Jules Verne Reise nach dem Mittelpunkt der Erde

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Inhaltsangabe zu „Reise nach dem Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne

Diese Hardcover-Ausgabe ist Teil der TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten. (Quelle:'Fester Einband/02.03.2013')

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    Reise nach dem Mittelpunkt der Erde
    °bluemoon°

    °bluemoon°

    18. May 2015 um 13:13

    Die Reise nach dem Mittelpunkt der Erde erzählt vom Protagonisten Axel, der mit seinem Onkel, einem sehr bekannten Professor und Wissenschaftler zusammen lebt. Eines Tages findet dieser besagte Onkel, Prof. Lidenbrock, ein sehr altes, geheimnisvolles Dokument, dass auf den ersten Blick nur Hieroglyphen enthält. Alex und Lidenbrock können nach viel Knobelei herausfinden, was dort geschrieben ist. Es geht um den Herrn Arne Saknussemm, der eine Reise zum Mittelpunkt der Erde unternommen hat, und erklärt, wie man dorthin gelangen kann. Der Professor ist sofort Feuer und Flamme und plant, wie er und sein Neffe diese Reise antreten können und was sie dafür alles brauchen. Axel möchte damit eigentlich nichts zu tun haben, er sieht die Gefahren einer solchen Reise und glaubt auch nicht an den Bericht des Herrn Saknussemm. Durchsetzen kann er sich gegen seinen Onkel allerdings nicht und so geht kurz darauf die gut geplante Reise los. Erst geht es nach Island, wo der Eingang des Vulkans Snäfield liegt. Und tatsächlich, die beiden finden den Weg und machen sich auf in die Tiefen der Erde, wo sie allerlei seltsames und schockierendes finden.... Eine wirklich nette Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass sich die Spannung erst so ab der Hälfte aufbaut, davor ist davon nicht viel vorhanden. Auch kann ich nicht verstehen, dass Axel sich so von seinem Onkel verplanen lässt. Wenn ich Angst um mein Leben hätte, wäre ich nicht so leicht umzustimmen gewesen. Trotz allem ist die Geschichte - wie bereits erwähnt so ab der Hälfte - wirklich sehr spannend und es ist unglaublich, auf was für eine zweite Welt die beiden dort treffen.

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  • Rezension zu "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne

