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Juergen PottAuf dem schmalen Pfad zu neuen Wegen: Die Entdeckung der Geschwindigkeit (THE HYPERLOOP)
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Auf dem schmalen Pfad zu neuen Wegen: Die Entdeckung der Geschwindigkeit (THE HYPERLOOP)

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Rezension zu "Auf dem schmalen Pfad zu neuen Wegen: Die Entdeckung der Geschwindigkeit (THE HYPERLOOP)" von Juergen Pott

Ein Buch aus vielen Blickwinkeln
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Jürgen Pott versucht hier ein Buch zu verfassen, dass eine Mischung aus Realität und Fantasie darstellt. Viele der angesprochenen technischen Sachverhalte sind tatsächlich so entwickelt worden wie es im Buch beschrieben wird.

Hierbei versucht er mögliche Probleme die das Team wohl gehabt haben könnte, und versucht gleichzeitig eine gewisse Konkurrenzsituation zur California High Speed Railway aufzuzeigen.

Inhaltlich umfasst das Buch etwas mehr als 600 Seiten, dass in ca. 150, relativ kurze Kapitel und ungefähr 12 Teilen gegliedert ist. Thematisch springt der Autor zwischen sehr vielen Sichtweisen und Situationen hin und her, die allerdings aufgrund der Überschriften und den wiederholten Namen und Jobbezeichnungen der Charaktere gut zu erkennen sind. Der Inhalt des Buches gliedert sich in drei größere Bereiche: "Einführung in die Story", "Aufbau des Teams", "Entwicklung einer neuen Transportkapsel", "Bau einer neuen Transportkapsel" und dem "Test der neuen Transportkapsel".

Parallel dazu werden unterschiedlichste Probleme sowohl technischer als auch politischer und Probleme mit der Konkurrenz bewältigt. Die Medien versuchen über das Geschehen zu berichten, doch der Milliardär Louis Vern hat so seine eigene Art und Weise mit den Medien umzugehen.

Es gibt einige Nebenhandlungsstränge, wie z.B. einen Konkurrenten, und einen lediglich als "Amerikaner" bezeichneten Problemfall. Interessant wirkt, wie der Milliardär mit diesen Problemfällen um geht, da sich dieser Umgang an der Realität orientiert.

Das bemerkenswerteste an diesem Buch ist allerdings für mich, dass es aus unterschiedlichen Perspektiven und auf mehrere unterschiedliche Arten und Weisen geschrieben ist. Bspw. denkt man ja immer, dass das Buch entweder aus der Ich Perspektive oder der Perspektive des "Allwissenden Erzählers" geschrieben ist. Dieses Buch wechselt sehr stark bei diesen einzelnen Perspektiven. Es gibt die Ich Perspektive, die hauptsächlich von einem Reporter dargestellt wird, der in das Projektteam aufgenommen wird. Es gibt ein Kapitel, in dem ausschließlich die Reden des Milliardärs Louis Vern geschrieben sind und die seiner Gegenspieler nur mit "..." dargestellt werden. D.h. man darf sich denken, was der andere gerade sagt. Außerdem gibt es auch ein Kapitel in dem so etwas wie ein tatsächliches Interview dargestellt wird, so wie man es in einer Zeitung ließt. Ebenfalls gibt es mehrere Kapitel in denen selbst der "Allwissende Erzähler" nicht genau weiß, was gerade gespielt wird. Insofern finde ich das Buch schon deshalb so interessant, weil es eine entsprechen Vielfalt bzgl. dieser Erzählperspektiven aufweist.

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