Reise um die Erde in 80 Tagen

von Jules Verne 
4,1 Sterne bei453 Bewertungen
Reise um die Erde in 80 Tagen
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anchsunamuns avatar

Eine humorvolle Geschichte um Pünktlichkeit, Liebe und Reisen und warum Wetten gefährlich sein kann

Doreen_Klauss avatar

Witzig und mit Weitblick geschrieben. Zum immer wieder lesen.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783843030113
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:184 Seiten
Verlag:Hofenberg
Erscheinungsdatum:20.02.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.09.2015 bei tacheles! erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    anchsunamuns avatar
    anchsunamunvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine humorvolle Geschichte um Pünktlichkeit, Liebe und Reisen und warum Wetten gefährlich sein kann
    Eine Wette und die Folgen

    Wie der Titel "Reise um die Erde in 80 Tagen" von Jules Verne schon sagt, geht's um eine Weltreise. Phileas Fogg hat Geld und wettet gerne und so wettet er, dass er die Erde in 80 Tagen umrunden könne mit Hilfe der modernen Verkehrsmittel. Sein Diener Passepartout begleitet ihn und das ist gut so, denn er lockert das Ganze sehr schön auf. Da Fogg natürlich eine Tasche voller Geld dabei hat, wird er für einen Bankräuber gehalten und von Mr. Fix, einen Detectiv von Scottland Yard verfolgt. Auf der Reise landen sie auch in Indien und retten dort Auda, eine Fürstin, die mit ihrem Mann, dem gerade verstorbenen Rajah, verbrannt werden soll. Eigentlich soll Auda  nur bis Hongkong mitkommen und dort bei Verwandten bleiben, doch die Verwandten sind nicht zu finden und so begleitet sie Fogg weiter. Dass die beiden sich näher kommen auf zurückhaltende Weise versüßt die Geschichte ein wenig.  Als Fix ihn in Liverpool als vermeintlichen Bankräuber verhaften lässt, kommt Fogg in Zeitnot. London wird erreicht, doch es scheint zu spät. Fogg bittet Auda um ihre Hand, gesteht ihr aber auch, dass er nun ein armer Mann sei. Passepartout wird nach dem Pfarrer geschickt und findet heraus, dass Fogg noch Zeit hat, um pünktlich in den Club zu kommen und die Wette zu gewinnen.

    Mir hat besonders gefallen, dass man auch etwas über die Länder erfahrt. Allerdings ging mir Fix ganz gehörig auf die Nerven. Trotzdem ist es ein sehr schönes Abenteuerbuch.


    Kommentare: 1
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    Kapitel7s avatar
    Kapitel7vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die spannende und mit Humor gewürzte Geschichte eines Kampfes um Pünktlichkeit.
    Verschiedene Charaktere reisen zusammen gegen die Uhr.

    In unserer Zeit locken 80 Tage natürlich keinen alten Hund mehr von hinter dem Ofen hervor, doch für das Umfeld von Phileas Fogg ist sein Vorhaben mehr als nur ambitioniert, der Reiseplan grenzt an eine Unmöglichkeit. Die Welt wurde erst nach und nach einfacher bereisbar, es war nicht mehr nur Händlern, Seefahrern und Entdeckern vorbehalten, bis in ihre letzten Winkel vorzudringen. Reisen um des Reisens willen war nicht das Phänomen, das es heute ist, wo man höchstens dann schief angeschaut wird, wenn man nichtreist.

    Phileas selbst hat dabei gar kein Interesse an den Ländern, die er besucht. Für ihn zählt nur, die Strecke in der vorgegebenen Zeit pünktlich zurückzulegen. Pedantische Pünktlichkeit und die typisch stoische stiff upper lip eines englischen Gentleman sind seine Generaltugenden. (Was unter uns gesagt purer Wahnsinn ist. Wer, der recht bei Verstand ist, würde auf die Pünktlichkeit von Zügen wetten und dabei nicht nervös werden?)