    Reise nach dem Mittelpunkt der Erde
    Fia

    Fia

    03. December 2012 um 21:05

    Erster Eindruck: Nachdem ich im Frühjahr schon "Reise um die Erde in 80 Tagen" von Jules Verne gelesen habe, wollte ich ein weiteres Werk des Autors lesen. Und "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" hat mich gleich interessiert. Ob Axel und sein Onkel es wohl bis zum Mittelpunkt der Erde schaffen würden? Meine Meinung: Gleich zu Anfang muss ich sagen, dass mir der Schreibstiel von Jules Verne wirklich gut gefällt. Obwohl das Buch mittlerweile schon fast 150 Jahre alt ist lässt sich das Buch sehr gut lesen. Der Schreibstiel wirkt nicht eingestaubt, auch wenn man natürlich merkt, dass das Buch schon älter ist. Flüssig und spannend erzählt Jules Verne die abenteuerliche Reise von Axel und seinem Onkel. Im Gegensatz zu manch anderen Klassikern versteht man hier auf Anhieb alles und muss nicht mehrmals den selben Satz lesen. "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" wird aus Sicht von Axel erzählt. Dieser war mir sofort sympathisch. Er ist sehr an der Geologie interessiert und sieht den Dingen realistisch ins Auge. Manchmal ist er aber auch sehr ängstlich, was ihn nur glaubwürdiger macht. Wer würde es mehrere Kilometer unter der Erde nicht mit der Angst zu tun bekommen? Sein Onkel, Professor Lindenbrock, ist zu Beginn niemand, den man gerne hat. Er ist sehr impulsiv und alle müssen nach seiner Pfeife tanzen. Während der Reise zeigt er aber auch eine andere Seite von sich und kümmert sich rührend um Axel. Dann gibt es da auch noch Hans, der in Island auf Axel und seinen Onkel trifft. Er wird für die beiden zu einem sehr nützlichen Führer und besticht durch seine ruhige Art. Ein wenig lassen ihn seine überlegten Handlungen und die Tatsache, das er so gut wie alles hinbekommt, unwirklich erscheinen, aber das hat mich nicht großartig gestört. Manchmal braucht man eben einen Retter in der Not und gerade durch seine undurchschaubare Art ist Hans sehr interessant. Als Leser wird man sofort in die Handlung von "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" gerissen. Man wird mit Axel zu dessen Onkel gerufen und schon gibt einem das geheime Dokument erste Rätsel auf. Gleich darauf beginnt auch schon die rasante Reise der beiden nach Island. Und als sie mit Hans am Snäfields ankommen wird es erst richtig spannend. Ich habe sehr gerne verfolgt, wie die drei immer tiefer in die Erde eindringen und war gespannt, was sie auf ihrer Reise alles entdecken. Jules Verne beschreibt wirklich toll die Eindrücke Axels. Man kann sich bildlich vorstellen, welche unglaublichen Entdeckungen die drei machen, aber auch die Gefahren, die sie durchleben, bekommt man hautnah mit. Sehr schön ist auch, dass man nebenbei einiges Interessantes über unsere Erde und die Entwicklungsgeschichte erfährt. Erstaunlich wie weit die Wissenschaft zu dieser Zeit schon war. Spannend bleibt die Geschichte vom Beginn bis zum Ende. Ich wollte unbedingt wissen, was der Professor Lindenbrock und seine Gefährten auf ihrer Reise entdecken und ob sie es zum Mittelpunkt der Erde schaffen. Immer wieder gibt es einige überraschende Wendungen. Besonders das Ende hält nocheinmal die ein oder andere Überraschung bereit und so wird man die ganze Zeit sehr gut unterhalten. Mein Fazit: Ein Klassiker, der mich wirklich begeistert hat. Obwohl das Buch schon sehr alt ist wirkt es nicht eingestaubt. Spannend wird die Reise zum Mittelpunkt der Erde erzählt, so dass man mit Axel und seinen Gefährten mitfiebert was sie als nächstes entdecken. Außerdem lernt man nebenbei einiges über die Geologie. Ich kann "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" einfach nur empfehlen - auch den Lesern, die normalerweise nicht gerne Klassiker lesen.

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  • Rezension zu "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne

    Reise nach dem Mittelpunkt der Erde
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Traum eines jeden Professors: die sensationelle Entdeckung - und ewiger Ruhm! Ein rätselhaftes Runendokument scheint Professor Lidenbrock genau dies zu eröffnen, woraufhin er sich mit seinem Neffen und einem isländischen Führer auf eine phantastische Reise in die Unterwelt begibt. Was ihn dort erwartet, übersteigt jede Vorstellung. Und auch für den gelehrtesten Geologen der Welt steckt die Erde noch voller Überraschungen! Offen gestanden habe ich das eBook nur gelesen, weil es das kostenlos auf Amazon gab. Nun... früher oder später hätte ich es sicher gelesen so aber, war es schon jetzt der Fall. Denn Film mit Brendon Fraser kann man hier definitiv nur bedingt vergleichen. Zwar ist der Grundgedanke der gleiche, es gibt aber einige Fakten die anders sind. Logischerweise, immerhin ist das Buch schon ein ganzes Stück älter. Ich war ziemlich angetan von dem Schreibstil und den Erklärungen, für meinen Geschmack aber hätte das Ganze ruhig ein wenig... schneller vorangehen können. Die Zeit, bis sie nun wirklich ins Erdinnere gegangen sind, hat etwa die Hälfte des Buches in Anspruch genommen, es gab viel Gerede, Formeln und Fakten, die vielleicht wichtig, aber für mich einfach nur anstrengend waren. Wenn man sich damit nicht auskennt, ist es schwer da so genau durchzusteigen. Definitiv aber kann man mit dem Buch nichts falsch machen, wenn man a) auf alte Schinken steht, und b) muss so ein Buch ohnehin mal gelesen werden. Man muss für diese Art einfach gemacht sein, dann gefällt es einem oder eher nicht.

