit Tiefgang über eine ungewöhnliche Freundschaft zweier ungleicher Protagonistinnen.

— schnaeppchenjaegerin

leicht und unterhaltsam wie der Sommer, schwer und bedrückend, wie das Leben selbst

— annewiegner

2 sehr unterschiedliche Freundinnen werden erwachsen - zurück bleibt eine leichte Enttäuschung

— plin

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  • Keine heitere Sommerlektüre, sondern ein Roman mit Tiefgang über eine ungewöhnliche Freundschaft

    Sommerschwestern

    schnaeppchenjaegerin

    05. October 2016 um 18:46

    Seit ihrem 12. Lebensjahr verbringen die ungleichen Freundinnen Caitlin und Victoria "Vix" die Sommer gemeinsam auf der Insel Martha's Vineyard bei der Familie von Caitlin. Caitlin stammt aus wohlhabenden Verhältnissen und benimmt sich so, als könnte sie sich ihre Freunde aussuchen. Vix kann nicht wirklich nachvollziehen, warum ausgerechnet sie von der Schulkameradin eingeladen wird, die Ferien in dem Haus von Caitlins Vater zu verbringen. Bei ihren Ersatzeltern fühlt sich Vix allerdings angenommener und geborgener als bei ihren leiblichen Eltern. Zu der selbstbewussten Caitlin, die Vix immer wieder von oben herab behandelt, entwickelt sich trotz ihrer herablassenden Art eine enge Bindung, die bis ins Erwachsenenalter anhält. In den Sommermonaten entdecken die beiden ihre erste Liebe, haben erste Beziehungen und probieren sich sexuell aus. Vix ist die Bodenständigere und Strebsamere der beiden Mädchen, die einen sehr guten Schulabschluss macht und in Harvard studiert, während Caitlin mit der finanziellen Unterstützung ihres Vaters durch Europa reist und ihre sexuelle Freiheit genießt. Der Roman handelt im Zeitraum von 1977 bis 1990, in welchem der Leser die Entwicklung der beiden Protagonistinnen und ihrer ungewöhnlichen Freundschaft miterlebt. Vix ist die geradlinigere, sympathischer von beiden, die ihren Weg im Leben geht, auch wenn sie objektiv gesehen die schlechteren Voraussetzungen als Caitlin hatte.  Caitlin agiert ohne über Konsequenzen nachzudenken und möchte ihr Leben einfach nur genießen. Auf diese Weise strapaziert sie auch die Freundschaft zu Vix, was bei ihrem Wiedersehen als Erwachsene gegen Ende des Romans überdeutlich wird. Am Anfang habe ich wenig gebraucht, um mich in das Buch hineinzufinden. Nach einem guten Drittel konnte mich der Roman jedoch fesseln, weil ich wissen wollte, wie sich beide Protagonistinnen menschlich weiterentwickeln. Den Titel "Sommerschwestern" empfinde ich als sehr passend, da Vix und Caitlin sich nach ihrer Schulzeit nur sporadisch sehen und sie für mein Verständnis nie enge Freundinnen waren, die sich gegenseitig vertrauen konnten. Vix konnte durch Caitlin ihrem Elternhaus und dem behinderten Bruder, den sie jedoch über alles liebte, entfliehen. Caitlin dagegen hat eine "Freundin" gebraucht, gegenüber der sie sich überlegen verhalten konnte und die ohne Widerspruch zu befürchten, das Kommando in der "Freundschaft" angeben konnte. "Sommerschwestern" ist darum keine heitere Sommerlektüre, sondern ein Roman mit Tiefgang, der statt einer unbeschwerten Mädchenfreundschaft eher die Probleme und Enttäuschungen zwischenmenschlicher Art thematisiert.

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  • Sommerschwestern - Freundinnen fürs Leben

    Sommerschwestern

    annewiegner

    17. August 2016 um 21:32

    Erzählt wird die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Mädchen, die jedes Jahr die Sommermonate gemeinsam auf der Insel Martha´s Vineyard verbringen, bis sie erwachsen werden und sich ihre Wege trennen, aber die innere Bindung der beiden zueinander bleibt bestehen. Während die eine zielstrebig und ehrgeizig ihren Weg geht, jettet die andere durch die Welt und probiert verschiedene Lebenskonzepte aus. Am Ende wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Interessant fand ich die Variante, dass man als Leser zu Beginn mit dieser Bewährungsprobe konfrontiert wird und sich dann erst die Geschichte chronologisch von der Kindheit an entwickelt, sodass die Spannung dadurch entsteht, dass man wissen will, wie es dazu gekommen ist und natürlich, wie es ausgeht. Ebenso hat mir die Variante gefallen, durch eingestreute Statements anderer Figuren deren Sicht auf die Ereignisse zu erfahren. Besonders beeindruckend fand ich die konsequente Figurenschilderung der beiden Protagonistinnen bis ins kleinste Detail hinein, das macht die Geschichte authentisch und glaubwürdig. Allerdings empfand ich den Roman insgesamt als zu lang. Bis zur Mitte hin gab es für mich einige quälende Längen und das extrem umfangreiche Figurenensemble war meiner Meinung nach für die Geschichte nicht unbedingt nötig. Dennoch hat mich der Roman gefesselt, besonders zum Ende hin, welches ich als sehr gelungen empfand.

