Jules Verne

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Autorenbild von Jules Verne (©)

Lebenslauf von Jules Verne

Jules-Gabriel Verne wurde im Reederviertel von Nantes, als Ältester von fünf Kindern geboren. Sein Vater war Anwalt und hatte eine kleine Kanzlei. Die Mutter stammte aus dem Reederviertel. Von ihrem Haus aus konnte man direkt den Hafen und die ankommenden Schiffe sehen. Jules Verne soll stundenlang am Fenster gestanden haben und die Schiffe beobachtet haben. Mit seinem Bruder Paul, der nur ein Jahr jünger ist als Jules verbindet ihn eine innige Freundschaft. Er besuchte eine gutbürgerliche Schule und ging anschließend auf das Gymnasium um später Jura studieren zu können. Er sollte die väterliche Anwaltskanzlei später übernehmen. Er begann sein Studium in Nantes ging dann allerdings nach Paris. In Paris führte in sein Onkel in zahlreiche Salons er, wo er etliche Schriftsteller kennen lernte und sich zu Schriftstellerzirkeln traf. 1857 heiratete er die Witwe und Mutter zweier Kinder Honorine. Um die Familie zu versorgen arbeitete er als Börsenmakler. 1961 brachte Honorine ihm den gemeinsamen Sohn Michel zur Welt. Michel und sein Vater verstanden sich nie, da Michel sehr zu Aufständen neigte. Sein Vater ließ ihn auf eine Militärschule bringen und zog sich so den Hass seines Sohnes auf sich. Er ließ ihn später sogar für einige Monate einsperren bevor er ihn auf eine Seereise schickte. Erst nach einem Mordanschlag auf Jules Verne, fanden die beiden zueinander. Michel Verne versvollständigte die Werke seines Vaters, nach dessen Tod. Jules Verne machte zu seinen Lebzeiten zwei lange Schiffsreisen um sich in die Materie einzuarbeiten. 1872 erscheint sein berühmtestes Werk in 80 Tagen um die Erde. 1886 verübt sein nervenkranker Neffe Gaston einen Anschlag auf Jules Verne und schießt ihm in den Fuß. In der Folge hat er immer wieder Magenbeschwerden, erkrankt an grauem Star und erhält Diabetes. Er stirbt am 24. März 1905 an einem Diabetesanfall in Amiens

Neue Bücher

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Zwei Jahre Ferien

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Alle Bücher von Jules Verne

Cover des Buches Reise um die Erde in 80 Tagen (ISBN: 9783401068688)

Reise um die Erde in 80 Tagen

 (526)
Erschienen am 15.10.2022
Cover des Buches Reise zum Mittelpunkt der Erde (ISBN: 9783868209532)

Reise zum Mittelpunkt der Erde

 (407)
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Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer

 (294)
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 (87)
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Von der Erde zum Mond

 (77)
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Fünf Wochen im Ballon

 (46)
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Zwei Jahre Ferien

 (37)
Erschienen am 07.11.2011

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Neue Rezensionen zu Jules Verne

Cover des Buches Reise um die Erde in 80 Tagen (ISBN: 9783401068688)
KainAutors avatar

Rezension zu "Reise um die Erde in 80 Tagen" von Jules Verne

Ein wahnwitziges Vorhaben
KainAutorvor 2 Monaten

Die Geschichte ist so oft erzählt, dass beinahe jeder sie kennen dürfte: Der exzentrische Mr. Fogg beschließt eine Wette, die ihn in nur 80 Tagen einmal um die Welt führen soll und setzt dabei die Hälfte seines Vermögens aufs Spiel. Da er die andere als Reisespesen nahezu vollständig aufbraucht, läuft er Gefahr sich mit diesem Vorhaben vollends zu ruinieren. Wer im 21. Jahrundert aufgewachsen ist, mag hier mit den Schultern zucken, lässt sich dergleichen heute doch bequem in nur 3-4 Tagen erledigen. Doch im ausgehenden 19. Jahrundert krazte ein solches Vorhaben schwer an der Grenze des Möglichen.

Wie in all seinen Werken weckt der visionäre Jules Verne auch in diesem ungeheure Reise- und Abenteuerlust und liefert eine eindrückliche und zumeist gut recherchierte Beschreibung der verschiedenen Länder und ihrer Bewohner. Und das obwohl Mr. Fogg sich selbst nie mit Sight-Seeing aufhält, wenngleich nicht immer aus Zeitdruck sondern meist schlicht aus fehlendem Interesse. So macht er doch diese Reise nicht, um die Welt zu sehen, sondern schlicht um seine Wette zu gewinnen - nein, eigentlich nicht einmal das. Phileas Fogg, der ausnahmslos als reserviert und kaltblütig - nahezu roboterhaft - dargestellt wird; dieser Mann, der wahrlich nie die Contenance verliert, so schlecht es auch um ihn bestellt ist, hat nur diesen einen Grund für seine Reise: Nämlich, dass er sie als möglich erachtet und dies zu beweisen sucht.

