Jules Verne Von der Erde zum Mond

(63)

Lovelybooks Bewertung

  • 81 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 3 Leser
  • 6 Rezensionen
(13)
(19)
(25)
(4)
(2)

Inhaltsangabe zu „Von der Erde zum Mond“ von Jules Verne

Nach dem Ende des Bürgerkriegs in den Vereinigten Staaten von Amerika fühlen sich die Mitglieder des Gun Club in Baltimore nicht mehr ausgelastet. Man einigt sich auf den Vorschlag, mit einer riesigen Kanone, die jedes bisherige Maß übersteigt, ein Geschoss von der Erde zum Mond zu schicken. Trotz der vielen Kritiker, die das Projekt für unmöglich erachten, stellt sich der Gun Club dieser Herausforderung.

Stöbern in Fantasy

Das Relikt der Fladrea

Grandioser Auftakt! Macht Lust auf mehr.

.Steffi.

Empire of Storms - Schatten des Todes

Dieses Buch, wie auch die Reihe ist eigenwillig und fantastisch zugleich. Besonders die tiefgründigen und komplexen Charakteren.

Kagali

Gwendys Wunschkasten

Eine wunderbare, stille aber tiefgründige Geschichte, die mir sehr, sehr gut gefallen hat!

LadyOfTheBooks

Die Gabe der Könige

Grandioser Auftakt dieser Trilogie !!

Sarah_Knorr

Bitterfrost

Tolles Spin-Off! Ich konnte mich mal wieder in die Welt der Mythos Academy verlieren!

TanjaWinchester

Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber

Sorry- zu zäh für mich... 😕

mamamal3

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Vater der modernen Sciencefiction Literatur

    Von der Erde zum Mond

    Nespavanje

    Als Vielleser und Liebhaber von Fantasy und ScienceFiction Literatur bewegt man sich auf einen breiten Terrain. Man hat ein, zwei oder drei Lieblingsschriftsteller, deren Romane immer wieder in das eigene Bücherregal schaffen, ungeachtet der Meinung der breiten Masse und deren Rezensionen. Für Nachschub wird immer wieder gesorgt, daher ist es nicht verwunderlich, dass man sich irgendwann mit den Urvätern der modernen fantastischen Literatur auseinandersetzt und die Werke von Edgar Allen Poe, Mary Shelley, H.G. Wells oder eben Jules Verne widmet. Von der Erde zum Mond ist das erste Mal 1865 erschienen, also 100 Jahre vor der ersten tatsächlichen Mondlandung und beschreibt, wie der Titel schon verrät, hauptsächlich die Vorbereitung für die Reise von der Erde zum Mond. Meine Rezension bezieht sich auf die Übersetzung von William Matheson, die mit den originalen Illustrationen von De Montaut versehen und der als einer von dreien Illustratoren Vernes Werken ist. Es gibt einen weiteres Buch - Reise um den Mond (=Erscheinungsjahr 1870) - und ist sozusagen die Fortsetzung dieses Romans. Man sollte das Buch natürlich im Kontext des Erscheinungsjahres lesen. Es ist das Ende des Sezessionskrieges und genau hier ist auch die Geschichte angesiedelt. Der Mitglieder des amerikanischen Gun Clubs, das fiktive Pendant zur NASA, will mithilfe einer großen Kanone eine Kugel auf den Mond schießen. Jules Verne macht sich aber darin nicht über die Waffenvernarrtheit der Amerikaner lustig, sondern hat ein wichtiges Detail vorausgesehen. Schließlich ist die NASA auch aus einem Komitee, dass der amerikanischen Luftwaffe unterlegen ist erst entstanden. In diesen Details, die hundert Jahre später sehr wohl für die Moderne Raumfahrt unumgänglich geworden sind, offenbart sich sein außerordentlich großer Intellekt(=auch wenn der Flug so wie beschrieben nicht durchführbar gewesen wäre). Von der Erde zum Mond ist der erste Roman den ich von Jules Verne gelesen habe und ist bestimmt nicht der Letzte.

    Mehr
    • 4
  • Reine Fantasie oder mehr als Weitsicht?

