Judy Blundell Die Lügen, die wir erzählten

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Inhaltsangabe zu „Die Lügen, die wir erzählten“ von Judy Blundell

USA, 1947: Der Krieg ist vorbei. Kino, Musik, Konsum und Reklame prägen den Alltag. Auch auf die 15-jährige Evie machen die Verheißungen der Werbung großen Eindruck. So wie die Frauen auf den Plakaten und Kinoleinwänden will sie sein: unwiderstehlich und schlagfertig. Als der geheimnisvolle Peter, ein ehemaliger Kamerad ihres Stiefvaters Joe, in ihr Leben tritt, sieht Evie ihre Stunde gekommen. Doch Peter und Joe verbindet ein düsteres Geheimnis ...

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  • Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

    Die Lügen, die wir erzählten
    Kuno

    Kuno

    10. January 2012 um 22:21

    Judy Blundell – Die Lügen, die wir erzählten Produktinformationen: Autor: Judy Blundell Titel: Die Lügen, die wir erzählten Untertitel: -/- Originaltitel: What I saw and how I lied Verlag: Ravensburger Buchverlag Sprache: Deutsch Kosten: € 16,95 (D) € 17,50 (A) Seitenanzahl: 248 Art: gebundenes Buch ISBN: 978-3-473-35330-9 Genre: 2. Weltkrieg, History, Erwachsen werden Meine Altersempfehlung: 14+ Erster Satz: Das Streichholz knackte, knisterte, und ich war sofort hellwach. Rückentext: „Was bedeutet Erwachsensein? Mit einem Schulterzucken Dinge zu tun, die man gar nicht möchte?“ Die Mutter, die sie bewundert, der Stiefvater, den sie vergöttert, der Mann, den sie über alles liebt – die wichtigsten Menschen in Evies Leben verbindet vor allem eines: die Lüge. Und ein grausames Verbrechen. Klappentext: USA, 1974. Der Krieg ist vorbei und die Menschen sehnen sich nach den schönen Dingen des Lebens. Kino, Konsum und Reklame prägen den Alltag. Auch die fünfzehnjährige Evie hat Sehnsucht – nach Lippenstift, Nagellack und nach der großen Liebe. Als sie Peter, einem ehemaligen Soldaten, begegnet, scheinen all ihre Träume in Erfüllung zu gehen. Doch Peter hütet ein Geheimnis, das Evies Familie für immer zu zerstören droht… Über die Autorin: Judy Blundell lebt zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter in Katonah, New York. Unter einem Pseudonym hat sie viele New-York-Times-Bestsellerromane geschrieben. Inhalt: Der Krieg ist zu Ende, und damit geht auch die Konsumfreude los. Evie und ihre Mutter sind guter Dinge, und Evie will Nagellack tragen, Lippenstift benutzen und sich verlieben. Ihr Stiefvater Peter hat viel Geld - und überredet seine Frauen zu einem Urlaub in Palm Beach, was fürs erste natürlich super klingt. Doch was er ihnen verschwiegen hat: Niemand fährt nach Palm Beach im Sommer. Alles ist verschlossen, doch sie haben einen Platz in einem Hotel. Evie ist aufs erste enttäuscht, doch bald trifft sie Peter, einen ehemaligen Soldaten, der anscheinend ihren Stiefvater kennt, er ihn angeblich aber nicht. Auch die Mitbewohner von dem Hotel sind total nett. Die eine Frau, Mrs. Grayson, geht mit ihr einkaufen und kauft ihr viele, viele Kleider. Und wie es so will, verliebt sich Evie in Peter. Und er macht auch viel mit ihr, immer ist eine Anstandsdame dabei, ihre Mutter, Mrs. Grayson oder andere. Bis zu den einem Abend, wo Peter und sie fast zu weit gegangen wären. Am nächsten Tag wollen Peter, ihr Stiefvater und ihre Mutter eine Segeltour machen, trotz starken Sturm. Peter sagt, er sei auf dem Meer aufgewachsen. Evie hört den gesamten Abend nichts von ihnen. Sie hat Angst um Peter, Angst um ihre Eltern. Dann bricht der große Sturm aus und sie hat Todesangst um die Leute, die sie liebt. Nach dem Sturm kann sie ihre Eltern in die Arme schließen, doch Peter belibt verschwunden. Ein paar Tage später findet man seine Leiche. Sofort wird ein Prozess eigeleitet, und Evie gerät in ein Leben voller Intrigen, Lügen und Erwachsenen… Meine Meinung: Das Buch erzählt vom Leben nach dem Krieg, wo ein junges Mädchen Erwachsen werden will. Sprache, Ausdruck: Die Sprache ist den 50er Jahren angepasst, weswegen ich sie nicht so sehr mag. Auch ist es insgesamt alles sehr lebensnahm beschrieben, und auch andere Ausdrcke, Redewendungen und Einflüsse sind anders als heute. Figuren: Die Figuren sind recht gut beschrieben, aber ich kann mich jetzt, nach zwei Wochen, nachdem ich das Buch gelesen hab, an nichts mehr erinnern. Das ist eigentlich ein schlechtes eichen, dass mir nicht mal die Figuren im Kopf geblieben sind. Aufmachung (Cover + Titel): Der Titel ist recht gut gewählt. Erst zum Schluss wird einem bewusst, warum es um Lügen geht. Aber das Cover finde ich geheimnisvoll. Von diesem Cover (ohne Titel), hätte ich mir einen spannenden Thriller oder so erwartet, da es sehr düster und schlecht ausgeleuchtet ist. Insgesamt kann ich sagen, dass das Buch bestimmt gut ist, ich mir aber einfach mehr erhofft habe. Mir persönlich gefallen Nach-dem-Krieg-Bücher auch nicht so sehr, weswegen die Rezi auch etwas arg kurz und schlecht ausgefallen ist.

