Jules Vitrac

 4.5 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Mord im Elsass, Der Teufel von Eguisheim und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jules Vitrac

Jules Vitrac ist eine erfolgreiche deutsche Schriftstellerin und Juristin. In ihren Krimis um das Elsässer Ermittlerduo Kreydenweiss & Bato verbindet sie ihre berufliche Erfahrung mit kriminellen Abgründen und ihr Faible für vertrackte Rätsel mit einer großen Liebe zu Frankreich.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Tödliches Elsass

 (3)
Neu erschienen am 17.09.2019 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch. Es ist der 3. Band der Reihe "Kreydenweiss & Bato".

Alle Bücher von Jules Vitrac

Cover des Buches Mord im Elsass (ISBN:9783499272271)

Mord im Elsass

 (10)
Erschienen am 26.08.2016
Cover des Buches Der Teufel von Eguisheim (ISBN:9783499273254)

Der Teufel von Eguisheim

 (7)
Erschienen am 20.02.2018
Cover des Buches Tödliches Elsass (ISBN:9783499276286)

Tödliches Elsass

 (3)
Erschienen am 17.09.2019

Neue Rezensionen zu Jules Vitrac

Neu

Rezension zu "Tödliches Elsass" von Jules Vitrac

Geht ein Gespenst im beschaulichen Eguisheim um?
Matzbachvor 25 Tagen

Céleste Kreydenweiss und ihr Assistent Luc Bato nehmen beim Versuch, einen Betrunkenen festzunehmen, ernsten Schaden. Céleste verstaucht sich den Fuß, sodass sie auf Krücken ihrer Arbeit nachgehen muss, Luc bekommt einen Schlag auf die Nase, die daraufhin in allen denkbaren Farben schillert. Anlass für ausgiebig Spott für das "Dream-Team" der Eguisheimer Polizei. Ausgerechnet jetzt erscheint eine aufgelöste junge Frau auf dem Revier, die davon überzeugt ist, ein Gespenst gesehen zu haben. Schnell macht die Mär von "La Dame Blanche" die Runde, einer Frau, die immer wieder mal in Eguisheim demjenigen erscheint, der bald sterben wird. So ganz ernst nehmen die beiden Ermittler den fall zunächst nicht, doch dann wird die junge Frau tatsächlich tot aufgefunden, wobei nichts auf ein verbrechen hindeutet. Doch Kreydenweiss und Bato stoßen bei ihrer Suche nach zu verständigenden Angehörigen auf einige Ungereimtheiten, so hatte sich die Frau unter falschem Namen in Eguisheim aufgehalten und der Fundort ihres Autos ist nicht der der Leiche. Diesbezügliche Recherchen führen die beiden zu einer Glaserei, deren Besitzer sie erstochen auffinden. Obwohl eigentlich die Colmarer Polizei zuständig ist, suchen Céleste und Luc weiterhin nach dem Täter, denn die Colmarer haben den Sohn eines angesehenen Eguisheimer Winzers als tatverdächtig festgenommen. Ein emsiges Nachbohren Célestes bringt im Übrigen die Tatsache hervor, dass auch die junge Frau auf eine ausgeklügelte Art und Weise ermordet wurde. Zwei Fälle - zwwei Täter? Das erscheint dann och ein wenig viel für das kleine Dorf. Tatsächlich stellt sich heraus, dass die beiden Fälle zusammenhängen.

Es hat etwas gedauert, bis der dritte Band der Reihe um die beiden Eguisheimer Polizisten erschienen ist, doch das Warten hat sich gelohnt. liebevoll erzählt die Autorin unter einem männlichen Pseudonym vom Mikrokosmos der durch Spuk und Mord aufgeschreckten Dorfwelt und vom Privatleben der beiden Ermittler, wobei sich bei beiden einiges tut. Der Fall selbst  und seine Lösung kommen darüber aber nicht zu kurz.

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Rezension zu "Tödliches Elsass" von Jules Vitrac

Zu Tode erschreckt?
Jashrinvor einem Monat

Eguisheim ist ein idyllischer Ort im Elsass, voller Weinberge und liebenswerter Bewohner, der gerade herausgeputzt wird, um dieses Jahr endlich die Auszeichnung der Goldenen Blume zu erhalten.


Die friedvolle Stimmung wird jedoch jäh gestört, als kurz nach einer Geistererscheinung. eine junge Frau tot aufgefunden wird und auch eine zweite Leiche nicht lange auf sich warten lässt. Während die Dorfgemeinschaft mindestens ebenso gern über die Todesfälle, wie über die Erscheinung von La Dame Blanche (dem Geist ), diskutiert, versuchen Céleste Kreydenweiss und ihr gewissenhafter Brigadier Luc Bato der Sache auf den Grund zu gehen.

Ich habe mich sehr auf den dritten Elsass-Krimi mit Luc Bato und Céleste Kreydenweiss gefreut, da mich bereits die ersten Bände begeistert haben. Auch dieses Mal habe ich jede Seite genossen und mich gefreut, viele alte Bekannte wiederzutreffen: Bürgermeister Dédé, Louis Balzac und seine blaue Bank oder auch Henri vom Café du Marché. Das auch Capitaine Wolfsberger aus Colmar wieder zugegen ist, lässt sich wohl nicht vermeiden. (Für diejenigen, die ihn bereits kennen: er hat sich leider kein bisschen verändert.) Natürlich gibt es aber auch einige neue Figuren, von denen mir besonders der Praktikant der Gerichtsmedizin sehr gefallen hat. Ich hoffe, dass er in weiteren Fällen dabeibleibt.

