Leere Herzen

von Juli Zeh 
3,7 Sterne bei26 Bewertungen
Leere Herzen
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Positiv (16):
Snordbruchs avatar

Bitterböse, furchteinflößend und brillant. Nach anfänglicher Abneigung werde ich zum Juli Zeh Fan. Hervorragend gelesen von Ulrike Tscharre.

Kritisch (2):
claudiaausgrones avatar

Sorry, aber das Buch kam bei mir überhaupt nicht an. Aber sehr gut gelesen.

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Inhaltsangabe zu "Leere Herzen"

»Eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen der Gegenwart.« (FAS)
Sie sind desillusioniert und pragmatisch. Sie haben den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie den modernen Selbstoptimierungswahn oder das kleinbürgerliche Gutmenschentum. Sie haben sich in der Welt erfolgreich eingerichtet – und sie haben keine Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Zusammen mit dem Informatikgenie Babak Hamwi hat Britta Söldner eine kleine Firma aufgezogen, die beide reich gemacht hat. Hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume aber betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Als ihr Unternehmen unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald ist nicht nur Brittas Firma in Gefahr, sondern auch ihr Leben …
Gelesen von Ulrike C. Tscharre.
(6 CD, Laufzeit: 6h 55)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783844527155
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Der Hörverlag
Erscheinungsdatum:13.11.2017
Das aktuelle Buch ist am 13.11.2017 bei Luchterhand erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    PoldisHoerspielseitevor 5 Monaten
    Leere Herzen - Das Hörspiel

    Leere Herzen - Das Hörspiel



    Erster Eindruck: Ziemlich viel für zwei Stunden Hörspiel...

    Nach außen hin führt Britta Söldner ein ruhiges, gewöhnliches Leben mit einer kleinen Familie, guten Freunden und einer erfolgreichen Praxis für Naturheilkunde. Doch hinter den Kulissen der kleinen Büroräume behandelt sie nicht nur Selbstmordkandidaten, sondern rekrutiert unheilbare Fälle auch für Terroranschläge – gegen Bezahlung natürlich. Doch ein anderes Unternehmen auf dem Markt will ihr plötzlich Kunden und Patienten streitig machen...

    Julie Zeh hat sich in letzter Zeit einen Namen in der deutschen Autorenlandschaft gemacht und sorgt mit ihren ungewöhnlichen Geschichten für Aufsehen. „Leere Herzen“ ist nun vom MDR als Hörspiel vertont und beim Hörverlag auf CD veröffentlicht worden. Sehr lohnenswert, wenn man sich auf das interessante Gedankenexperiment einlässt, denn die Themen, die angesprochen werden, sind sehr gut miteinander verknüpft. In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft angesiedelt macht Zeh zahlreiche politische Anspielungen, beschreibt die Auswirkungen von Trump, Putin und Merkel auf das Weltgeschehen, rückt gerade letztere gegen Ende noch einmal in einen reizvollen Fokus, spricht aber auch die Folgen von Politikverdrossenheit und Populismus an. Dies geschieht vor der Kulisse der Firma von Britta, die das Geschäft mit dem Suizid auf die Spitze treibt. Das sorgt für reichlich Gedankenanregungen, besonders Brittas Einstellung zu dem Thema ist beeindruckend gelöst. Von der anfänglichen Beschreibung entwickelt sich später noch eine dichte Handlung, in der die Konkurrenz auf diesem zynischen Geschäftsfeld thematisiert wird. Toll ist dabei, wie genau Britta und die anderen Charaktere beschrieben werden, wie die frühe Fassade bröckelt und immer mehr Widersprüche und extreme Züge zu Tage kommen. Garniert wird das Ganze mit vielen eindrucksvollen Szenen – besonders krass beim Thema Waterboarding – und einem packenden Finale, das in eine andere Richtung führt als erwartet. Eine fesselnde Geschichte, die Zeit und Aufmerksamkeit braucht, aber eben auch sehr lohnenswert ist.

    Bettina Hoppe ist in der Hauptrolle der Britta zu hören, die die abgeklärte Frau sehr eindringlich spricht und immer tiefer in den komplexen Charakter eindringt. Sie reagiert in den unterschiedlichen Situationen immer glaubwürdig und setzt gekonnt Akzente. Ihr zur Seite steht das Computergenie Babak, ein ziemlicher Außenseiter, aber eng mit Britta verbunden, der durch Alexander Beyer ebenfalls viel Tiefe erhält und mit vielen feinen Nuancen in der Stimme arbeitet. Jule Böwe ist als Erzählerin im Einsatz, zeichnet mal besonders spannende Szenen gekonnt mit ihrer Stimmfarbe nach, spricht dann aber auch mal sehr neutral und lässt die einzelnen Szenen so ihre gewünschte Wirkung entfaltet. Weitere precher sind Lisa Hrdina, Rainer Bock und Ingo Hülsmann.

