Juli Zeh Nullzeit

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Inhaltsangabe zu „Nullzeit“ von Juli Zeh

Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf ihre nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme – das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss er erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.

Einen roten Faden hat "Nullzeit", wenn auch keinen guten. Besser nicht lesen, hat was von Lebenszeitverschwendung.

— ninchenpinchen

literarischer Psycho-Thrill

— Tintensport

Geniales Hörbuch! Erzählt aus zwei Perspektiven eine komplizierte, sexuell aufgeladene Dreiecksgeschichte. Poetisch, kraftvoll, dramatisch.

— Gegen_den_Strom_lesen

Spannend und kein typischer Krimi.... am besten von allem ist die Stimme von Thomas Sarbacher...Sex pur quasi

— Andreayyy

Etwas skuril, aber sehr spannend.

— black_horse

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  • Von Juli Zeh Besseres gewohnt

    Nullzeit

    ninchenpinchen

    22. January 2018 um 13:10

    Zu Juli Zehs Buch: Nullzeit – Erstellungsdatum 22.01.2018 Ich habe mich immer gefragt, was ein gutes Buch ausmacht. Ist es die literarische Qualität? Oder der Inhalt? Oder, ob es spannend ist? Einen guten roten Faden hat? Vielleicht eine gelungene Mischung von allem. Nullzeit ist spannend, zweifellos. Einen roten Faden hat es auch, das Buch, wenn auch keinen guten. Literarisch sicher super – obwohl – ich habe das Hörbuch gehört. Aber fünf Sterne gäb es höchstens für die Sprecher: Thomas Sarbacher und Britta Steffenhagen, die Jolas (verlogenes) Tagebuch liest. Ja, die Sprecher sind wirklich super. Aber das Ganze hat mich schwer unbefriedigt zurückgelassen. So was wie ein Gedanke von verschwendeter Lebenszeit kommt auf. Kurz zur Handlung: Der „Psychothriller“ spielt auf einer (vermutlich spanischen) Insel. Einzig die Nähe zu Marokko wird erwähnt. Oder ist mir der Name der Insel entgangen? Egal. Auf jeden Fall geht es um eine Dreiecksgeschichte, zwei Männer, eine Frau. Ein Schriftsteller, ein Tauchlehrer, eine Schauspielerin. Eine zweite Frau spielt nur eine Nebenrolle. Juli Zeh hat sich viel mit Tauchen & Technik befasst. Respekt. Vielleicht hätte sie hier aber lieber ein Sachbuch übers Tauchen schreiben sollen. Die Figuren wirken klischeehaft, der Plot ist an den Haaren herbeigezogen. Falls man als Leser auch von Belletristik etwas lernen möchte: Das kann man hier nicht. Höchstens, wie man gut schreibt. Aber das allein reicht eben nicht aus für ein gutes Buch. Denn der Rest muss auch passen. Schade. Verschenkt. Einen Stern gibt es für die hervorragenden Sprecher. Und einen halben für die Technik, also halb für die Tauchtechnik und halb für die Literatur. Mehr ist bei einer enttäuschten Hörerin nicht drin.

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  • Kein Psychothriller - zum Glück!

    Nullzeit

    Gegen_den_Strom_lesen

    11. May 2017 um 15:10

    Eine Insel. Ein Tauchlehrer, der in seiner Passivität aus Deutschland geflüchtet ist. Er will es auf der Insel besser machen. Will nicht urteilen, will sich raushalten. Aus Kriegen, Machenschaften, dem engstirnigen Deutschland. Ein Paar, dass den Tauchlehrer für zwei Wochen gebucht hat. Die zwei mögen sich nicht. Sie Hass-Lieben sich. Eine Schauspielerin und Schriftsteller. Er vergewaltigt sie öfters, sie rächt sich damit, dass sie ganz offen etwas mit dem Tauchlehrer anfängt. Zwei Perspektiven, zwei Stimmen. Abwechselnd berichten Sven, der Tauchlehrer und Jola, die Schauspielerin von den Ereignissen der 14 Tage.   Am Anfang plätschert die Geschichte seicht vor sich hin. Doch dann wird die Handlung immer rasanter und verworrener.  Die Berichte von Sven stimmen mit den Tagebucheinträgen von Jola nicht überein. Doch wer lügt? Und warum lügt einer? Wer phantasiert sich etwas zusammen? Wer manipuliert wen? Svens Lebensmotto: immer passiv bleiben, sich nicht einmischen, immer raushalten - funktioniert nicht mehr.   Zehs Sprache ist sehr poetisch, die Sätze klingen gut im Ohr und hallen noch lange im Kopf nach. Über das Tauchen erfährt man nebenbei auch so einiges: "Nullzeit“ ist zum Beispiel die Zeit, die ein Taucher unter Wasser bleiben kann, ohne beim  Auftauchen seine Gesundheit zu gefährden.  Schade nur, dass der Schluss etwas plump gestaltet war. Etwas zu plötzlich, zu geplant.

