Rette mich, wer kann

von Jule Maiwald 
4,3 Sterne bei12 Bewertungen
Rette mich, wer kann
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Gute, solide Unterhaltung!

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Ein wirklich gutes Buch, jedoch hatte ich so meine Probleme mit der Protagonistin

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Inhaltsangabe zu "Rette mich, wer kann"

Das Glück kann man nicht erzwingen - und die Liebe nicht planen

Vom Mann verlassen, ohne Job und ohne Zuhause landet Jette in einem ungewöhnlichen Wohnprojekt. Für maximal 12 Wochen bekommen frisch Getrennte hier Zuflucht - und Lebenshilfe. In dieser Zeit fasst Jette den Plan, sich selbst rundum zu «optimieren». Die anderen Mitbewohner wollen ihr dabei helfen. Nur Nick ist skeptisch. Der charismatische Künstler glaubt nicht an Strategien aus der Unternehmensführung, um das persönliche Glück zu finden. Doch Jette versucht, ihre aufkeimenden Gefühle für Nick genauso wegzuoptimieren wie andere vermeintliche Fehlerquellen in ihrem Leben. Aber das Glück lässt sich nicht erzwingen, und die Liebe kann man nicht planen …

Eine charmante Liebesgeschichte zum Trendthema Selbstoptimierung vs. Selbstfindung!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499290602
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:17.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.11.2017 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Annabeth_Books avatar
    Annabeth_Bookvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich gutes Buch, jedoch hatte ich so meine Probleme mit der Protagonistin
    Rette mich, wer kann

    Klappentext:
    Das Glück kann man nicht erzwingen- und die Liebe nicht planen.

    Vom Mann Verlassen, ohne Job und ohne Zuhause landet Jette in einem ungewöhnlichen Wohnprojekt. Für maximal zwölf Wochen erhalten frische Getrennte hier Zuflucht- und Lebenshilfe. Um ihr Leben in den Griff zu bekommen, fast Jette einen Plan: Sie will diese Frist nutzen und sich selbst rundum "optimieren". Die anderen Mitbewohner wollen ihr dabei helfen. Nur Nick ist skeptisch. Der charismatische Künstler glaubt nicht an Strategien aus der Unternehmensführung, um das persönliche Glück zu finden. Doch Jette versucht, ihre aufkeimenden Gefühle für Nick genauso wegzuoptimieren wie andere vermeintliche Fehlerquellen in ihrem Leben. Aber das Glück lässt sich nicht erzwingen, und die Liebe kann man nicht planen....

    Autorin:

    Hinter dem Pseudonym Jule Maiwald verbergen sich zwei Hamburger Autorinnen. Sie sind seit vielen Jahren befreundet. Zusammen haben sie zwei Männer, fünf Kinder und einen Hund. Nach ihrem Debüt "Nach ihm die Sintflut" ist dies der zweite Roman der Autorenduos.

    Inhalt:

    Jette hat eine erfolgreiche Radioshow und das Nacht und dort erfährt sie auch das ihr Mann sie betrügt.
    Am Anfang macht sie gute Miene zum bösen Spiel und zieht dann auch aus. Sie möchte sie ändern, den sie will nicht nochmal verletzt werden, doch geht sie damit auch in die richtige Richtung?

    Erster Satz:

    Es war Mitternacht, und der Vorspann lief.

    Meine Meinung:

    Als ich von dem Buch hörte, war mir klar das ich es unbedingt lesen musste, da es sich einfach nach einem Buch mit viel Witz anhörte und umso mehr habe ich mich dann gefreut als ich es vom Rowohlt Verlag zugeschickt bekommen habe.

    Als erstes wie immer zum Cover::)
    Ich finde das Cover einfach zuckersüß, der Igel auf dem Luftballon *-* Ich mag das Cover einfach mega und kann nicht daran meckern.

    Am Anfang des Buches lernen wir Jette kennen, die sich gerade auf ihre Moderation vorbereitet und wie sie dann mit ihrem ersten Telefongast ein Gespräch führt.
    Jette war mir dort noch sehr sympathisch und es tat mir sehr leid, als sie über das Telefon erfahren musste das ihr Mann ihr Fremd ging und auch noch ein Kind mit einer anderen erwartete.