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  • Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

    Die Lügen, die wir erzählten
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. November 2011 um 15:56

    Dass dieser wunderbare Jugendroman in den USA den „National Book Award“ gewonnen hat, wundert einen nach der Lektüre nicht mehr. Es ist ein Buch, von Miriam Pressler zur Übersetzung angenommen und in ihrer gewohnt souveränen Weise ins Deutsche übertragen, dass auch seinen erwachsenen Leser fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist die Geschichte von Evie, die sie selbst erzählt. Wir schreiben das Jahr 1947. Der Krieg ist endlich zu Ende, alles kann man wieder kaufen, die Menschen gehen ins Kino und amüsieren sich, die Schrecken des Krieges sind fast schon vergessen. Auch Evies Stiefvater Joe ist heil aus dem Krieg zurückgekehrt. Als eines Tages ein ehemaliger Kriegskamerad namens Peter anruft und Joe zu sprechen wünscht, lässt der sich verleugnen, - die erste von unzähligen Lügen, die in diesem Buch vorkommen und das Leben nicht nur von Evie überschatten. Kurze Zeit später fährt die Familie, für Evie sehr überraschend, nach Florida. Evie trifft dort auf Peter, der aus Gründen, die zunächst völlig im Dunkeln liegen, der Familie in den warmen Süden der USA gefolgt ist. Peter flirtet mit ihr, es kommt zu zarten Küssen. Doch es stellt sich heraus, dass auch die gelogen sind, und eine ehemalige Kriegsgeschichte, die Joe und Peter verbindet, wird langsam aufgeblättert. Sie sind durch ein schlimmes Geschehen miteinander verbunden, ob sie es wollen oder nicht. Das ganze wird betrachtet durch die Augen der 15- jährigen Evie, die schon bald spürt, dass auch sie lügen muss, will sie ihre Familie retten. Ein eindrücklicher Roman, mit fantastischen Studien des Nachkriegsmilieus in den USA. Und ganz am Ende wird dem begeisterten Leser auch klar, warum Miriam Pressler diesen Roman übersetzt hat, und niemand anders.

