Juli Zeh Nullzeit

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Inhaltsangabe zu „Nullzeit“ von Juli Zeh

Der Spiegel-Bestseller jetzt im Taschenbuch Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf die nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme – das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.

Ich würde es jederzeit wieder lesen.

— Tanmark
Tanmark

Tolles Buch, hat mich immer wieder zum Weiterlesen verlockt. Story wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert.

— Leseloewe12
Leseloewe12

Beeindruckendes Kammerspiel...verwischt gekonnt die Grenzen der Wahrnehmung!

— Lyke
Lyke

Kommt nicht ganz an "Unterleuten" ran, hat mir aber trotzdem gut gefallen

— Bibliomania
Bibliomania

Die Story ist ok, an manchen Stellen sogar echt spannend, aber man muss Tauchen und die Geschichten drüber mögen.

— Book_Bug
Book_Bug

Klare, präzise Prosa und das Spiel mit dem Leser, der sich am Ende des Buches die Frage nach der erzählten Wahrheit stellt.

— Flippamat
Flippamat

Super Buch mit kleinen Schwächen. Sehr spannend und verwirrend.

— thiefladyXmysteriousKatha
thiefladyXmysteriousKatha

Spannend, toll geschrieben, besondere Atmosphäre!

— sofie
sofie

Beklemmend, intensiv und rätselhaft.

— littleowl
littleowl

Albtraumhaft, beklemmend wie ein Taucheranzug, psychotisch und irre intensiv

— ichundelaine
ichundelaine

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  • Dramatische, kurze Dreiecksbeziehung mit Tiefe

    Nullzeit
    Tanmark

    Tanmark

    12. June 2017 um 22:45

    Sven - Tauchlehrer, freiwillig gescheiterter Fast-Jurist und Aussteiger, lässt sich auf eine Affäre mit Jola ein. Er schwankt zwischen einer nie gefühlten Lebendigkeit, die er als Liebe interpretiert und der Ansicht, dass die ganze Sache wegen Nichtvollzugs von Geschlechtsverkehr gar keine Affäre und er mithin unschuldig ist.  Jola, reiche Tochter und gescheiterte Schauspielerin ist eigentlich mit "dem alten Mann" Theo, einem gescheiterten Schriftsteller zusammen - beide machen gemeinsam einen Tauchkurs bei Sven. Jola und Theo verbindet eine wie auch immer geartete längere Beziehung, die als psychisch und physisch gewaltbeladen inszeniert wird.Das Unglück nimmt seinen Lauf, die Beziehungen zwischen den Personen verweben sich zunehmend; als Randfigur erscheint die einzige Konstante in Sven´s Leben, seine Lebensgefährtin Antje. Im Grunde nicht erwünscht, aber für Sven bequem und stabilisierend.In der Tat ist auch am Ende des Buches nicht klar, was "die Wahrheit" ist, es geht um Schuld, um Urteile, um individuell konstruierte Wahrheiten, die die Grenze zum Pathologischen an nur mehr als einer Stelle deutlich überschreiten. Grundlegend sind weiterhin die Fragen nach Täter und Opfer, nach Folgen von Aktivität und Passivität. Ehrlichkeit liegt hier im Auge des Betrachters. Schuld ist hier niemand an irgendetwas, da sich stets eine Begründung für den Freispruch ergibt. So auch für Sven, als Antje ihn mit Jola eng umschlungen erwischt und gleich darauf eine einjährige Affäre mit einem Einheimischen gesteht.Wären nicht der Mordversuch an Theo durch - vermutlich - Jola und das Tagebuch sowie die komplette Erzählung als Gegendarstellung zu den von ihr geschilderten Vorgängen durch Sven, bliebe nichts weiter übrig als ein ganz normales, alltägliches Drama aus Betrug und Selbstbetrug - für die männlichen Protagonisten auch noch in der Midlife-Crisis.So aber bleiben alle auch ohne Anklage und Richter angeklagt, denn es könnte Folgen haben, irgendwann...