Hieraus erklärt sich sowohl Foggs Unerschütterlichkeit als auch die Botschaft des Buches: Fogg weiß von Anfang an, dass der geplante Weg nicht einzuhalten ist, ist sich - anders als seine Wettgegner - aber sicher, dass es stets andere Wege gibt, seinen Zeitplan einzuhalten. Mehr als einmal verpasst er seinen Anschluss, mehr als einmal gelingt es ihm, diesen wieder aufzuholen oder auf anderer Route ans Ziel zu gelangen. Hier zeigt Verne eindrücklich, dass (Zeit-)Pläne bei solchen Vorhaben nur Schall und Rauch sind und dass die Welt und ihre Wege wesentlich komplexer und verschlungener sind, als es im gemütlichen Sessel des Londoner Reformclubs scheint. Zugleich zeigt sich, dass diese Reise trotz ihrer Absurdität nicht ohne Eindruck auf den Titelhelden bleibt: Man kann nicht durch die Welt hetzen und diese vollständig ignorieren. Und so hinterlässt seine Reise letztlich ihre Spuren an Mr. Fogg, die den eigentlichen Lohn seiner Mühen darstellen: Er wächst - kaum merklich und oberflächlich scheinbar unverändert - aus seinem neurotischen Korsett und lernt am Ende worauf es wirklich ankommt.

Eine klassische Lektion, ebenso wie die Gefährten, die man als Leser allesamt nur ins Herz schließen kann - den lebhaften Passepartout, ebenso wie den stetig mit sich ringenden Polizeiagenten Mr. Fix und die (abseits ihrer zarten Gefühle für Herrn Fogg leider etwas blass bleibende) Witwe Aouda. Alles in allem ist dieses Buch jedoch ein Kind seiner Zeit, was auch für entsprechende Begrifflichkeiten und Ressentiments gegenüber anderen Völkern gilt, und sollte auch als solches betrachtet und rezensiert werden.

Als einzigen großen Malus möchte ich die nicht immer nachvollziehbaren Handlungen und Motive einiger Figuren anführen, für welche diese keinen besseren Grund zu haben scheinen, als dass die Geschichte ohne sie nicht jene Wendungen einschlagen könnte, die der Autor sich erdacht hat. So erfährt beispielsweise der treue Passepartout relativ früh die Identität und Beweggründe des Mr. Fix und obwohl er deren Bedeutung am eigenen Leib zu spüren bekommt, lässt er seinen Herren bis zum Schluss über diese im Unklaren - mit entsprechend schwerwiegenden Konsequenzen. Den Grund dafür vermag der Diener sich in seinen inneren Monologen selbst nicht zu erklären, so dient diese Dusseligkeit doch ausschließlich dem Spannungsaufbau.

Auch Herrn Foggs Ignoranz hinsichtlich der Zeitzonen kann als zweckdienlich gewertet werden, ist diese doch reichlich unglaubwürdig (wenn nicht unmöglich) und dient lediglich dem Zweck das grandiose Finale einzuleiten. Hier muss man jedoch festhalten, dass eben dieses Finale ohne diesen (an sich kaum möglichen) Irrtum einfach nicht möglich gewesen wäre und der Zweck einer guten Dramaturgie hier durchaus die maximale Beugung der Figurenglaubhaftigkeit rechtfertigt. Außerdem lässt sich auch dieser Umstand als Parabel verstehen, ist es doch auch eine dieser Scheuklappen mit denen Fogg durch die Welt eilt, ohne sich ihrer auch nur einen Moment gewahr zu werden. In diesem Kern, des Eilens von einem Ort zum anderen, ohne das geringste Verständnis dafür was man gerade tut oder auch nur etwas Interesse für die Bedeutung der eigenen Reise, liegt die Zeitlosigkeit dieses Werks die sich 1:1 nicht nur auf unser heutiges Reiseverhalten, sondern generell unsere Lebensweise übertragen lässt. Die Hybris des Phileas Fogg ist nicht mehr und nicht weniger als unsere eigene. 

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Cover des Buches 20.000 Meilen unter dem Meer (ISBN: 9783962690014)
M

Rezension zu "20.000 Meilen unter dem Meer" von Jules Verne

20.000 Meilen unter dem Meer
megalon22vor 2 Monaten

Ein lesenswertes Buch von Jules Verne über eine phantastische Reise in einem Unterseeboot um die Welt. 

Die ziemlich ausgeschmückten Beschreibungen der Unterwasserwelt, aber auch unterschiedlicher Erdteile über dem Meeresspiegel, sind anschaulich und haben es mir sehr angetan, auch wenn einige Schilderungen und Klassifikationen von Tieren, auf die die Reisenden der Nautilus immer wieder treffen, meines Erachtens oft etwas langatmig und trocken sind. Das hätte ich persönlich jetzt nicht so ausführlich gebraucht, zumal vieles wohl auch nicht ganz der Wahrheit entspricht. 

Des Weiteren sind die Charaktere in diesem Buch alle sehr gut gezeichnet, es braucht nur einen gewissen Anlauf, bis man sie erst richtig kennenlernt. Lustigerweise ist ja auch alles in der Ich - Form geschrieben, also begleiten wir unter anderem sogar den Autoren selbst auf dieser Reise.