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    sabisteb

    sabisteb

    08. June 2012 um 16:17
  • Rezension zu "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne

    Reise nach dem Mittelpunkt der Erde
    sabisteb

    sabisteb

    08. June 2012 um 11:55

    Leptotherium, Mericotherium, Mastodon, Megatherium, Lophodion, und wie alle die urweltlichen Ungeheuer heißen Hamburg, Sonntag, 24. Mai 1863. Otto Lidenbrock, Professor für Mineralogie am Johanneum, ist ein klassisches Exemplar eines Wissenschaftlers: Genial, was sein Fachgebiet und die Wissenschaft angeht, im täglichen Leben eher ein wenig verpeilt und geizig. Nebenbei ist Professor Lidenbrock ein Wunder von einem Sprachenkenner. Die zweitausend Sprachen und viertausend Dialekte, die man auf der Erde kennt, versteht und spricht . Mit ihm leben die Hausangestellte Matha, sein siebzehnjähriges Patenkind Gretchen und sein zur Waise gewordener Neffe und Erzähler der Geschichte, Axel. Axel ist Lidenbrocks unentbehrlicher Assistent ob er nun will oder nicht (und er will teilweise eher nicht). Dabei liebt Axel das Gretchen und Gretchen liebt ihn und beide wissen nicht, wie er es dem Onkel beibringen sollen. Eines Abends schleppt Otto Lidenbrock ein altes, abgewetztes Buch an. Eigentlich nichts Besonderes, er schleppt andauernd irgendwelche alte Schinken (Scharteken) an. Diesmal ist es die Heimskringla von Snorro Sturleson, dem berühmten isländischen Chronisten des zwölften Jahrhunderts. Leider hat der Autor in diesem Buch auch noch ein geheimes Manuskript versteckt, das den Weg zum Mittelpunkt der Erde bezeichnet. Sofort ist Lidenbrook Feuer und Flamme. Er packt alles für eine Expedition zusammen und der Arme Axel muss hinterdrein, ob er will oder nicht. Wird Axel sein Gretchen je wiedersehen? Der Roman erschien 1864. Dementsprechend sind viele der Wissenschaften, die Vernes Theorien widerlegen konnten, noch in den Kinderschuhen. Die Chemie steht an ihren Anfängen, die Biologie war nichts weiter als das Beschreiben von Tieren und Pflanzen und es sollte noch einige Jahre dauern, bis der Streit darum, woraus der Erdkern besteht beigelegt werden sollte. Wenn man ehrlich ist, hat zwar die Wissenschaft bewiesen, dass der Erdkern aus geschmolzenem Eisen ist, aber wenn man googelt, so gibt es immer noch viele Menschen, die das für unmöglich halten und fest davon überzeugt sind, das die Erde innen hohl ist. So wirklich entschieden ist dieser Streit also auch heute nicht. Lidenbrook vertritt die Theorie des Chemikers Humphry Davy, Axel hingegen tendiert zur Theorie der Erdwärme mit flüssigem Kern. Verne bewegt sich mit seinem Roman an der Spitze der damaligen Wissenschaft. Er verwendet die damals neueste Technik wie Volta’sche Säule (einfache chemische Batterie) in Kombination mit einem Rühmkorff‘schen Apparat (Vorläufer der Glühbirne). Eigentlich nichts, was über das heutige Niveau des Schulfernsehens (Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik) hinausgeht, vielen Lesern jedoch Probleme bereiten dürfte. Diese Technikverliebtheit ist die größte Stärke des Romans aber auch seine größte Schwäche (zumindest für heutige Leser, die nicht wirklich firm sind, was die Wissenschaftsgeschichte angeht). Insgesamt sollte man für diesen Roman schon solide (historische) Biologische und Geologische