    Die akustische Gestaltung ist insgesamt eher ruhig gehalten und konzentriert sich auf die Dialoge, doch im Hintergrund sind immer wieder glaubhafte Geräusche eingesetzt, die das Geschehen lebendig gestalten und den Hörer in die jeweilige Szenerie versetzen. Musik ist nur wenig im Einsatz, fehlt wegen der glaubhaften Szenerie aber auch nicht.

    Geliefert wird „Leere Herzen“ in einem hübschen Digipack, das sich mehrfach aufklappen lässt und ein kleines Booklet eingeklebt hat. Darin sind viele Informationen zu den Mitwirkenden des Hörspiels und der Autorin zu lesen. Schade nur, dass nicht alle Charaktere ihren Rollen zugeordnet sind. Das Titelbild greift die Idee des Buchcovers auf, kehrt aber die Farben um und zeigt weiße Punkte, scheinbar wahllos verstreut, auf schwarzem Grund – was es damit auf sich hat, erfährt man im Hörspiel.

    Fazit: Politische, gesellschaftskritische und persönliche Entwicklungen werden hier in einer gut konstruierten und spannenden Geschichte zusammengeführt und überzeugen mit ihrem starken Ausdruck. Das vorhandene Gedankenspiel fasziniert sogleich und hält das Interesse über die gesamte Laufzeit aufrecht, zumal starke Charaktere und spannende Wendungen das Bild bestimmen. Sehr hörenswert!

    VÖ: 12. Februar 2018
    Label: Der Hörverlag
    Bestellnummer: 978-3-8445-2912-8

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    Larilis avatar
    Larilivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Bringt einem zum nachdenken!
    Brisantes Thema mit einer mäßigen Umsetzung

    Merkel ist vor 8 Jahren zurückgetreten, Trump und Putin beendeten den Syrienkrieg und Zeitung lesen ist nur noch was für Nostalgiker.

    In Juli Zehs Buch werden wir mit der frühen Zukunft konfrontiert. Das Buch spielt in Braunschweig im Jahr 2025. Braunschweig: gerade Linien, glatte Flächen, durchdachte Mittelmäßigkeit.

    Britta Söldner und Babak Hamwi führen gemeinsam eine Heilpraxis für Psychotherapie und angewandte Tiefenpsychologie namens "Die Brücke".

    "Die Brücke" hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch ein selbstgeschriebenes Computerprogramm namens Lassie, suizidgefährdete Personen zu finden und Ihnen ein rentables Geschäft mit dem Tod vorzuschlagen.

    Doch nach einem Terroranschlag am Leipziger Flughafen ändert sich alles. Denn dieser Anschlag wirft eine Frage auf: War es ein Anschlag gegen "Die Brücke"?

     

    „Leere Herzen“ von Juli Zeh habe ich bei Sound der Bücher gewonnen. Ich wollte es unbedingt hören, da ich schon viel von Juli Zeh gehört habe, die Story in Braunschweig spielt und es ein sehr brisantes Thema ist. Dieses Thema hat mich sehr gereizt und daher war ich sehr gespannt wie die Umsetzung erfolgte.

    Das Hörbuch war von Ulrike C. Scharre grandios gelesen und ich hoffe noch mehr von Ihr Hören zu können.

    Zu Beginn des Hörbuches war ich noch sehr interessiert und wollte wissen, wie die Story weiter geht. Leider wurden mir aber mit der Zeit die Hauptcharaktere unsympathischer und ich musste mich ein bisschen zwingen das Hörbuch bis zum Ende zu hören.

    Dies war mein erstes Hör- Buch von Juli Zeh und hatte durch viele positive Empfehlungen mehr erwartet. Auch wenn dieses Buch nicht meinen Vorstellungen entsprochen hat, werde ich bestimmt noch weitere Bücher von ihr lesen. 

    Veröffentlicht auch auf lesejury.de

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    EmmaZeckas avatar
    EmmaZeckavor 7 Monaten
    Hörbuch oder Hörspiel? Ein Vergleich

    Die Geschichte

    In Leere Herzen geht es um die beiden Freunde Britta und Babak. Sie leben in der nahen Zukunft (Post Merkel Ära) und leiten dort eine Agentur, die Suizidgefährdeten dabei hilft, einen würdevollen Tod zu erlangen. Wie werden sie das erreichen? Sie vermitteln die Suizidgefährdeten an Organisationen, denen der Tod etwas nützt. Doch eines Tages passiert ein Anschlag in Deutschland, der Britta und Babak bewusst macht, dass ihre Organisation nicht die Einzige auf dem Markt ist. Nun müssen die beiden ihre Position verteidigen. Und zwar mit allen Mitteln.