    Die dtv-Ausgabe kommt mit den hübschen Originalillustrationen und hat, wie die meisten Klassiker bei dtv, einen ausführlichen und informativen Anhang mit Hintergründen und Begriffserläuterungen.


    Eine noch etwas ausführlichere Rezension habe ich hier geschrieben.

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    Alaiss avatar
    Alaisvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Immer wieder ein großes Lesevergnügen - und einfach unglaublich, dass dieses Buch schon vor so vielen Jahren (1873) erschienen ist ...
    Die spannende Weltreise des Phileas Fogg - Gentleman oder Meisterdieb?

    Bei Jules Vernes muss ich immer zweimal auf das Jahr der Erstveröffentlichung blicken, um es zu glauben, so frisch und nur wenige Jahrzehnte von der Jetzt-Zeit entfernt erscheinen mir seine Romane und Protagonisten. So wirkt auch diese 1873 zum ersten Mal erschienene Erzählung von Phileas Fogg, der aufgrund einer Wette mit seinem Diener Passepartout in 80 Tagen um die Welt reist, so lebendig und wenig angestaubt, dass ich gleich (wieder einmal) in ihr versunken bin, obwohl sie gleichzeitig auch über einen altmodisch-britischen Charme verfügt und natürlich standen Fogg für seine Reise damals noch keine modernen Verkehrsmittel zur Verfügung ...

    Während Fogg ganz als der kühle, unnahbare britische Gentleman dargestellt wird, über dessen Gedanken und Gefühle sich der Erzähler selbst nicht im Klaren zu sein scheint, kann Passepartout, trotz seiner leicht karikaturesken Darstellung, dem Leser als sympathische Identifikationsfigur dienen. Denn er trägt sein Herz auf der Zunge und wird auf der Reise nicht für einige Probleme sorgen, sondern auch Anstand und Mut beweisen.
    Aufgrund der Wette haben Fogg und Passepartout leider natürlich nur wenig Zeit, sich die Städte und Länder, durch die sie reisen, anzusehen, dennoch erfährt der Leser nebenbei auch einiges über die Kulturen, mit denen sie in Berührung kommen - und das eine oder andere unverhoffte Abenteuer wartet auch auf sie ...
    Was ich immer gut und nützlich finde: Im hinteren Teil befindet sich eine Karte mit der geplanten Reiseroute – von London nach Suez, von Suez per Dampfschiff nach Bombay, von Bombay per Bahn (unter anderem, aber ich will nicht zu viel verraten) nach Kalkutta, von Kalkutta per Dampfschiff nach Hongkong, von Hongkong per Dampfschiff nach Yokohama, von Yokohama per Dampfschiff nach San Francisco, von San Francisco per Bahn nach New York und schließlich von New York per Schiff und Bahn nach London. Dicht auf den Fersen von Fogg: Kriminalinspektor Fix, denn Phileas Fogg wird verdächtigt, in London einen Diebstahl begangen zu haben …
    Illustriert wird diese Ausgabe mit Bildern von Alphonse de Neuville und Léon Benett, die anscheinend aus der Zeit der Erstveröffentlichung stammen, für meinen Geschmack leider meist zu dunkel sind und etwas steif wirken, aber dennoch gute Begleiter für die Geschichte sind. Seltsam irreführend ist hingegen das Cover, denn eine Fahrt im Heißluftballon zählt nicht zu den Abenteuern dieser Weltreise ...
    Ein Buch, das ich immer wieder gerne lese!

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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Stück Weltliteratur, aber für mich hätte es an manchen Stellen noch spannender sein können.
    Es beginnt eine kuriose, abenteuerliche und spannende Reise rund um den Globus...

