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Emotionen

vor 9 Monaten

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Guten Abend! Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen. Aber da ich mir vorgenommen habe, 2018 mehr Klassiker zu lesen und diese Challenge nicht alleine angehen möchte, suche ich an dieser Stelle Lesebegeisterte, die sich mit mir an 20.000 Meilen unter dem Meer heranwagen möchten. Los geht es am 01. Februar :) Ich würde mich freuen, wenn ihr den Beitrag teilt :)

Autor: Jules Verne
Buch: 20.000 Meilen unter dem Meer

Neling

vor 9 Monaten

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@Emotionen

Auch ich will wieder mehr Klassiker lesen und mag Jules Verne. Es sit zwar nicht mein Lieblingsbuch von ihm, das ist "M. Sandorf", aber ich habe 20000 Meilen unter dem Meer sicher 20 Jahre nicht mehr gelesen und mache mit.

Grüße von Neling

Emotionen

vor 9 Monaten

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@Neling

Freut mich, dass du dabei bist =)

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meisterlampe

vor 8 Monaten

Teil I - Kapitel 13-24
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Kap.8-15 (in der dünnen Ausgabe!)

Auch in diesen Kapiteln sind mir erstaunliche Dinge aufgefallen: wenn z.B. das U-Boot 70m lang ist, ist das fast 3x so lang, wie unser Grundstück, das "nur" 25m beträgt ... Wie kann er dieses Fahrzeug unbemerkt gebaut und zu Wasser gelassen haben? So ein Koloss fällt doch auf?! Pfiffig gemacht, dass auch ein Boot für "Ausflüge" dabei ist; generell scheint die gesamte Ausführung und Ausstattung sehr durchdacht zu sein, wenn man das Jahr bedenkt. Und woher stammt der Reichtum Nemos, wenn er sich unter Wasser zurückgezogen hat und nicht mehr arbeitet?

Nemo zieht sich gerne mal für ein paar Stunden, wenn nicht sogar Tage zurück; wie auch seine Begleiter würde es mich ebenfalls interessieren, was er in dieser Zeit macht. Denkt er sich Neues aus, was er auf seiner Reise entdecken oder ausprobieren will?

Es war ziemlich interessant zu lesen, dass Nemo und Aronnax unter Wasser auf die Jagd gehen und wie sie das anstellen.

In Neuguinea treffen die Reisenden auf "Wilde", Eingeborene, denen das U-Boot natürlich unheimlich ist und die es angreifen.

Es ist faszinierend zu lesen, mit welchen Meßgeräten und Karten die Herren ausgestattet waren, um ihre jeweilige Position genau belegen zu können. Da könnte sich jedes heutige Navigationsgerät eine Scheibe von abschneiden, da unsere Geräte nicht mehr neue Straßen erkennen.

Ein Schock für Aronnax und Kollegen ist es auf jeden Fall, als Kapitän Nemo ihnen eröffnet, sie müssten vorerst in der "Nautilus" eingesperrt bleiben, bis er sie wieder rausläßt. Sein Plan war ja eh, sie dort zu behalten. Sie haben kaum eine andere Wahl, einfach mal im Meer ausbrechen, geht schlecht, obwohl Ned Land darüber nachdenkt.

Manchmal glaubt man, man liest einen Reisebericht, der einfach unter Wasser stattfindet, manchmal meint man, man sei nicht im 19. Jahrhundert - ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Dajobama

vor 8 Monaten

Teil I - Kapitel 13-24
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Nemo vertraut dem Professor offensichtlich. Er gewährt ihm tiefe Einblicke in die Entstehung und Funktionsweise der Nautilus. Technisch sehr ausgereift. Als Wissenschaftler genießt der Prof Sonderrechte an Bord.