    Auch lernen wir dann ein paar Seiten später ihren Mann kennen, der in meinen Augen einfach ein richtiger Waschlappen ist, er versucht am Anfang noch bei Jette einzuschleimen, und dann stellt er ihr prompt seine Freundin vor. Da verstehe man einfach mal die Männer, selbst ich als Leserin habe genervt die Augen verdreht.

    Jettes großes Glück ist, das sie in dem Wohnprojekt für frisch Getrennte unterkommt.
    Die Mitbewohner finde ich einfach super, und jeden habe ich auf seine Art sofort in mein Herz geschlossen.
    Einmal die Italienerin Viola, die ich einfach mit ihrer Art sofort gemocht habe.
    Dann die Sportskanone Kitti, die Jette später sehr viel hilft.
    Der Bayer Hubertus, den ich schon alleine wegen seinem Dialekt ins Herz geschlossen habe.
    Die Projektleiterin Carla, die man einfach mögen muss, den wer hat den schon so ein großes Herz?
    Und dann ist da noch Nick, durch seine Sympathische Art muss man ihn einfach mögen.

    Im Laufe des Buches lernt Jette die Mutter einer Freundin von ihrer ältesten Tochter kennen, und möchte so sein wie sie.
    Und ab da wird sie mir immer mehr unsympathischer. Sie fängt an ihrer Familie zu vernachlässigen, ein Danke an ihre Freunde die sie so sehr unterstützen hat sie auch nicht übrig und wenn diese mal Hilfe brauchen hat sie keine Zeit.
    Jettes Ziel ist Perfektionismus und das macht sie leider unsympathisch.
    Zum Glück merkt sie es auch am Ende selbst und wird langsam aber sich wieder die alte Jette.

    Das Buch zeigt dem Leser, dass das perfekte Leben nicht alles sein kann, den viel wichtiger im Leben ist Familie und Freunde die einen lieben so wie man ist. Mehr braucht man nicht um glücklich sein.

    Alles in einem finde ich das Buch sehr gelungen, auch wenn die Protagonistin leider eine Weile lang sehr unsympathisch war.

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    momomaus3s avatar
    momomaus3vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner und kurzweiliger Frauenroman
    Rezension "Rette mich, wer kann" Jule Maiwald

    Zunächst bedanke ich mich beim Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Titel: Rette mich, wer kann
    Autor: Jule Maiwald
    Verlag: Rowohlt
    Seitenzahl: 412
    Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
    Erscheinungsdatum: 17.11.2017
    Genre: Roman

    I N H A L T

    Das Glück kann man nicht erzwingen - und die Liebe nicht planen
    Vom Mann verlassen, ohne Job und ohne Zuhause landet Jette in einem ungewöhnlichen Wohnprojekt. Für maximal 12 Wochen erhalten frisch Getrennte hier Zuflucht - und Lebenshilfe. Um ihr Leben in den Griff zu bekommen, fasst Jette einen Plan: Sie will diese Frist nutzen und sich selbst rundum «optimieren». Die anderen Mitbewohner wollen ihr dabei helfen. Nur Nick ist skeptisch. Der charismatische Künstler glaubt nicht an Strategien aus der Unternehmensführung, um das persönliche Glück zu finden. Doch Jette versucht, ihre aufkeimenden Gefühle für Nick genauso wegzuoptimieren wie andere vermeintliche Fehlerquellen in ihrem Leben. Aber das Glück lässt sich nicht erzwingen, und die Liebe kann man nicht planen …

    Eine charmante Liebesgeschichte zum Trendthema Selbstoptimierung vs. Selbstfindung!

    (Quelle: Rowohlt Verlag)

    C O V E R   &   T I T E L

    Das Cover mit dem Igel auf dem Luftballon zwischen den Wolken sieht hübsch aus und der Titel passt gut zur Story.

    S C H R E I B S T I L

    Der Schreibstil ist einfach und schön. Man kommt gut in die Geschichte rein.