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  • Die vorgegebene Zeitspanne, in der man ohne Dekompressionsstopp wieder auftauchen kann...

    Nullzeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2014 um 18:41

    Sven hat sich als Tauchlehrer auf einer Insel im Ausland selbstständig gemacht. Seine Freundin Antje unterstützt ihn sowohl bei der Organisation des Unternehmens als auch bei der Gästebetreuung. Alles läuft einigermaßen gut, bin eines Tages ein Ehepaar aus Deutschland anreist die, für die Dauer ihres Aufenthaltes, Sven exklusiv als Tauchlehrer und Reiseführer buchen. Nach dem ersten Tag, an dem Jola ihrem Mann bei einem Tauchgang die Sauerstoffzufuhr abdreht und Theo versucht Jola von einem Geländer in den Abgrund zu schubsen, wird klar, dass mit den beiden etwas nicht stimmt. Sven, der das Verhalten der beiden nicht einordnen kann, schwankt zwischen Verärgerung, Wut und Verständnis. Und obwohl er sich auf keinen Fall in ihre undurchsichtigen Machenschaften hinein ziehen lassen möchte, findet er sich bald Mitten in ihren Verstrickungen wieder. Meine Meinung: Die Beschreibung der Geschichte hat mich wirklich begeistert und ich hatte auf eine spannende, thrillerhafte Handlung gehofft. Leider wurden meine Erwartungen entäuscht. Juli Zehs Protagonisten, alle recht problembeladen, wirken die meiste Zeit beängstigen neurotisch und schaften es nicht mich in ihren Bann zu ziehen. Sie wecken das Interesse des Zuhörers noch nicht einmal so weit, dass man unbedingt wissen möchte, was sich hinter ihrem irrationalem Handeln eigentlich verbirgt. Der Erzählstrang wird immer wieder durch Jolas Tagebucheinträge unterbrochen. Diese "Einblendungen" haben mir gut gefallen. Der Zuhörer erfährt dadruch wie Jola einzelne Momente bzw. Situationen aus ihrer Sicht erlebt oder wie es ihr in Wirklichkeit dabei geht. Juli Zeh gelingt es in diesen Abschnitten gut die tiefen, seelischen Verwundungen dieser Frau heraus zu arbeiten.  Die beiden Sprecher Britta Steffenhagen und Thomas Sarbacher haben das Hörbuch für mich gerettet. Britta Steffenhagen ist als Moderatorin, Reporterin und Synchronsprecherin bekannt. Sie liest Jolas Tagebucheinträge und mit ihr erhält der Zuhörer einen bewegenden Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin. Thomas Sarbacher liest die eigentliche Geschichte. Mit seiner angenehmen Stimme und seiner Interpretation die Geschichte zu vertonen "hält" er den Zuhörer vor dem Wiedergabegerät dann doch noch fest. Bei diesem Hörbuch handelt es sich um eine gekürzte Fassung. An einigen Stellen finden sich Sprünge in der Handlung wieder, die der Verständlichkeit der Geschichte nicht gerade zuträglich sind. Schade. Fazit: Die beiden Sprecher vertonen die Geschichte sehr ansprechend und trösten somit über so einige Unstimmigkeiten der Handlung hinweg. Von der Geschichte an sich habe ich mir mehr erwartet und bin daher etwas enttäuscht.

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