    Darum geht es (Klappentext):


    Der exzentrische Engländer Phileas Fogg bietet seinen Freunden eine abenteuerliche Wette an: Gelingt es ihm nicht, in 80 Tagen einmal um die Welt zu reisen, verliert er sein gesamtes Vermögen. Selbstverständlich gibt es reguläre Wasser- und Landverbindungen, die eine Reise um die Erde möglich machen. Aber in 80 Tagen? Topp, die Wette gilt! Phileas Fogg setzt all sein Hab und Gut aufs Spiel, um zu beweisen, wie klein die Welt geworden ist. Es beginnt eine kuriose, abenteuerliche und spannende Reise rund um den Globus, die vor dem Traualtar endet. Jules Vernes vergnüglichstes Buch, mehrfach verfilmt.


    Meine Meinung:

    Ich habe die Geschichte früher in meiner Kindheit immer als Hörbuch gehört und habe es früher in Dauerschleife gehört, doch als ich es vor kurzem noch einmal gehört habe, hat es mich leider nicht mehr ganz so umgehauen.
    Phileas Fogg, sein Butler und Co. waren tolle Charaktere, die sehr außergewöhnlich und exzentrisch waren., obwohl Phileas nicht gerade arm ist, sieht er sich nicht als etwas Besseres und handelt auch dementsprechend. Diese Botschaft finde ich sehr wichtig und hat mir als Kind viel mit auf den Weg gegeben.
    Die Handlung war spannend und facettenreich. Ich konnte viele Orte kennenlernen und mit den Dreien mitreisen. Früher hat mir die Spannung gereicht und konnte mich auf jeden Fall fesseln, aber jetzt hätte ich gerne noch mehr Spannung und Hintergrundwissen gehabt, aber ansonsten mochte ich die Settings und die Atmosphäre sehr gerne.
    Das Ende hat die Geschichte perfekt abgerundet und ich konnte entspannt und ohne ein schlechtes Gefühl das Buch beenden.
    Insgesamt hat mir dieses Werk sehr gut gefallen und ich würde es auch für Kinder empfehlen, z.B. als Hörbuch wie ich es mit 9 Jahren erlebt habe.

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    Miss_Coopers avatar
    Miss_Coopervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Klassiker der Abenteuerliteratur, den man nicht verpassen sollte, auch wenn man kein Kind mehr ist
    abenteuerliche Reise um die Welt

    Jetzt wo ich einen Krimi nach dem nächsten gelesen habe, ist mein Blutdurst für eine ganze Weile gestillt und mir steht der Sinn nach etwas weniger nervenaufreibenden. Und wie ich so mein Bücherregal abgehe, fällt mein Blick auf ein zartes unscheinbares, schon leicht angestaubtes Buch. Eines was ich mir schon lange vornehme zu lesen, welches es aber nie aus den Reihen meines Regals geschafft hat. Ich tue mich leider etwas schwer ein Buch zu lesen, dessen Geschichte ich schon in sämtlichen Varianten gesehen, gehört oder gelesen habe. Doch dieses mal wird es entstaubt und aufgeschlagen. Die leicht vergilbten Seiten verströmen einen modrigen Duft, doch die Geschichte ist noch dieselbe. Das ist auch gut so, denn sie war schon damals fantastisch. Anfangs fiel es mir nicht leicht mich auf Vernes Stil

     einzulassen, doch nach den ersten fünf Seiten ging es schon besser, nach drei weiteren war ich schon völlig in Jule Vernes „In 80 Tagen um die Welt“ versunken.


    Phileas Fogg ist reich, er ist kultiviert und nach seinem Tagesablauf kann man die Uhr stellen. Freunde und Verwandte kann er nicht sein eigen nennen und so kommt es das er Mutterseelenallein in seinem Londoner Anwesen lebt. 