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  • Dramatische, kurze Dreiecksbeziehung mit Tiefe

    Nullzeit
    Tanmark

    Tanmark

    12. June 2017 um 22:43

    Sven - Tauchlehrer, freiwillig gescheiterter Fast-Jurist und Aussteiger, lässt sich auf eine Affäre mit Jola ein. Er schwankt zwischen einer nie gefühlten Lebendigkeit, die er als Liebe interpretiert und der Ansicht, dass die ganze Sache wegen Nichtvollzugs von Geschlechtsverkehr gar keine Affäre und er mithin unschuldig ist.  Jola, reiche Tochter und gescheiterte Schauspielerin ist eigentlich mit "dem alten Mann" Theo, einem gescheiterten Schriftsteller zusammen - beide machen gemeinsam einen Tauchkurs bei Sven. Jola und Theo verbindet eine wie auch immer geartete längere Beziehung, die als psychisch und physisch gewaltbeladen inszeniert wird.Das Unglück nimmt seinen Lauf, die Beziehungen zwischen den Personen verweben sich zunehmend; als Randfigur erscheint die einzige Konstante in Sven´s Leben, seine Lebensgefährtin Antje. Im Grunde nicht erwünscht, aber für Sven bequem und stabilisierend.In der Tat ist auch am Ende des Buches nicht klar, was "die Wahrheit" ist, es geht um Schuld, um Urteile, um individuell konstruierte Wahrheiten, die die Grenze zum Pathologischen an nur mehr als einer Stelle deutlich überschreiten. Grundlegend sind weiterhin die Fragen nach Täter und Opfer, nach Folgen von Aktivität und Passivität. Ehrlichkeit liegt hier im Auge des Betrachters. Schuld ist hier niemand an irgendetwas, da sich stets eine Begründung für den Freispruch ergibt. So auch für Sven, als Antje ihn mit Jola eng umschlungen erwischt und gleich darauf eine einjährige Affäre mit einem Einheimischen gesteht.Wären nicht der Mordversuch an Theo durch - vermutlich - Jola und das Tagebuch sowie die komplette Erzählung als Gegendarstellung zu den von ihr geschilderten Vorgängen durch Sven, bliebe nichts weiter übrig als ein ganz normales, alltägliches Drama aus Betrug und Selbstbetrug - für die männlichen Protagonisten auch noch in der Midlife-Crisis.So aber bleiben alle auch ohne Anklage und Richter angeklagt, denn es könnte Folgen haben, irgendwann...

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  • Funktionierte bei mir nicht

    Nullzeit
    histeriker

    histeriker

    25. April 2017 um 17:36

    Inhalt: Sven ist ein Tauchlehrer und hat für zwei Wochen nur zwei Kunde, die aber sehr gut bezahlen. Diese sind Theo und Jola, ein ungewöhnliches Paar, was Sven auch nicht unbeeinflusst lässt.Bewertung:Das Buch ist so angelegt, dass es aus zwei Perspektiven erzählt wird. Einderseits aus Svens Perspektive, andererseits gibt es Tagebuchaufzeichnungen von Jola. Dies sollte wahrscheinlich die Spannung steigern, da sich diese Perspektiven mit der Zeit massiv unterscheiden. Ich war am Anfang darüber nur iritiert, später habe ich es einfach so hingenommen, wie es geschrieben wurde, leider konnte ich nur eine Version glauben und das fast das ganze Buch lang. Daher hat sich für mich die Frage, wer lügt, eigentlich gar nicht gestellt. Daher finde ich, dass das Buch in sich und deren Anlage an mich vorbei gegangen ist. Schade.

