Jule Kaspar

 4.4 Sterne bei 38 Bewertungen

Lebenslauf von Jule Kaspar

Der erfüllte Kindheitstraum: Jule Kaspar ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin. Schon seit ihrer frühen Kindheit schreibt sie Geschichten und träumt davon enmal eine Autorin zu werden. 2011 erfüllte sie sich schließlich diesen Wunsch und ist nun als Autorin für diverse Verlage und in unterschiedlichen Genres tätig.

Alle Bücher von Jule Kaspar

Cover des Buches Wanka würde Wodka kaufen (ISBN: 9783426521335)

Wanka würde Wodka kaufen

 (38)
Erschienen am 01.07.2019

Neue Rezensionen zu Jule Kaspar

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Rezension zu "Wanka würde Wodka kaufen" von Jule Kaspar

Lesen
Meinbuecherregalvor 8 Monaten

👱🏻‍♀️ Wanka ist Russin und kommt durch ein Zeugenschutzprogramm nach Deutschland. In Deutschland wird sie zur Tarnung mit 

🧔🏼Vladimir verheiratet.

In dieser Geschichte begleiten wir Wanka durch ihr neues Leben in Deutschland. Hier erfahren wir, was für eine komische Sprache wir manchmal haben. Wir erleben mit, wie Wanka sich in verschiedene Jobs versucht einzuarbeiten und wodran es scheitert.

🔺

Mir hat dieses stille und ruhige Buch gefallen.

Wanka ist mir nach und nach ans Herz gewachsen und ich fand es interessant, sie durch ihr neues Leben ( mit all seinen Hindernissen) zu begleiten.

Ich konnte sie mir richtig bildhaft vorstellen.

🔺

Bei dem Buch „ein Mann namens Ove“ habe ich viel Tränen vergossen... hier nicht.

Und trotzdem erinnerte mich etwas an die andere Geschichte.

Vielleicht der Blick auf eine ganz normale Person... das langsame Kennenlernen... und dann sind die Protagonisten einem ans Herz gewachsen.

So ist es mir ergangen.

🔺

Eine ruhige schöne Geschichte.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

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Rezension zu "Wanka würde Wodka kaufen" von Jule Kaspar

lustige und doch emotionale Unterhaltung!
Normal-ist-langweiligvor einem Jahr

Meine Meinung:

Als ich gehört habe, dass es ein Prequel zu den beiden „Max Leif Büchern“ gibt, habe ich mir dieses direkt gekauft. Gelesen habe ich es aber tatsächlich erst letzte Woche.

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Du kennst Max Leif noch nicht?

Die sieben Tode des Max Leif- Ein Hypochonder-Roman

Die Schwangerschaft des Max Leif – Ein Roman in 9 Monate

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Ich liebe Jekaterina und habe sie schon im ersten Buch völlig in mein Herz geschlossen. Sie ist einfach lustig, hat eine unnachahmliche Art und das Herz einfach am rechten Fleck. Hier nun also ihre eigene Geschichte.

Diese ist von ganz anderen Problemen behaftet als ich es von Max Leif gewöhnt war. Ich habe mich sehr auf diese Geschichte gefreut, da ich aus den beiden anderen Büchern den Schreibstil und auch den Humor der Autorin schon kannte. Beide Bücher konnten mich wirklich gut unterhalten.

Das Buch kann man auch sehr gut ohne die „Max Leif Bücher“ lesen. Dieser taucht in dem Buch sowieso nur ganz am Rande auf.

Ich freue mich, dass ich Jekaterina besser kennenlernen, ihre Geschichte erfahren und ihre Entwicklung verfolgen konnte. Am liebsten würde ich jetzt tatsächlich erneut den ersten Band von Max Leif lesen, um an dieses Buch hier wieder anzuknüpfen und Jekaterina erneut zu begegnen.

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Fazit:

Ein sehr kurzweiliges Buch mit viel Humor, vor allem Sprachwitz und trotzdem dem richtigen Maß an Tiefgang und Emotionalität.

Sprachliebhaber werde hier vollends auf ihre Kosten kommen. Die deutsche Sprache bietet aber auch einen wahnsinnigen Fundus an Sprichwörtern, Floskeln, Weisheiten und Redensarten, die Wort für Wort übersetzt wirklich keinen Sinn ergeben. Sehr lustig und aufzeigend, wie schwer die deutsche Sprache wirklich ist!