    E I G E N E  M E I N U N G

    Als ich dieses Cover entdeckt habe und der Klappentext eine tolle Geschichte versprach, wollte ich Diese auch unbedingt lesen und kaum angefangen, war ich in der Story drin.

    Auf unterhaltsame Weise, aber auch gefühlvoll wird das Leben der Protagonistin Jette beschrieben. Sie wird direkt am Anfang von ihren Mann betrogen und verliert auch ihren Job sowie ihr Zuhause, so dass sie einem echt leid tut.

    Recht bald erfährt sie aber von einer Wohngruppe, in der Getrennte 12 Wochen lang Zuflucht und Lebenshilfe bekommen, die sie gern in Anspruch nimmt. Sie zieht in diese WG ein und versucht sich dort selbst zu optimieren. Ob ihr das nun gelingt, erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch lest.

    Mich konnte diese Geschichte, die aus der Sicht von Jette erzählt wird jedenfalls begeistern. Niemals war sie langweilig und man fühlte mit Jette mit und erkannte sich auch in manchen Situationen wieder.

    Jette und die Bewohner der WG sind liebenswerte Charaktere, deswegen machte es auch Spaß die Story und deren Entwicklung zu lesen.

    F A Z I T

    Ein schöner Frauenroman zum zwischendurch lesen, den ich gern weiter empfehle.




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    Judikos avatar
    Judikovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig, manchmal traurig und oft auch lustig
    Das Glück kann man nicht erzwingen – und die Liebe nicht planen. Diese Erfahrung musste Jette eine

    Das Glück kann man nicht erzwingen –

    und die Liebe nicht planen.

     

    Diese Erfahrung musste  Jette eines Tages machen, als sie ihrem täglichen Job nachging. Sie ist angestellt bei einem Radiosender, immer noch unbefristet und hat ihre eigene nächtliche Sendung.

    Die „Nachtbeichte mit Jette“ bei Radio Elbe 102,3

    Eines Nachts bekommt sie eine Frau auf die Leitung, die ihr offenbart, dass sie ein Verhältnis mit Jettes Mann hätte. Völlig geschockt rennt sie erstmal davon…

    Weswegen sie jetzt nicht nur ihren Mann, sondern auch gleich ihren Job los ist.

    In dieser schweren Zeit wenden sich dann auch noch die Kinder von ihr ab.

    Gut das „Niklaus“ sozusagen vor der Tür steht und ihr den Tipp gibt, dass es in Hamburg eine Art WG für Verlassene gibt. Dorthin flieht sie dann auch erstmal…

    Von nun an hat sie drei Monate Zeit ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

    Mir hat die Geschichte, aber auch der Schreibstil, der einfach und lustig ist, gut gefallen.

    Vor allem die Bewohner aus der WG waren so liebenswert, die musste man einfach gern haben.

    Ob Jette wieder zu ihrem alten „Ich“ findet, ob sie zu ihrem Mann zurück geht oder sich womöglich neu verliebt und was mit ihrem Job passiert, können alle die nachlesen, die gerne typisch, deutsche, lustige, charmante und herzerwärmende Geschichten lieben.

    Und jetzt nochmal die Frage,

    Kann man das Glück erzwingen und die Liebe planen?

    Lesen, wenn ihr es wissen wollt!

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    Osillas avatar
    Osillavor 8 Monaten
    Das Cover hat mich auf das Buch Rette mich, wer kann aufmerksam gemacht. Ein Igel der hoch oben

    Das Cover hat mich auf das Buch Rette mich, wer kann aufmerksam gemacht. Ein Igel der hoch oben am Himmel auf einem Luftballon sitzt. Die Geschichte, die sich dahinter verbirgt ist tragisch, lustig und romantisch zugleich. Mitten drin nimmt das Buch eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Endlich mal wieder ein Buch, welches nicht durchweg vorhersehbar ist.