Einige interessante Zitate, die bereits einiges über unseren geheimnisvollen Kapitän Nemo verraten:
"Er (Nemo) hat sich seine eigene Welt erschlossen, die unermessliche Wunder für ihn bereithält." Seite 126

"Welches Grab kann es schon mit dieser Korallengruft aufnehmen? Gebe Gott, dass meine Gefährten und ich niemals woanders begraben werden!" Seite 179 Nemo

"Die Erde braucht keine neuen Kontinente, sondern neue Menschen!" Seite 168

"Und deshalb schweben mir Bilder vor von Städten im Wasser, die ich gerne gründen würde, von unterseeischen Siedlungen, die, wie meine Nautilus, jeden Morgen auftauchen, um Luft zu schöpfen, freie Städte, keinem Joch unterworfen!" Seite 163 Nemo


Nemo sieht etwas und lässt seinen Passagieren Schlafmttel ins Essen tun und sie einsperren. Was ist der Grund? Ein Mann stirbt und Nemo zeigt Gefühle. Am nächsten Tag wird er tief unter dem Meeresspiegel auf dem Korallenfriedhof beerdigt.

Wer sind eigentlich die Männer der Besatzung? In welcher Verbindung stehen sie zu Nemo? Sind sie freiwillig auf der Nautilus?

Mein Eindruck: Nemo hat noch eine ganz konkrete Mission, die er vor den Passagieren noch geheim hält.

meisterlampe

vor 8 Monaten

Teil II - Kapitel 1-12
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Kap.16-22 (in der dünnen Ausgabe!)

Perlentauchen weit unter dem Meer - das muß man sich mal vorstellen! Der indische Perlentaucher (soweit sind sie inzwischen gekommen) ohne Ausrüstung hat nur ein paar Sekunden Zeit für seine Beute, Nemo und Kollegen steigen einfach aus dem U-Boot um ins kleinere Boot und los geht das Tauchabenteuer. Der Haiangriff ist allerdings auch für die Männer in Schutzanzügen gefährlich. Und hier gibt Nemo endlich mal etwas persönlich es von sich preis: er sieht sich als Inder!

Auch wenn es in diesem Abschnitt ebenfalls von Koordinaten nur so wimmelt, war es doch interessant zu lesen, woher das "Rote Meer" seinen Namen hat (nämlich von einem purpurfarbenen Stoff, der aus mikroskopisch kleinen Pflanzen besteht). Davon hatte ich noch nie gehört und das Rote Meer gehörte für mich zu Moses und der Bibel.

Ned Land, Conseil und Aronnax denken über Flucht nach, aber wie will man das anstellen, wenn man rund um die Uhr im U-Boot unter Wasser festsitzt? Aussteigen und wegschwimmen erweist sich wohl als zu schwierig. Außerdem scheint Nemo etwas zu ahnen, so wie er sich verhält, aber nichts preisgibt.

Sind die Herren wirklich auf das versunkene Atlantis gestoßen? Es scheint so...

Die Aussage Nemos auf die Frage, wo sie sind "Unter der Erde" ist etwas verwirrend. Unter Wasser sind sie ja schon die ganze Zeit, sind sie tatsächlich in die Felsen hineingefahren? Ich kann es mir nicht richtig vorstellen.

Ein bißchen zu viel Jagd und Kampf mit Seetieren gibt es mir schon in diesem Abschnitt, ich muß mich immer wieder in die Vergangenheit zurückversetzen, um den Erzählungen folgen zu können.