    Von der Erde zum Mond

    Nurija

    Nach dem Sezessionskriegen gibt es für die Mitglieder des "GunClub"- die Vereinigung der Ballistiker- nicht mehr viel zu tun. Also wird die waghalsige Idee entwickelt eine riesige Kanone zu bauen, die in der Lage ist ein Projektil zum Mond zu schießen. Die Clubmitgleider und später auch ganz Amerika sind sofort Feuer und Flamme und machen sich an die Ausarbeitungen, um diese Plan in die tat umzusetzen.Was hier noch nciht beabsichtigt war, ergibt sich als sih der Franzose Michel Ardan ankündigt und vorschlägt selber in der Kugel mitzufliegen- Die erste Modfahrt... Jules Verne lässt seine Epeditionsmitglieder überall hinreisen. In kürzester Zeit um die Erde, zum Mittelpunkt der Erde, also warum nicht auch zum Mond? was ein spannendes Buch zu versprechen schien, hat mich dann aber doch etwas enttäuscht. In dem ersten Teil "Von der Erde zum Mond" geht es fast ausschließlich um die Planung für das Unternehmen. Man wird Seitenweise mit Technischen Daten, Ausdrücken, Berechnungen und Überlegungen zubombardiert, was einem das Lesen deutlich erschwert. Aber immerhin schickte Jules Verne seine Helden fast 100 Jahre vor der realen Wirklichkeit zum Mond. Was dabei rückblickend wie phänomenale Weitsicht aussieht zudem er sich auch noch einen interessanten Startplatz aussucht (die fiktiven Artilleristen wählten Florida und heute befindet dich dort Cape Canaveral, die NASA Raketenstartbasis). Da stellt sich einem die frage, ob Verne diese Weitsicht oder andere Fähigkeiten besaß oder ob sich die NASA von seinem Werk beid er stadortwahl von Cape canaveral hat beieinflussen lassen. Gewiss ist jedoch, das mich trotz des eher lähmenden Schreibstil dieses Buches der Inhalt von "Reise um den Mond" ein wenig reizt. da ich schon gern wüsste, ob es vielleicht auch die Weitsicht des ersten buches im Hinblick auf die tatsächlichen Geschehnisse aufweist.

    Mehr
    • 5
  • Rezension zu "Von der Erde zum Mond" von Jules Verne

    Von der Erde zum Mond

    Kitai

    10. October 2012 um 21:16

    Ein Autor mit Weitsicht. Inhalt Nach dem Ende des Sezessionskrieges in Amerika hat sich im „Gun Club“ gepflegte Langeweile breit gemacht. Bereits im ersten Kapitel lernen wir unter anderem J.T. Maston und den Präsidenten des Gun Clubs, Impey Barbicane kennen. Da die Herren bei der Frage auf was bzw. wen man als nächstes schießen sollte, zu keiner Einigung kommen, steht der Club kurz vor seinem Ende. Gerade noch rechtzeitig wendet sich Barbicane mit einem noch nie dagewesenen Vorschlag an seine Mitglieder. Die Fortschritte, die die Ballistik insbesondere während des Krieges erzielt hatte, sollen nunmehr dazu genutzt werden um eine Kanonenkugel bis auf den Mond zu schießen. Der Gun Club war gerettet. In den nächsten Kapiteln begeleitet man den Präsidenten bei der Umsetzung seiner Idee. Der Entwicklung der Kanone, des Projektils, eines Teleskops um die Welt an dem Projekt teilhaben zu lassen und der Finanzierung der ganzen Unternehmung. Planung und Umsetzung sind bereits weit fortgeschritten, als zwei Dinge passierten: Zum einen wettet ein gewisser Kapitän Nicholl, dass Barbicane sein Projekt niemals vollenden wird. Zum anderen wendet sich ein Franzose namens Michel Ardan an den Präsidenten und erklärt wer werde in diesem Projektil höchstselbst bis zum Mond reisen. Während ersteres bei den Anhängern dieser Unternehmung Empörung auslöste, war es bei letzterem kaum vorstellbar, dass jemand so waghalsig sein sollte (schon gar nicht ein Franzose). Meine Meinung Von der Erde zum Mond ist im Wesentlichen in zwei Teile aufgeteilt. In der ersten Hälfte des Buches erfährt man im Detail alles über die Planung des Projektes sowie über die technische und praktische Umsetzung. Und wenn ich an dieser Stelle schreibe „im Detail“ meine ich das auch. Jeder Vorschlag wird durch die handelnden Personen durch aufwendige Berechnungen und Erfahrungen aus der Geschichte belegt. Was Jules Verne zu seiner Zeit nicht recherchieren konnte, ergänzte er durch Fiktion. Für mich war diese Art zu erzählen beim ersten lesen der Grund, dass ich das Buch weggelegt habe. Wenn man aber bereit ist sich ein wenig darauf einzulassen, hat auch dieser erste Teil einiges zu bieten. Besonders mag ich Jules Vernes leicht ironische Sichtweise auf „den Amerikaner“ und „den Franzosen“. So erfährt man im Dritten Kapitel, dass eine englische Theatergruppe in Baltimore „Viel Lärm um Nichts“ aufführen wollte. Hierin sahen die Leute einen Angriff auf IHR Projekt und nahmen den Theatersaal auseinander. Später kündigte dieselbe Theatergruppe das Stück „Wie es euch gefällt“ an. Hiermit war man dann sehr zufrieden. Der zweite Teil des Buches ist eher erzählend. Man lernt die Personen und ihre Beziehungen zu einander näher kennen. Dieser Teil liest sich aus meiner Sicht leichter und flüssiger als der erste Teil. Nachdem ich das Buch nun im zweiten Anlauf zu Ende gelesen habe, bin ich froh ihm noch eine Chance gegeben zu haben. Die Übersetzung scheint mir weitestgehend in Ordnung. Ein oder zwei Stellen haben so einfach keinen Sinn gemacht, so dass ich davon ausgehe, dass in der Übersetzung irgendwas verlorengegangen ist. Ansonsten finde ich die Ausgabe aus dem Diogenes Verlag sehr gelungen und angenehm zu lesen. Sie macht einen hochwertigen Eindruck, besonders da immer wieder Karten und Illustrationen eingefügt sind. Einen Stern Abzug gibt es von mir wegen der stellenweise etwas anstrengenden Erzählweise. Für den Rest, insbesondere auch für die wirklich gelungene Ausgabe, gibt es sehr gut gemeinte vier Sterne für meinen ersten Jules Verne.