    Hörspiel oder Hörbuch - Der Vergleich?
    Zuerst möchte ich versuchen, einen Überblick über die Gemeinsamkeiten der beiden Medien zu geben, bevor ich genauer auf die Unterschiede eingehe.
    In beiden Fassungen wird dieselbe Geschichte erzählt. Allerdings werden je nach Medium unterschiedliche Facetten des Inhalts dargestellt. Dazu weiter unten aber mehr.
    Außerdem wird in beiden Medien die Atmosphäre von Leere Herzen wunderbar dargestellt. Den Menschen fehlt der Lebensinhalt. Sie nörgeln herum, schaffen es aber auch nicht, Initiative zu ergreifen und etwas an der eigenen Lebenssituation zu ändern. Auf mich wirkten viele der Charaktere verloren. Auf der Suche nach einem Lebensinhalt aber nicht in der Lage, diesen aus sich heraus zu finden, sondern immer damit beschäftigt, diesen im Außen zu suchen. .
    Sowohl im Hörbuch als auch in der Hörspielfassung waren die Sprecher sehr gut besetzt.
    Das Hörbuch wird von Ulrike C. Tscharre gelesen. Sie schafft es, Brittas Härte zu verbalisieren. Und im Gegensatz zum Hörspiel ist sie alleine für die Gestaltung der Geschichte verantwortlich. Wenn der Sprecher bei einem Hörbuch nicht überzeugt, ist der Großteil bereits verloren, weil es dem Hörer schwer fällt, die Handlung nachzuvollziehen und in die Geschichte einzutauchen. Obwohl ich viele Aspekte inhaltlich fragwürdig fand, konnte mich Ulrike C. Tscharre als Sprecherin begeistern und hat zudem dafür gesorgt, dass ich Leere Herzen ziemlich schnell beendet habe.

    Wie das beim Hörspiel eben so ist, kommen hier mehrere Sprecher zum Einsatz. Mit dabei sind unter anderem Bettina Hoppe, Rainer Bock und Alexander Beyer. Richtig toll finde ich, dass vor Beginn der Geschichte und am Ende des Hörspiels erwähnt wurde, welcher Sprecher welchem Charakter eine Stimme verliehen hat. Ich habe schon häufiger Hörbücher gehört, die von unterschiedlichen Sprechern gelesen wurden und da fragte ich mich dann oft, wer welche Rolle gesprochen hat.

    Zudem hat man beim Hörspiel viel mehr Möglichkeiten die Atmosphäre einer Geschichte darzustellen. Als erstes fiel mir auf, dass hier Musik zum Einsatz kam. Beim Hörbuch kommt es auch hin und wieder vor, dass zwischen den Kapiteln Musik eingeblendet wird. Diese wirkt dann aber eher untermalend. Beim Hörspiel hingegen handelte es sich um einen fließenden Übergang. Im Grunde wie bei einem guten Film. Dem Zuschauer fällt gar nicht auf, wenn Musik ein- oder ausgeblendet wird.

    Beim Hörspiel ist es schwieriger, Orientierung innerhalb einer Geschichte zu schaffen. Natürlich kann man für räumliche Orientierung sorgen, indem man Geräusche einblendet, die zu einem bestimmten Ort passen. Allerdings gibt es bei Leere Herzen viele Szenenwechsel. Daher kam hier eine Erzählerin zum Einsatz. Sie half dem Hörer zum einen, sich in der Szene zurechtzufinden, ergänzte zum anderen aber auch die Aspekte, die uns aufgrund des fehlenden Bildes nicht auffallen konnten. Blickkontakte oder Bewegungen beispielsweise.

    Interessant fand ich auch die Zusammensetzung der Szenen. Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube aber, dass die Reihenfolge mancher Ereignisse im Hörspiel etwas angepasst wurde. Außerdem ließ man zwei Nebencharaktere weg, was ich einerseits etwas schade fand, weil ich gespannt war, wie sie im Hörspiel dargestellt werden, war andererseits aber auch froh, da ein Nebencharakter Gewalterfahrungen machen muss und mir so die Schreie erspart geblieben sind. Außerdem tauchten auch ein zwei Szenen auf, die mir im Hörbuch geholfen hätten, Britta als Charakter besser zu verstehen.

