Jules Verne Die großen Seefahrer und Entdecker

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Inhaltsangabe zu „Die großen Seefahrer und Entdecker“ von Jules Verne

Jules Verne schreibt die Geschichte der Entdeckung der Erde, er berichtet von den Fahrten und Abenteuern der Entdecker des 18. und 19. Jahrhunderts wie Cook, Vancouver, Mackenzie u.a.; dieses einzigartige Buch bringt darüber hinaus eine Fülle von ethnologischen, geographischen und soziologischen Beobachtungen und Informationen.

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  • Spannend wie ein Abenteuerroman

    Die großen Seefahrer und Entdecker

    Gospelsinger

    09. February 2015 um 13:36

    Jules Verne hat in seinen Romanen die technisch-wissenschaftliche Begeisterung des 19. Jahrhunderts widergespiegelt und viele Erfindungen, wie z.B. das Faxgerät, vorausgesehen. Seine wohl berühmtesten Romane "Reise um die Welt in 80 Tagen" und "Zwanzigtausend Meilen unter Meer" kennt jeder, aber nur wenige wissen, dass Jules Verne auch Sachbücher geschrieben hat, die ebenso spannend wie seine Romane sind. Diese Auswahl aus seinen Werken beschäftigt sich mit den großen Seefahrern und Entdeckern. Begleitet werden die Texte von wunderbaren Illustrationen, wie man sie aus den Romane von Jules Verne kennt, sowie von Karten und Faksimiles. Der erste Teil des Buches behandelt die großen Seefahrer des 18. Jahrhunderts. Den Reisen des Kapitän Cook ist ein eigenes Kapitel gewidmet, danach geht es um die französischen Seefahrer und um die "Entdeckung" von Asien und der beiden Amerika. Im zweiten Teil werden die großen "Entdecker" des 19. Jahrhunders behandelt, zunächst die Forschungsreisen in die arabischen und asiatischen Länder, dann die Erforschung und Kolonialisierung Afrikas, und schließlich die Polar-Expeditionen. Durch das ausführliche Inhaltsverzeichnis eignet sich das Buch auch gut als Nachschlagewerk, ich habe es jedoch wie ein Abenteuerbuch hintereinanderweg gelesen. (Der Diogenes-Verlag weist das Buch ebenfalls als Roman aus.) Denn ein Abenteuer waren diese Reisen, mittels derer die noch sehr großen weißen Flecken auf den Landkarten gefüllt werden sollten. Viele Gefahren und Krankheiten erwarteten die Forscher, und man kam nur langsam voran. So war zum Beispiel "Coumassie", das heutige Kumasi in Ghana, "nur (sic!) zehn Tagesreisen vom Strande des Atlantischen Ozeans entfernt" - wenn man den nächstgelegenen Ort, Elmina, zugrunde legt, handelt es sich um eine Strecke von 224km. Trotz aller Strapazen wäre ich gern eine Forschende im 18. Jahrhundert gewesen. Es war ein spannendes Jahrhundert, das mich schon seit meinem ersten Jules-Verne-Buch fasziniert.

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