Jule Mann Es gibt viel zu tun, heften wir's ab

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Inhaltsangabe zu „Es gibt viel zu tun, heften wir's ab“ von Jule Mann

Wir ahnten ja schon immer, dass es auf dem Amt etwas anders zugeht. Jetzt wissen wir es. Jule Mann ist versehentlich dort gelandet - und in eine wunderliche Welt aus staubigen Akten, vierfachen Kopien und Kantinenspeiseplan eingetaucht. Mit Galgenhumor und Gelassenheit versucht die Autorin, ihre Arbeit zu machen. Und scheitert täglich aufs Neue.

Es ist leider wirklich so.

— Mika_Schulze

Viele Klischees, manchmal zu sehr damit überladen, aber trotzdem kurzweilig und lesenswert ...

— knacks1965

Etwas ermüdend und voll von Klischees. Kann nicht glauben, dass die Autorin nur faule Klischee-Beamte kennt. Zu viele Vorurteile!

— Anchesenamun

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    Es gibt viel zu tun, heften wir's ab

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2013 um 12:36

    Ich habe mich sehr auf Es gibt viel zu tun gefreut, es lag ja auch schon seit Anfang des Jahres auf der Leseliste. Im Endeffekt war ich sehr enttäuscht über die Geschichte die ich dort gefunden habe. Kurz zu mir, ich arbeite selbst im öffentlichen Dienst und rolle über so manche Abläufe die dort herrschen die Augen… allein unsere “Farbenlehre” die uns vorschreibt das alle Kugelschreiberfarben böse sind, außer es ist schwarz… erst seit dem ist mir aufgefallen, wie viele verschenkte Kulis blau schreiben und nicht schwarz. Aber was Jule Mann in Es gibt viel zu tun schreibt… wäh. Sie beschreibt ihr Amt als schmuddelige Hölle, als würden öffentlich Bedienstete so etwas wie eine Dusche oder ein Badezimmer nicht kennen und Deodorant wäre ein Fremdwort und das nur Menschen der freien Wirtschaft Spülmittel benutzen. Ich finde der öffentliche Dienst wird relativ düster dargestellt und sogar etwas in Verruf gebracht. Nicht alles ist schmuddelig und natürlich gibt es auch in meiner Behörde ekelige Menschen, aber in meiner Berufsschule läuft auch ein abartiger Typ herum, aber deswegen sag ich doch nicht das meine ganze BS abartig ist. Dieses Amt ist aus meiner Sicht ein Einzelfall, wenn es wirklich so ekelig dort ist, aber ich denk eher das es eine extrem Maßloseübertreibung ist… naja, außer dem Teppich, aber mal ehrlich! Würde jedes Amt alle 5 Jahre neuen Teppich bekommen, was würden die Steuerzahler sich beschweren, das es Geldverschwendung ist. Genauso verstehe ich nicht wie Frau Mann so überrascht war das sie so wenig Gehalt bekommt. Der TVöD ist öffentlich im Internet ersichtlich und sie hätte sich erkundigen können. Man liest schnell das ihre Stelle wohl eine Teilzeitstelle ist und da kriegt man noch weniger. Es ist doch allgemein bekannt, wer Geldmachen will, der arbeitet nicht für die Verwaltung, sondern in der freien Wirtschaft… was meint ihr warum die Politiker oft solche Idioten sind? Die Menschen mit Gehirn wollen Geld verdienen und geben sich nicht mit Politik ab!!! Aber genug aufgeregt! Ich musste auch lachen, denn ein paar “Probleme” hat sie gut abgefasst. Das Arbeitstempo ist wirklich etwas eigenartiges. Dinge die schnell erledigt werden könnten werden durch den Dienstweg künstlich verlängert. Wenn man als Untergebene einen Text dem Vorgesetzten vorlegt muss dieser mindestens einen Fehler finden, bevor es weiter geschickt werden kann. Und die ganzen Akten und Ordner die sich überall stapeln… wobei das gibt es auch in der freien Wirtschaft. Ich habe in 2 Anwaltskanzleien ausgeholfen und OMG, ich hab keine Ahnung wie sich alle da zurecht gefunden haben! Es gab noch einige solcher lustigen Stellen, also war es nicht komplett verlorene Zeit. Fazit: Es gibt viel zu tun ist ein komisches Buch, aber es ist keine Humorliteratur bei der man ständig Tränen in den Augen hat! Im Endeffekt liest man das Buch zu Ende und fragt sich warum Frau Mann überhaupt dort noch arbeitet, wenn ihr anscheinend dort alles zu doof ist. Außerdem frag ich mich ob sie wirklich dort arbeitet, denn es gab ein paar Ungereihmtheiten. Sie nannte z.B. die Betriebsversammlung… im öD heißt es Personalversammlung.

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