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  • Das Taucherparadies

    Nullzeit
    Bibliomania

    Bibliomania

    27. January 2017 um 22:15

    Jola und Theo kommen auf die kanarische Insel, um einen Tauchkurs zu absolvieren. Sven und Antje sind die Veranstalter und stellen neben Kost und Logis auch den Kurs zur Verfügung. Während Antje sich um jeglichen organisatorischen Kram kümmert, die Korrespondenz, sowie das Ferienhaus und Probleme, besteht Svens einzige Aufgabe im Tauchkurs. Die Geschichte wird aus Svens Sicht erzählt, was ich erst im zweiten Kapitel festgestellt habe. Von Anfang an scheinen Jola und Theo nur zu kabbeln, sich gegenseitig zu ärgern und Sven damit gehörig auf die Nerven zu gehen. Doch dann kann der Leser plötzlich feststellen, dass etwas nicht stimmt. Svens Erzählung wird immer wieder von Jolas Tagebucheinträgen abgelöst und in diesen Einträgen erzählt Jola etwas ganz anderes als das, was Sven erzählt. Wer ist hier der Lügner? Wer erzählt tatsächlich die Wahrheit? Und welche Rolle spielt Theo denn nun genau?Neben den interessanten Fakten zum Tauchen, baut sich die Spannung immer weiter auf und man wartet regelrecht auf eine Katastrophe. Ich hatte mir meine Gedanken gemacht, war mir aber bis zum Schluss nicht 100%ig sicher, wer denn nun wirklich lügt.Zwei Paare, die beide eine irgendwie geartete Beziehung haben und nicht wirklich vor oder zurück können. Ein schönes psychologisches Spiel, das mir durchaus gefallen hat, und mich auch weitere Juli Zehs lesen lassen wird. Eine tolle Schriftstellerin!

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    • 3
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2160
  • Nullzeit

    Nullzeit
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    30. September 2016 um 11:46

    NullzeitDieses Buch un dmeine Emotionen bezüglich der Geschichte lassen sich schwer in Worte fassen, denn es ist ein ganz eigenes Buch. So etwas habe ich in der Form noch nicht oft gelesen. Juli Zeh ist ohne Zweifel talentiert, trotzdem habe ich auch etwas zu kritisieren. Ich freue mich aber auf mehr Bücher der Autorin.InhaltEigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf die nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme – das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.MeinungIch bin immer noch verwirrt bezüglich dieses Buches und wusste lange nicht, wie ich meine Gedanken in Worte fassen Soll. Die Geschichte ist genial, absolut verwirrend und voller Wendungen, man weiß irgendwann nicht mehr was richtig und was falsch ist. Das Tauchen und die Unterwasselwelt wurde sehr toll beschrieben und man erfährt einiges über diesen Sport. Juli Zeh schafft es mit nur ein zwei Sätzen ganze Szenerien umzuschmeißen und alles zu ändern. Man weiß nie genau was stimmt und wer nun verrückt ist und zweifelt an jedem. Dies kennt man eigentlich von Autoren wie Patricia Highsmith. Es gab wirklich tolle Sätze, die ich mir auhc markiert habe und mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Allerdings muss ich auch ein  zwei Kritikpunkte äußern. Man erwartet nach dem ganzen verwirrenden Aufbau einfach ein spektakuläreres oder verzwickteres Ende. Mir war die Auflösung fast zu einfach. Außerdem haben mich die ganzen sexistischen Szenen gestört, da sie nicht zum Rest des Buches passen. Es ist interessant, dass Bücher, die hochliterarisch vom Schreibstil her wirken oft ihre Wirkung fast schon zerstören durch das EInbauen solcher Szenen. Das hat für mich nichts mit guter Literatur zu tun, nur wenn das ganze poetisch beschrieben wird oder zur Romanhandlung passt. Hier wirkte es leider als müsse die Autorin immer mal wieder gezwungener Maßen etwas perverses oder sexistisches einbauen. Daher gibt es 4 Sterne von mir für Nullzeit, es war aber dennoch ein interessantes Buch.