An einigen Stellen regt das Buch erheblich zum Nachdenken an: Was dürfen wir uns bieten lassen, warum hilft niemand in verschiedenen Situationen, warum lässt man viele Menschen in vielen Situationen allein? ….. Ich musste an einigen Stellen wirklich den Kopf schütteln und hätte gerne helfend eingegriffen. Manchmal ist das Leben mehr als ungerecht.

Die Autorin hat für mich wieder einmal bewiesen, dass ich bei ihren Büchern nicht viel falsch machen kann und die Bücher ihr Geld wert sind, auch wenn mir als Titel „Wanka würde Wodka wählen“ noch besser gefallen hätte….:-)

Viel Spaß euch mit Max Leif und/oder mit Jekaterina!

 (4,5 / 5)

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Das schrieb die Autorin bei der Leserunde bei Lovelybooks:

„Die Geschichte kann Dich erreichen, wenn Du:

  • zum Lachen nicht in den Keller gehst
  • Überraschungen magst (wo bei mir Humor drauf steht, ist nicht nur Humor drin)
  • Dich nicht daran störst, dass die Protagonistin hin und wieder mit russischem Akzent plaudert
  • gern Bücher liest, die aus mehr als Dialogen bestehen.“ (Quelle)

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Rezension zu "Wanka würde Wodka kaufen" von Jule Kaspar

Katastrophenmagnet
Thomas_Lawallvor einem Jahr

Mit allem hat Wanka gerechnet. Nur nicht, wie sich der Alltag in Deutschland wirklich gestalten sollte. Mit ihrem neuen Namen fängt es an. "Jekaterina Poljakow" passt ihr ganz und gar nicht, doch das ist erst der Anfang.    

Im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms kommt sie, mit neuer Identität, von Russland nach Deutschland. Dafür sind Opfer zu bringen. So weit, so klar, doch ihr Kontaktmann offenbart ihr eine Ungeheuerlichkeit: Sie muss heiraten.

Widerstand ist angesagt, doch völlig zwecklos. Die Heirat mit Vladimir Poljakow gestaltet sich herrlich schräg, der Alltag dann weniger. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Vladimir zwei pubertierende Nervensägen mit in die Ehe bringt, die sich auf Anhieb mit der neuen Mama nicht verstehen ...

Lange her, beim Lesen so gelacht zu haben. Die Culture-Clash-Komödie ist bis ins Detail ausbalanciert und strotzt nur so von Situationskomik. Allein die Gestaltung der einen oder anderen Sprachbarriere sorgt für einen Lacher nach dem anderen. Die Autorin versteht es, grammatikalische Hürden für ihre Zwecke zu nutzen.

Ebenso lustig wie gravierend allein das unterschiedliche Regelwerk sowie die Logistik im Saunabereich. Lustiger kann der Zusammenprall russischer und deutscher Kultur nicht sein. Das freilich sehen die Besucher eines Erlebnisbades, Wankas erster Arbeitsstelle, anders.

Auch zu Hause stapeln sich in kürzester Zeit die Probleme bis zum Anschlag. Nicht nur im Privaten, sondern auch im Rahmen des Mietverhältnisses und den lieben Nachbarn. Auch hier bekommt es Wanka mit Dingen zu tun, die ihr unverständlich sind. Kehrwoche und Mülltrennung zum Beispiel.

Nichts will ihr gelingen - ganz im Gegensatz zu Jule Kaspar. Ihr ist es nicht nur gelungen, einen äußerst unterhaltsamen Roman zu schreiben, sondern Deutschen so ganz nebenbei überzeugend darzustellen, in welch seltsamen Land sie leben.

Die eine oder andere Länge konnte sie jedoch nicht vermeiden. Seltsam dabei ist nur, dass man das Ende nicht akzeptieren mag. Nein, das geht so nicht. Stimmig zwar, doch von Wanka/Jekaterina mag man sich so schnell nicht trennen.

Und was ist beispielsweise mit jenen Russen am Spielplatz, die ein- bis zweideutige Andeutungen machen? Überhaupt werden die Gründe, weshalb Iwanka Nikolajewna Iwanowa ihr Heimat verlassen musste, nur kurz umrissen. Das kann am Ende nicht einfach abgewürgt werden.

Nichts gegen ein Happy-End, doch als Katastrophenmagnet kann es sowohl mit dem vielversprechenden neuen Job als auch mit der privaten Situation nicht lange komplikationslos funktionieren. Zudem läuft das Zeugenschutzprogramm langsam aus ... und was passiert, wenn ihre Identität doch einmal auffliegen sollte? Nein, das kann es nicht gewesen sein.

