Jules Watson

 4.1 Sterne bei 103 Bewertungen
Autor von Tartan und Schwert, Das keltische Amulett und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jules Watson

Jules WatsonTartan und Schwert
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Tartan und Schwert
Tartan und Schwert
 (54)
Erschienen am 13.10.2008
Jules WatsonDas keltische Amulett
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Das keltische Amulett
Das keltische Amulett
 (32)
Erschienen am 15.07.2009
Jules WatsonDie Rose der Kelten
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Die Rose der Kelten
Die Rose der Kelten
 (14)
Erschienen am 13.08.2007
Jules WatsonThe Swan Maiden
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The Swan Maiden
The Swan Maiden
 (3)
Erschienen am 24.02.2009
Jules WatsonSong of the North
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Song of the North
Song of the North
 (0)
Erschienen am 10.01.2008
Jules WatsonThe Boar Stone
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The Boar Stone
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Erschienen am 29.05.2008
Jules WatsonThe White Mare
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The White Mare
The White Mare
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Erschienen am 07.03.2006
Jules WatsonThe Dawn Stag
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The Dawn Stag
The Dawn Stag
 (0)
Erschienen am 21.12.2006

Neue Rezensionen zu Jules Watson

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butterflyintheskys avatar

Rezension zu "Tartan und Schwert" von Jules Watson

Tartan und Schwert
butterflyintheskyvor 10 Monaten

Zusammenfassung:
It is AD 79 and Agricola, the ruthless governor of Roman Britain, is turning his attentions to the last unconquered territory in Britain - Alba, Scotland. Rhiann is a courageous and beautiful Scottish princess and priestess scarred by her violent past. Of noble blood, she faces what for her is the ultimate sacrifice - a forced marriage - to protect the freedom of her people.

Eremon is an enigmatic Irish prince in exile, who must seek an alliance elsewhere to regain his throne. Will he prove himself to be the man who can unite the squabbling Celtic tribes against the more ominous threat of Rome?

With war and chaos looming for her people, Rhiann finds herself drawn into an unexpected journey of the spirit and heart, which will reveal the true purpose of her life.

Meine Meinung:
Puh, was für ein Wälzer. Ich bin erstaunt dass ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen habe. Es ist das Erste einer Reihe und für mich leider auch das Letzte.

Keine Spannung, keine gute Story, nichts. Rhiann und Eremon sind seit zwei Jahren verheiratet, hatten noch nie Sex und dann auf ein Mal kommt alles viel zu schnell (auf den letzten 50 Seiten). Jules Watson ist ein bisschen wie George R.R. Martin: jedes Grashalm muss genauestens beschrieben werden was für mich den Flow des Buches zerstört hat. Schade.

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Zeilenlebens avatar

Rezension zu "Tartan und Schwert" von Jules Watson

Druiden gegen Römer
Zeilenlebenvor 3 Jahren

Meine Meinung

Rhiann wurde auf einer Insel als Prieserin ausgebildet und musste während ihrer Zeit dort einen schlimmen Raubüberfall miterleben, bei dem ihr schreckliche Dinge geschehen sind. Im Jahr 79 nach Christus lebt Rhiann wieder als Heilerin bei ihrem Stamm in Schottland. Als der König stirbt ist es ihre Aufgabe für einen Thronfolger zu sorgen und sie wird mit dem zufällig an Schottlands Küste gestrandeten Prinzen Eremon vermählt. Diese Ehe wird jedoch niemal vollzogen und das Ehepaar lebt mehr oder weniger nebeneinander her. Allerdings werden sie durch den Kampf gegen die römischen Besatzer vereint und kommen sich dann auch vielleicht als Paar etwas näher.

Rhiann wird als starke und mutige Frau beschrieben. Sie möchte gerade wegen der Dinge, die ihr angetan wurden ein unabhängiges Leben führen, ist aber dazu verdammt heiraten zu müssen. Während der Geschichte wächst sie immer weiter über sich hinaus, trifft richtige und falsche Entscheidungen und lernt schließlich sich auf ihren Instinkt zu verlassen. Sie hat mir als weibliche Protagonistin gut gefallen. Natürlich verköpert Rhiann als Priesterin auch eine gewisse Spiritualität in der Geschichte, weil sie der "Göttin" dient.

Eremon ist ein verbannter Prinz, der mit seiner Mannschaft an Schottlands Küste strandet. Er wirkt zu Beginn der Geschichte getrieben und weiß nicht so recht wo sein Platz in der Welt ist. Er lässt sich zu einigen Dummheiten verleiten, ist allerdings auch in der Lage aus seinen Fehlern zu lernen. Auch er entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einem starken Protagonisten und als es darauf ankommt, beweist er ein ordentliches Rückrat.

Die Beziehung zwischen Rhiann und Eremon ist von Beginn an schwierig aber durchaus respektvoll. Beide Partner respektieren sich, auch wenn sie im Alltag scheinbar nicht viel miteinander zu tun haben. Es hat mir viel Freude bereitet zu lesen wie langsam und vorsichtig sich die beiden Charaktere annähern.

Die "römische" Bedrohung fügt der Handlung eine gewisse Dramatik hinzu. Wir lernen nicht nur viel über die Schotten und ihre Lebensweise, sondern dürfen auch in ein römisches Lager hineinschauen. Dabei werden erfreulicherweise nicht alle Römer als böse Eroberer dargestellt, sondern die Autorin stellt viele Facetten der Römer vor, in dem sie uns zwei verschiedene römische Männer vorstellt.