    Mehr
  • Rezension zu "Von der Erde zum Mond" von Jules Verne

    Von der Erde zum Mond

    Dubhe

    17. September 2012 um 19:10

    In diesem Buch geht es vom berühtem Traum der Menschheit, den mysteriösen Mond zu erschließen und ihn mit mehr als einer beleuchteten Kugel am Nachthimmel zu identifizieren. Schon immer waren Menschen von ihm fasziniert und auch heute hat sich nichts geändert, auch wenn schon einmal Menschen auf dem Mond waren. Und der Mond wird auch niemals seine Fazination verlieren. Jules Verne hat von dem Flug zum Mond schon Jahrzehnte geschrieben, bevor überhaupt ein Mensch einen Fuß dorthin setzen konnte. Ich finde, das ist eine reife Leistung, da es auch recht realistisch wirkt. Für die damalige Zeit war es sicher unvorstellbar, zum Mond zu fliegen, und genau das Unvorstellbare hat Jules Verne vollbracht. Heute ist dieses Buch mittlerweile nur mehr mittelmäßig, aber wenn wir bedenken, vor wie vielen Jahren es geschrieben worden ist, dann können wir nur mit Respekt den Autor bewundern.

    Mehr
  • Das Warten auf den Schuss ...

    Von der Erde zum Mond

    Stefan83

    03. June 2012 um 17:32

    Im Jahr 1865 als drittes Buch aus Jules Vernes Feder erschienen, berichtet "Von der Erde zum Mond" von dem ehrgeizigen Vorhaben, mittels einer gewaltigen Kanone, ein Projektil auf den Mond zu schießen. Ideengeber für diese Unternehmung ist ein gewisser Mr. Barbicane, Präsident des Gun-Clubs, einer während des Bürgerkriegs gegründeten Versammlung von Artilleristen und Geschützspezialisten. Anfänglich nur ein Projekt, um die aufgrund des Friedens bedrohte Existenz des Clubs zu sichern, wird mit der Ankunft des abenteuerlustigen Franzosen Michel Ardan aus dem bloßen Schuss der erste bemannte Mondflug. Wie bereits schon in seinem Erstling "Fünf Wochen im Ballon", so zeigt sich Verne auch hier als detailbesessener, akribischer Freund der Wissenschaft. Über knapp 300 Seiten lässt er sich über eine Vielzahl technischer Möglichkeiten und mathematischer Zahlenspielereien aus, wobei er, trotz vieler Mutmaßungen und schlicht falscher Behauptungen, stets die Aufmerksamkeit des Lesers hat. Trotzdem man heute weiß, wie unmöglich ein solches Unterfangen gewesen wäre - man kommt nicht umhin, Verne gebannt zu folgen, interessiert Seite für Seite zu durchblättern. Zweifel wollen, auch aufgrund der Überzeugungskraft dieses begnadeten Visionärs, gar nicht aufkommen. Um wieviel beeindruckender muss diese Lektüre dann erst für Vernes Zeitgenossen gewesen sein. Bei all diesen utopischen Gedankenspielen bleibt jedoch manchmal die Geschichte etwas auf der Strecke. Außer dem Bau von Kanone, Projektil und Teleskop "passiert" eigentlich nicht viel. Der lang erwartete Schuss wird kurz vor Ende des Buchs abgegeben, das Schicksal der Projektil-Insassen bleibt ungewiss. (Erst 1870 hat Verne die Abenteuer