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  • Beklemmend wie ein Taucheranzug

    Nullzeit
    ichundelaine

    ichundelaine

    28. April 2016 um 20:01

    Auch dieses Mal fabriziert Juli Zeh wieder ein wunderbar krankes, wendiges Werk voller Charaktere, die man am liebsten vor eine Wand klatschen und gleichzeitig trösten möchte. Sven ist Tauchlehrer und lebt mit Antje auf einer kleinen spanischen Insel, als er eines Tages die Gäste Theo und Jola vom Flughafen abholt, hat er keine Ahnung, was für einen Hirnf*** er sich ins Haus holt. Theo, zynischer Schriftsteller mit einem Hang zum Sadismus und Jola, ihres Zeichens pathologische Lügnerin und gescheiterte Schauspielerin ziehen Sven und seine Freundin Antje in einen Strudel, dem zumindest Sven sich kaum entziehen kann. Die Geschichte wird zum einen aus Svens Warte heraus erzählt, zum anderen liest man Seiten aus Jolas Tagebuch, die die Dinge immer komplett anders sieht und beschreibt, so dass man sich fragt, WER hier eigentlich lügt. Keiner der Charaktere ist sympathisch und von mir aus hätten auch alle drei am Ende ertrinken können, ohne dass ich einen Funken Mitleid verspürt hätte, doch diese kalte Distanz ist das, was JuliZeh Romane ausmachen. Der Leser sitzt draußen, schaut nach Innen auf die Handlung und wird nicht involviert. Persönlich finde ich das nicht verkehrt, für Leute, die Charakterbindung brauchen, ist Nullzeit aber eher nichts, denn unterm Strich ist jeder ein blöder Penner.

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  • Ein verzweifelter Kampf um Wahrheit und Lüge...

