Jules Verne Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Illustrierte Ausgabe): Die fantastische Reise durch eine verlorene Welt (Abenteuer-Klassiker)

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Inhaltsangabe zu „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Illustrierte Ausgabe): Die fantastische Reise durch eine verlorene Welt (Abenteuer-Klassiker)“ von Jules Verne

Dieses eBook: "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Illustrierte Ausgabe)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Professor Lidenbrock und sein Neffe Axel machen sich auf die Reise zum Mittelpunkt der Erde und erleben dabei spannende Abenteuer, die besonders junge Leser in ihren Bann ziehen werden. Jules Verne (1828-1905) war ein französischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Science-Fiction Romane.

Sehr viel Fokus auf die wissenschaftlichen Dinge (besonders auf Steine), dafür bleibt dann leider so einiges anderes auf der Strecke.

— Betsy
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  • Ein wissenschaftliches Abenteuer

    Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Illustrierte Ausgabe): Die fantastische Reise durch eine verlorene Welt (Abenteuer-Klassiker)

    Betsy

    18. November 2016 um 23:05

    Ich denke zum Inhalt muss man ja nicht mehr allzu viel sagen, aber für alle die noch nie davon gehört habe noch kurz zum Inhalt.In dieser Geschichte geht es darum, dass sich der angesehene Professor Lidenbrock, der durch Zufall auf ein verschlüsseltes Dokument stößt, welches den Weg zum Mittelpunkt der Erde enthüllt, sich mit seinem Neffen Axel gemeinsam auf die Reise dorthin macht, um die Welt der Wissenschaft zu revolutionieren.An Jules Verne ist es sehr schwer vorbeizukommen. Wenn man auch die Bücher nicht gelesen hat, so sind einem sicher deren Verfilmungen mehr oder weniger ein Begriff. Auch ich habe schon so einige Verfilmunge zu seinem Buch "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" gesehen und daher wurde es wirklich einmal Zeit es auch zu lesen. Ich kann nur sagen, dass es mich auch hier wieder überrascht hat, inwieweit Hollywood sich vom Original stellenweise entfernt hat.Diese Geschichte ist sehr wissenschaftlich gehalten um die Möglichkeit wirklich in den Erdmittelpunkt zu gelangen auch sehr glaubhaft zu vermitteln. Leider nimmt dies dann auch oft zu sehr die Überhand, besonders wenn mal wieder die Gesteinsschichten bis zum Einschlafen betrachtet und analysiert werden, dafür lernt man aber auch ein wenig was dazu, wenn man es schafft mit den Gedanken bei all den trockenen wissenschaftlichen Abhandlungen nicht abzuschweifen.Während in dem Buch, wie bereits gesagt, sehr viel Fokus auf die wissenschaftlichen Aspekte und auch auf die damaligen Erkenntnisse bzw. mögliche Vorausschauungen gelegt wird, bleibt die Spannung dafür teilweise auf der Strecke und auch die Figuren, sowie alles andere, wirkt dafür fast schon zu einfach gestrickt.Axel nimmt hier den ängstlichen und skeptischen Part ein, der seinen Onkel immer wieder versucht von der Reise abzubringen, bis auch er dann immer mal wieder von seinem Forschungsdrang abgelenkt wird und seine Bedenken vergisst. Der Professor wiederum ist, so könnte man sagen, ein sturer alter Hund der wenn er sich mal etwas in den Kopf gesetzt hat, einfach nicht mehr davon abzubringen ist. Nie um eine Erklärung verlegen und wenn ihm doch mal die Antworten ausgehen, dann verschiebt er das mal auf später. Hier muss ich gestehen, habe ich es dann auch sehr unterhaltsam gefunden wenn Neffe und Onkel mal wieder diskutieren und wie sehr Axel versucht ihm durch geschickt versuchte Fragestellungen den Wind aus den Segeln zu nehmen oder wenn beide fast schon ins theatralische abdriften, wenn es mal wieder kurz vor knapp ist.Mit dabei ist dann noch der Isländer Hans, der beide als Führer begleitet und sich letztendlich als wahrhafter Übermensch entpuppt. Er ist ein einfacher Bauer, wortkarg, sehr unterwürfig, aber zugleich auch derjenige der oftmals die Situation zum Guten wendet. Diesen loyalen und immer bereiten Mann hätte wohl gerne jeder bei so einer unglaublichen Reise mit dabei, auch wenn er dadurch einfach schon sehr übertrieben dargestellt wird. Zu einer Zeit als es Superman noch nicht gab, da gab es Hans! :DAuch andere Dinge in der Handlung weisen dann Lücken auf und erscheinen nicht gerade logisch, wie zB ein Tagebuch, das egal ob es stürmt oder brennt, unbeschadet bleibt, oder auch das die Figuren teilweise wahre Wunderheilungen erleben, usw. Etwas anstrengend auch der ständige Bezug auf die Entfernung in Klaftern bzw. Meilen und der nur so dahinfließenden Zeit während der Reise, sodass man schon bald gar nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht. Dennoch will man wissen wie es endet und ist gespannt was einem unter der Erde wohl noch alles erwartet.Jules Verne vermittelt hier auch sehr gut das Gefühl wie es sich wohl für jemanden anfühlen muss soweit unter der Erde zu sein mit dem Wissen was alles über einem ist. Auch die Beschreibungen vom Mittelpunkt sind sehr gelungen, kommen aber leider kürzer als gedacht. Das Ende kommt dann schnell und auch hier wirkt nicht alles stimmig, wenn man zu sehr darüber nachdenkt.Fazit: Anders als erwartet ist es phasenweise wirklich zäh und obwohl es wissenschaftlich sehr fundiert wirkt (ich sage nur Gestein!), merkt man aber auch, dass die anderen Rahmenhandlungen oftmals nicht so glaubwürdig dargestellt werden, wobei man hier über manches vielleicht leichter hinwegsieht, weil man sich auf die Erklärungen und die Umgebung auf dem Weg zum Mittelpunkt der Erde stärker konzentriert. Oftmals sehr unterhaltsam wegen der Figuren, was vielleicht zur damaligen Zeit gar nicht so beabsichtigt war, aber da es heutzutage einfach schon fast zu klischeehafte Figuren sind, kann man gar nicht anders als es mit Humor zu sehen. Trotz seiner Schwächen ein Buch das, wenn man bedenkt wie alt es ist und es auch heute noch immer wieder Stoff für Neuverfilmungen bietet, einfach aus der Welt der Klassiker und besonders als Vorreiter der Sci-Fiction-Romane nicht wegzudenken ist, gerade weil vieles darin so plausibel klingt.

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