    Mein Fazit
    Mir war der Inhalt von Leere Herzen zum Glück bekannt. Das Hörspiel stellte für mich also einen Bonus dar. Obwohl ich bisher so gut wie keine Hörspiele gehört habe, muss ich sagen, dass es sich hierbei um eine wirklich gute Produktion handelte. Woraus ich das schließe? Ich konnte der Geschichte gut folgen, fand die Übergänge flüssig dargestellt und kam gut mit den Sprechern zurecht. Und oben habe ich ja bereits die Musik beschrieben.

    Es wurde versucht, das Beste aus der Geschichte zu holen. Allerdings befürchte ich, dass Leere Herzen nicht ganz in das Medium passt. Einige Aspekte von Juli Zehs Roman sind in der Hörspielfassung untergegangen. Sechs Stunden Hörbuch Spielzeit, die bereits gekürzt wurden, werden hier auf zwei Stunden heruntergebrochen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Aber ich befürchte auch, dass viele Aspekte der Geschichte einfach untergegangen sind.

    Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich das Hörspiel als solches nicht gewohnt bin und Hörspiel Liebhaber keine Mühe mit der Darstellung haben, weil sie es gewohnt sind, dass Geschichten auf das Wesentliche reduziert werden.

    Wem Juli Zehs Roman gefallen hat und wer wissen möchte, wie das Ganze als Hörspiel umgesetzt wird, sollte unbedingt zu Leere Herzen greifen. Allerdings empfehle ich nicht, mit dem Hörspiel als solches einzusteigen.

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    Booklove91s avatar
    Booklove91vor 7 Monaten
    Die Brücke

    Inhalt:
    Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich ‎erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.
    Als die "Brücke " unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald sind nicht nur Brittas und Babaks Firma, sondern auch beider Leben in Gefahr...

    Meine Meinung:
    Das Hörbuch, aufgeteilt auf 6-CDs, habe ich während meiner Autofahrten sehr genossen und es hat mich außerdem zum Nachdenken angeregt.
    Ich bin ein absoluter Fan von Juli Zeh und habe bereits ihre Bücher "Unter Leuten", "Nullzeit" und "Spieltrieb" gelesen, welche ich auch wirklich sehr empfehlen kann.

    Die Story, die hinter "Leere Herzen" steckt ist bildet ein wirklich absolut erschreckendes Szenario. Diese und die Kreativität der Autorin machen die Geschichte wirklich einzigartig.

    Die Protagonisten wirken alle wirklich sehr sympathisch, glaubwürdig und echt.
    Der Abschluss des Buches fand ich sehr gelungen und harmoniert super mit dem Einstieg.

    Die Stimme der Hörbuch-Sprecher ist absolut angenehm.

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    berkas avatar
    berkavor 8 Monaten
    Reale Utopie

    Eine Geschichte die scheinbar in der Gegenwart beginnt und immer mehr zur Utopie wird. Dass sich die Geschichte in der nahen Zukunft ereignet wird erst nach und nach deutlich, so real wirken die Figuren und ihre Aktionen. Die Handlung ist spannend. Es gibt einige überraschende Wendungen die das Tempo erhöhen. Beim Hörbuch muss man allerdings konzentriert dran bleiben um alle Figuren richtig einordnen zu können. Manchmal hätte ich gern nochmal etwas nachgeschlagen.Ich wollte erstmals etwas von Juli Zeh lesen/hören und Unterleuten war mir im Moment zu umfangreich. Diese Utopie ist beängstigend weil sie sehr stark an die politische und gesellschaftliche Situation im Jahr 2017 anknüpft. Eine mögliche Verfilmung würde ich mir ansehen :)

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    Soerenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: (Aufgrund fehlender Spannung) Eher Gesellschaftsroman als Thriller
    (Aufgrund fehlender Spannung) Eher Gesellschaftsroman als Thriller