    Hinter dem Pseudonym verbirgt sich ein Autorinnenduo aus Hamburg. Beide sind Journalistinnen und bereits seit einigen Jahren befreundet. Sie leben in Patchworkfamilien und wissen somit, wovon sie schreiben, wenn es um Trennung mit Kindern geht. Wer noch ein bisschen mehr über die Autorinnen und das Buch erfahren möchte, findet hier ein Interview.

    Die Protagonistin Jette arbeitet als Radiomoderatorin. Sie berät nachts Menschen in Sachen Liebe. Als sie jedoch einen Anruf von der Geliebten ihres eigenen Mannes erhält, verändert sich ihr Leben dramatisch. Sie verlässt ihren Mann, zieht in ein Wohnprojekt für frisch Getrennte, versucht ihr Leben durch Selbstoptimierung wieder in den Griff zu bekommen und entwickelt auf einmal Gefühle für den Mann, der ihr in ihrer Not Hilfe anbietet.

    Jule Maiwald ist ein Buch gelungen, welches mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Beschreibung, wie Jette über den Ehebruch ihres Mannes erfährt ist tragisch und es ist kein Wunder, dass für sie eine Welt zusammen bricht. Die Gedanken, die ihr durch den Kopf gehen wirken sehr authentisch. Was soll sie machen? Ihrem Mann vergeben, damit ihre Kinder weiterhin eine intakte Familie haben? Oder auf ihr gebrochenes Herz hören, die Beziehung beenden und einen Neuanfang starten? Aber kann man eine Beziehung zu dem Vater seiner Kinder beenden? Neben den eigenen Gefühlen sind die Gefühle ihrer Kinder wichtig. Noch dazu hat sie ihren Job verloren und steht vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens, ihres Existenz.
    Nach und nach wird Jette jedoch klar, dass die Trennung von ihrem Mann auch etwas Positives für sie bedeutet. Sie war schon lange nicht mehr glücklich und in ihrem Leben gefangen, unzufrieden mit dem, was sie tagein tagaus tat. Durch Selbstoptimierung versucht sie nun, ihr Leben neu zu gestalten. Sie merkt nicht, dass sie, wo sie sich in ihrer Ehe in Lethargie verloren hatte, nun droht in ihrer Selbstoptimierung zu verlieren und somit auch ihre neu gewonnen Freundschaften auf dem Spiel stehen. Sie schießt über ihre Ziele weit hinaus, versucht den Schmerz durch Kontrolle über ihren Körper und Erfolg im Beruf zu kompensieren. Dabei verliert sie nicht nur den Anschluss an ihre Freunde, sondern auch an ihre Kinder.
    Die Freunde beginnen ihre selbst auferlegte Härte zu kritisieren, haben sie aber doch zu Beginn noch angetrieben und unterstützt. Sie wegen ihrer Schwächen durchaus auch geneckt. Sie haben ihr ihre eigenen Philosophien indoktriniert, machen ihr nun aber zum Vorwurf, dass sie ihre Freundschaften aus den Augen verliert. Dieser Aspekt hätte im Buch noch kritischer betrachtet werden können. Natürlich hat Jette alles viel zu verbissen gesehen, aber ihre Freunde gaben zu dem ein oder anderen Einfall den Anstoß.

    Die Lektüre des Buches hat mir Spaß gemacht. Die Mischung aus Tragik und Komik und die unvorhersehbare Wendung in der Geschichte halten den Leser in seinem Bann. Wer mehr über Selbstoptimierung und deren Tücken erfahren, dabei gleichzeitig eine spritzige Geschichte erleben möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.

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    AntjeDomenics avatar
    AntjeDomenicvor 9 Monaten
    Dieses Buch war einfach nur wow ...

