Judy Blundell

 3.6 Sterne bei 36 Bewertungen

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Die Lügen, die wir erzählten

Die Lügen, die wir erzählten

 (34)
Erschienen am 29.09.2010
What I Saw and How I Lied

What I Saw and How I Lied

 (2)
Erschienen am 07.06.2010
Strings Attached

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 (0)
Erschienen am 01.09.2012

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Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell
Kunovor 7 Jahren

Judy Blundell – Die Lügen, die wir erzählten

Produktinformationen:
Autor: Judy Blundell
Titel: Die Lügen, die wir erzählten
Untertitel: -/-
Originaltitel: What I saw and how I lied
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Sprache: Deutsch
Kosten: € 16,95 (D) € 17,50 (A)
Seitenanzahl: 248
Art: gebundenes Buch
ISBN: 978-3-473-35330-9
Genre: 2. Weltkrieg, History, Erwachsen werden
Meine Altersempfehlung: 14+

Erster Satz:
Das Streichholz knackte, knisterte, und ich war sofort hellwach.

Rückentext:
„Was bedeutet Erwachsensein? Mit einem Schulterzucken Dinge zu tun, die man gar nicht möchte?“
Die Mutter, die sie bewundert,
der Stiefvater, den sie vergöttert,
der Mann, den sie über alles liebt –
die wichtigsten Menschen in Evies Leben verbindet vor allem eines:
die Lüge.
Und ein grausames Verbrechen.

Klappentext:
USA, 1974. Der Krieg ist vorbei und die Menschen sehnen sich nach den schönen Dingen des Lebens. Kino, Konsum und Reklame prägen den Alltag.
Auch die fünfzehnjährige Evie hat Sehnsucht – nach Lippenstift, Nagellack und nach der großen Liebe. Als sie Peter, einem ehemaligen Soldaten, begegnet, scheinen all ihre Träume in Erfüllung zu gehen.
Doch Peter hütet ein Geheimnis, das Evies Familie für immer zu zerstören droht…

Über die Autorin:
Judy Blundell lebt zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter in Katonah, New York.
Unter einem Pseudonym hat sie viele New-York-Times-Bestsellerromane geschrieben.

Inhalt:
Der Krieg ist zu Ende, und damit geht auch die Konsumfreude los. Evie und ihre Mutter sind guter Dinge, und Evie will Nagellack tragen, Lippenstift benutzen und sich verlieben. Ihr Stiefvater Peter hat viel Geld - und überredet seine Frauen zu einem Urlaub in Palm Beach, was fürs erste natürlich super klingt. Doch was er ihnen verschwiegen hat: Niemand fährt nach Palm Beach im Sommer. Alles ist verschlossen, doch sie haben einen Platz in einem Hotel.
Evie ist aufs erste enttäuscht, doch bald trifft sie Peter, einen ehemaligen Soldaten, der anscheinend ihren Stiefvater kennt, er ihn angeblich aber nicht.
Auch die Mitbewohner von dem Hotel sind total nett. Die eine Frau, Mrs. Grayson, geht mit ihr einkaufen und kauft ihr viele, viele Kleider.
Und wie es so will, verliebt sich Evie in Peter. Und er macht auch viel mit ihr, immer ist eine Anstandsdame dabei, ihre Mutter, Mrs. Grayson oder andere. Bis zu den einem Abend, wo Peter und sie fast zu weit gegangen wären.
Am nächsten Tag wollen Peter, ihr Stiefvater und ihre Mutter eine Segeltour machen, trotz starken Sturm. Peter sagt, er sei auf dem Meer aufgewachsen.
Evie hört den gesamten Abend nichts von ihnen. Sie hat Angst um Peter, Angst um ihre Eltern.
Dann bricht der große Sturm aus und sie hat Todesangst um die Leute, die sie liebt.
Nach dem Sturm kann sie ihre Eltern in die Arme schließen, doch Peter belibt verschwunden. Ein paar Tage später findet man seine Leiche. Sofort wird ein Prozess eigeleitet, und Evie gerät in ein Leben voller Intrigen, Lügen und Erwachsenen…


Meine Meinung:

Das Buch erzählt vom Leben nach dem Krieg, wo ein junges Mädchen Erwachsen werden will.