    Nachdem mich Juli Zehs „Unterleuten“ nicht so überzeugen konnte, dachte ich mir, gebe ich ihr mit dem von der Inhaltsangabe her interessant klingenden neuen Roman „Leere Herzen“ eine zweite Chance.  Und siehe da, der Anfang glich tatsächlich genau dem gesuchten Gesellschaftsroman, den ich bei „Unterleuten“ erwartete hatte. Die desillusioniernte Geschichte spielt in einer nahen Zukunft und greift einige tagespolitische Themen auf. Auch sonst ist es politisch interessant: Trump und Putin haben sich verbrüdert und den Syrienkrieg beendet. Unsere Innenministerin heißt Sahra Wagenknecht und es gibt Pläne zur Auflösung der UNO. Unter genau diesem Setting hatten die Protagonisten Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi die wirklich originelle Idee, ein Selbstmord-Therapie-Unternehmen namens „Brücke“ zu gründen. Um entweder die Suizidgefährdeten zu kurieren oder – Achtung, jetzt kommt’s! – sie an radikale Organisationen zu vermitteln ("Körperkapitalismus"), die diese dann für ihre Anschlagpläne einsetzen können.
    Laut Klappentext handelt es sich bei „Leere Herzen“ um „einen provokanten, packenden und brandaktuellen Politthriller. Es ist ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und es ist zugleich ein verstörender Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist.“
    Im Ansatz stimmt das sogar, allerdings ist „Thriller“ meiner Meinung nach hier ein viel zu starkes Wort. Thrill bedeutet ja Nervenkitzel. Genau den vermisse ich hier allerdings. Sobald man sich an das interessante Setting gewöhnt hat, verzettelt sich die Geschichte in Nebensächlichkeiten und kalte Charaktere, die einen nicht mitreißen. Es gibt auch kaum Cliffhanger oder Tempo, was die Spannung erzeugen und die Geschichte vorantreiben könnte. Von daher: Als Gesellschaftsroman ist die Story interessant, als Thriller kann sie nicht überzeugen. Vielleicht ist letzteres aber auch einfach nicht Juli Zehs Metier.
    Die Hörbuch-Fassung wird solide von Ulrike C. Tscharre gelesen. An ihrer Arbeit gibt es nichts zu meckern.

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    evaflvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend!
    Welch ein Szenario...

    Braunschweig, zur aktuellen Zeit (2017). Britta Söldner hat zusammen mit Babak Hamwi eine kleine Firma, welche die beiden reich gemacht hat. Das Geschäft mit dem Tod ist lukrativ für die beiden, sie, die den kühlen Kopf bewahrt und organisiert und er, der ein Informatikgenie ist. In unscheinbaren Räumen betreiben sie „die Brücke“, die mit der Zeit dann aber unliebsame Konkurrenz bekommt. Doch ahnen Britta und Babak in welcher Gefahr sie schweben?

    Von Juli Zeh und ihren Büchern hatte ich schon einiges gehört, aber noch nichts wirklich von ihr gelesen bzw. kein Hörbuch gehört. Umso gespannter war ich nun auf „Leere Herzen“, was sich für mich nach einem etwas holprigen Start noch zu einer sehr spannenden Geschichte entwickelt hat.

    Die Geschichte von „Leere Herzen“ war für mich bislang nicht so wirklich klar – und sie wird es auch erst nachdem man die erste CD gehört hat bzw. wird es im Laufe der zweiten CD. So bekommt man gute Einblicke in die Firma von Britta und Babak und wie hier ein lukratives Geschäft mit dem Tod aufgezogen wurde. Die Schilderungen sind unheimlich spannend und unterhaltsam, die Zeit vergeht beim Hören quasi wie im Flug.

    Dachte ich bei der ersten CD noch kurzzeitig daran, dass ich das Hörbuch wohl abbrechen müsste, wenn nicht bald eine weitere Erläuterung* käme, so habe ich ab der zweiten CD das Hörbuch schnellstmöglich weiterhören wollen. (*Erläuterung im Sinne von - worum geht es denn eigentlich genau bei der Geschichte bzw. der Firma, die die beiden betreiben.) 

    Das Hörbuch wird von Ulrike C. Tscharre gelesen, die dem ein oder anderen sicher als Schauspielerin (z.B. Lindenstraße als Marion Beimer – allerdings nicht als die erste Marion) bekannt ist. Ihre Stimmte hat mir hier sehr gut gefallen, weil sie sehr angenehm anzuhören ist, außerdem ihre unterschiedlichen Betonungen, was es immer wieder recht abwechslungsreich gemacht hat. Meiner Ansicht nach ist das Hörbuch auch deshalb so geglückt, weil sie es gesprochen hat. Denn auch wenn es keine Einspieler mit weiteren Geräuschen gibt, eintönig ist das Hörbuch deshalb auf gar keinen Fall! 

    „Leere Herzen“ hat mir unheimlich gut gefallen, es war sehr spannend aber teilweise war es auch Angst machend. Das Szenario, das im Buch geschildert wird, ist teilweise für mich bedrückend gewesen. Es ist schon verrückt, wie man auf solche Geschichten kommt bzw. wieviel womöglich Wahres hier mit verarbeitet bzw. weiter phantasiert wurde. Das habe ich schon als durchaus auch heftig empfunden. Zum Lachen ist einem bei diesem Polit-Psychothriller wirklich kaum, eine ernste Geschichte, die aber eben sehr spannend und unterhaltsam erzählt ist. Es handelt sich hier auf keinen Fall um leichte Kost, dessen sollte man sich bewusst sein. 