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    "Rette mich, wer kann"
    Jule Maiwald


    Verlag: Rowohl
    Seitenzahl: 416
    ISBN: 978-3-499-29060-2
    Erstausgabe: 17. November 2017
    Preis: 9,99 Euro



    Klappentext:
    Das Glück kann man nicht erzwingen - und die Liebe nicht planen
    Vom Mann verlassen, ohne Job und ohne Zuhause landet Jette in einem ungewöhnlichen Wohnprojekt. Für maximal 12 Wochen erhalten frisch Getrennte hier Zuflucht - und Lebenshilfe. Um ihr Leben in den Griff zu bekommen, fasst Jette einen Plan: Sie will diese Frist nutzen und sich selbst rundum «optimieren». Die anderen Mitbewohner wollen ihr dabei helfen.
    Nur Nick ist skeptisch. Der charismatische Künstler glaubt nicht an Strategien aus der Unternehmensführung, um das persönliche Glück zu finden. Doch Jette versucht, ihre aufkeimenden Gefühle für Nick genauso wegzuoptimieren wie andere vermeintliche Fehlerquellen in ihrem Leben. Aber das Glück lässt sich nicht erzwingen, und die Liebe kann man nicht planen …


    Gestaltung des Buches:
    Hach die Gestaltung ist doch einfach niedlich. Das helle Blau und der süße Igel auf dem roten Ballon sind für mich einfach ein absoluter Hingucker. Wirklich gelungen!


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat mich bereits auf den ersten Seiten begeistert. Manchmal dachte ich, ich wäre mittendrin und nicht nur der Leser. Die beiden Autorinnen haben einen wundervoll "echten" und natürlichen Schreibstil.
    Situationen werden klar und deutlich beschrieben und man sieht die Protagonisten regelrecht vor sich. Sehr anschaulich beschrieben. Und vor allem auch zeitgemäß.
    Auf den ersten Seiten direkt kommt der große "Knall" und das Leben der Protagonistin gerät aus der Bahn. Zuerst kann sie es gar nicht glauben, aber als es dann auch in Ihrem Kopf ankommt beginnt die Geschichte.
    Ihr Mann, der sich nie etwas anmerken ließ, führte ein weiteres Leben. Und das schon seit geraumer Zeit. Mit seiner Chefin, die nun auch noch schwanger ist von Ihm. Wie soll man so etwas akzeptieren, verzeihen oder gar damit umgehen?
    Jette widmet sich der Selbstfindung und dann fängt der ganze Ärger erst recht an in Ihrem Leben. Sie ist in einer Wohngruppe. Für mich sehr spannend darüber zu lesen.
    Dieses Buch enthält soviel Realität, Humor und auch schmerzhafte Szenen, das es für mich ein weiteres Buchhighlight in 2017 für mich ist.



    Meine Bewertung:
    5 von 5*
    Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde dadurch nicht beeinflusst!


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    Informationen zum Buch:
    Hinter dem Pseudonym Jule Maiwald verbergen sich zwei Hamburger Autorinnen, die als Journalistinnen für diverse Frauenzeitschriften sowie als Redenschreiberinnen arbeiten. Sie sind seit vielen Jahren befreundet und interessieren sich nicht nur beruflich für die Themen Optimierung und Selbstfindung. Beide leben in glücklichen Patchworkfamilien. Zusammen haben sie insgesamt zwei Männer, fünf Kinder und einen Hund.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne, humorvolle Unterhaltung
    Wohlfühlroman