    Nullzeit
    klaudia96

    klaudia96

    31. July 2015 um 14:14

    Inhalt Sven betreibt mit seiner Lebenspartnerin Antje eine Tauchschule auf einer kleinen, spanischen Insel. Vor vierzehn Jahren verließ er Deutschland, mit der Devise, sich einfach nur rauszuhalten. Dem Stress entfliehen. Vor Verurteilung zu flüchten. Das Tauchen ist seine Leidenschaft, die er seinen Schülern gewissenhaft näher bringt. Er behält gern die Kontrolle. Doch als Jola und Theo auftauchen, wird ihm diese Stück für Stück entrissen. Erscheinen die Beiden anfangs noch als normales Paar, entdeckt Sven doch immer mehr, welche Dunkelheit sie verbergen, wie sie sich gegenseitig Stück für Stück zerreißen und in einem Kampf um Leben und Tod umeinander herumtänzeln. Die attraktive Schauspielerin, die sich beim Tauchen auf die Rolle von “Lotte Hass” vorbereiten will, zieht ihren Lehrer immer mehr in ihren Bann, und Sven kann nicht anders, als sich in ein Beziehungsdrama zu stürzen, das ihn selbst zerbrechen lassen kann… Meine Bewertung “Nullzeit” ist das zweite Buch, das ich von Juli Zeh gelesen habe, und nochmal eine große Portion härter als “Corpus Delicti”. Innerhalb von zwei Tagen habe ich es verschlungen, allerdings warne ich zartbesaitete Leser davor, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Es spart nicht Grausamkeiten, an schön verpackten Obszönitäten. Auf stille Art schafft es die Autorin, einen Thriller zu verfassen, der ein beklemmendes Gefühl garantiert, und gleichzeitig mich philosophischen Ansätzen aufwarten kann, die den Leser zum Nachdenken anregen. “Wenn Theo mich verprügelt, weiß ich wenigstens: Das ist die Realität. Unverkennbar. Sinnlos, unfair und banal. Irrtum ausgeschlossen.” Juli Zeh besitzt meiner Meinung nach ein einzigartiges Gespür dafür, mit wenig Worten viel zu sagen. Eine Handlung, für die andere Autoren 500 Seiten brauchen würden, verpackt sie in 250. Der Leser wird bis zum Ende im Dunkeln darüber gelassen, wer denn nun wirklich die Wahrheit sagt, ob Sven der Lügner ist, oder Jola, ob Theo das Opfer oder der Täter ist, wann das Drama wirklich seinen Anfang genommen hat, und wessen Schuld das gesamte Geschehen ist. Gleichzeitig wird der Leser in eine Geschichte gezogen, deren Dunkelheit über und unter Wasser erkennbar ist. Die Tauchszenen sind präzise ausgearbeitet, die Schönheit des Ozeans bildet einen starken Kontrast zu der Grausamkeit, die die verschiedenen Beziehungen beinhalten. Ob es schließlich ein Happy End gibt, oder nicht, hängt stark von der Sichtweise des Lesers ab. Ich würde sagen, dass der Weg mit dem geringsten Anteil an Schaden gewählt wurde. Happy ist das Ende aber ganz sicher nicht. Es lässt ein Gefühl der Beklemmung zurück, eine Anspannung, die man nicht so leicht abschütteln kann. Mit wem ich Mitleid empfinden soll, weiß ich auch nicht, denn die Charaktere sind mir gleichzeitig sympathisch und widern mich an. Was sie aber unbestreitbar sind: Faszinierend. Nicht umsonst konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Dialoge sind auf den Punkt, durch die wechselnde Sicht zwischen Svens rückblickender Erzählung und Jolas Tagebuch wird das komplizierte Geflecht aus Lüge und Wahrheit noch weiter verstärkt. Eigentlich weiß ich immer noch nicht, ob ich nun tatsächlich die Version glaube, für die sich Juli Zeh am Ende entschieden hat. Die Charaktere reißen mich mit, und ich denke, dies ist sicher nicht das letzte Mal, dass ich “Nullzeit” lese. Das Buch würde ich jedem empfehlen, der Geschichten a la “Gone Girl” von Gillian Flynn sucht. Juli Zeh schafft es tatsächlich, mit ihrem Meisterwerk noch mehr Spannung und Faszination hervorzurufen, noch perfidere Charaktere zu erschaffen, die man gleichzeitig bemitleiden und an die Wand klatschen möchte. Der unterschwellige Hass auf Deutschland, den Sven verkörpert, wird wohl auch deutsche Leser nicht kalt lassen. Und egal, wem man nun tatsächlich glaubt: Dieses Buch lässt keinen Leser kalt. “Die Welt wird nicht schöner, wenn du deine Poesie drüber kippst. Auch nicht größer, wichtiger oder besser. An der Welt prallst du einfach ab. Wie das Meer an den Felsen zersprühen deine Worte und fließen in dich selbst zurück.”

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  • Hätte man mehr daraus machen können

    Nullzeit
    cybersyssy

    cybersyssy

    20. May 2015 um 12:57

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Zuerst einmal, war mir nicht klar, was „Nullzeit“ ist, hier mal die Definition aus dem Buch: „..., dass Nullzeit die Zeitspanne war, die ein Mensch in einer bestimmten Tiefe tauchen konnte, ohne sich bei der sofortigen Rückkehr an die Oberfläche einem Gesundheitsrisiko auszusetzen.“ Das Buch startet ganz easy-go-lucky und sukzessive wird die düstere Spannung erzeugt, die sich einschleicht, wie es sich für einen Psychothriller gehört. Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt und so ist der Leser allwissend, wird jedoch dadurch auch verwirrt. Wie das genau geht, würde jetzt spoilern, deshalb lasse ich das jetzt mal so stehen. Die Figuren sind recht lebendig, jedoch stellenweise auch ein wenig stereotyp. Leider gab es eine Nebenfigur, die mir zu eindimensional blieb, obwohl sie einen Anteil an der Geschichte besitzt und für mehr Spannung hätte sorgen können. Der Schreibstil ist flüssig lesbar und ich nehme mal an, dass die Autorin sich im Bereich „Tauchen“ auskennt, denn ihre Schilderungen kamen fundiert rüber. Auch wenn „Nullzeit“ nach „Gone Girl“ erschien, gibt es gewisse Parallelen, die mich stellenweise schon erahnen ließen, wohin das Ganze führen wird. Auch wenn Tauchen die Grundlage der Story ist, wurde mir dann doch stellenweise zu detailliert darüber geschrieben, was dann langatmig daher kam. Ich vergebe gut 3 Sterne, weil ich dann doch nicht so gefesselt wurde, wie ich es von einem Psychothriller erwarte. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf ihre nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme - das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.