    Gelegentlich hatte ich beim Hören das Gefühl, dass man manches auch ein bißchen zusammenfassen hätte können, also von der Geschichte her, hier war es dann so, dass ich kurzzeitig ein bißchen abgeschaltet habe, weil es mir zu ausschweifend war. 

    Für mich war es ein interessanter Einblick in die Welt der Geschichten von Juli Zeh, der sich absolut gelohnt hat. Ich wurde gut unterhalten, es war sehr spannend, wenngleich auch Angst machend in gewisser Weise. Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung. 

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Idee, aber zu plakativ umgesetzt.
    Eine sehr düstere Zukunftsvision

    Da ich normalerweise kaum Dystopien und selten Politthriller lese oder höre, war Juli Zehs neuer Roman „Leere Herzen“ eine Herausforderung für mich. Aufgrund der Denkanstöße hat sich das Hörbuch definitiv für mich gelohnt, auch wenn mich die Umsetzung des Themas nicht ganz überzeugen konnte und der erhobene Zeigefinger zu deutlich spürbar war.

     

    Die Handlung versetzt Leser und Hörer ins Deutschland des Jahres 2025. Angela Merkel hat ihr Amt verloren, neue Regierungsmacht ist durch demokratische Wahl die BBB, die „Bewegung der Besorgten Bürger“. Das bedingungslose Grundeinkommen hält die Bürger ruhig, die Effizienzpläne der Regierung schaffen die Demokratie in kleinen Schritten ab, Grundrechte werden eingeschränkt, das Ende von EU und UNO scheint absehbar. Die Deutschen haben sich ins Private zurückgezogen, kritische Stimmen hört man kaum noch.   

     

    Britta, Mitte 30, hat sich in dieser Welt gnadenlos perfekt eingerichtet. Zusammen mit Babak, einem Iraner, hat sie im unauffälligen Braunschweig die „Heilpraxis für Self-Managing und Ego-Polishing“ mit dem Namen „Die Brücke“ gegründet, die offiziell potentielle Selbstmordkandidaten therapiert. In Wirklichkeit filtert das boomende Unternehmen jedoch mittels eines brutalen Auswahlmodus die untherapierbaren Hardcore-Kandidaten heraus, die dann an Terrorgruppen jedweder Couleur als Selbstmordattentäter vermittelt werden. Doch nun hat es einen Anschlag gegeben, den keiner von Brittas und Babaks Kandidaten verübt hat. Gibt es eine neue Konkurrenz auf diesem Markt, den die beiden bisher allein beherrscht haben? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Britta, Babak und ihr Geschäftsmodell?

     

    Die Idee hinter diesem Roman ist ebenso schräg wie bedrückend, weil das geschilderte Szenario beim genaueren Nachdenken gar nicht so völlig ausgeschlossen ist, wie es zu Beginn scheint. Allerdings fiel es mir schwer, einen Bezug zu den Personen aufzubauen, dazu schildert Juli Zeh sie zu schablonenhaft. Bei Britta, der perfekten Geschäftsfrau, Ehefrau und Mutter, nüchtern, berechnend, mit Hygienefimmel und einem völlig übersteigerten Bedürfnis nach Kontrolle und Selbstoptimierung, deutet allenfalls die beständige Übelkeit auf einen Rest von Gewissen hin. Sie hat sich bequem in ihrem Doppelleben eingerichtet, kann aber mit der unerwarteten Bedrohung nicht umgehen. Babak dagegen, der schwule, eher gutmütige Iraner, der den Algorithmus für die Auswahl der Kandidaten der „Brücke“ entwickelt hat, ist der ruhende Pol des Unternehmens, überlegter, entspannter, aber ohne Durchsetzungskraft. Julietta, eine neue Kandidatin der „Brücke“, ist in ihrer absoluten Klischeehaftigkeit die schwächste Figur des Romans.

     

    Ulrike C. Tscharre liest das leider gekürzte Hörbuch auf sechs CDs in knapp sieben Stunden mit genau der passenden kühlen und lakonischen Artikulation. Das Zuhören hätte mir allerdings mit mehr erzählenden Passagen und weniger Dialogen besser gefallen.