Von wegen "Lappen drauf und gut". Verlange ich Fortsetzung!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Wanka würde Wodka kaufen

Liebe LovelybookerInnen,

ich lade Euch herzlich zur Teilnahme an einer Leserunde ein, die ich – wie gewohnt – moderiere. Diesmal bekomme ich Unterstützung von einer Frau, die einige von Euch vielleicht schon kennen: Jekaterina Poljakow - Max Leifs russische Putzfrau.

Du kennst weder Jekaterina noch Max? Kein Problem. Jekaterina hat ihre ganz eigene Geschichte, die unabhängig von denen der Max-Bücher ist. Genau genommen ist "Wanka würde Wodka kaufen" ein Prequel.

Du bist neugierig? Dann freue ich mich auf Deine Bewerbung!

Die GewinnerInnen erhalten zum Erscheinungstermin ein Print-Exemplar, das der Knaur Verlag zur Verfügung stellt. Die Geschichte kann Dich erreichen, wenn Du:

  • zum Lachen nicht in den Keller gehst
  • Überraschungen magst (wo bei mir Humor drauf steht, ist nicht nur Humor drin)
  • Dich nicht daran störst, dass die Protagonistin hin und wieder mit russischem Akzent plaudert
  • gern Bücher liest, die aus mehr als Dialogen bestehen

Und darum geht's:

Achtung, resolute Russin in Sicht! Wanka Nikolajewna Iwanowa ist notgelandet und mischt ihre neue deutsche Heimat auf. Der humorvolle Roman „Wanka würde Wodka kaufen“ von Jule Kaspar ist eine einzigartige Culture-Clash-Komödie mit einer liebenswert-schrägen Heldin.

Deutschland war eine schlechte Idee. Nicht, dass sie es sich ausgesucht hätte; sie wollte ja in Russland bleiben. Doch mit der Mafia kam das Zeugenschutzprogramm, und so musste Wanka, die im Zirkus zu Hause war, nehmen, was sie kriegt. Nicht nur das Land, sondern auch einen neuen, nicht einmal korrekten Namen: Jekaterina Poljakow. Plus den Schein-Ehemann. Weder mit ihm, Vladimir, noch mit seinen Gören versteht sie sich. Und ihr Betreuer, Herr Lehmann, zeigt bald allergische Reaktionen, wenn er nur ihren Namen hört. Denn die Russin versagt in jedem Job und begegnet den Deutschen auf eher besondere, ohne Zweifel Wanka-typische Weise. Ohne zu wissen, wohin sie kann, will sie bloß wieder weg, doch mit der Zeit macht ausgerechnet Vladimir ihr bewusst, dass Deutschland eigentlich ein ganz schönes Zuhause ist. Das Projekt „Integration“ scheint (fast) zu klappen, als die Russin auf Musikproduzent Max Leif aufmerksam wird, der eine Stelle als Putzfrau ausgeschrieben hat …

Eine Culture-Clash-Komödie zwischen Deutschland und Russland – originell, humorvoll und voller Situationskomik! Eine Komödie, die unter die Oberfläche und manchmal auch unter die Haut geht.

Voraussetzungen für die Teilnahme:

  1. Du hast im Juli/August noch keinen Lesestoff bzw. räumst dir Zeit für diesen Roman ein
  2. Du beteiligst dich aktiv an der Leserunde
  3. Du verfasst danach eine Rezension, die Deine Meinung wiedergibt (NICHT den Inhalt des Buches) und veröffentlichst sie hier und ggf. auf anderen Plattformen wie Amazon, Thalia etc.

Die folgende Passage hat die Vergangenheit leider erforderlich gemacht:

LeserInnen, die sich im vorgegebenen Zeitrahmen und ohne mir Bescheid zu geben nicht zum Buch äußern, müssen von mir zur Weitergabe des Buches an einen anderen Teilnehmer aufgefordert werden. Darüber hinaus muss ich eine Mitteilung an Lovelybooks machen. Außerdem werde ich diese LovelybookerInnen von zukünftigen Buchgewinnen ausschließen müssen.

Natürlich bin ich ganz optimistisch, dass sich diese Runde, wie alle meine vorherigen wunderbar lebhaft und amüsant gestaltet und alle viel Spaß am Diskutieren und Plaudern haben :)

Herzliche Grüße

Juliane Käppler

521 BeiträgeVerlosung beendet

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