    Jette ist achtunddreißig, Radiomoderatorin in einer Late Night Show, in der sie an einer Hotline Menschen berät. Als sie von einer Frau angerufen wird, die ihr berichtet, dass sie eine Beziehung zu einem Mann hegt, der bereits eine Familie hat und sogar schwanger ist, rät sie ihr, ihm die Pistole auf die Brust zu setzen. Doch dann verrät die Frau ihr etwas, das Jette aus allen Wolken fallen lässt: dieser Mann ist nämlich ihrer und der Vater ihrer beiden Töchter. Vor den Trümmern ihres Lebens erfährt sie von einem neuartigen Wohnprojekt: es gibt ein Hotel, in dem frisch getrennte für maximal 12 Wochen Unterschlupf finden. Jette zieht in das Hotel und lernt dort einige Leidensgenossen kennen. Um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, hat Jette einen Plan: Selbstoptimierung. Während die anderen Hotelbewohner ihr helfen wollen, ist Nick, der ihr den Tipp mit dem Hotel erst gab, eher skeptisch. Ist der Weg zum Glück wirklich die Selbstoptimierung?
    Meine Meinung:
     Allein dieses Cover, der Igel auf dem Luftballon, ließ mich schmunzeln, als ich den ersten Blick darauf warf und anch dem Beenden des Romans muss ich sagen: es passt so herrlich zur Situation, in der sich Protagonistin Jette zu Beginn des Buches befindet. Auch der Einstieg in den Roman fiel mir sehr leicht, denn Jule Maiwalds Schreibstil ist sehr leicht und locker, man fliegt nur so durch die Seiten und fühlt sich gleich wohl in der Geschichte. Was wohl auch zum Teil daran liegt, dass diese Geschichte, wenn auch ein wenig überzogen, einfach so mitten aus dem Leben gegriffen scheint. Als Frau kann man sich hier durchaus mit Jette identifizieren und an manch einer Stelle kann man sich auch mal wiedererkennen. Die Geschicht ist auf jeden Fall ein rundum Wohlfühlbuch, das zu heiteren Lesestunden bei diesem Schmuddelwetter zum einkuscheln auf dem Sofa verführt.
    Gleich zu Beginn erleben wir mit, wie Jette mit einem Knall auf den kalten Boden der Tatsachen geworfen wird. Dieser Telefonanruf ihrer Nebenbuhlerin war einfach nur herrlich und man ahnt schon, wohin dieses Gespräch führen wird und würde Jette gerne warnen und dann - ist es zu spät. Ich hatte hier schnell Mitleid, als Jette in aller Öffentlichkeit vom Fremdgehen ihres Mannes erfährt und ab da fühlte ich so richtig mit ihr mit. Man begleitet nun Jette dabei, wie sie am Boden ankommt, aber auch wie sie sich durch Selbstoptimierung wieder versucht hinauszumanövrieren. Ob dies allerdings wirklich der richtige Weg ist? Mit vielen heiteren Momenten, die mich auflachen  oder in mich hineinschmunzeln ließen, beschreibt Jule Maiwald die Veränderung Jettes und letzten Endes muss ich wohl zugeben: sind wir nicht alle ein bisschen wie Jette?
    In der Ich-Form erzählt die Protagonistin Jette von ihrem Leben, dabei kann man mit ihr lachen, sich ärgern, mit ihr hoffen, träumen und einfach leben. Jule Maiwald bringt Jette dem Leser nah und macht sie lebendig.
    Jette ist mir gleich von der ersten Seite an sehr sympathisch, sie steht mitten im Leben, Mann, Haus, zwei Kinder, Job und dann ist plötzlich alles anders. Sie ist eine tolle Persönlichkeit, die mir gleich von Anfang an sehr sympathisch erschien und auch wenn ich sie manchmal gerne geschüttelt hätte, so kann ich sie mir doch auch irgendwie als Freundin vorstellen.
    Aber auch die Nebencharaktere sind hier gut dargestellt und man hat schnell ein lebendiges Bild vor Augen, wie es in diesem Hotel ist und wie die Menschen, die hier für eine Weile leben, so sind.
    Mein Fazit:
    Wunderbar unterhaltsam, aber auch sehr einfühlsam beschreibt die Autorin hier das Leben von Jette und wie sie in Angriff nimmt, sich selbst zu optimieren. Ob wirklich alles nach Plan läuft? Hm, Leben kann man wohl nur selten planen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und war für mich eine schöne, leichte Lektüre für zwischendurch, die trotz des Humors auch ernst sein konnte und dadurch auch nicht oberflächlich wirkte. Toller Frauenroman zum Wohlfühlen!

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsamer Frauenroman mit Humor und der Aussicht, dass Trennungen auch neue Chancen bedeuten können.
    Ist Selbstoptimierung der Weg zum Glück?

    Der Roman "Rette mich, wer kann" ist ein Gemeinschaftsprojekt zweier Autorinnen unter dem Pseudonym Jule Maiwald. Das Buch erscheint 2017 im Rowohlt Verlag.
     