    „Lunch und Dinner nahm er steht im Club ein, pünktlich wie ein Uhrwerk, immer genau zur selben Zeit, im selben Saal, am selben Platz und ohne jemals andere Clubmitglieder an seinen Tisch zu bitten, geschweige denn Fremde.“


    Da der zuweilen exzentrische Mr. Fogg recht genügsam ist, benötigt er auch nur einen Hausdiener, den er aber entlassen muss, weil dieser sein Rasierwasser nicht auf die von ihm gewünschte Temperatur gebracht hat. Auf diese nun freigewordene Stelle bewirbt sich der Junge Franzose Jean Passepartout, der schon viel im Land herumgekommen ist und nun froh wäre endlich eine Stelle anzutreten bei der er sesshaft werden kann. Bei dem ruhigen Phileas Fogg glaubt er seine Wünsche erfüllt zu sehen. Doch weit gefehlt, noch am selben Abend verlässt er mit seinem neuen Herrn England, um eine Reise um die Welt anzutreten. Eben dieser hat nämlich mit den Mitgliedern des Londoner Reform Clubs gewettet das es möglich sei, die Welt in nur 80 Tagen zu umrunden. Niemand glaubt so recht an den Erfolg dieser Wette, doch Fogg will es den Gentleman beweisen. Sein Einsatz sind 20 000 Pfund Sterling, die hälfte seines Vermögens, die andere Hälfte benötigt er für seine Reise, denn bis auf

    Wechselkleidung für den nächsten Tag nimmt er nichts mit. Etwa zur gleichen Zeit wird die Bank of England um 55 000 Pfund Sterling erleichtert, der Dieb gleicht bis zur Haarspitze Phileas Fogg. Daraufhin macht es sich der ehrgeizige Inspector Fix zur Aufgabe, Fogg zu stellen und auch gleich noch die satte Belohnung einzustreichen, die auf den Flüchtigen ausgesetzt ist. Fix heftet sich also an die Fersen von Phileas Fogg und seinen loyalen Diener Passepartout. Während der Inspector mit dem Problem kämpft, das der angeforderte Haftbefehl einfach nie rechtzeitig mit Fogg am gleichen Ort ist, müssen auch Herr und Diener so einige Strapazen auf sich nehmen, wie die Verhaftung Passepartouts, weil er mit Schuhen einen Tempel betreten hat, oder einer Bahnstrecke deren Schienen mitten im Indischen Nirgendwo enden. Doch welch ein Glück, Fogg führt ja sein restliches Vermögen mit sich und ist auch nicht gerade knauserig damit. Hier und da besticht er ein paar Leute und erkauft sich sogar einen eigentlich unverkäuflichen Elefanten als Transportmittel. Während Fogg mit einer seltsam stoischen Art gesegnet ist, die durch nichts und niemanden ins Wanken gerät, hat Passepartout immer Sorge, das die Reise wegen ihm und seinen Missgeschicken scheitern wird.


    Eines ist mir nach dem lesen dieses Buches bewusst geworden, das Reisen im 19 Jahrhundert - auch wenn sie nicht um die ganze Welt gingen, in jedem Fall immer ein Abenteuer waren. Wenn ich mir vorstelle das der Zug in dem ich sitze urplötzlich von einem Stamm Indianer angegriffen werden würde, oder ich zwei Wochen auf einem wenig komfortablen Schiff, bei dem Seekrankheit vorprogrammiert wäre, den Ozean überqueren müsste, weiß ich nicht wieviel Freude ich dabei hätte.

    Was mir anfangs eher wie ein Reisebericht vorkam, mit den Aufzählungen und den präzisen Zeit- und Datumsangaben, entwickelte sich zu einem überaus spannendem Abenteuerroman, der - wie es sich für ein Abenteuer gehört auch mit einer ordentlichen Portion Komplikationen ausgestattet wurde. Verne sparrt nicht an Eindrücken der jeweiligen Länder, Ortschaften und Personen, doch besonders emotional und tiefgründig sind diese allerdings nicht. Wie auch, es bleibt ja auch dem seltsam ungleichen Paar keine Zeit sich der Landschaft bewusst zu werden, oder länger an einem Ort zu verweilen, denn immerhin gilt es in 80 Tagen zurück in London zu sein. Es ist also Eile geboten und das merkt man auch am temporeichen Schreibstil der wenig Raum für Abschweifungen lässt.