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  • wunderbarer Stil und ziemlich psycho

    Nullzeit
    dominona

    dominona

    18. May 2015 um 21:06

    80% des Romans fragt man sich, wer denn hier lügt. Nebenbei gibts noch ein paar Infos zum Thema Tauchen und typische Juli Zeh-Sätze. Das klingt doch nach einer guten Mischung für einen Thriller oder? Wenn man sich am Schluss wieder beruhigt hat, fällt einem auf, dass mal wieder ein urlaub fällig wäre...warum eigentlich nicht tauchen lernen?

  • Psychospiele auf dem Meeresgrund

    Nullzeit
    winter-chill

    winter-chill

    Psychothriller, Dreiecksgeschichte, Verwirrspiel und Taucher-Roman: Mit „Nullzeit“ ist Juli Zeh wieder einmal ein sehr geniales Werk gelungen. Jurist Sven hat Deutschland vor 14 Jahren den Rücken gekehrt und betreibt seitdem zusammen mit seiner Freundin Antje auf Lanzarote eine Taucherschule. Ihr Leben ist schön und es könnte ewig so weitergehen. Doch dann tauchen Theo und Jola auf. Theo ist ein recht erfolgloser Schriftsteller, seine Freundin Jola eine Serien-Darstellerin, die auf den großen Durchbruch wartet. Nicht nur deswegen sind beide etwas durchgeknallt. Zwei Wochen lang soll Sven den beiden exklusiven Tauchunterricht geben. Doch dann entwickelt sich aus einem kurzen Flirt zwischen Jola und Sven eine mörderische Dreiecksgeschichte. Bald weiß der Leser nicht mehr, was Wahrheit, was Lüge ist – denn Juli Zeh hat ihren Roman so aufgebaut, dass die Ereignisse einmal rückblickend von Sven erzählt werden. Auf der anderen Seite gibt es Tagebucheinträge von Jola. Schnell merkt man: hier stimmt etwas nicht. Jola scheint die Ereignisse nämlich ganz anders wahrzunehmen als Sven. Im Gegensatz zu Zehs anderen Büchern ist die Sprache in diesem Roman eher knapp und präzise. Dennoch gelingen ihr wieder wahnsinnig viele schöne und tiefsinnige Sätze. Auch die psychologische Tiefe des Romans hat mich fasziniert. Ein rundum gelungenes Buch, das spannend und intelligent ist und einen gut unterhält.

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    • 3
    Milagro

    Milagro

    11. May 2015 um 22:57
  • Der Leser als Richter

    Nullzeit
    franzzi

    franzzi

    "Nullzeit" ist ein typischer Juli-Zeh-Roman. Es geht nicht einfach nur um die Geschichte einer exzentrischen Soap-Schauspielerin, die sich in ihrem Urlaub auf ihre nächste Rolle vorbereitet; es geht nicht nur um einen Tauchlehrer, der drauf und dran ist, seine Prinzipien über Bord zu werfen und sich gleichzeitig einen Traum zu erfüllen. Es geht nicht um eine konfuse Dreiecksgeschichte. Das alles ist schon so oder ähnlich Dutzendmal erzählt. Nein, Zeh nutzt erneut einen Kniff aus ihrem früheren Leben als Juristin. Wir kriegen eine Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt, die partout nicht zusammenpassen. Wem vertrauen wir? Der scheinbar durchgeknallten Schauspielerin? Oder dem scheinbar so integeren Tauchlehrer, der uns ja aber erst weißmachen will, dass die Schauspielerin durchgeknallt ist? Wie ein Richter muss der Leser hier selbst entscheiden, welcher Seite er glaubt.