der drei Mondfahrer in "Reise um den Mond" weitererzählt) Das ist insofern schade, da Vernes begnadetes Erzählertalent zwischendurch immer wieder aufblitzt. Insbesondere seine beißend satirischen Spötteleien über den kriegs- und kanonengeilen Amerikaner sorgen für Kurzweil und dürften ebenfalls als zukunftsweisend bezeichnet werden. Selbiges gilt für den Abschussort der Kanone. Dieser befindet sich, wie der der heutigen NASA, in Florida. Wenn es sich bei "Von der Erde zum Mond" auch nicht um eins der besten Bücher aus Vernes großem Werk handelt - es bleibt eine empfehlenswerte, erfrischend amüsante und flüssig zu lesende Lektüre mit teils schon begänstigender Voraussicht, welche jedem Freund klassischer Science-Fiction nur ans Herz gelegt werden kann.

    Mehr
  • Rezension zu "Von der Erde zum Mond" von Jules Verne

    Von der Erde zum Mond

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2010 um 21:53

    Nach dem Sezessionskriegen gibt es für die Mitglieder des "GunClub"- die Vereinigung der Ballistiker- nicht mehr viel zu tun. Also wird die waghalsige Idee entwickelt eine riesige Kanone zu bauen, die in der Lage ist ein Projektil zum Mond zu schießen. Die Clubmitgleider und später auch ganz Amerika sind sofort Feuer und Flamme und machen sich an die Ausarbeitungen, um diese Plan in die tat umzusetzen.Was hier noch nciht beabsichtigt war, ergibt sich als sih der Franzose Michel Ardan ankündigt und vorschlägt selber in der Kugel mitzufliegen- Die erste Modfahrt... Jules Verne lässt seine Epeditionsmitglieder überall hinreisen. In kürzester Zeit um die Erde, zum Mittelpunkt der Erde, also warum nicht auch zum Mond? was ein spannendes Buch zu versprechen schien, hat mich dann aber doch etwas enttäuscht. In dem ersten Teil "Von der Erde zum Mond" geht es fast ausschließlich um die Planung für das Unternehmen. Man wird Seitenweise mit Technischen Daten, Ausdrücken, Berechnungen und Überlegungen zubombardiert, was einem das Lesen deutlich erschwert. Aber immerhin schickte Jules Verne seine Helden fast 100 Jahre vor der realen Wirklichkeit zum Mond. Was dabei rückblickend wie phänomenale Weitsicht aussieht zudem er sich auch noch einen interessanten Startplatz aussucht (die fiktiven Artilleristen wählten Florida und heute befindet dich dort Cape Canaveral, die NASA Raketenstartbasis). Da stellt sich einem die frage, ob Verne diese Weitsicht oder andere Fähigkeiten besaß oder ob sich die NASA von seinem Werk beid er stadortwahl von Cape canaveral hat beieinflussen lassen. Gewiss ist jedoch, das mich trotz des eher lähmenden Schreibstil dieses Buches der Inhalt von "Reise um den Mond" ein wenig reizt. da ich schon gern wüsste, ob es vielleicht auch die Weitsicht des ersten buches im Hinblick auf die tatsächlichen Geschehnisse aufweist.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks