Das Ende von Teil 1 bringt Sera und Duana in eine schwierige Situation. Ausgerechnet Duanas kleiner Bruder Cahir wurde entführt und Duana kann nur vermuten, wo er ist. Sera bietet ihre Hilfe an, doch sie hat Duanas Vertrauen verloren. Dabei ist sie bereit, für die junge Herzogin, alles zu opfern.
Auch im zweiten Teil waren die Charaktere genial ausgearbeitet. Sera muss sich Duanas Vertrauen langsam wieder verdienen, obwohl die Liebe der beiden noch immer unter einem schlechten Stern steht. Währenddessen gibt Duana den Frieden auf, um ihren Bruder zu retten, wobei mich in der Situation ihre Stärke absolut beeindruckt hat.
Im Vergleich zum ersten Teil war der zweite Teil eher düster, gerade an den Stellen zwischen Sera und dem Elfengott, der sie mehr und mehr in Dunkelheit schlingt. Das war nicht ganz mein Geschmack, aber Julia hat die Stimmung überzeugend und realistisch umgesetzt. Alles in allem war auch Ein Name für die Ewigkeit eine wilde Jagd für meine Gefühle, für die mich das Ende größtenteils entlohnt hat. (Aber nicht Norberts Tod!)
Eine klare Empfehlung für alle Fans von queerer High Fantasy und politischen Intrigen mit einem Hauch Magie!