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  • Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

    Die Lügen, die wir erzählten
    Dubhe

    Dubhe

    23. April 2011 um 23:16

    2 Jahre sind seit dem Ende des 2. weltkrieges vergangen und in Amerika sehnt sich die Jugend nach mehr Freiheiten, so auch Evie. Ihr Stiefvater ist mit Maschinen reich geworden. Sie begegnet einem jungen Kriegsveteran und verliebt sich sogleich in ihn. Doch er verbirgt ein schreckliches Geheimnis, das die Familie auseinander zu reißen droht... . Dieses Buch war meinerseits ein absoluter Fehlgriff. Ich habe es gerade mal bis Seite 26 geschafft. Man kann sich irren. Dieses Buch ist ein historischer Roman für Jugendliche. Wie gesagt, man macht dummheiten. Ich kann nicht viel zu den Personen sagen, doch mir sind generell diese Nachkriegskinder unsympatisch. Nichts gegen sie. Der Stil der Autorin ist recht okay.

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  • Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

    Die Lügen, die wir erzählten
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    17. January 2011 um 19:37

    Was wiegt schwerer? Eine Lüge, die alles zusammenhält oder eine Wahrheit, die es auseinanderfallen lässt – das Leben, die Familie? Es ist der Spätsommer 1947. Der Zweite Weltkrieg hängt noch immer in der Luft, auch in New York, wo Evie mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Joe wohnt. Ihre Mutter – eine blonde Schönheit – bewundert sie; ihren Stiefvater – der vom Soldat zum erfolgreichen Geschäftsmann aufgestiegen ist – vergöttert sie. Die letzten Ferientage will die Familie in Florida verbringen – also fahren sie – quer durch die USA, nach Palm Beach. Das Hotel, in dem sie sich einmieten, steht um diese Zeit des Jahres fast leer – so lernen sie schnell das Ehepaar Grayson kennen. Und Peter Coleridge. Der taucht eines Tages am Pool auf – ein ehemaliger Soldat, der etwas über Joe Spooner weiß, dass niemand erfahren darf. Die Stimmung der Nachkriegszeit – eine Nation im Aufbruch, im Umbruch – die Stimmung des Spätsommers – zwischen den Jahreszeiten – wird von Judy Blundell so umgesetzt, dass ich das Salz in der Luft riechen kann; ich dann das Gebrumme der Oldtimer hören, die Musik aus dem Grammophon; ich sehe Petticoats schwingen und rieche Zigarren und Whisky. Alles wirkt einfach authentisch. Dazu kommt eine spannende Geschichte – was ist wahr und was ist Lüge? Kann ich der Erzählung einer Sechzehnjährigen, die gerade ihre erste Liebe erfährt, glauben? Denn Evie ist in Peter verliebt, der mit seinen 23 natürlich viel zu alt für sie ist und sie glaubt, in ihm den Mann fürs Leben gefunden zu haben. Wir gegen den Rest der Welt – das ist ihre Haltung – bis sie sich entscheiden muss – Wahrheit oder Lüge? Dieser innere Konflikt, den Evie durchleidet, wird so dargestellt, dass ich ihn wirklich nachfühlen kann – ich kann Evie verstehen, auch wenn die Zeit eine ganz andere ist. Ich möchte ihr Ratschläge ins Ohr flüstern, sie wachrütteln – doch ich weiß, dass sie mir nicht zuhören würde. Zu guter Letzt trifft Evie eine Entscheidung – eine folgenschwere Entscheidung – mit der sie und ihre Familie leben müssen. War es die richtige Entscheidung? Wahrheit oder Lüge?

