Jule Winter Die Liebesschaukel

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Inhaltsangabe zu „Die Liebesschaukel“ von Jule Winter

Ein ungewöhnlicher Auftrag für Innenarchitektin Marie: Ihr neuer Kunde Gregor bietet ihr an, sein Penthouse einzurichten. Unter einer Bedingung: Sie soll ihn verführen – Zimmer für Zimmer, Phantasie um Phantasie, bis das Apartment fertig ist … Zögernd lässt sich die schüchterne Marie auf eine heiße Affäre mit dem Unbekannten ein – und findet sich unversehens in einem wilden Rausch der Lust wieder.

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  • Rezension zu "Die Liebesschaukel" von Jule Winter

    Die Liebesschaukel

    AusZeit-Mag

    27. January 2012 um 13:32

    Inhalt . Marie ist Innenarchitektin und in ihrer on/off Beziehung mit Dave nicht sonderlich glücklich. Da kommt ihr der Auftrag eines neuen Kunden – dem unverschämt gutaussehenden Gregor Pelzer – sein Penthouse einzurichten, sehr entgegen, denn das würde nicht nur ihr finanzielles Problem lösen, sondern auch noch von ihren Gendanken um ihre zum Scheitern verurteile Beziehung ablenken. Doch ganz so einfach soll der Auftrag für Marie nicht werden. Gregor verfolgt nämlich seinen ganz eigenen Plan, um die etwas zugeknöpfte Marie für sich zu gewinnen und dabei soll das sexuelle Vergnügen der beiden nicht zu kurz kommen. Somit bietet er ihr nicht nur eine großzügige Bezahlung für ihre Arbeit, sie soll sich ihm auch immer wieder bedingungslos hingeben, sobald eines der Zimmer fertig renoviert ist … . Auch Dave ist in seiner Beziehung mit Marie alles andere als glücklich. Er schätzt es, wenn die Frau seines Herzens offen mit ihrer Sexualität umgeht, was Marie nicht kann und so sucht er notgedrungen immer wieder nach neuen Abenteuern. Britta, seine ehemalige Assistentin, hat schon während ihrer Arbeitsbeziehung ein Auge auf Dave geworfen. Leider sah er damals in der noch pummeligen, zurückhaltenden Frau nur eine sehr gute Freundin, die immer für ihn da war, wenn‘s brenzlig wurde. Seine Ansichten über Britta sollen sich nun aber ändern. Denn aus Britta ist in den letzten Jahren Bree geworden. Eine schlanke, durchtrainierte Frau, die heute sehr genau weiß was sie will: Dave und dafür ist sie bereit, einiges auf sich zu nehmen … . Einschätzung . Mit „Die Liebesschaukel“ präsentiert Jule Winter zwei sehr unterschiedliche Geschichten, die natürlich mit nicht zu geringer Erotik punkten. . Marie wird als zugeknöpfte Frau beschrieben, die sich danach sehnt, sich einem Mann zu unterwerfen, doch genau vor diesem Kontrollverlust fürchtet sie sich. Gregor nimmt sich ihrer an und will diesen Teil in ihr erwecken. Leider konnte ich mich erst spät mit Marie anfreunden, denn von ihren Ängsten in sexueller Hinsicht konnte ich anfangs nicht viel spüren. Sie wird gleich auf den ersten Seiten eher als Frau gezeigt, die keine Probleme mit Männern hat und auf diese eher zugeht, als davonrennt. Im weiteren Verlauf spürt man mehr von diesen Ängsten und Zweifeln, die sie überwinden will, doch dann hatte ich stellenweise den Eindruck sie lässt sich auf etwas ein, was sie eigentlich überhaupt nicht tun möchte und das nahm leider ein paar Erotikszenen seinen Reiz, was ich sehr schade fand, denn gerade die Erotik beschreibt Jule Winter sehr abwechslungsreich, keine Szene gleicht der anderen. . Der zweite Handlungsstrang um Bree und Dave hingegen hat mich richtig mitgerissen. Von mir aus hätte die Autorin dieser Story viel mehr Raum geben können. Brittas Zweifel, ihre Ängste wurden sehr gut dargestellt und doch tritt sie als starke Frau auf, die für ihre Liebe kämpft. Auch Daves Entwicklung hat mir gut gefallen. Er weiß vorerst nicht, wer hinter Britta steckt, fühlt sich aber gleich zu ihr hingezogen, was an der Anziehung liegt, die früher ihre Freundschaft ausmachte. . Fazit . Trotz meines Kritikpunktes sorgte „Die Liebesschaukel“ für kurzweilige, prickelnde Lesestunden, die mit abwechslungsreicher Erotik und einem schönen Happy End für beide Pärchen punkten konnte. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten. (PH)

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