    Auch wenn ich den Ausgang der Geschichte schon kannte, habe ich trotzdem mit den beiden lebendig und sympatisch gezeichneten Charakteren mitgefiebert. Es war wirklich interessant für mich Einblicke in die damalige Gesellschaft, die Politische Lage und die Wirtschaftlichen Errungenschaften zu bekommen, die Verne stellenweise minutiös beschreibt. Hin und wieder vielleicht etwas zu minutiös. Und so ganz nebenbei wurden mir Werte wie Güte, Loyalität, Pünktlichkeit und Weitsicht vermittelt.


    Vor über 100 Jahren schuf Jules Verne einen Abenteuerroman dessen Geschichte auch heute noch fast jeder kennt. Wer allerdings noch nie etwas von Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“ gehört hat, sollte dies schleunigst nachholen. Ich für meinen Teil bin froh das ich diesem Klassiker eine Chance gegeben habe.


    https://misscoopers.wixsite.com/misscooper/blog/jules-verne-in-80-tagen-um-die-welt

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    Wortverzaubertes avatar
    Wortverzaubertevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach fantastisch. Einfach komisch. Einfach phänomenal.
    Einmal um die ganze Welt

    Inhalt

    Der reiche englische Gentleman Phileas Fogg ist ein leidenschaftlicher Whist-Spieler, der in London lebt. Jeden Tag geht er in den Reform Club und spielt eine Partie nach der anderen. Auch an diesem Tag sitzt er wird im Salon seines Clubs und spielt eine Partie Whist. Dabei wettet er mit anderen Mitgliedern um 20.000 Pfund Sterling, dass es ihm gelingen werde, in genau 80 Tagen um die Erde zu reisen. Daraufhin macht er sich noch am selben Abend mit seinem neuen französischen Diener Passepartout auf den Weg. Die Fahrt geht über Paris nach Brindisi, wo sie das Dampfschiff nach Bombay durch den Suez-Kanal besteigen. Zur selben Zeit wurde die Bank of England ausgeraubt und der übereifrige Detektiv Mister Fix glaubt - anhand der Personenbeschreibung aus London - in Fogg den Räuber erkannt zu haben...

    Mein Eindruck

    Ich habe die Geschichte geliebt. Als blinde Passagierin konnte ich mich an die Fersen von Fogg und Passepartout heften und ihre Reiseroute mit zu erleben. Ich fand es spannend und lustig zugleich. Besonders fieberte ich mit, wenn Mister Fix ganz nah an Fogg dran war und er ihn fast eingefangen hätte. Es war dann sehr amüsant zu lesen, wenn es dem Detektiv wieder einmal nicht gelungen war, Fogg festzunageln und dieser ihm erneut entwischte. 

    Fazit

    Jules Verne hat ein gutes Händchen für humorvolle Abenteuer. Es gelingt ihn auf eindrucksvolle Weise den Leser in diese Reise um die Welt einzuspannen und ihm das Gefühl zu geben, dass er sich leibhaftig in den exotischen Orten - wie Bombay oder San Francisco - befinde. Mit einem lachenden und weinenden Auge lässt Jules Verne den Leser an einer Jagd nach einem Räuber und an einer aufkeimenden Liebe zwischen Fogg und einer indischen Prinzessin teilhaben.

    Ich kann diese abenteuerliche Geschichte jedem nur wärmstens empfehlen. Es hat alles, was ein Roman haben sollte: Herz, Spannung, Witz. Am Ende bleibt mir nur noch eines zu tun: Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen.

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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderbar, einfach fantastisch
    Wunderbar, einfach fantastisch

    Zum Inhalt:
    Die Geschichte von Phileas Fogg spielt vor etwa 150 Jahren. Reisen dauert lange und ist aufwändig. Es gibt noch keine Flugzeuge. Züge und Schiffe fahren nur langsam. Aber Fogg will eine Weltreise machen: in 80 Tagen einmal um die Welt. Er wettet um viel Geld, dass er es schafft. Wird er rechtzeitig wieder da sein und gewinnen? Oder wird er alles verlieren?