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  • Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

    Die Lügen, die wir erzählten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2010 um 21:02

    Wir schreiben das Jahr 1947, der Krieg ist vorbei. Nach dem der Stiefvater der 15-Jährigen Evie einen mysteriösen Anruf erhalten hat, beschliesst er spontan Ferien in Florida zu machen. In Florida angekommen treffen Evie und ihre Eltern auf Peter. Dieser scheint Evies Stiefvater aus dem Krieg zu kennen. Evie verliebt sich in den 23 Jährigen Peter, doch welches Geheimnis verbindet ihn mit Evies Stiefvater? Nun zu meiner Meinung, Ich weiss immer noch nicht genau wie ich das Buch bewerten soll. Auf eine Art hat es mir echt gut gefallen aber auf eine andere Art auch nicht. Evie habe ich als eine ziemlich nervige Protagonistin erlebt, am Anfang des Buches war sie unglaublich naiv. Nach der zweiten Hälfte des Buches hat sich das zwar etwas gebessert, aber irgendwie konnte ich mich einfach nicht mit ihr anfreunden. Und auch die restlichen Personen haben es mir nicht wirklich angetan, sowohl ihr Stiefvater als auch ihre Mutter waren mir überhaupt nicht symphatisch. Der einzige etwas intressantere Charakter war Peter, aber auch er konnte die restlichen Charaktere nicht wett machen. Mit dem Einstieg hatte ich etwas schwierigkeiten, aber die zweite hälfte des Buches war wesentlich spannender. Der Schluss passte gut zum restlichen Buch, es wurde doch nicht alles aufgeklärt. Aber man kann sich selber denken was jetzt die Warheit ist und was nicht. Der Title "Die Lügen, die wir erzählten" passt sehr gut zum Buch, da eigentlich alle Personen mehr Lügen, als das sie die Warheit sagen. Ich finde das Buch zwar nicht schlecht, aber ich würde jetzt nicht sagen, dass man etwas verpasst hat, wenn man es nicht gelesen hat. 2,5 Sterne aufgerundet auf 3

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  • Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

    Die Lügen, die wir erzählten
    Millie

    Millie

    30. October 2010 um 00:03

    Wie nennt man den Schreibstil? Modernen Realismus? Ich verstehe, warum das Buch in den USA den National Book Award bekommen hat, es ist ein „gutes“, von mir aus auch „sehr gutes“ Buch im literarischen Sinne. Aber als Jugendbuch (Altersangabe des Verlages ab 13 J.) finde ich es absolut ungeeignet. Besonders in den ersten Kapiteln dreht sich alles ums Rauchen - wenn auch nur vordergründig - aber es vergeht kaum ein Abschnitt, ohne dass sich die wunderschöne Mutter eine Zigarette anzündet und tief inhaliert, der bewundernswerte Stiefvater cool die Kippe wegschnippt, die 15jährigen Mädchen sich Schokozigaretten kaufen, um damit das Rauchen zu üben… Neben Lippenstift und Alkohol sind es besonders die Zigaretten, die für die 15-jährige Protagonistin ein Synonym darstellen für Eigenschaften wie erwachsen, schön, bewundernswert, cool sein… Von diesem Kritikpunkt abgesehen ist das Buch ja wirklich gut, aber ich persönlich würde dieses Buch NIIIEEE einem Jugendlichen in die Hand drücken, da ich finde, dass ein Jugendbuch auch Vorbildfunktion hat. Im Zeitalter der Anti-Rauchen-Kampagnen empfinde ich das als höchst kontraproduktiv. Bei erwachsenen Lesern kann ich eine kritische Haltung und abstrahierendes Denken beim Lesen voraussetzen (wenn es auch nicht immer gegeben ist), nicht aber bei 13-jährigen!!! Darum meine Bewertung: „GEHT GAR NICHT!!!“ - als Jugendbuch

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  • Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

