Judy Fitzwater

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Rezension zu "Dying to Get Published (The Jennifer Marsh Mysteries Book 1)" von Judy Fitzwater

Möchtegern-Schriftstellerin und Drohbriefschreiberin unter Mordverdacht
takarondevor 5 Jahren

Das Buch beginnt mit der Hauptdarstellerin im Gefängnis. Jennifer Marsh ist ihr Name und arbeitet im Catering-Business. Das heißt, sie trägt die Tabletts mit den Häppchen und Getränken durch die Veranstaltungen. Nebenbei schreibt sie auch noch Krimis. Letztere werden von einem Club älterer Damen regelmäßig bewertet.

Allerdings hat Jennifer Marsh das Pech, dass ihr Krimi von einer Lektorin abgelehnt wurde. Fortan führt sie gedankliche Rachefeldzüge gegen eben jene Lektorin namens Penny Richmond. Leider bleibt es nicht bei dem Gedankenspiel, sie schreibt tatsächlich 4 Drohbriefe und sendet sie der Lektorin. Ebenso kundschaftet Jennifer auch deren Wohnhaus aus.

Nebenbei lauscht sie auch noch bei ihren Cateringjobs für einen Journalisten auf "interessante " Geschichten...

Ich habe das Buch aufgrund der positiven Kommentare gekauft, jedoch kann ich diese im Nachhinein nicht nachvollziehen.

Für mich ist diese Jennifer Marsh eine durchgeknallte Möchtegernschriftstellerin und absolut unsympathisch. Sorry, aber gleich auf den ersten Seiten überlegt sie, ob sie durch einen Mord oder Unfall erst in die Medien kommt, um dann anschließend einen Bestseller zu schreiben . Das ganze schiebt sich über mehrere Absätze. 

Als nächstes reift dann ihr seltsamer Plan die Lektorin zu töten oder zumindest zu bedrohen. Als Leser darf man sich dann mehrere Varianten von Drohbriefen durchlesen.

Das empfinde ich weder als  witzig, noch als geistreich noch als die Geschichte in irgendeiner Form weiterbringend. 

Von ihrem imaginären Kind will ich gar nicht erst schreiben.

Es gibt verrückte, lustige Typen als Hauptfiguren und so hatte ich mir die Jennifer Marsh anhand der Beschreibung des Buches vorgestellt- stattdessen gab es eine langweilige, egozentrische Type, die die Grenzen zwischen Fiktion und Realität wohl vollkommen verloren hat. 

Beispiel dafür: Erst als sie die von ihr verhasste Penney Richmond bei einem Cateringjob leibhaftig sieht, realisiert sie, dass sie einer lebenden Person die Drohbriefe geschickt hat.

Vielleicht verstehe ich einfach ihre Art von Humor nicht, aber mir ist das ganze Geschreibe um den fiktiven Mord an der Lektorin auf die Nerven gefallen, während in dem Handlungsverlauf um den realen Mord  sich gar nichts tat.

Man hätte das ganze Buch in eine kurzen Roman packen können, hätte man die skurilen Gedankengänge der Hauptakteurin außen vor gelassen.

Aber, da ja meist der erste Band einer Serie nur eine Grundlage ist und sich die nachfolgenden Bände meist noch steigern, denke ich ist das Ganze noch ausbaufähig. Schließlich war auch der erste Harry Potter Band nicht unbedingt der beste der Reihe.

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