    Jettes Mann hat sie verlassen, nun steht sie ohne Job und Zuhause da. Sie findet Zuflucht in einer Wohngruppe, die aus frisch Getrennten besteht. Dort kann Jette 12 Wochen bleiben und erhält Starthilfe für einen Neubeginn. Jette startet ihren Selbstoptimierungsplan und ihre Mitbewohner unterstützen sie nach allen Kräften. Nur Nick glaubt nicht an den Plan, über die Strategien aus Unternehmungsführung, persönliches Glück erreichen zu können.

    Die Handlung beginnt mit einem Paukenschlag. Jette ist Moderatorin einer Radiosendung und verteilt Ratschläge und Lebenshilfetipps an unsichere und verzweifelte Menschen.
    Plötzlich steht sie selbst im Fokus des Geschehens und erfährt vor den Ohren der Öffentlichkeit vom Doppelleben ihres Mannes. Von einem Moment auf den anderen bricht ihr bisheriges Leben auseinander.
    Mit unverhofftem Glück im Unglück bekommt sie ein Zimmer in einer ganz besonderen Wohngruppe. Dort leben lauter frisch Getrennte, die sich gegenseitig umeinander kümmern und aufbauen.
    Jette beginnt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und will erst einmal neuen Job finden. Dabei erlebt sie im Jobcenter eher Ablehnung als Hilfe. Denn ohne Ausbildung sehen ihre Karten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt schlecht aus. Bei dieser Szene habe ich mich schon köstlich amüsiert.
    Als sie jedoch ihr Leben mit Selbstoptimierung in den Griff kriegen will, geht das Chaos los. Fast schon zwanghaft geht Jette ihre Selbstfindung an und beginnt mit dem äußeren Erscheinungsbild. Immer mehr verbessert sie auch ihr Image schlechthin und vergrault damit ihren neuen Freund Nick.

    Mir hat es gut gefallen wie hier dieses Trendwort aus der Unternehmensführung in die Handlung eingebaut wurde. Schliesslich glauben viele Menschen, dass Perfektion zu einem besseren Leben führen kann, sie kann aber auch selbstzerstörerisch wirken und zum Burn-out führen.

    Man erlebt mit Jette eine authentisch wirkende Figur, die aus ihrer Situation das Beste macht und auch für ihre neuen Freunde eine Hilfe sein möchte. Dabei wird nicht nur mit humorvollen, sondern auch mit ernsthaften Szenen gut unterhalten und man fühlt automatisch mit den Charakteren mit.

    Der Schreibstil ist angenehm und zeigt viel Lebensnähe, auch wenn die Thematik natürlich ein wenig übertrieben ist.

    Ein unterhaltsamer Frauenroman mit Humor und der Thematik der Selbstoptimierung. Glück und Erfolg gehen nicht immer die geplanten Wege.

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    L
    Leseaennchenvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Super Thema kurzweilig umgesetzt
    Witzig, charmant. und intelligent

    Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und mich keine Sekunde gelangweilt. Schön, wie Jette sich mit dieser Ernsthaftigkeit selbst optimiert und tatsächlich glaubt, sich dadurch endlich zu finden. Ich mochte sie, gerade weil man so gut nachvollziehen kann, warum sie glaubt, in der zwanghaften Selbstverbesserung die Lösung ihrer Probleme gefunden zu haben. Selbst wenn sie zwischendurch echt genervt hat. Das Buch macht großen Spaß darum alle Daumen hoch

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    M
    Manannevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Was für ein schönes und zugleich total witziges Buch.
    Sehr lustiger und gefühlvoller Roman

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an total mitgerissen. Die Mischung aus echt gutem Humor und Ernsthaftigkeit, die flüssige Schreibe und das Thema Selbstoptimierung so herrlich überzeichnet- ein echtes Vergnügen Auch Jette, die Protagonistin, die ihr Leben mit Hilfe von Selbstoptimierung und ihren Freunden in den Griff zu bekommen versucht, ist teilweise so komisch und entlarvend zugleich, dass man ständig zwischen Schmunzeln und Schlucken steht. Nur zu empfehlen

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gute, solide Unterhaltung!
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