Jule Maiwald Nach ihm die Sintflut

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Inhaltsangabe zu „Nach ihm die Sintflut“ von Jule Maiwald

Ex und hopp Kurz vor ihrem 40. Geburtstag versammelt Anne die besten Freundinnen zur Beerdigung ihres Mannes um sich. Doch Richard ist keineswegs gestorben, er lebt und ist quietschvergnügt – mit einer anderen. Erst als sie den untreuen Gatten symbolisch unter die Erde gebracht hat, kommt Anne wieder auf die Füße. Könnte so ein Schritt nicht auch anderen Frauen helfen? Kurzerhand gründet sie eine Agentur für Scheidungsrituale. Der Laden brummt: Es werden lebensgroße Kopien der Exmänner beerdigt und wilde Trennungspartys gefeiert. Auch in Annes eigenes Liebesleben kommt langsam wieder Bewegung. Bis sie merkt: Ihre neue Flamme scheint nicht der Traummann zu sein, für den sie ihn hält, sondern ein neuer Fall für ihre Agentur ... Witzig, charmant und unbeschwert - ein Roman für alle, die schon mal Liebeskummer hatten.

Viel Hamburger Lokalkolorit hat ein Übriges dazu beigetragen, dass ich dieses Buch als Häppchen für zwischendurch sehr genossen habe.

— IlonGerMon

HERRLICH! Mit so viel Witz, Charme und überraschenden und skurrilen Ideen wurde eine Trennung und seine Folgen noch nie beschrieben!

— sommerlese

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  • Lecker Häppchen für zwischendurch

    Nach ihm die Sintflut

    IlonGerMon

    03. March 2017 um 10:47

    Der Roman beginnt mit einer sehr skurrilen „Beerdigung“. Anne, Anfang 40, eine Tochter, hat sich von ihrem Mann Richard getrennt. Und diese symbolische Beerdigung im Kreise ihrer besten Freundinnen soll der Start in Annes  neues Leben werden. In Ermangelung einer echten Leiche muss eine als Richard zurechtgemachte Gummipuppe diesen sozusagen vertreten …. Anne ist danach von ihrem Trennungsschmerz noch keineswegs geheilt, aber jeder Tag der folgt,  ist ein wenig einfacher als der vorherige. Nur mit den Finanzen hapert es ein wenig. Richard ist ein erfolgreicher Schriftsteller und bislang war Anne nicht nur seine Ehefrau, sondern auch Dienstbotin jedweder Art und vor allem Lektorin ohne Bezahlung. Die Jobsuche steht daher ganz oben auf Annes Agenda, gestaltet sich aber im Verlagsbereich nicht so ganz einfach. Und dann steht da plötzlich diese Idee im Raum, von der Anne anfangs alles andere als begeistert ist. Gemeinsam mit einer Freundin soll sie die Trennungsagentur Ex und Hopp gründen und deren Geschäftsführerin und Organisatorin werden. Schließlich lässt sie sich überreden, wenn auch noch nicht überzeugen und trotz ihrer Skepsis entwickelt sich das junge Unternehmen erfolgreich. Denn an verlassenen Frauen mangelt es in Hamburg nicht und es sind auch genügend darunter, die sich eine solche Zeremonie leisten können. Gemeinsam mit ihren Klientinnen entwickelt Anne immer neue, zum Teil sehr aufwändige Rituale und inszeniert „Beerdigungen“ ganz besonderer Art. Die Gummipuppen spielen dabei eine immer größere Rolle und sind bestens geeignet, gewisse Rachegefühle zu befriedigen. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit diesem Roman, er war so wenig lebendig. Aber das ändert sich mit dem steigenden Erfolg des Unternehmens. Es entstehen verrückte Ideen und es bilden sich Netzwerke unter den Frauen, die allerdings auch das ein oder andere Mal zu beinahe dramatischen Missverständnissen führen werden. Ganz besonders gilt das im Falle von Felix, dem möglicherweise neuen Mann in Annes Leben. Wichtige weitere Figuren sind die Tochter und der Pekinese Gorbi, ein sehr eigenwilliges Exemplar dieser Spezies mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein ausgestattet. Gorbi gehört eigentlich Tante Martha und lebt während deren Reise bei Anne. Obwohl sie die meiste Zeit abwesend ist, spielt Tante Martha eine große Rolle in diesem Roman. In ihrem „Getzwitscher“ als Einleitung jedes Kapitels steuert sie Ideen und Meinungen dabei, die dann auch mal so klingen können: "Ich halte es darum mit meinem Lieblingsfriseur, der sagt: "Männer sind wie Frisuren. Wechsle sie, bevor sie tun, was sie wollen, ihre Form verlieren oder langweilig werden." (Zitat Seite 34)Viel Hamburger Lokalkolorit hat ein Übriges dazu beigetragen, dass ich dieses Buch als Häppchen für zwischendurch sehr genossen habe.