meisterlampe

vor 8 Monaten

Teil II - Kapitel 13-23
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Kap.23-30 (in der dünnen Ausgabe!)
Kapitän Nemo kommt seinem nächsten Etappenziel, dem Südpol, näher und stößt dabei auf jede Menge Eis. Etwas langatmig wird über 3 Seiten in Koordinaten und Daten berichtet, wer wann bereits versucht hat, den Südpol zu erreichen. Das habe ich mal überflogen, fand ich nicht so interessant. Und dann stecken sie unter Wasser fest! Nemo und Aronnax berechnen, wie lange die Luft noch reicht. Ich will es mir gar nicht vorstellen, wenn man so tief unten ist und nicht weiß, ob und wann man wieder aufsteigen und die Wasseroberfläche erreichen könnte. Auf jeden Fall ist gruselig, entweder ersticken oder erdrückt werden - und nur 48 Stunden, um 10m Eisschicht zu durchbrechen. Doch zum Glück findet sich alles zum Guten... bis der Angriff des Kriegsschiffes erfolgt. Auch diesen übersteht die Nautilus und Aronnax und Ned Land unternehmen einen weiteren Fluchtversuch. Doch dieser Ausbruch endet im Mahlstrom, Aronnax erwacht in einer Fischerhütte und reflektiert die Expedition unter Wasser: 9 Monate lang, 20.000 französische Meilen. Von der Nautilus hört man nichts mehr, von Nemo ebenso nicht. Ein ziemlich plötzliches Ende, finde ich.

meisterlampe

vor 8 Monaten

Fazit

Leider ging das Buch nicht so an mich ran; meine Rezension findet ihr hier:
https://www.lovelybooks.de/autor/Jules:-Verne/20000-Meilen-unter-den-Meeren-Eine-Idee-des-Dr-Ox-Neu-übersetzt-u-eingerichtet-v-Joachim-Fischer-Mit-Illustrationen-d-ersten-französischen-Gesamtausgabe-Die-große-Jules-Verne-Ausgabe-in-20-Bänden-Bd-4-1254931837-w/rezension/1534183481/

Viele Dank für die Idee der etwas anderen, kleinen Leserunde, die keine zeitliche Begrenzung und "schwere" Aufgaben mit sich bringt.

Dajobama

vor 8 Monaten

Teil II - Kapitel 1-12
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Perlentaucher vor Ceylon mit vorausgesagter Haifischbegegnung. Tatsächlich gibt es in dem Abschnitt viele Kämpfe mit ungeheuerlichen Tieren.

Erzähler kommentiert selbst. "Man sieht, wie vernarrt ich in die Nautilus war und wie sehr ich mich mit ihrem Kommandanten identifizierte." Seite 275
Der Professor befindet sich in der Zwickmühle. Einerseits hat er sich mit Nemo fast schon angefreundet und sieht auch in erster Linie die wissenschaftlichen Aspekte dieser Reise, andererseits will er auch seine Freunde nicht im Stich lassen, die sich unwohl fühlen und an Flucht denken.

Der Arabische Tunnel verläuft unter dem afrikanischen Kontinent. Auch wenn einiges fiktiv ist, hätte ich mir eine Karte gewünscht. Total spannend, sich das vorzustellen. Eine fantastische Reise.

Nun wird auch klar, woher Nemo das viele Geld hat, nämlich aus der Hausbank Ozean. Ist das Geld für das aufständische Kreta? Mir kommt er manchmal vor wie ein Robin Hood der Ozeane.

Schließlich erfährt man auch noch, dass Nemo das versunkene Atlantis entdeckt hat.
Mir gefällt der Roman recht gut. Man kann so richtig darin abtauchen und mit den Figuren Neues entdecken. Auch sind noch immer viele Fragen offen.

Dajobama

vor 8 Monaten

Teil II - Kapitel 13-23
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Wir befinden uns auf dem Höhepunkt, vielleicht dem eigentlichen Ziel der Expedition. Im Packeis auf der Suche nach dem Südpol. Gefunden. Aber auf der Rückreise sind unsere Helden in der Nautilus plötzlich im Packeis gefangen und kämpfen um ihr Überleben. Die Seiten fliegen nur so dahin.
Kaum sind sie gerettet, werden sie von einem Kriegsschiff angegriffen, und schließlich landen sie auch noch im Mahlstrom. Die Geschichte bleibt spannend bis zur letzten Seite. Allerdings bleiben dann auch viele Fragen offen. Die Nautilus und Nemo bleiben verschwunden, viele Rätsel ungelöst.

Man kann zwar den Gesetzen des Menschen trotzen, nicht aber denen der Natur. Seit 417

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