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    • 2
    disadeli

    disadeli

    08. February 2015 um 16:49
  • Sag die Wahrheit! - sehr gute Geschichte mit zwei Versionen davon

    Nullzeit
    awogfli

    awogfli

    Anläßlich meines skandinavischen Krimifastens habe ich mir vorgenommen, ein paar neue, hauptsächlich deutschsprachige Autoren zu entdecken, und das war eine ausgezeichnete Entscheidung. Juli Zeh konzipiert mit Ihrem Psychogramm einer 2er bzw. 3er Beziehung eine sehr düstere Stimmung und läßt uns in ein paar menschliche beziehungstechnische Abgründe schauen - soweit sogut, das gibt es in fast jedem besseren Krimi. Was mir an der Geschichte, in der nicht wirklich viel nachhaltig dramatisches passiert, aber am besten gefallen hat, ist der Umstand, dass zwei vollkommen unterschiedliche Versionen des Geschehens erzählt werden. Eine Person lügt auf jeden Fall, und man vermutet zwar welche "Wahrheit" stimmt, aber ganz sicher ist das nicht. Herrlich wie abgebrüht manipulativ die Autorin respektive eine ihrer Figuren uns planmäßig hinters Licht führen will. Am Ende der Geschichte ziehe ich mit Bedauern einen Stern ab, denn ich hätte mir eine weniger absehbare Wendung in der Menage a trois und ein furioses nicht so lapidares Finale gewünscht. Fazit: sehr lesenswert!

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    • 3
  • Wo liegt die Wahrheit

    Nullzeit
    jenvo82

    jenvo82

    Der Roman ist kein typischer Thriller sondern eine Mischung aus verschiedenen Genres. Verfasst in einem ansprechenden Schreibstil schildert die Autorin die Geschichte einer Menage á drois, die wahnsinnig viele Facetten berührt. Es geht um Gefühle, die nicht gelebt werden, um Wünsche die sich nicht erfüllen und um die Frage der Schuld oder Unschuld – aber in erster Linie um Menschenkenntnis. Ein sehr psychologisches, eindringliches Werk, welches den Leser unmittelbar berührt. Stellt sich doch hier die elementare Frage des gegenseitigen Vertrauens, des persönlichen Einschätzens einer Sachlage und den dramatischen Folgen, wenn sich alles als Irrtum erweist. Man kann kaum glauben, wie realitätsnah ein Fall sein kann, wie vorstellbar in der eigenen kleinen Welt.

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    • 2
  • Psychologisches Inseldrama

    Nullzeit
    Duffy

    Duffy

    22. October 2014 um 18:42

    Sven hat vor 14 Jahren Deutschland mit seiner Partnerin Antje verlassen und sich auf Lanzarote eine neue Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Als das Paar Theo und Jola auf die Insel kommt, um Jola auf eine Filmrolle vorzubereiten, lässt sich Sven auf eine exklusive Rundumbetreuung ein. Das ungleiche Paar provoziert eine Dreiecksbeziehung mit Sven, in der sich die Persönlichkeiten durch intrigante Machtspiele verändern. Am Schluss gibt es eigentlich nur Verlierer, die sich jedoch wieder in eine neue Lebensnische flüchten. Juli Zehs Kammerspiel um Macht und Gefühl liest sich wie ein Krimi. Doch es ist mehr das Psychogramm dreier Menschen, die sich permanent etwas beweisen wollen, aber gar nicht genau definieren können, wieviel Energie sie vom jeweils anderen brauchen, um ihr Ziel zu erreichen. Die Autorin wechselt die Standorte ihrer Protagonisten geschickt, indem sie Sven einen "Bericht" der Ereignisse verfassen und Jola Tagebucheinträge schreiben lässt. Eine vorzügliche Regie in gewohnt elegantem und flüssigem Stil erzählt. Ein weiteres Highlight im Schaffen der Autorin.

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