Insgesamt betrachtet sollte man sich vielleicht keinen durchwegs spannenden Abenteuerroman erwarten, wenn man sich aber auf die langsame Erzählweise und die zahlreichen Tier - und Landschaftsbeschreibungen des Romans einlässt, kann man mit "20.000 Meilen unter dem Meer" aber definitiv seinen Spaß haben. 

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Cover des Buches Die geheimnisvolle Insel - Illustrierte Ausgabe (ISBN: 9788026808305)
dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Die geheimnisvolle Insel - Illustrierte Ausgabe" von Jules Verne

Vor allem das Deutsch des 19. Jh. gefällt.
dunkelbuchvor 3 Monaten

Die Geschichte hat etwas von Robinson Crusoe. Fünf Menschen und ein Hund werden infolge eines Unwetters mit einem Ballon auf eine bisher unbekannte Insel geworfen. Mit nahezu keinerlei Hilfsmittel fangen sie an, sich auf der Insel eine neue Existenz aufzubauen. Es macht Spaß, das Buch zu lesen, weil die Probleme nie überhand nehmen und man sich mit jeder Errungenschaft der "Siedler" freut. Dabei kommt auch die Spannung insbesondere im letzten Drittel nicht zu kurz.

Ich liebe diese Menschlichkeit, die die Protagonisten ausstrahlen. Eine Menschlichkeit, die ich in den heutigen Büchern nicht mehr finde. Heutzutage geht es mehr um Probleme, Boshaftigkeit und Rache. Die Protagonisten in dem Buch hingegen unterstützen sich und sind trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten stets zuvorkommend und hilfsbereit.

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Gespräche aus der Community

Guten Abend! Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen. Aber da ich mir vorgenommen habe, 2018 mehr Klassiker zu lesen und diese Challenge nicht alleine angehen möchte, suche ich an dieser Stelle Lesebegeisterte, die sich mit mir an 20.000 Meilen unter dem Meer heranwagen möchten. Los geht es am 01. Februar :) Ich würde mich freuen, wenn ihr den Beitrag teilt :)
39 BeiträgeVerlosung beendet
Dajobamas avatar
Letzter Beitrag von  Dajobamavor 5 Jahren
Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.

Die Leserunde beginnt am 10.11.2016.

Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.

!!! Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost !!!


Für den November haben wir uns „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne vorgenommen.

Klappentext:
Ein rätselhaftes Dokument, das besagt: „Steig hinab in den Krater des Sneffels Yocul, kühner Wanderer, und du wirst zum Mittelpunkt der Erde gelangen“, veranlassen Professor Lidenbrock und seinen Neffen Axel zu einer abenteuerlichen Reise in die Tiefen der Erde, wo zahlreiche Gefahren und Überraschungen warten.

Die Leserunde beginnt am 10.11.2016 und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ lesen will.


Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben geben kann.

Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung.
Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen!

• Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit die Leserunde übersichtlich bleibt.
• Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen!


Zur Einteilung der Leseabschnitte
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1. Leseabschnitt: Kapitel 1 - 10
2. Leseabschnitt: Kapitel 11 - 21
3. Leseabschnitt: Kapitel 22 - 33
4. Leseabschnitt: Kaptiel 34 - Ende
132 Beiträge
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
Hallo Estrelas, ja, das habe ich auch fest gestellt und ich denke, ich werde auch noch mal etwas ganz anderes lesen von ihm. Vor allem würde gerne etwas lesen, wo ich nicht schon eine Verfilmung zu gesehen habe. Das hat meine Leselust doch schon ein wenig gehemmt. LG
Blogger schenken Lesefreude!, heißt eine der schönsten Aktionen zum heutigen WELTTAG DES BUCHES. An die 1000 Blogger und Autoren beteiligen sich und verschenken zur Feier des Tages Bücher. Die Reise der blauen Perle ist gerne der Einladung gefolgt und verschenkt je ein Exemplar von:
In 80 Tagen um die Welt, Klassiker von Jules Verne in einer von Lev Kaplan wunderschön illustrierten Ausgabe;
Unter wilden Menschenaffen, aus der Hörbuch-Reihe Abenteuer und Wissen, über die bewundernswerten Forscherinnen Jane Goodall und Dian Fossey;
Die Reise der blauen Perle nach Hawaii, Die Reise der blauen Perle nach Österreich und die Reise der blauen Perle nach Kambodscha", signiert und auf Wunsch mit Widmung.
JEDER, der unter www.facebook.com/DieReisederblauenPerle schreibt, warum ihm ein Land wichtig ist, wohin er reisen will oder wohin die blaue Perle reisen soll, nimmt an der Verlosung teil. Am besten einfach dort einen Kommentar hinterlassen, oder eine persönliche Nachricht senden. Das Gewinnspiel beginnt jetzt und endet am 29.4.2014 um 23.59 Uhr. Die Gewinner werden per Los ermittelt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück!
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Zusätzliche Informationen

Jules Verne wurde am 07. Februar 1828 in Nantes (Frankreich) geboren.

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von 453 Lesern aktuell gelesen

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