Sprache, Ausdruck:
Die Sprache ist den 50er Jahren angepasst, weswegen ich sie nicht so sehr mag. Auch ist es insgesamt alles sehr lebensnahm beschrieben, und auch andere Ausdrcke, Redewendungen und Einflüsse sind anders als heute.

Figuren:
Die Figuren sind recht gut beschrieben, aber ich kann mich jetzt, nach zwei Wochen, nachdem ich das Buch gelesen hab, an nichts mehr erinnern. Das ist eigentlich ein schlechtes eichen, dass mir nicht mal die Figuren im Kopf geblieben sind.

Aufmachung (Cover + Titel):
Der Titel ist recht gut gewählt. Erst zum Schluss wird einem bewusst, warum es um Lügen geht. Aber das Cover finde ich geheimnisvoll. Von diesem Cover (ohne Titel), hätte ich mir einen spannenden Thriller oder so erwartet, da es sehr düster und schlecht ausgeleuchtet ist.

Insgesamt kann ich sagen, dass das Buch bestimmt gut ist, ich mir aber einfach mehr erhofft habe. Mir persönlich gefallen Nach-dem-Krieg-Bücher auch nicht so sehr, weswegen die Rezi auch etwas arg kurz und schlecht ausgefallen ist.

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Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Dass dieser wunderbare Jugendroman in den USA den „National Book Award“ gewonnen hat, wundert einen nach der Lektüre nicht mehr. Es ist ein Buch, von Miriam Pressler zur Übersetzung angenommen und in ihrer gewohnt souveränen Weise ins Deutsche übertragen, dass auch seinen erwachsenen Leser fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.

Es ist die Geschichte von Evie, die sie selbst erzählt. Wir schreiben das Jahr 1947. Der Krieg ist endlich zu Ende, alles kann man wieder kaufen, die Menschen gehen ins Kino und amüsieren sich, die Schrecken des Krieges sind fast schon vergessen.

Auch Evies Stiefvater Joe ist heil aus dem Krieg zurückgekehrt. Als eines Tages ein ehemaliger Kriegskamerad namens Peter anruft und Joe zu sprechen wünscht, lässt der sich verleugnen, - die erste von unzähligen Lügen, die in diesem Buch vorkommen und das Leben nicht nur von Evie überschatten.

Kurze Zeit später fährt die Familie, für Evie sehr überraschend, nach Florida. Evie trifft dort auf Peter, der aus Gründen, die zunächst völlig im Dunkeln liegen, der Familie in den warmen Süden der USA gefolgt ist. Peter flirtet mit ihr, es kommt zu zarten Küssen. Doch es stellt sich heraus, dass auch die gelogen sind, und eine ehemalige Kriegsgeschichte, die Joe und Peter verbindet, wird langsam aufgeblättert. Sie sind durch ein schlimmes Geschehen miteinander verbunden, ob sie es wollen oder nicht.

Das ganze wird betrachtet durch die Augen der 15- jährigen Evie, die schon bald spürt, dass auch sie lügen muss, will sie ihre Familie retten.

Ein eindrücklicher Roman, mit fantastischen Studien des Nachkriegsmilieus in den USA. Und ganz am Ende wird dem begeisterten Leser auch klar, warum Miriam Pressler diesen Roman übersetzt hat, und niemand anders.

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Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell
Dubhevor 8 Jahren

2 Jahre sind seit dem Ende des 2. weltkrieges vergangen und in Amerika sehnt sich die Jugend nach mehr Freiheiten, so auch Evie. Ihr Stiefvater ist mit Maschinen reich geworden.
Sie begegnet einem jungen Kriegsveteran und verliebt sich sogleich in ihn.
Doch er verbirgt ein schreckliches Geheimnis, das die Familie auseinander zu reißen droht...
.
Dieses Buch war meinerseits ein absoluter Fehlgriff. Ich habe es gerade mal bis Seite 26 geschafft.
Man kann sich irren.
Dieses Buch ist ein historischer Roman für Jugendliche.
Wie gesagt, man macht dummheiten.
Ich kann nicht viel zu den Personen sagen, doch mir sind generell diese Nachkriegskinder unsympatisch. Nichts gegen sie.
Der Stil der Autorin ist recht okay.

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