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  • Echte Liebe statt Sex to go

    Nach ihm die Sintflut

    sommerlese

    16. February 2017 um 16:33

    Der Roman "*Nach ihm die Sintflut*" stammt von "*Jule Maiwald*", dem Pseudonym für zwei Hamburger Journalistinnen, die ihre Trennungs-Erfahrungen in diesem Roman humorvoll zum Besten geben. Das Buch erscheint im "*Rowohlt Verlag*". Kurz vor ihrem 40. Geburtstag begeht Anne mit ihren Freundinnen symbolisch die Beerdigung ihres Mannes Richard. Diese Veranstaltung beendet endlich ihre Schockstarre. In Wahrheit lebt Richard nämlich noch und das mit seiner neuen Flamme. Nun steht Anne mit ihrer Tochter Maya vor der Job- und Wohnungssuche. Doch sie ist nicht allein, denn ihre lebensfreudige und unkonventionell denkende Tante Martha und ihre Freundinnen halten zu ihr und gemeinsam erleben sie viel aufregende Momente. "Ich halte es darum mit meinem Lieblingsfriseur, der sagt: "Männer sind wie Frisuren. Wechsle sie, bevor sie tun, was sie wollen, ihre Form verlieren oder langweilig werden." Zitat aus dem Getzwitscher von Tante Martha, Seite 34. Dieser Frauenroman ist wunderbar unterhaltsam, so lustig und voller skurriler Einfälle und Erlebnisse, dass man wohl keine akute Trennung darüber vergisst, aber doch wenigstens mal wieder richtig lachen kann. Im Mittelpunkt steht Anne, die ihrem Mann Richard jahrelang als Lektorin bei seinen Arztromanen im Groschenheftchenniveau geholfen hat. Nun wird sie wie in seiner Serie einfach gegen eine jüngere Frau ausgetauscht, Unterhaltszahlungen soll es laut Richard nicht geben. Doch dank ihrer Tante Martha, eine unkonventionelle Frau mit Lebenslust und einer Menge Lebensweisheiten, bekommt sie wenigstens eine neue Bleibe. Die muss sie sich aber mit Felix teilen, dem Sohn von Marthas Freund. Anfangs mögen sich die beiden überhaupt nicht, doch sie gewöhnen sich aneinander. Anne gründet eine neue Firma, Ex und Hopp, die sich auf Abschiedsevents aufgrund von Trennungen spezialisiert. Schliesslich hat sie selbst die reinigende Erfahrung durch die symbolische Beerdigung ihres Richards gemacht. Die Idee scheint für viele Frauen eine willkommene Verabschiedung zu sein und die Aufträge gehen zahlreich ein. Beruflich geht es also schnell aufwärts und der Rubel rollt. Kurz gesagt: Anne kommt wieder mitten im Leben an, hat wieder neben Arbeit und Wohnung auch Spaß und lernt neue Männer kennen. Es ist eine Trennungsgeschichte, die mit einer erfolgreichen Neufindung weiter geht und mit einer Liebesgeschichte endet. Eigentlich eine recht vorhersehbare Angelegenheit, aber dank der lustigen Ideen, unterhaltsamen Dialoge und Wortgefechte hat man mit diesem Buch so seinen Spaß. Sicherlich ist es nicht nur Annes Selbstfindung zu verdanken, dass sie so gut über ihre Trennung hinweg kommt und beruflichen Erfolg verbuchen kann. Dazu nimmt sie wie selbstverständlich die Hilfe ihrer Tante und ihrer Freundinnen dankbar an. Das kann man ihr allerdings auch nicht verdenken, solche Beziehungen und Freunde braucht man in Phasen von Verunsicherung und zerstörten Gefühlen. Ein wenig Schicksal ist natürlich auch dabei, nicht umsonst spielt der Zufall ihr zu dem Haus auch noch einen neuen Mann zu. Doch das stört wie gesagt alles gar nicht, wichtig ist die gute Unterhaltung, die dieses Buch mit sich bringt. Es zeigt auch, dass man die Hoffnung auf eine positive Entwicklung im Leben nie aufgeben sollte, schon gar nicht in Krisensituationen. Ein Buch, dass das Thema Trennungen absolut charmant umsetzt und dabei eine locker und amüsante Unterhaltung mit einer Prise Hamburger Lokalkolorit bereithält.