     

    Wer Lust hat, sich über die möglichen Folgen von Politikverdrossenheit und Rückzug in Form eines teils sehr spannenden Romans mit Zügen eines Politikthriller Gedanken zu machen, sollte Juli Zehs „Leere Herzen“ lesen oder hören.


    http://xn--mit-bchern-um-die-welt-wlc.de/juli-zeh-leere-herzen/

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    Galladans avatar
    Galladanvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Herrlich. bitterböse, sehr gut gelesen. Ich musste es so schnell wie möglich beenden. Sozusagen Hörbuch Pageturner.
    Wenn nicht demokratisch sein keine schlechte Idee ist





    Leere Herzen von Juli Zeh, gelesen von Ulrike C. Tscharre. Dieses gekürzte Hörbuch ist im der Hörverlag am 13. November 2017 erschienen.



    Britta Söldner und Babak Hamwi haben eine kleine Firma, die Brücke, die vordergründig eine psychotherapeutische Praxis ist um suizidgefährdeten Menschen zu helfen. In Wirklichkeit vermitteln die Beiden die Kandidaten mit absolutem Todeswunsch an Terroristische Vereinigungen die hochmotivierten Selbstmordattentäter für ihre Anschläge nun frei Haus geliefert bekommen. Babak hat inzwischen einen Algorithmus geschrieben, der die Bevölkerung auf mögliche Kandidaten für die Brücke durchsucht. Die Brücke hat sozusagen das Monopol auf Selbstmordattentäter. Als dann ein stümperhafter Anschlag mit nicht von der Brücke qualifizierten Leuten geschieht, sind die Unternehmer sofort alarmiert.



    Britta und Babak leben in einer Welt wo die Ignoranz und Gleichgültigkeit es haben geschehen lassen, dass die "Bewegung besorgter Bürger" die Regierung Merkel abgelöst haben und nun seit 10 Jahren eine Politik der Abschottung und Intoleranz durchsetzen. Würde man die Menschen zwischen dem Wahlrecht und ihrer Waschmaschine wählen lassen, sie würden gerne aufs Wahlrecht zugunsten bequemer sauberer Wäsche verzichten. Die Menschen bekommen ein bedingungsloses Grundeinkommen und haben das Gefühl, dass es ihnen doch gut geht.



    Juli Zeh tritt uns mit ihrem neuen Buch auf die Füße, aber wir dürfen wenigstens lachend untergehen. Wie schon früher schreibt sie mit einem zwinkernden Auge und netten Seitenhieben auf die heutige Politik. Jemand der mit der aktuellen Politik zufrieden ist, oder gar völlig unpolitisch, für den ist dieses Buch nichts. Es wird niemanden wecken der nicht bereits wach ist, aber vielleicht kann es diesen oder jenen motivieren wieder aktiver am politischen Geschehen teil zu nehmen als bisher und den Politikern zu sagen, dass es nicht auf Prozente, sondern auf Inhalte ankommt.



    Gelesen wurde dieses sehr politische Buch von einer überzeugenden Ulrike C. Tscharre die ihr Können auch schon bei Boyle Buch „die Terranauten“ unter Beweis gestellt hat. Ich finde es schade, dass dieses Buch gekürzt wurde.

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    sursulapitschis avatar
    sursulapitschivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Verstörende Vision einer nahen Zukunft, voller feiner Ironie und mit gnadenloser Konsequenz erzählt.
    Verstörende Vision einer nahen Zukunft

    Dieses Buch kommt zunächst eher harmlos daher. Man befindet sich wage in einer nahen Zukunft.
    Inzwischen ist es hipp, bescheiden und zurückgezogen zu leben, auch wenn man sich sehr viel mehr leisten könnte. Seit die BBB die Merkel-Regierung abgelöst hat, belächelt man müde das politische Geschehen, hält sich aber lieber aus allem heraus.

    Brittas Familie geht es gut. „Die Brücke“, ihre Firma, läuft hervorragend. Sie betreibt zusammen mit Babak, einem Expatienten, eine psychologische Praxis für Selbstmordprävention. Das ist die Fassade. Tatsächlich untersuchen sie potentielle Selbstmörder auf ihren Durchführungswillen und vermitteln die ganz fest Entschlossenen als Selbstmordkandidaten an Organisationen, die mit solchen Menschen viel anfangen können. Eine Win-win-win-Situation. Seit Trump den Nahen Osten befriedet hat, gibt es keine unkontrollierten Selbstmordattentate mehr. Dann scheint sich aber plötzlich ein Konkurrenzunternehmen einzumischen. Was harmlos beginnt, wird albtraumhaft.