Grundkenntnisse mitbringen und wissen was Baseltprismen, Klappersteine oder Lykopodien sind oder das Insekten früher als Kerbtiere bezeichnet wurden, Sigillariaceae und Lepidodendraceae ausgestorbene Bärlappgewächse des Karbon und Lycoperdon giganteum ein Bauchpilz ist. Der Autor hätte doch durchaus die Trivialbegriffe verwenden können. Cephalaspiden sind einfach nur Kopfschildschnecken (OK, das hilft jetzt tatsächlich auch nicht viel, aber es gibt tatsächlich Trivialnamen für diese Tiere und Pflanzen). Erschwerend kommt hinzu, dass einige der wissenschaftlichen Namen mittlerweile überholt und umbenannt sind und selbst Biologen, die tatsächlich ein wenig Paleobotanik gehört haben Schwierigkeiten bereiten dürften. Bei einigen Dingen lag Verne falsch (konnte er aber nicht wissen). Ja, Fische und Höhlentiere bilden ihre Augen zurück, aber nur, weil es dunkel ist und sie nichts bringen, diese Höhle ist aber hell, warum sollten sie somit die Augen zurückbilden? Pflanzen, die wachsen ohne Photosysnthese?! Gut, die wurde erst viel später entdeckt, aber wie stellt sich Verne vor, dass die Pflanzen sich da unterirdisch ernähren? So weit hat er dann doch nicht gedacht. Nebenbei werden Lebewesen in beschränkten Lebensräumen kleiner und nicht größer. Auch spiegelt sich in diesem Roman noch die abergläubische Angst vor hohen Geschwindigkeiten wieder. 30 Meilen die Stunde, Oh, mein Gott, da wird einem der Atem fortgerissen. „kehrten der Luftströmung den Rücken, um nur athmen zu können.“ Snorri Sturluson war tatsächlich ein altisländischer Skalde und bedeutender isländischer Politiker, wurde aber nicht verbrannt. Dennoch war Verne ein Visionär. Bereits 1864 prophezeit er in diesem Roman. "Also entstanden die unermeßlichen Kohlenlager, welche jedoch durch einen übermäßigen Verbrauch, wenn die Industrie nicht vorsorgt, in drei Jahrhunderten erschöpft werden müssen." Einige Sprachliche Probleme hat das Buch dennoch, die möglichweise auf Übersetzungsfehlern basieren. So kommen Perspektivwechsel mitten Im Absatz vor. Eigentlich wird die Geschichte von Axel aus der Ich-Perskektive erzählt aber dann gibt es Abschnitte, in denen die Perspektive springt. "Im Vorbeirennen warf er seinen Stock mit einem Nußknackerknopf in eine Ecke, seinen wider den Strich gebürsteten Hut auf einen Tisch, und rief laut seinem Neffen zu: »Axel, komm' mir nach!«. Ich hatte noch nicht Zeit, vom Fleck zu kommen, als der Professor mit lebhafter Ungeduld mir zurief" Zur Kindle Ausgabe: Diese ebook basiert auf der zeno.org Version , die auf der Ausgabe Abenteuerliche Reisen von Julius Verne, Band III, Wien, Pest, Leipzig 1874 basiert. Das bedeutet, dass die Rechtschreibung der Rechtschreibung vor der Rechtschreibreform vor der Rechtschreibreform (1901 und 1996, wir hatten tatsächlich 2 in 100 Jahren) basiert. Dementsprechend werden einige Worte noch deutlich anders geschrieben, wie Hausthür, giebt, dictiren, Document, thätigen, Muth, Theil, Locomotive, ettiketirt, … Auch werden einige veraltete Begriffe wie Scharteke oder Kamaschen verwendet. Leider hat man anders als bei den anderen auf der Zeno Ausgabe beruhenden Kindle Ausgaben die Bilder nicht übernommen. Wer also die Illustrationen betrachten will, muss diese direkt auf Zeno.org anschauen.

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