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  • Sommerschwestern

    Sommerschwestern

    -sabine-

    14. August 2013 um 07:04

    Selten war ich bei einem Buch so hin und her gerissen wie bei diesem. Die Geschichte selber ist sicherlich nicht neu – die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Mädchen. Doch die erste Hälfte des Buches fand ich eher zäh und langatmig, so richtig konnte ich nicht nachvollziehen, was die beiden Mädchen miteinander verbindet. Sie scheinen eher gelangweilt und versuchen, die eintönigen Sommermonate mit Leben und Beschäftigung zu füllen. Erst nach dem Schulabschluss der beiden wird es interessanter – während Caitlin auf der Suche nach sich selbst durch die Welt zieht, schafft Vix es nach Harvard. Dieser Teil hat mir weitaus besser gefallen, es geschieht etwas und die Mädchen werden erwachsen und etwickeln sich – wenn auch in völlig verschiedene Richtungen.   Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, angenehm – daran hat es nicht gelegen, dass mir die erste Hälfte nicht gefallen hat. Gestört haben mich jedoch die eingestreuten Kapitel, die aus der Sicht anderer Figuren geschrieben sind und deren Gedanken vermitteln. Zwar erfährt man so, was Nebenfiguren denken und fühlen, aber für mich war es störend im Lesefluss. Ich habe mich beim Lesen immer gefragt, ob das wirklich eine Freundschaft ist, denn ich habe es nicht so empfunden. Eigentlich weiß keine der beiden wirklich etwas über den anderen, sie leben aneinander vorbei und nur die gemeinsamen Sommer in der Kindheit scheinen die beiden zu verbinden. Und schon hier ist es für mich keine Freundschaft – Caitlin sucht nach einem Mädel, dem sie imponieren kann und hat damit in Vix das passende Pendant gefunden. Und Vix kann durch die gemeinsamen Sommerferien ihrem Alltag entfliehen, aus ihrer Familie ausbrechen, in der sie keine Geborgenheit findet. Denn in der „Sommerfamilie“ findet sie das, was sie vermisst – Liebe und Geborgenheit. Die Charaktere sind gut gezeichnet, doch weder Caitlin noch Vix sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Gerade in der ersten Hälfte des Buches kann ich ihre Handlungsweisen nicht verstehen, erst in der zweiten Hälfte mit dem Erwachsenwerden wird mir Vix etwas sympathischer. Caitlin dagegen ist mir völlig fremd, sie hat mein Mitleid, scheint sie doch ihr ganzes Leben auf der Suche zu sein – auf der Suche nach sich selbst. Die Geschichte um die „Sommerschwestern“ war nicht schlecht, aber nochmal lesen würde ich das Buch nicht. Es ist eine interessante Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die zwar nicht immer, aber über große Teile des Buches unterhalten und fesseln konnte. Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt und mich ein bisschen wehmütig zurückgelassen hat. Von meiner Seite 3,5 Sterne.

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  • Ich bin hellauf begeistert!!