    Die Lügen, die wir erzählten
    hproentgen

    hproentgen

    03. October 2010 um 17:25

    -An jenem Nachmittag gingen Margie Crotty, meine Freundin und ich in den Süßwarenladen und kauften Schokoladenzigaretten, um Rauchen zu üben. Im Krieg waren Zigaretten rationiert gewesen, so wie alles andere, aber jetzt gab es sie in Massen, Lucky Strikes und Old Golds und Camels. Und Chesterfields – "so mild, dass sie deine Kehle streicheln". Das behauptete zumindest die Werbung. Margie und ich glaubten Magazinen und Filmen mehr als der Kirche., Wir wussten, wenn wir genug übten, würden auch wir eines Tages zu Frank Sinatras "All or Nothing at All" echte Zigaretten rauchen , und die Farbe unseres Lippenstifts würde zur Farbe unserer Fingernägel passen., Es war 1947 und der Krieg war vorbei. Aus allen Radios erklang Musik und jeder wollte ein neues Auto. Während des Krieges hatte keiner einer neues Auto gehabt, weil keine hergestellt wurden und niemand hatte Fotos gemacht, weil es keine Filme zu kaufen gab. So war es im Krieg – man hatte nie etwas Neues._ Evie will leben, endlich. Der Krieg ist vorbei, sie ist fünfzehn und sehnt sich danach, erwachsen zu werden, nach dem ersten Lippenstift, nach dem ersten Kuss, Ihr Stiefvater Joe ist heil aus dem Krieg zurück gekehrt, hat ein Geschäft aufgebaut und alles wird endlich besser werden. Da ruft ein Kriegskamerad namens Peter an. Und der Stiefvater lässt sich verleugnen. Dann fahren sie völlig überraschend nach Florida, in Ferien. Doch dort taucht Peter wieder auf, ein junger Mann, der mit Evie flirtet. Doch warum ist er ihnen gefolgt? Bald zeigt sich, dass er weit mehr als Küsse im Sinn hat und dass der Krieg zwar vorbei, aber lange noch nicht beendet ist. Denn die Männer, die zurückkamen, haben jeder eine Geschichte mitgebracht. Und die ist nicht immer fröhlich, schon gar nicht so heldenhaft wie Evie bisher glaubte. Judy Blundy versteht es, die Nachkriegsjahre lebendig werden zu lassen, die Hoffnungen und Gefühle. Und zwar durch die Augen eines fünfzehnjährigen Mädchens, das sich der Wirklichkeit stellen muss, ihre erste Liebe erlebt und sich der Frage stellen muss, ob man lügen darf, ja lügen muss, um die eigene Familie zu retten. Eindrücklich geschrieben, von Mirjam Pressler packend übersetzt überzeugt dieser Jugendroman durch seine Figuren wie die Milieuschilderung und hält den Leser bald in Spannung wie ein Thriller. Kein Wunder, dass er in Amerika den National Book Award gewann. Leseprobe: leider keine Leseprob Homepage des Autors: http://www.judyblundell.com/ Die Lügen, die wir erzählten, Jugendbuch, Judy Blundell, Ravensburger, Oktober 2010 Aus dem Amerikanischen von Mirjam Pressler, Originaltitel: What I Saw und How I Lied ISBN-13: 978-3473353309, gebunden, 288 Seiten, Euro 16,95

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  • Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

    Die Lügen, die wir erzählten
    cörchen

    cörchen

    06. September 2010 um 21:12

    Empfehlenswert. Man ist sofort in der Geschichte und fiebert mit. Der Ausdruck ist für ältere Kinder und Jugendliche perfekt und sie können dabei gleich noch was lernen ^^

  • Rezension zu "Die Lügen, die wir erzählten" von Judy Blundell

    Die Lügen, die wir erzählten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. June 2010 um 13:06

    Sommer, Sonne, Hitze, Florida. Schwitzen im Sommer 1947. Kriegsheimkehrer, die nicht über den Krieg sprechen wollen, Mädchen, die sich nichts sehnlicher wünschen als endlich erwachsen zu werden, endlich geküsst zu werden, Frauen die endlich ihre Männer wieder in den Armen halten können, und eine Gesellschaft; NEIN, eine Welt die von der Lüge lebt, und diese gierig aufsaugt, um nicht über die vergangen Jahre nachdenken zu müssen. Langsam lichtet sich das Dunkel; und einige gutgehütete Geheimnisse kommen ans Licht. Wer die Wahrheit kennt, lebt gefährlich - das war schon immer so; und wird auch immer so bleiben.

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