Während Céleste wie gewohnt agiert, war diesmal ausgerechnet Luc Bato das ein oder andere Mal für eine Überraschung gut. Er ist weniger zurückhaltend, ergreift manchmal die Initiative und geht eigenen Ideen nach. Diese Entwicklung geht zwar langsam voran, wirkt aber dadurch authentisch und hat mir wirklich gut gefallen.

Ebenso wie die ersten beiden Fälle, ist auch der dritte Fall spannend, aber nicht nervenaufreibend. Er lebt neben der Spannung vor allem von seinen Protagonisten und den lebendigen Beschreibungen. Im Fetten Frosch, dem Restaurant von Célestes Mutter, würde ich nur zu gerne mal selbst einkehren. Das würde vermutlich ein sehr angenehmer Abend.

Mein einziger Kritikpunkt ist der Mörder. Zwar taucht er im Laufe des Buches immer mal auf, jedoch hatte ich am Ende dennoch ein wenig das Gefühl, dass der Täter quasi aus dem Hut gezaubert wurde. Mir persönlich hätten da ein paar dezent gestreute Hinweise weitaus besser gefallen. So klärt sich zwar alles, doch mir waren es zu viele Erkenntnisse, die schnell noch auf den letzten paar Seiten untergebracht wurden.

Ansonsten kann ich aber sagen, dass mir „Tödliches Elsass“ gut gefallen hat und den nächsten Fall für Kreydenweiss und Bato werde ich ganz sicher auch wieder lesen.

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Rezension zu "Tödliches Elsass" von Jules Vitrac

Einäugig und einbeinig
talishavor einem Monat

Einäugig und einbeinig - die Polizei in Eguisheim war auch schon fiter. Doch anstatt sich von ihren bei einer Verfolgung im Weinberg  zugezogenen Verletzungen zu erholen, werden Kreydenweiss und Bato durch die Gegend gescheucht.   

Mitten in der Nacht wird Céleste aus dem Schlaf geläutet. Ein Gespenst gehe um, auf dem Anwesen von Hugo Filipier. Nur ist Hugo nicht zuhause, aber seine Geliebte Segolène wurde von dem besagten Gespenst erschreckt. Als einige Tage später die Polizei wieder zu Filipier gerufen werden, ist Segolène tot. Herzstillstand durch einen wiederholten Schreck durch La Dame Blanche, wie das Gespenst in Eguisheim genannt wird? Spätestens als kurz darauf ganz in der Nähe eine Leiche gefunden wird, die garantiert nicht durch einen Schreck gestorben ist, suchen Kreydenweiss & Bato nach einem Zusammenhang. 

Den will die Brigade aus Colmar nicht sehen, sie haben einen Verdächtigen. Da Wolfsberger, der bis dahin zum Glück krank war, genau jetzt wieder zur Arbeit erscheint, ist klar, dass für ihn der Fall abgeschlossen ist. Die Eguisheimer jedoch ermitteln weiter und stossen auf Ungeheuerliches.

In diesem dritten Fall bekommt die Gerichtsmedizin und die Brigade neue sympathische Zugänge. Zum einen Praktikant Joël Blumtritt, der Sandrine, die in den Ferien weilt, vertritt. Er erinnerte mich an Abby aus Navy CIS, ein spezieller, lieber Typ, der in seinem Beruf voll aufgeht. Der kranke Wolfsberger wird von der neuen Kommissarin Lola Berchy vertreten. Mit ihr können Kreydenweiss und Bato gut arbeiten. Ich hoffe, sie tritt bald an die Stelle von Wolfsberger, auf so einen Menschen wie ihn kann man gut verzichten. 

Besonders Bato mag Lola gut, sie lenkt ihn ein wenig über seinen Liebeskummer mit Hortense hinweg. Die trifft sich nämlich mit einem anderen Mann. Aber auch Céleste hat Liebeskummer. Auch wenn sie ihre Arrangements mit Marco und Yves langsam selbst nicht mehr verstehen kann, merkt sie, dass ein Abschied naht. Das nagt mehr an der mutigen Polizistin, als sie zugeben mag.

Liebeskummer und Geister - diese Themen ziehen durch "Tödliches Elsass", für einmal mehr eine mega interessante Geschichte. 

Vitracs Fälle bleiben jeweils bis zum Ende hin spannend, denn erst müssen Kreydenweiss & Bato das Offensichtliche zur Seite schieben und hinter die Fassade schauen und graben wo sie können. Erfolgsgekrönt ist das Auflösen ihrer Fälle, wenn sie in der Vergangenheit der Beteiligten herum stochern, anstatt es sich wie Wolfsberger einfach zu machen.

Nicht nur die Fälle sind packend, auch die zwischenmenschlichen Geschichten, die Beschreibungen der Tatorte und Gegenden gefallen mir sehr gut. Hier m erkt man einfach die Autorin durch - Jules Vitrac ist Fiona Blum - Stimmungen beschreiben kann sie auch in Krimis, und das nicht zu knapp. 

Fazit: Unheimlich spannend!
5 Punkte.  

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