    Phileas Fogg lebt im Zeitalter der industriellen Revolution in London und bewegt sich in der gehobenen Klasse, in der es sich gezieht einen Butler zu haben und sich regelmäßig in den Clubs der Stadt zu treffen. Es wird viel über Herrn Fogg geredet, vor allem aber, da er keine Frau an seiner Seite hat und scheinbar ist Herr Fogg auch so sehr viele Neider. Als es wieder einmal im Herrenclub zu einer Diskussion kommt, schließt Phileas Fogg eine Wette mit seinen Clubmitgliedern ab. Wenn er es schafft in 80 Tagen die Welt zu umrunden, dann winken ihm viel Geld, schafft er es jedoch nicht, so wird er alles verlieren. Mit seinem treuen Butler Passepartout macht er sich auf den Weg, um seine Wette zu erfüllen. Zur gleichen Zeit wird in England ein Bankraub durchgeführt. Anhand der übermittelten Daten denkt der Kommissar Fix in Fogg den Täter gefunden zu haben und setzt sich an dessen Fersen. Doch nicht nur Fix allein wird für Fogg und seinen straffen Zeitplan zum Problem. Es gilt lange Fahrzeiten mit Schiffen oder Zügen zu toppen oder gar Alternativen für die Reiseroute zu finden, es gilt Elefanten zu reiten und eine junge Frau vor dem Tod zu retten. Kann Fogg das alles in 80 Tagen schaffen?

    Die Geschichte "In 80 Tagen um die Welt " von Jules Verne ist ein absoluter Klassiker. Neben verschiedenen Buchversionen wurde das Werk mehrmals verfilmt und sogar als Zeichentrickserie - die Akteuere sind hier Tiere, einige können sich vielleicht noch daran erinnern - produziert. Die Reise des Herrn Fogg ist nach wie vor abenteuerlich, auch wenn man heutzutage schneller und komfortabler durch die Welt reisen kann. Trotzdem macht es Spaß die Reisen zu verfolgen und viel über die fernen Länder und die längst vergangene Zeit zu lernen. Jules Verne schreibt zwar in einer gehobenen Sprache, aber so anschaulich, dass das rein gar nichts ausmacht - manch jüngere Werke sind übrigens in einer für Jugendliche und Kinder verständlichere Sprache verfasst worden. Die Bilder die Jules Verne durch seine Details zeichnet sind einfach fantastisch. Er schafft es den Leser immer wieder in Staunen zu versetzen. Auch mit spannenden Szenen geizt der Autor keinesfalls. So muss sich Fogg immer wieder vor einer Haft durch Fix in Acht nehmen, immer wieder die Zeit im Auge behalten und zusehen, dass er seinen treuen Butler Passepartout nicht irgendwo verliert. Was mich besonders an dem Werk begeistert hat ist das detaillierte Wissen über fremde Kulturen und Landschaften zu der Zeit, als Jules Verne dieses Buch geschrieben hat. Das zeugt von einer detaillierten Recherche.


    Da ich ein älteres Werk aus DDR-Zeiten aus dem Kompass-Verlag gelesen habe, kann ich leider nicht viel zum Cover sagen, da wohl kaum jemand etwas damit anfangen kann. Das Cover jedenfalls hat mich schon als Kind fasziniert und als mein Opa mir das Buch geschenkt hat war ich wohl der glücklichste Teenie schlechthin.


    Für die Reise des Phileas Fogg gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung. Egal in welcher Ausführung sollte jeder einmal diesen Klassiker gelesen haben!

    Idee: 5/5
    Charaktere: 5/5
    Details: 5/5
    Spannung: 5/5
    Logik: 5/5


    Gesamt: 5/5





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    ElkeKs avatar
    ElkeKvor einem Jahr
    Rezension zu "Reise um die Erde in achtzig Tagen"

    Inhaltsangabe:

    London, 1872: Der ehrenwerte Gentleman Phileas Fogg geht täglich in den Reform Club, um seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Kartenspiel Whist, nachzukommen. Geradezu pedantisch verfolgt er Tag für Tag seine Gewohnheiten und ist durch nichts und niemanden aus der Ruhe zu bringen. Durch Zufall geht er mit den Gentlemen im Reform Club eine Wette ein: Er wettet 20.000 Pfund, das er es schafft, die Erde in 80 Tagen zu umreisen. Er darf dabei jedes Transportmittel benutzen.

    Zur gleichen Zeit wird die Londoner Bank von einem Dieb um 55.000 Pfund erleichtert. Der Dieb ist auf der Flucht, aber man weiß, das er wie ein Gentleman aussieht. Agent Fix vom Londoner Scotland Yard macht sich diesem auf die Versen und glaubt, in Phileas Fogg seinen Dieb gefunden zu haben.

    Doch Mr. Fogg tritt die große Reise mit seinem Diener Passepartout an und läßt sich durch nichts und niemanden von seinem Ziel abhalten.

    Mein Fazit:

    Es ist ein spannendes Buch, mit einer gehörigen Portion Witz und Charme! Der Autor hat es verstanden, die Geschehnisse um Mr. Fogg interessant zu gestalten. Mit kleinen Anekdoten gespickt berichtet Jules Verne von den Gegebenheiten der Weltreise und es erweckt sich einem der Eindruck, das es tatsächlich so gewesen sein könnte bzw. das er selbst an den Orten war!

    An der einen oder anderen Stelle werden noch Fragen aufgeworfen und es wird auch nicht jeder Streckenabschnitt ausführlich erörtert. Aber im großen und ganzen ist es eine tolle Geschichte, mit Mißverständnissen um Passepartout und Agent Fix und Frau Aouda! Ich musste schon schmunzeln und auch mal auflachen.

    Ein Klassiker, den ich in jedem Falle empfehlen kann!

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juli 2008.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch, das leider viel zu lange auf meinem SuB war, denn es war überraschend unterhaltsam und sogar spannend.
    Überraschend unterhaltsam

    Inhalt: „In 80 Tagen kann man einmal um die ganze Erde reisen“, behauptet Phileas Fogg im 19. Jahrhundert und wettet mit seinen Freunden um eine Menge Geld. Schon bald ist er mit seinem Bediensteten unterwegs, doch die Reise entpuppt sich als wahres Abenteuer. Dabei lernt Phileas Fogg nicht nur eine wunderschöne Frau kennen, mit Schwierigkeiten umzugehen und Leute zu bestechen, damit sie ihn schneller an sein Ziel bringen. Vor allem lernt er, worauf es im Leben wirklich ankommt...

    Charaktere: Phileas Fogg wirkt am Anfang sehr steif und unnahbar. Je weiter seine Reise voranschreitet und man ihn kennenlernt, umso mehr taut er jedoch auf und zeigt sich etwas nahbarer. Dennoch: Emotionen findet man bei ihm nicht und doch wirkt er nicht unsympathisch.
    Sein Bediensteter Passepartout ist eigentlich ein sympathischer Kerl, allerdings auch ein wenig trottelig, was Phileas Fogg das ein ums andere Mal fast zum Verhängnis wird. Man kann Passepartout aber nie wirklich böse sein, wobei ich bei der Opium-Episode schon ein wenig genervt von ihm war.
    Der Detektiv Mister Fix ist mir auch ziemlich auf den Keks gegangen. Aber nicht, weil er als Person unsympathisch war, sondern wegen seiner Aktionen. Naja, es war seine Rolle und sie war natürlich auch nicht besonders sympathisch angelegt.
    Letztlich hatten wir noch Aouda. Sie ist für mich eher blass geblieben, sodass ich zu ihr nicht viel sagen kann. Sie war einfach dabei ohne wirklich ins Gewicht zu fallen. Dennoch: Die Episode rund um ihre Befreiung hat mir sehr gut gefallen, diente sie doch dazu, Phileas liebliche Seite besser hervorzuheben.

    Das hat mir gut gefallen: Mir hat die Geschichte total gut gefallen. Phileas auf seiner Reise zu begleiten und mit ihm mitzufiebern, ob es ihm gelingen wird, die Erde in 80 Tagen zu umrunden, hat total viel Spaß gemacht. Und davon abgesehen war es auch einfach sehr spannend zu verfolgen. Ständig passierte etwas unvorhergesehens und Phileas musste sich ständig etwas Neues einfallen lassen, um mit diesen Vorkommnissen umzugehen und seine Reise fortzusetzen. Dabei war es auch sehr interessant zu verfolgen, wie eine Reise in der damaligen Zeit vonstatten ging. So hat man auch historisch einiges lernen können.
    Genial fand ich übrigens auch das Ende. Mir war zwar ganz kurz vor knapp dann klar, worauf es hinauslaufen wird, aber nichtsdestotrotz fand ich es wirklich gut umgesetzt und toll gemacht.

    Das hat mir nicht so gut gefallen: Das Buch war nicht ganz so einfach zu lesen, was sicherlich auch mit der Schreibweise des Autors zusammenhängt. Diese war sicherlich zu der Zeit da das Buch entstanden ist, nicht unüblich, aber für mich war es zum Teil schwierig, länger am Stück zu lesen.

    Fazit: Dieses Buch lag definitiv zu lange auf meinem SuB, ohne, dass ich jetzt im Nachhinein einen Grund dafür benennen könnte. Es hat mir wirklich gut gefallen und es hat Spaß gemacht, Phileas Fogg auf seiner Reise zu verfolgen. Wenn ich etwas kritisieren müsste, wäre es die eher alte Sprache (die ja logisch sein dürfte, schließlich ist es schon ein paar Jahre her, dass dieses Buch geschrieben wurde). An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir noch gewünscht, dass Phileas etwas mehr Emotionen zeigt und nicht ganz so steif zeigt. Alles in allem gibt es drei Punkte von mir und definitiv eine Leseempfehlung.

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    Fleur91s avatar
    Fleur91vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsamer Klassiker, allerdings schwer zu lesen
    In 80 Tagen um die Welt

    Aufgrund einer Wette muss der wohlhabende Phileas Fogg in 80 Tagen um die Welt reisen. Sein französischer Diener Passpartout begleitet ihn.

    Ich denke dieser Klassiker sagt jedem etwas. Wenn man das Buch nicht kennt, dann doch bestimmt eine der Verfilmungen. Ich mochte diese GEschichte schon immer und hab mich auf das Buch gefreut. Allerdings war es ziemlich schwer zu lesen. Deswegen gibt es auch "nur" drei Sterne. Ich hab mich schwer getan  und am Ende auch quer gelesen, weil ich es endlch fertig haben wollte, ich aber nur sehr schwer voran kam.

    Dennoch mag ich die Geschichte, funktioniert für mich aber als Film definitiv besser. "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" war auf jeden Fall besser zu lesen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hikaris avatar
    "Reise um die Erde in 80 Tagen" von Jules Verne ist ein berühmter Abenteuerroman. Wir von der Klassiker-Lesegruppe haben dieses Buch für unsere März-Leserunde auserkoren.

    Dies ist eine Leserunde für alle, die an dem Klassiker interessiert sind. Jeder, der ein eigenes Exemplar besitzt oder sich ausleiht, kann hier teilnehmen - gewonnen wird aber nichts ;) Wir freuen uns über jeden Mitleser und -diskutierer!

    Start der Leserunde ist der 01. März. Die Leserunde erstreckt sich über den gesamten März - späteres Einsteigen ist also immer möglich.

    Mit welchem Exemplar ihr lest - Ausgabe, Sprache, ob eBook oder Buch - ist dabei völlig egal. :)
    Zur Leserunde
    Da ich gerade die Lieblingsbücher meiner älteren Enkel abstaube (die drei Fragezeichen) wollte ich euch Fragen, was euer Lieblingsbuch/ Bücher in der Kindheit war. Meines war ja Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne.
    Zum Thema

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