📖 Railroad Romance - Julia Herne
Passend zum Pride-Month war meine erste Lektüre im Juni “Railroad Romance” .
Das Buch ist eine Sammlung von einzelnen Geschichten über zufällige (Wieder-) Begegnungen im Zug. Alle Reisenden haben ein Ziel: den CSD in Berlin.
Mit seiner harmonischen Erzählweise hat das Buch für mich absolutes Potenzial zum Feel-Good-Buch.
Das Konzept hat mich sofort begeistert: Jede Story widmet sich einer zufälligen Begegnung oder einem unerwarteten Wiedersehen auf den Schienen. Der Aufbau ist dabei clever gelöst. Jede Geschichte besteht aus zwei Kapiteln: Das erste spielt jeweils im Zug, das zweite im Anschluss und verknüpft die einzelnen Geschichten miteinander.
Durch die gewählte Ich-Perspektive und den wechselnden POV zwischen den Kapiteln lernt man beide Seiten der aufkeimenden Romanzen schnell und nah kennen.
Ich fand es toll, dass ich zum Ende hin alle Paare auf der gleichen Party gefunden haben, aber hier muss ich auch gleich ein bisschen Kritik äußern:
Da habe ich ehrlicherweise komplett die Übersicht verloren, wer denn nun genau wer war und zu wem gehört.
Nach diesem verwirrenden Zwischenspiel trennen sich die Wege großteils wieder und ich konnte den einzelnen Geschichten wieder folgen.
Abgesehen davon ist "Railroad Romance" eine tolle Lektüre, die perfekt für ein Wochenende (oder die nächste eigene Zugfahrt) ist. Das Ende rundet das Ganze toll ab und macht definitiv neugierig auf mehr.



