Der Schreibstil ist flüssig, wenn auch etwas pathetisch und distanziert gehalten. Das hat den Unterhaltungswert des Buches für mich nicht geschmälert, jedoch verhindert, dass ich mich vollends in die Geschichte fallen lassen konnte.

Fazit

Tartan und Schwert von Jules Watson ist ein solide geschriebener historischer Schmöker, der uns eine Zeit und eine Kultur näher bringt, über die wir kaum noch etwas wissen. Es war sehr interessant etwas über die schottischen Stämme, ihre Religion und ihre Lebensumstände zu dieser Zeit zu lesen. Auch die beiden Protagonisten Eremon und Rhiann waren mir durchweg sympathisch und verfügten über eine gewisse Tiefe. Der Schreibstil war allerdings hier und da etwas zu distanziert gehalten für meinen Geschmack und das Buch hatte schon die ein oder andere Länge, was allerdings bei der hohen Seitenanzahl auch nicht verwunderlich ist.

Insgesamt hat mich "Tartan und Schwert" gut unterhalten und ich habe dem Buch dreieinhalb Sterne gegeben!

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Rissas avatar

Rezension zu "Tartan und Schwert" von Jules Watson

Irgendwo zwischen History und Fantasy
Rissavor 3 Jahren

Inhalt
Alba im Jahr 79 nach Christus: Rhiann ist nicht nur Priesterin der Göttin und Heilerin ihres Dorfes, sondern auch die einzige Nichte des Königs der Epidier. Als dieser stirbt, ist sie gezwungen, einen Ehemann zu nehmen, denn bei den Epidiern ist die Erbfolge über die weibliche Linie geregelt.
Der geeignete Mann scheint bald gefunden zu sein, als während einer wichtigen Zeremonie ein Prinz aus Erin mit einigen seiner Männer an Land gespült wird, ein mutiger Krieger, der den Epidiern Unterstützung im Kampf gegen die Römer anbietet, die Alba bedrohen.
Doch Rhiann will nicht heiraten, hat sie doch schlimme Erfahrungen mit Kriegern gemacht, und auch Prinz Eremon trägt ein Geheimnis in sich…

Meine Meinung
Wie man aus dem Nachwort dieses Romans entnehmen kann, ist über das Leben der Pikten im ersten Jahrhundert sehr wenig bekannt, einzig römische Quellen, die sich entsprechend überwiegend mit der Position der Invasoren beschäftigen, beschreiben den Widerstand der Bewohner Albas. Aus diesem Grund hat die Autorin hier viele Freiheiten, die die Religion, den Alltag, aber auch die Vorbereitung auf die Verteidigung gegen die Invasoren betreffen. Diese Freiheiten werden mal mehr, mal weniger geschickt genutzt.
Weniger gefallen haben mir Entscheidungen in Bezug auf Begrifflichkeiten. So werden die Bewohner Albas als Albaner bezeichnet, während die Stämme des Landes die römischen Bezeichnungen führen. Auch über die Sprache ist nichts bekannt, und so hat sich die Autorin dazu entschieden, die Menschen aus Alba und Erin dieselbe Sprache sprechen zu lassen, obwohl es bisher kaum Austausch zwischen beiden Ländern gibt, während mindestens ein Stamm auf Alba dann doch wieder einen anderen Dialekt spricht. Das passt meiner Meinung nach so einfach nicht.
Andererseits ist die Geschichte um Eremon, der die Epidier im Kampf schult und den Römern widerstehen will, gut ausgearbeitet, und auch die Entwicklungen zwischen Rhiann und Eremon sind nachvollziehbar und gelungen dargestellt, ohne schwülstig zu sein.
Auch phantastische Elemente sind in diesem Roman zu finden. So kennen sich Frauen, die eine Ausbildung zur Priesterin erfahren haben, nicht nur mit Heilkräuter aus, sondern können auch Visionen empfangen oder kleinere Zauber wirken.
Auch Rhiann ist eine Priesterin der Göttin, doch ist ihre Macht seit einem bestimmten Ereignis eingeschränkt. Der Hass, den sie seitdem für Männer, insbesondere aber Krieger empfindet, schränkt sie in ihrem Leben stark ein, ist sie doch nicht selten voreingenommen. Prinz Eremon macht es Rhiann aber auch nicht leicht. Nicht nur hütet er ein großes Geheimnis, auch Annehmlichkeiten, die ihm andere Frauen anbieten, ist er nicht abgeneigt. Und so wundert es eigentlich nicht, dass die Beziehung zwischen den beiden nicht gerade glücklich verläuft.
Beide Hauptcharaktere sind zumindest zu Beginn nicht gerade sympathisch, doch ändert sich dies mit der Zeit, ihre Entwicklung macht einen nicht geringen Teil des Inhalts aus.
Leider sind einige Nebencharaktere doch sehr stereotyp. Eremons Ziehbruder Conaire ist der starke, beste Freund, der zwar nicht allzu schlau, dafür aber treu ist, und in dem Druiden Gelert erkennt man direkt einen Gegenspieler Rhianns. Dagegen ist Agricola, der römische Feldherr, der nur seinen Befehlen folgt, regelrecht sympathisch, obwohl er doch die große Bedrohung darstellt.
Abgerundet wird dieser historische Fantasyroman durch eine Karte Albas sowie ein ausführliches Nachwort, in dem auf einzelne Punkte gezielt eingegangen wird.

Fazit
Ein historischer Fantasyroman mit römischem Setting mag nicht jedermanns Geschmack entsprechen, wer sich aber dafür begeistern kann, darf ihn sich gerne genauer anschauen, auch wenn der deutsche Titel extrem unglücklich gewählt ist.

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