    Sommerschwestern

    Nellpalesa

    14. August 2013 um 01:21

    Ich habe zwar erst die hälfte des Buches geschafft aber schon jetzt ist das Buch einfach sehr fesselnd. Es geht um Victoria, ein Mädchen, dass 12 Jahre alt ist und nicht wirklich viel von sich hält was auch daran liegt, dass die Erziehung von ihrer mutter meiner Ansicht nach kein bisschen liebe vermittelt! Victoria, oder auch Vix bekommt in der sechsten Klasse eine neue Klassenkameradin und dort bemerkt man, dass Vix kaum Selbstvertrauen hat doch Caitlin fragt gerade sie, ob Vix nicht mit zu ihrem Vater nach Cambridge fahren will. Für den kompletten Sommer! Für ein Mädchen wie Vix ein Traum, denn sie hatte bis jetzt noch nie das Meer gesehen! So werden Caitlin&Vix beste Freunde, lernen ihre Körper kennen und erleben eine aufregende Zeit in Cambridge, jedes Jahr im Sommer aufs Neue. Als die Beiden auf einer Kirmes Von und Bru kennenlernen verliebt Caitlin sofort in Von und Vix in Bru, die vier wachsen sozusagen zusammen auf, bis Vix 17 ist und sie mal wieder den Sommer über in Cambridge ist, als ihr geistig zurückgebliebener Bruder urplötzlich stirb. Nathan war ihr einziger Halt in dieser Familie, so sieht sie keinen Grund mehr länger bei ihrer echten Familie zu bleiben!   Dieses Buch sprüht nur so vor Gefühlen und vorallem den Verwirrungen der Pupertät, welche noch schwerer zu ertragen sind, wenn man den ganzen Sommer mit Halb-stief- und Sommerbrüdern verbringen muss, die zusätzlich auch noch auf einen stehen!  Weiter bin ich noch nicht...  Aber wirklich dieses Buch ist sehr toll geschrieben und vorallem für Leute etwas, die gerne Romane lesen. Zum Schluss noch ein für mich wichtiger Punkt, man kann sich total gut in die Lage von jeder Person versetzen, da ab und zu ein kleiner Part aus der Sicht von den jeweiligen Personen geschrieben ist, meiner Meinung ein Klasse Schreibstil! Wenn ich fertig mit dem Buch bin erweitere ich meine Rezension vielleicht oder ihr lest das Buch einfach selber ;)

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  • Rezension zu "Sommerschwestern" von Judy Blume

    Sommerschwestern

    winter-chill

    09. July 2012 um 23:20

    Nichts besonders, aber ganz okay. Schnell und einfach zu lesen, manchmal jedoch einen Tick zu seicht und leicht und definitiv zu sexlastig. Ab dem Mittelteil wurde die Geschichte zunehmend oberflächlicher und hat sich zeitweise nah an der Grenze zum Billigen bewegt, das Ende hat es wieder etwas rausgerissen.

  • Rezension zu "Sommerschwestern" von Judy Blume

    Sommerschwestern

    vormi

    30. May 2011 um 00:53

    Ein ganz wunderbares Buch über eine Mädchenfreundschaft.
    Eine tolle, einfühlsame Geschichte über Freundschaft, Treue, Ehrlichkeit, Geheimnisse und über das Erwachsenwerden. Sehr empfehlenswert. Genau das Richtig für den Urlaub. Für mich war das Buch mal etwas ganz Anderes.

  • Rezension zu "Sommerschwestern" von Judy Blume

    Sommerschwestern

    Zuckermausi217

    25. May 2010 um 15:19

    Die etwas scheue Victoria kommt aus einem schwierigen Elternhaus und lernt mit zwölf Jahren die gleichaltrige Caitlin kennen. Diese hat eine große Klappe, ist wunderschön und setzt grundsätzlich ihren Kopf durch. Cailin lädt Victoria ein, mit ihr die Ferien auf einer Insel bei ihrem Vater und ihrem Bruder zu verbringen. Aus den beiden werden die besten Freundinnen und Sommerschwestern, die gemeinsam ihre Ängste, Träume und Erlebnisse teilen und zusammen erwachsen werden, bis ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird... Ein wunderschönes Buch über eine Mädchenfreundschaft, wie sie intensiver nicht sein könnte, über das Erwachsenwerden und die Liebe. Das Buch ist sehr schön geschrieben. Man kann sich die Personen und Landschaften sehr gut vorstellen und fühlt sich in die Geschichte und ihre Protagonistinnen rein. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher!

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  • Rezension zu "Sommerschwestern" von Judy Blume

    Sommerschwestern

    Träumerin

    10. December 2009 um 22:10

    Geniales Werk um zwei Mädchen die zusammen erwachsen werden, auß einer ganz besonderen Insel, mit ganz besonderen Menschen.
    Überaus überaschendes Ende und ich bin froh das Vix sich richtig entschieden hat!
    Hat mir sehr gut gefallen!

  • Rezension zu "Sommerschwestern" von Judy Blume

    Sommerschwestern

    tigerlady1

    04. October 2008 um 22:27

    Ein Buch passend zum Sommer über eine Mädchenfreundschaft.

  • Rezension zu "Sommerschwestern" von Judy Blume

    Sommerschwestern

    Noelia

    17. July 2008 um 20:25

    Das Buch hat mich etwas enttäuscht, ich hätte mir etwas mehr Spannung und ein gelungeneres Ende erhofft. Einige Stellen waren schleppend zu lesen.

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