    Mit feiner Ironie und gnadenloser Konsequenz spinnt Juli Zeh hier eine schräge Idee weiter bis man in einer Katastrophe landet. Die Geschichte macht Spaß und entsetzt gleichzeitig, steckt doch im manch lakonischem Seitenhieb erschreckend viel Wahrheit. Gedanken an die aktuelle Situation drängen sich auf. Sind wir wirklich so weit davon entfernt?
    So genial dieses Buch ist, hätte ich mir doch manches davon ausführlicher gewünscht. Frau Zeh arbeitet mit dezenten Andeutungen, die man an vielen Stellen hätte vertiefen können. Aber auf jeden Fall bleibt man am Ende sehr nachdenklich und verstört zurück.

    Großes Lob gebührt der Sprecherin des Hörbuchs. Sie trifft genau den lakonischen Ton, den dieses Buch braucht und schafft es sogar, Typen wie dem lebensmüden Djawad eine authentische Stimme zu verleihen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar


    Hörbuch-Highlights beim Sound der Bücher

    Für die (Vor)Weihnachtszeit haben wir zusammen mit Random House Audio und dem Hörverlag noch einmal 2 besondere Hörbuch-Highlights für euch herausgepickt, die unvergessliche Hörstunden garantieren. Anne Jacobs lässt uns in "Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten" in eine dramatische Familiengeschichte eintauchen und Juli Zehs Hauptfiguren in "Leere Herzen" betreiben ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Perfekte Hörerlebnisse für kalte Tage und gemütliche Hörstunden daheim!

    Mehr zu den Hörbüchern
    Sie sind desillusioniert und pragmatisch. Sie haben den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie den modernen Selbstoptimierungswahn oder das kleinbürgerliche Gutmenschentum. Sie haben sich in der Welt erfolgreich eingerichtet – und sie haben keine Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Zusammen mit dem Informatikgenie Babak Hamwi hat Britta Söldner eine kleine Firma aufgezogen, die beide reich gemacht hat. Hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume aber betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Als ihr Unternehmen unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald ist nicht nur Brittas Firma in Gefahr, sondern auch ihr Leben … Wunderbar gelesen von Ulrike C. Tscharre.
    Jetzt reinhören!

    Seit Jahrhunderten in Familienhand, verloren und wiedergefunden – ein Gutshaus, eine Familie und ein dramatisches Schicksal … Franziska kann es nicht glauben: Endlich ist sie wieder in ihrer Heimat auf Gut
    Dranitz. In den Wirren des Zweiten Weltkriegs musste sie das herrschaftliche Anwesen im Osten verlassen. Lange gab es keinen Weg zurück. Trotzdem ließ sie die Sehnsucht nicht mehr los. Nie konnte sie die glanzvollen Zeiten vor dem Krieg vergessen, ihre Träume und Wünsche von einem Leben an der Seite ihrer großen Liebe Walter Iversen. Alles schien möglich. Doch der Krieg trennte die Liebenden und machte ihre Träume zunichte. Aber Franziska gab die Hoffnung nie auf ... Gelesen von Daniela Hoffmann, der Synchronstimme von Julia Roberts.

    Jetzt reinhören!

    Gemeinsam mit Random House Audio und der Hörverlag möchten wir erfahren, welche eure Hörbuch-Highlights aus unserer Sound
    der Bücher Aktion 2017 waren. Mit eurer Stimme habt ihr zugleich die Chance, unsere beiden neuen Hörbuch-Highlights zu gewinnen.  Dafür vergeben wir jeweils 15 Exemplare jedes Hörbuchs, also insgesamt 30 Hörbücher, unter allen, die sich bis zum 10.12.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und uns verraten, für welches Hörbuch oder welche Hörbücher (mehrere gehen auch) sie gestimmt haben. Gebt außerdem an, welches Hörbuch ihr gern gewinnen möchtet.


    Bitte stimmt in dieser Liste für eure Favoriten ab!

    Ich drücke euch die Daumen!

    Im neuen Jahr dürft ihr euch übrigens auf noch mehr tolle Aktionen mit dem Sound der Bücher freuen. Am 21. Januar findet als krönender Abschluss unser Live-Event mit den Gewinnern der Aktion statt, bei dem die grandiosen Sprecher Götz Otto und Laura Maire mit dabei sein werden. Mehr Infos und die Möglichkeit zum Plaudern darüber findet ihr gleich hier!

    Aufgepasst!

    Hörbücher sind genau dein Ding? Dann schau doch mal auf der Sound der Bücher Aktionsseite vorbei und finde viele weitere tolle Hörbücher!   

    Außerdem erhältst du für die Bewerbung bei dieser Hörbuchverlosung 10 Hörminuten. Verfasst du zusätzlich eine Rezension bis zum 31.12., erhältst du noch einmal 25 Hörminuten (statt der üblichen 20 Hörminuten für eine Rezension).

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