Juli Zeh Ein Hund läuft durch die Republik

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Inhaltsangabe zu „Ein Hund läuft durch die Republik“ von Juli Zeh

Die Anthologie versammelt Texte, in denen sich junge Bosnier und Bosnierinnen auf literarische Weise mit den aktuellen Lebensbedingungen, mit Freuden und Problemen, Erfahrungen von Flucht und Rückkehr, mit enttäuschter und bestätigter Liebe zu Bosnien Herzegowina auseinandersetzen. Ihr Heimatland ist mit der europäischen Geschichte in besonderer Weise aufs engste verknüpft, war oft Zankapfel und Schlachtfeld in politischen Auseinandersetzungen, deren Reichweite die Landesgrenzen weit übersteigt. Dennoch oder gerade deswegen sind die Vorstellungen von der gegenwärtigen Situation, von Lebensweg und Lebensgefühl der jungen Menschen in diesem Land äusserst vage oder gar nicht vorhanden. Vor allem ein Element verbindet die Beiträge der Autoren und Autorinnen miteinander: Sie sind in deutscher Sprache verfasst. Für unzählinge junge Menschen in Bosnien ist das Deutsche zur zweiten Sprache geworden, zu einer Sprache der Flucht und des Überlebens.

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  • Rezension zu "Ein Hund läuft durch die Republik" von Juli Zeh

    Ein Hund läuft durch die Republik
    giulianna

    giulianna

    27. May 2009 um 22:07

    Diese Anthologie vereint kurze Geschichten junger Autoren, die allesamt ihre Wurzeln in Bosnien haben und über ihre Heimat schreiben. Teilweise ist das sehr beklemmend, da der Krieg alles durcheinander gebracht hat in ihrem Leben und sie nicht mehr an die Orte zurückkehren, die sie aus ihrer Kindheit kannten, da sich während der letzten Jahre alles verändert hat. Teilweise ist die Sammlung sehr interessant, da sie auch einen Einblick in die Kultur gibt (es wird z.B. viel von dem Fest Bajram erzählt). Es sind Geschichten über junge Menschen, ihre Heimat, Familien, Schicksale. Sie wirken selten verbittert, sondern zeugen von der Suche nach den Wurzeln, an einem Ort, wo sie einst entwurzelt wurden. Sie erzählen auch von einer jungen Generation, die versucht den Hass abzuschütteln und gemeinsam ein Land aufzubauen, mit den einstigen Feinden Seite an Seite zu leben und gemeinsam zu feiern. Der Großteil der oft sehr kurzen Geschichten hat mich sehr beeindruckt. Sie schildern persönliche Schicksale und rufen durchaus auch Beklemmung hervor, bedienen dabei jedoch keineswegs die Klischees typischer "Betroffenenliteratur". Erst gegen Ende fiel die Lesespannung für mich etwas ab. Der Stil der Autoren wußte mich dann nicht mehr ganz so zu fesseln. Deshalb nur 4 Sterne.

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