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  • Schönes Buch für zwischendurch

    Nach ihm die Sintflut

    LuluCookBakeBook

    22. January 2017 um 16:15

    Nachdem Anne sich von ihrem Mann getrennt hat, ist sie erstmal ziemlich fertig. Vor allem der gemeinsamen Tochter wegen braucht sie dringend einen neuen Job und eine neue Wohnung. Der Ausweg: Zusammen mit einer Freundin gründet sie die Agentur „Ex und Hopp“, die anderen Frauen hilft, sich symbolisch von ihrem Ex zu trennen.Der Titel „Nach ihm die Sinflut“ wurde von der ersten Klientin ausgesprochen und trifft das Thema des Buches ausgesprochen gut, nämlich nach einer Trennung selbstbewusst wieder auf die Füße zu kommen.Die Autorinnen hinter dem Namen Jule Maiwald haben ihrer Hauptfigur zahlreiche Charaktere zur Seit gestellt. Besonders wichtig: Die besten Freundinnen von Anne und ihre Tante Martha. Jedes Kapitel wird mit Postings aus Marthas Social Media-Kanal eingeleitet, was die Geschichte schön auflockert, denn Martha ist eine ziemlich verrückte Person.Der Einstieg ins Buch fiel mir etwas schwer. Bei den vielen Personen verliert man leicht den Überblick und anfangs fehlte mir auch einfach etwas die Atmosphäre. Das Geschehen wirkte recht platt und nur so dahinerzählt. Das bessert sich jedoch, als mit der Gründung der Agentur neuer Schwung in die Handlung kommt. Dennoch wird Anne vieles meiner Meinung nach zu leicht gemacht. Mir hätte es etwas besser gefallen, wenn sie sich selbst noch mehr hätte erkämpfen müssen.Die Agentur für Trennungsrituale ist genauso humorvoll ausgearbeitet, wie ich es erwartet habe. Die Idee ist wirklich ein tolles Thema für ein Buch und gut umgesetzt. Insgesamt empfand ich einige Teile der Handlung aber leider als recht vorhersehbar. Wer aber nach einer leichten und unterhaltsamen Lektüre für zwischendurch sucht, macht hier jedoch nichts falsch.Fazit„Nach ihm die Sinflut“ ist ein schönes Buch für zwischendurch. Die witzige Idee der Agentur für Trennungsrituale sorgt für ordentlich Trubel und hält die Charaktere gut auf Trab. Allzu tiefgründig und anspruchsvoll geht es hier jedoch nicht zu. Wer einfach mal etwas „Leichtes“ sucht, sollte dem Buch eine Chance geben und zugreifen.

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